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Neu hier und mir geht's so schlecht :-(
- Soraya
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19 Jan 2026 15:36 #1
von Soraya
Ich bin Soraya, 30 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Emo habe ich seit der Kindheit. Angefangen dass sie mich im Alltag eingeschränkt hat war so im Teenageralter. Ich habe schon 3 Therapien hinter mir, eine davon stationär. Es ging eine Zeitlang wirklich gut. Deswegen auch die Entscheidung für Kinder. Anfangs war auch noch alles in Ordnung...bis sie in den Kindergarten gingen. Jede Mutter weiß was Kindergarten in Bezug auf Krankheiten bedeutet. Und meine beiden schreien bei jedem Magen Darm Virus immer sofort hier. Ich habe also schon etliche Male meinem Feind gegenüber gestanden, habe mich etliche Male angesteckt und habe danach Monate gebraucht um mich davon psychisch zu erholen...wenn das überhaupt möglich war, weil oft schon das nächste Kind wieder das spucken anfing. Seit ich regelmäßig damit konfrontiert werde, geht es mir richtig richtig schlecht. Man sagt ja immer man soll sich mit seinen Ängsten konfrontieren. Das habe ich in zigfacher Ausführungen und mittlerweile bin ich emotechnisch vollkommen am Ende. Es hat bei mir alles noch schlimmer gemacht. Ich gehe mittlerweile jeden Abend mit der Erwartungshaltung ins Bett, dass irgendein Kind wieder das kotzen anfängt und ich mich wieder anstecke. Es ist grausam! Ich bin so verzweifelt und weiß mir keinen Rat wie das jemals aufhören soll.
Viele Grüße
Soraya
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- Schokomascha
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20 Jan 2026 18:58 #2
von Schokomascha
Hallo Soraya,
Erstmal, Respekt, dass du dich trotz der Emetophobie so toll um deine kranken Kinder kümmern kannst. Ich weiß nicht, ob ich soetwas schaffen würde! Ich bin zwar erst 20 und kann dir gerade im Bezug auf Kinder wenig helfen, aber du wirkst so verzweifelt, dass ich trotzdem mal versuche, dir etwas Hoffnung zu machen.
Ich selbst leide auch seit meiner Kindheit an emo, ist natürlich noch nicht so lange wie bei dir, aber ich habe selbst auch zwei Therapien hinter mir. Davon eine stationär, und es hat quasi Wunder bewirkt! Aber du kennst es ja, auch wenn es über Jahre gut läuft, es fängt wieder an. Mir macht es seit ca drei Monaten wieder zu schaffen.
Was ich damit eigentlich sagen will: Es gibt immer schlechte Zeiten. Und auch Zeiten, in denen man denkt, es wird nie wieder gut. Aber genauso muss man sich immer wieder klar machen, dass es auch umso bessere Zeiten geben kann, nein, geben wird! Und als kleiner Hoffnungsschimmer, auch wenn es langfristig nicht die Lösung ist; die Norowelle geht schon wieder zurück. Der Winter ist nicht mehr so ewig lang, und dann werden MDG sehr viel weniger!
Versuch doch erstmal, so gut wie es in deinem Alltag möglich ist, ein wenig Raum und Zeit für dich zu schaffen. Entspannung hilft oft, vor allem in stressigen Zeiten. Wenn du es nochmal versuchen würdest und die Möglichkeit hast, such dir doch vielleicht wieder einen Therapieplatz. Du weißt ja sicher wie viel das bringen kann da geht es dann mal wieder nur um dich, und du lernst vielleicht einige "Überlebensstrategien", auch im Leben als Mutter und mit kranken Kindern.
Ich warte auch nur noch darauf, dass ich endlich meinen Arzttermin habe, in der Hoffnung, dass dieser mich endlich weiterleiten kann oder mir einen Rat gibt, mit welcher Therapie ich die besten Aussichten habe. Das wird wohl alles noch lange dauern bis es was wird, aber auch das hilft mir schon, es ist "Land in Sicht", und so ein Lichtblick kann auch gut helfen.
