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Angst vor Ansteckung! Therapie?
- Kris
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09 Jan 2026 22:57 #1
von Kris
Hallo ihr Lieben,
ich freue mich sehr diese Seite hier gefunden zu haben und fühle mich jetzt schon gut aufgehoben und verstanden unter "Gleichgesinnten"...ich möchte mich ebenfalls kurz vorstellen. Ich bin 27 Jahre jung und habe bereits seit meiner Kindheit Angst vor dem Erbrechen und vor allem vor MD:( Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind jedes Jahr 1 ml davon geplagt wurde. Teilweise immer zur gleichen Zeit..habe dann schon immer die Tage am Kalender gezählt. Ich habe schreckliche Erinnerungen daran. Diese fiese Übelkeiten, der Druck im Magen und dann erst das Erbrechen.. Horror.
Seit einigen Jahren, ich schätze es sind ca. 13 Jahren, konnte ich mich gut "Drumherum schlängeln" und wurde verschont. *aufHolzklopf.
Aber gerade in den Monaten Oktober bis März bin ich komplett angespannt. Meine Gedanken drehen sich nur um das eine Thema. Ich stehe permanent unter Stress und male mir die schlimmsten Situationen aus. Teilweise bin ich auch der Meinung mich bereits angesteckt zu haben da ich auch viel mit Kunden arbeite.
Als ich 16 war wurde ich krank. Mir ging es jeden Tag mies. ständig Übelkeit, Sodbrennen, Aufstoßen, Durchfall, Magenschmerzen...volles Programm. Fast wöchentlich lief ich zum Arzt, wurde oft krankgeschrieben. Das ganze zog sich dann von Februar bis Juli!!! Meine Ärztin nahm mich anfangs nicht wirklich wahr. Drum war ich sehr froh als sie mich im Juli endlich ins KH überwiesen hatte. Es folgten Magen- und Darmspiegelung. (Habe mir dafür eine Vollnarkose geben lassen...bei dem Gedanken einen Schlauch in den Hals zu kriegen könnte ich nur noch weg laufen). Fazit: Magenschleimhautentzündung und Reizdarm. Ich bekam Säurehemmer und Magengel..war danach fast "abhängig" davon und hatte das Gefühl, ohne Medikamente halte ich es nicht mehr aus und mir ist permanent übel...Die Ärztin meine ich hätte mich mit einer MDG angesteckt und diese sei nun immer wieder aufgeflammt...ein halbes Jahr lang. Musste mich aber nie übergeben!! Es war trotzdem nicht lustig sag ich euch
Aktuell hört man ja ständig das wieder eine Welle die nächste folgt und ich komme nicht mehr runter. Am liebsten würde ich das Haus erst wieder im Frühling verlassen. Meine Hände sehen aus als hätte ich Neurodermitis. Ich bin auf Arbeit pausenlos am Händewaschen und desinfizieren und ich vermeide es tunlichst mir ins Gesicht zu fassen. Selbst auf Arbeit desinfiziere ich mittlerweile (heimlich) die Toiletten aus Angst dass auch jemand sich aus meinem Team anstecken könnte und es bei uns weiter verbreitet. Die Angst hat mich im Griff:dry:
Umso mehr freue ich mich dieses Forum hier gefunden zu haben. Habe mir ja mal überlegt eine Therapie zu machen. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht und wenn ja....wie muss man sich solch eine Therapie vorstellen?? Bringt es dauerhaft etwas?
Ich hoffe auf einen regen Austausch Bleibt gesund.
ich freue mich sehr diese Seite hier gefunden zu haben und fühle mich jetzt schon gut aufgehoben und verstanden unter "Gleichgesinnten"...ich möchte mich ebenfalls kurz vorstellen. Ich bin 27 Jahre jung und habe bereits seit meiner Kindheit Angst vor dem Erbrechen und vor allem vor MD:( Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind jedes Jahr 1 ml davon geplagt wurde. Teilweise immer zur gleichen Zeit..habe dann schon immer die Tage am Kalender gezählt. Ich habe schreckliche Erinnerungen daran. Diese fiese Übelkeiten, der Druck im Magen und dann erst das Erbrechen.. Horror.