Auch wenn der Beitrag jetzt sehr lang wird, zu dem Thema Konfrontation: zwar habe ich mich seit über zehn Jahren nicht übergeben müssen, aber ich glaube auch nicht, dass es immer hilft. Es gibt ja nun auch die Form von Emetophobie, in der man mehr Angst davor hat, jemanden Erbrechen zu sehen, in der Öffentlichkeit zu brechen oder ähnliches, aber wenn die Angst darin besteht, sich selbst übergeben zu müssen, kann diese Art von Therapie (auch wenn es bei dir ja eher unfreiwillig war) auch gar nicht helfen, denke ich. Aber es gibt ja zum Glück noch andere Möglichkeiten, die Angst zu bekämpfen und zu besiegen, oder zumindest damit leben zu lernen!
Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein wenig helfen. Bleib weiter stark, es wird besser! Und ich freue mich immer sehr über den Austausch hier im Forum, also einfach mal drauf los schreiben, mir hilft das sehr!
Liebste Grüße und viel Kraft, Mascha
Erstmal, Respekt, dass du dich trotz der Emetophobie so toll um deine kranken Kinder kümmern kannst. Ich weiß nicht, ob ich soetwas schaffen würde! Ich bin zwar erst 20 und kann dir gerade im Bezug auf Kinder wenig helfen, aber du wirkst so verzweifelt, dass ich trotzdem mal versuche, dir etwas Hoffnung zu machen.
Ich selbst leide auch seit meiner Kindheit an emo, ist natürlich noch nicht so lange wie bei dir, aber ich habe selbst auch zwei Therapien hinter mir. Davon eine stationär, und es hat quasi Wunder bewirkt! Aber du kennst es ja, auch wenn es über Jahre gut läuft, es fängt wieder an. Mir macht es seit ca drei Monaten wieder zu schaffen.
Was ich damit eigentlich sagen will: Es gibt immer schlechte Zeiten. Und auch Zeiten, in denen man denkt, es wird nie wieder gut. Aber genauso muss man sich immer wieder klar machen, dass es auch umso bessere Zeiten geben kann, nein, geben wird! Und als kleiner Hoffnungsschimmer, auch wenn es langfristig nicht die Lösung ist; die Norowelle geht schon wieder zurück. Der Winter ist nicht mehr so ewig lang, und dann werden MDG sehr viel weniger!
Versuch doch erstmal, so gut wie es in deinem Alltag möglich ist, ein wenig Raum und Zeit für dich zu schaffen. Entspannung hilft oft, vor allem in stressigen Zeiten. Wenn du es nochmal versuchen würdest und die Möglichkeit hast, such dir doch vielleicht wieder einen Therapieplatz. Du weißt ja sicher wie viel das bringen kann da geht es dann mal wieder nur um dich, und du lernst vielleicht einige "Überlebensstrategien", auch im Leben als Mutter und mit kranken Kindern.
Ich warte auch nur noch darauf, dass ich endlich meinen Arzttermin habe, in der Hoffnung, dass dieser mich endlich weiterleiten kann oder mir einen Rat gibt, mit welcher Therapie ich die besten Aussichten habe. Das wird wohl alles noch lange dauern bis es was wird, aber auch das hilft mir schon, es ist "Land in Sicht", und so ein Lichtblick kann auch gut helfen.
Auch wenn der Beitrag jetzt sehr lang wird, zu dem Thema Konfrontation: zwar habe ich mich seit über zehn Jahren nicht übergeben müssen, aber ich glaube auch nicht, dass es immer hilft. Es gibt ja nun auch die Form von Emetophobie, in der man mehr Angst davor hat, jemanden Erbrechen zu sehen, in der Öffentlichkeit zu brechen oder ähnliches, aber wenn die Angst darin besteht, sich selbst übergeben zu müssen, kann diese Art von Therapie (auch wenn es bei dir ja eher unfreiwillig war) auch gar nicht helfen, denke ich. Aber es gibt ja zum Glück noch andere Möglichkeiten, die Angst zu bekämpfen und zu besiegen, oder zumindest damit leben zu lernen!
Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein wenig helfen. Bleib weiter stark, es wird besser! Und ich freue mich immer sehr über den Austausch hier im Forum, also einfach mal drauf los schreiben, mir hilft das sehr!
Liebste Grüße und viel Kraft, Mascha
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- Soraya
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20 Jan 2026 19:46 #3
von Soraya
Erstmal vielen vielen Dank für deine so liebe und ausführliche Antwort!
Leider kann mich diesbezüglich zur Zeit nichts wirklich positiv stimmen
Den Norovirus haben wir schon mitgenommen, inklusive mir. Dementsprechend ist der auch abgehakt. Jedoch habe ich nun wieder zwei kranke Kinder daheim mit Fieber, Bauchweh, Durchfall und einer dicken Erkältungen. Meine kinde schleppen mir pro Wintersaison mindestens 2 mal und öfter eine saftige Magen Darm Grippe an. Und ja, ich stecke mich wirklich jedes Mal an und das macht mich so fertig. Bei mir ist das Problem, dass ich so Angst davor habe selber zu kotzen das ich kurz vorm durchdrehen bin. Und leider werde ich damit sehr oft konfrontiert.
Meine Emo war "weg" bis meine Kinder in den Kindergarten kamen und jeden Magen Darm Virus mitnehmen der gerade im Angebot ist.
Ein großes Problem ist auch, dass ich körperlich selbst nicht gesund bin und meine Krankheit leider sehr oft den tollen Nebeneffekt hat der sich starke Übelkeit nennt. Das macht es alles irgendwie doppelt und dreifach so schlimm.
Ich bin momentan an einem Punkt wo ich kein Fortkommen mehr sehe. Eine stationäre Therapie kommt zur Zeit nicht in frage. Es wäre keine Kinderbetreuung gewährleistet. Es ist zum heulen!
Leider kann mich diesbezüglich zur Zeit nichts wirklich positiv stimmen
Den Norovirus haben wir schon mitgenommen, inklusive mir. Dementsprechend ist der auch abgehakt. Jedoch habe ich nun wieder zwei kranke Kinder daheim mit Fieber, Bauchweh, Durchfall und einer dicken Erkältungen. Meine kinde schleppen mir pro Wintersaison mindestens 2 mal und öfter eine saftige Magen Darm Grippe an. Und ja, ich stecke mich wirklich jedes Mal an und das macht mich so fertig. Bei mir ist das Problem, dass ich so Angst davor habe selber zu kotzen das ich kurz vorm durchdrehen bin. Und leider werde ich damit sehr oft konfrontiert.
Meine Emo war "weg" bis meine Kinder in den Kindergarten kamen und jeden Magen Darm Virus mitnehmen der gerade im Angebot ist.
Ein großes Problem ist auch, dass ich körperlich selbst nicht gesund bin und meine Krankheit leider sehr oft den tollen Nebeneffekt hat der sich starke Übelkeit nennt. Das macht es alles irgendwie doppelt und dreifach so schlimm.
Ich bin momentan an einem Punkt wo ich kein Fortkommen mehr sehe. Eine stationäre Therapie kommt zur Zeit nicht in frage. Es wäre keine Kinderbetreuung gewährleistet. Es ist zum heulen!
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- Anja B.
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20 Jan 2026 20:22 #4
von Anja B.
Das hört sich wirklich schlimm an!!! Du Arme...
Wie alt sind denn deine Kinder? Vielleicht hilft es zu wissen, dass diese Phase auch irgendwann wieder vorbeigeht? Mit zunehmendem Alter werden sie ja zum Glück auch immer stabiler! Geht's dir im Sommer auch immer wesentlich besser?
Meine Kinder sind zum Glück recht stabil, was MD angeht, sie nehmen eher alle Atemwegserkrankungen mit...ich bin sooo froh darüber. Ich denk mir immer ALLES kann am Brett stehen, selbst bei Pest würd ich sie lieber in den KiGa schicken, als bei MD (übertrieben gesagt)
Bei mir ist die Emo auch erst mit der KiGa-Zeit richtig ausgebrochen. Bei jedem kleinen Geräusch nachts schrecke ich auf und denke: jetzt geht's los!!!