Seit einigen Jahren, ich schätze es sind ca. 13 Jahren, konnte ich mich gut "Drumherum schlängeln" und wurde verschont. *aufHolzklopf.
Aber gerade in den Monaten Oktober bis März bin ich komplett angespannt. Meine Gedanken drehen sich nur um das eine Thema. Ich stehe permanent unter Stress und male mir die schlimmsten Situationen aus. Teilweise bin ich auch der Meinung mich bereits angesteckt zu haben da ich auch viel mit Kunden arbeite.
Als ich 16 war wurde ich krank. Mir ging es jeden Tag mies. ständig Übelkeit, Sodbrennen, Aufstoßen, Durchfall, Magenschmerzen...volles Programm. Fast wöchentlich lief ich zum Arzt, wurde oft krankgeschrieben. Das ganze zog sich dann von Februar bis Juli!!! Meine Ärztin nahm mich anfangs nicht wirklich wahr. Drum war ich sehr froh als sie mich im Juli endlich ins KH überwiesen hatte. Es folgten Magen- und Darmspiegelung. (Habe mir dafür eine Vollnarkose geben lassen...bei dem Gedanken einen Schlauch in den Hals zu kriegen könnte ich nur noch weg laufen). Fazit: Magenschleimhautentzündung und Reizdarm. Ich bekam Säurehemmer und Magengel..war danach fast "abhängig" davon und hatte das Gefühl, ohne Medikamente halte ich es nicht mehr aus und mir ist permanent übel...Die Ärztin meine ich hätte mich mit einer MDG angesteckt und diese sei nun immer wieder aufgeflammt...ein halbes Jahr lang. Musste mich aber nie übergeben!! Es war trotzdem nicht lustig sag ich euch
Aktuell hört man ja ständig das wieder eine Welle die nächste folgt und ich komme nicht mehr runter. Am liebsten würde ich das Haus erst wieder im Frühling verlassen. Meine Hände sehen aus als hätte ich Neurodermitis. Ich bin auf Arbeit pausenlos am Händewaschen und desinfizieren und ich vermeide es tunlichst mir ins Gesicht zu fassen. Selbst auf Arbeit desinfiziere ich mittlerweile (heimlich) die Toiletten aus Angst dass auch jemand sich aus meinem Team anstecken könnte und es bei uns weiter verbreitet. Die Angst hat mich im Griff:dry:
Umso mehr freue ich mich dieses Forum hier gefunden zu haben. Habe mir ja mal überlegt eine Therapie zu machen. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht und wenn ja....wie muss man sich solch eine Therapie vorstellen?? Bringt es dauerhaft etwas?
Ich hoffe auf einen regen Austausch Bleibt gesund.
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- Sabine
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10 Jan 2026 20:20 #2
von Sabine
Hallo Kris,
herzlich willkomme hier. Ich staune immer wieder, wie gleich die Vorstellungen sich lesen und wie sehr sie meinen eigenen Empfindungen entsprechen.
Ich habe nie eine Therapie wegen der Emo gemacht und ziehe auch keine in Erwägung.
Aber einige andere hier, machen eine bzw. haben gemacht. Lies mal ein bisschen quer, da findest Du sicher was zu diesem Thema.
Bleib auch schön gesund!
lg
Sabine
herzlich willkomme hier. Ich staune immer wieder, wie gleich die Vorstellungen sich lesen und wie sehr sie meinen eigenen Empfindungen entsprechen.
Ich habe nie eine Therapie wegen der Emo gemacht und ziehe auch keine in Erwägung.
Aber einige andere hier, machen eine bzw. haben gemacht. Lies mal ein bisschen quer, da findest Du sicher was zu diesem Thema.