Oft seh ich auch kein Licht am Ende des Tunnels, aber ab April werd ich meistens ruhiger und hab bis Sept etwas Zeit um Kräfte zu sammeln!
Ich wünsch dir viel Kraft mit deinen 2 kranken Mäusen und gute Besserung!!!
Anja
Wie alt sind denn deine Kinder? Vielleicht hilft es zu wissen, dass diese Phase auch irgendwann wieder vorbeigeht? Mit zunehmendem Alter werden sie ja zum Glück auch immer stabiler! Geht's dir im Sommer auch immer wesentlich besser?
Meine Kinder sind zum Glück recht stabil, was MD angeht, sie nehmen eher alle Atemwegserkrankungen mit...ich bin sooo froh darüber. Ich denk mir immer ALLES kann am Brett stehen, selbst bei Pest würd ich sie lieber in den KiGa schicken, als bei MD (übertrieben gesagt)
Bei mir ist die Emo auch erst mit der KiGa-Zeit richtig ausgebrochen. Bei jedem kleinen Geräusch nachts schrecke ich auf und denke: jetzt geht's los!!!
Oft seh ich auch kein Licht am Ende des Tunnels, aber ab April werd ich meistens ruhiger und hab bis Sept etwas Zeit um Kräfte zu sammeln!
Ich wünsch dir viel Kraft mit deinen 2 kranken Mäusen und gute Besserung!!!
Anja
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- Soraya
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20 Jan 2026 21:15 #5
von Soraya
Anja, sie sind drei und sechs Jahre alt.
Es ist ja schon wesentlich besser geworden. Letzten Winter hatten wir es beispielsweise Mal gar nicht. Aber da war die Kleine auch noch nicht im Kindergarten. Davor den Winter allerdings von Januar bis Mai jeden Monat! Davon einmal Rotaviren den ganzen April. Und damit meine ich wirklich den ganzen April Das war ein absoluter Alptraum! Selbst mein Mann, der wirklich gar kein Emetophobiker ist, wurde da schon leicht paranoid. Das hat mich auch sehr geschädigt was meine Emo betrifft. Und eben weil ich aus gesundheitlichen Gründen leider eh häufiger mit Übelkeit zu kämpfen habe, dann noch so eine Odyssee dazu. Ich habe das Gefühl ich bin davon umzingelt. Als würde das kleine Emoteufelchen auf meiner Schulter sitzen und sagen "Hier, damit du mich auch nicht vergisst!"
Leider werden bei uns im Kiga Magen-Darm Sachen nicht ausgegangen. Wir hatten von Anfang Oktober bis Mitte November den Norovirus in Kindergarten. Erst als es die Erzieher dahingerafft hat, wurde da endlich mal ein Aushang gemacht. Aber als das passierte, waren wir damit schon durch
Es ist ja schon wesentlich besser geworden. Letzten Winter hatten wir es beispielsweise Mal gar nicht. Aber da war die Kleine auch noch nicht im Kindergarten. Davor den Winter allerdings von Januar bis Mai jeden Monat! Davon einmal Rotaviren den ganzen April. Und damit meine ich wirklich den ganzen April Das war ein absoluter Alptraum! Selbst mein Mann, der wirklich gar kein Emetophobiker ist, wurde da schon leicht paranoid. Das hat mich auch sehr geschädigt was meine Emo betrifft. Und eben weil ich aus gesundheitlichen Gründen leider eh häufiger mit Übelkeit zu kämpfen habe, dann noch so eine Odyssee dazu. Ich habe das Gefühl ich bin davon umzingelt. Als würde das kleine Emoteufelchen auf meiner Schulter sitzen und sagen "Hier, damit du mich auch nicht vergisst!"
Leider werden bei uns im Kiga Magen-Darm Sachen nicht ausgegangen. Wir hatten von Anfang Oktober bis Mitte November den Norovirus in Kindergarten. Erst als es die Erzieher dahingerafft hat, wurde da endlich mal ein Aushang gemacht. Aber als das passierte, waren wir damit schon durch
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- Sabine
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21 Jan 2026 13:10 #6
von Sabine
Hallo Soraya,
ich bin auch Mama. Meine große Tochter ist schon aus dem Haus und unser Nesthäkchen ist 7.
Ich finde diese Aushängereei von Infekten total ätzend! Sei froh, dass sie das bei euch nicht machen. Was hast Du denn davon? Alles ist ok, du kommst zum Kiga und dann hängt da das Schild!!! PANIK!!!! Erstmal für nix und wieder nix. Oder nimmst du deine Kinder dann für 4 Wochen (so lange dauerts erfahrungsgemäß bis so ein MDVirus wieder aus einer Einrichtung raus ist.) aus dem Kiga raus? Das solltest Du mal gar nicht anfangen, denn aus der SChule kannst du sie ja auch nicht einfach raus nehmen. Also kannst du es eh nicht ändern und was du nicht weißt ...
Mein Sohn hatte zwei Kiga durch. In dem einen war es auch so, dass alle Infekte immer ausgehängt waren. Im anderen wurde das niemals gemacht und was das für eine Erleichterung war, merkte ich erst, als das erlebt habe.
lg
Sabine
ich bin auch Mama. Meine große Tochter ist schon aus dem Haus und unser Nesthäkchen ist 7.
Ich finde diese Aushängereei von Infekten total ätzend! Sei froh, dass sie das bei euch nicht machen. Was hast Du denn davon? Alles ist ok, du kommst zum Kiga und dann hängt da das Schild!!! PANIK!!!! Erstmal für nix und wieder nix. Oder nimmst du deine Kinder dann für 4 Wochen (so lange dauerts erfahrungsgemäß bis so ein MDVirus wieder aus einer Einrichtung raus ist.) aus dem Kiga raus? Das solltest Du mal gar nicht anfangen, denn aus der SChule kannst du sie ja auch nicht einfach raus nehmen. Also kannst du es eh nicht ändern und was du nicht weißt ...
Mein Sohn hatte zwei Kiga durch. In dem einen war es auch so, dass alle Infekte immer ausgehängt waren. Im anderen wurde das niemals gemacht und was das für eine Erleichterung war, merkte ich erst, als das erlebt habe.
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Sabine
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22 Jan 2026 21:35 #7
von Soraya
Hallo Sabine,
also ganz so wie du sehe ich das nicht. Ich lasse meine Kinder auch nicht zu Hause sobald da ein Zettel hängt, aber ich kenne auch genug Nicht-Emos aus dem Kindergarten, die ihre Kinder bei Magen-Darm auch nicht freiwillig schicken würden, wenn es bekannt ist. Sind wir doch mal ehrlich! Wer setzt sich denn potentiell der Gefahr freiwillig aus, wenn's nicht nötig ist? Und wir wissen doch, dass Kinder einfach mal gut und gerne mitten in die Gruppe kotzen oder es mit dem Hände waschen nicht so genau nehmen. Das wäre das gleiche, wenn wir uns freiwillig als Erwachsene ankotzen lassen. Also um jetzt mal die potentielle Ansteckungsgefahr gegenüberzustellen.
Nein, ich würde mich nicht freiwillig in eine Magen-Darm-verseuchte Menschenmenge setzen wenn ich es vermeiden kann und genug Leute ohne Emo auch nicht.
also ganz so wie du sehe ich das nicht. Ich lasse meine Kinder auch nicht zu Hause sobald da ein Zettel hängt, aber ich kenne auch genug Nicht-Emos aus dem Kindergarten, die ihre Kinder bei Magen-Darm auch nicht freiwillig schicken würden, wenn es bekannt ist. Sind wir doch mal ehrlich! Wer setzt sich denn potentiell der Gefahr freiwillig aus, wenn's nicht nötig ist? Und wir wissen doch, dass Kinder einfach mal gut und gerne mitten in die Gruppe kotzen oder es mit dem Hände waschen nicht so genau nehmen. Das wäre das gleiche, wenn wir uns freiwillig als Erwachsene ankotzen lassen. Also um jetzt mal die potentielle Ansteckungsgefahr gegenüberzustellen.
Nein, ich würde mich nicht freiwillig in eine Magen-Darm-verseuchte Menschenmenge setzen wenn ich es vermeiden kann und genug Leute ohne Emo auch nicht.
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22 Jan 2026 21:40 #8
von Soraya
Um das noch genauer auszuführen. Es hat nicht mal unbedingt was zu tun mit der Ansteckung an sich, sondern weil es einfach eine unglaubliche Sauerei ist bei kleinen Kindern. Viele Wäsche und vollgekotzte Betten. Bei mehreren Kindern geht das dann noch reihum, sprich man hat das Ganze dann gut und gerne 2 Wochen oder länger im Haus, bis dann alle damit durch sind. Nein, das tut man sich auch als Nicht-Emo freiwillig an. Oder ich kenne nur Emos die nicht wissen, dass sie es selber sind.
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- Sabine
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23 Jan 2026 11:42 #9
von Sabine
Hallo Soraya,
dann wir sind wir da einfach unterschiedlicher Meinung. Ich hatte bei keinem meiner Kinder die Möglichkeit, sie aus der Kita zu nehmen, weil ein MD-Virus umging. Wie gesagt, erfahrungsgemäß dauert es ca. 4 Wochen, bis sich kein Kind mehr ansteckt und ich muss ja arbeiten. Wo sollte ich dann mit meinen Kindern hin?
Ich selber kenne auch niemanden, der sein Kind nicht mehr in die Kita bringt, weil dort MD rumgeht. Hinzu kommt noch, dass wenn der Zettel erst mal hängt, könnte mein Kind sich schon angesteckt haben.
Manchmal war es aber auch wirklich so, dass meine Kinder trotz MD-Welle in der Kita es nicht bekommen haben. Nämlich dann, wenn wir es vorher schon durch hatten. Das fand ich immer sehr entspannt dann.
So ist es insgesamt für mich viel erträglich gewesen, erst gar nicht zu wissen, ob ein MD-Infekt rumgeht in der Einrichtung, weil ich eh nix dran ändern konnte und keine Alternativen hatte.
Davon ganz abgesehen, zählt es nach meiner Ansicht aber auch unter "Vermeidungsverhalten", wenn man sein Kind wegen MD nicht in die Kita/Schule/Feiern/Indoorspielzplätze usw. bringt und Vermeidungsverhalten ist bei Emo alles andere als förderlich. Ich fühle mich dann von meiner Angst versklavt und dagegen kämpfe ich mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen.
lg
Sabine
dann wir sind wir da einfach unterschiedlicher Meinung. Ich hatte bei keinem meiner Kinder die Möglichkeit, sie aus der Kita zu nehmen, weil ein MD-Virus umging. Wie gesagt, erfahrungsgemäß dauert es ca. 4 Wochen, bis sich kein Kind mehr ansteckt und ich muss ja arbeiten. Wo sollte ich dann mit meinen Kindern hin?
Ich selber kenne auch niemanden, der sein Kind nicht mehr in die Kita bringt, weil dort MD rumgeht. Hinzu kommt noch, dass wenn der Zettel erst mal hängt, könnte mein Kind sich schon angesteckt haben.
Manchmal war es aber auch wirklich so, dass meine Kinder trotz MD-Welle in der Kita es nicht bekommen haben. Nämlich dann, wenn wir es vorher schon durch hatten. Das fand ich immer sehr entspannt dann.
So ist es insgesamt für mich viel erträglich gewesen, erst gar nicht zu wissen, ob ein MD-Infekt rumgeht in der Einrichtung, weil ich eh nix dran ändern konnte und keine Alternativen hatte.
Davon ganz abgesehen, zählt es nach meiner Ansicht aber auch unter "Vermeidungsverhalten", wenn man sein Kind wegen MD nicht in die Kita/Schule/Feiern/Indoorspielzplätze usw. bringt und Vermeidungsverhalten ist bei Emo alles andere als förderlich. Ich fühle mich dann von meiner Angst versklavt und dagegen kämpfe ich mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen.
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Sabine
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