Bleib auch schön gesund!
lg
Sabine
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- Sonne
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12 Jan 2026 09:31 #3
von Sonne
Hallo Kris, mir geht es im Moment genauso wie Dir. Ich suche auch noch jeden Tag wie unter Zwang die Onlinenachrichten durch auf der Suche nach einer neuen Meldung. Wenn ich mal ein paar Tage nichts gefunden habe beruhigt mich das Ganze ein kleines bißchen, aber gerade habe ich doch wieder einen Bericht in Maintower entdeckt das der Virus dieses Jahr so aggresiv wie selten ist. Die Zahlen die da genannt werden sind ja leider auch nur die gemeldeten, die Dunkelziffer wird viel höher sein, zumal bestimnt nicht jeder den Weg zum Arzt findet oder dies dann auch im Labor untersucht wird. Ich habe die schlimmsten Vorstellungen von dem Ganzen und denke mir mittlerweile schon, wenn ich die Wahl hätte zu sterben oder den Noro zu bekommen wäre ich lieber tot. Entschuldigt bitte aber im Moment komme ich aus dem Strudel nicht mehr raus und mein Psychologischer Heilpraktiker kann mir da glaube ich auch nicht weiterhelfen. Meinen Mann nerve ich nur noch er soll sich ja richtig die Hände waschen, bloß keinen Einkaufswagen nehmen ( ich desinfiziere den ja, er nicht) ect. Wenn er mal etwas ruhiger ist frage ich ihn gleich ob's ihm gut geht. Er kennt das wirkliche Ausmaß dieses Dramas ja nicht, ich schäme mich so und will das auch gar nicht ansprechen, weil ich denke er würde mich dann dauernd beobachten und er würde mir gar nicht mehr erzählen wenn's ihm mal schlecht geht. Seid Ihr daheim genauso panisch??
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- Angi97
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18 Jan 2026 21:09 #4
von Angi97
Geh auf so wie bei dir so ist es auch bei mir genau das gleiche ...
Nur mein Mann hatt am Anfang gesagt das ich ein Knall hätte nun zeigt er glaub ich ein wenig Verständnis und sagt immer zu mir wen wir es bekommen dann ist es halt so wir können es nicht ändern ... Das beruhigt mich dann auch so ein wenig aber trotzdem ist die Angst noch da
Nur mein Mann hatt am Anfang gesagt das ich ein Knall hätte nun zeigt er glaub ich ein wenig Verständnis und sagt immer zu mir wen wir es bekommen dann ist es halt so wir können es nicht ändern ... Das beruhigt mich dann auch so ein wenig aber trotzdem ist die Angst noch da
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- Micha_Mausi
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19 Jan 2026 13:09 #5
von Micha_Mausi
Hallöchen,
willkommen bei uns
Es tut mir natürlich sehr leid zu lesen, wie schlecht es dir geht. Aber ich denke jeder hier kann ziemlich jeden deiner Gedanken, all deine Sorgen und Ängste nachvollziehen. Ich auch
Wegen der Therapie: Ich selbst habe mich jahrelang geweigert eine Therapie zu machen. Da ich es zwischenzeitlich auch aus eigener Kraft geschafft habe die EMO richtig im Griff zu haben (ich lebte 2 Jahre lang fast Angstfrei, nur wenn jemand in meiner Familie MDG hatte war die Panik wieder da, sonst im Alltag kaum). Aber nachdem ich jetzt das erste mal MDG mit Erbrechen hatte, ist die Angst so stark wie noch nie zuvor. Und jetzt bin ich an dem Punkt wo ich sagen muss, ich schaffe es nicht alleine. Mir fehlt im Moment einfach die Kraft um aus diesem Loch von allein wieder auszukommen. Zuerst ist natürlich das wichtigste, dass man die Therapie wirklich WILL und sich darauf einlassen kann. Kämpfen muss man am Ende immer noch selbst, aber die Unterstützung von einem Profi kann ja nicht schaden Ich bin leider erst ab März in Therapie und kann daher noch nicht viel dazu sagen. Aber ich glaube fest an diese Therapie, und vor allem gibt es mir den Glauben an mich selbst zurück (das ist das wichtigste). Denn je stärker ich werde, desto schwächer wird die Angst. Ich glaube nicht an eine Heilung von der Angst, sie wird mich für immer begleiten. Das finde ich auch vollkommen ok. Aber ich will mein Leben zurück. Und das ist auf jeden Fall möglich, ob mit oder ohne Therapie muss jeder für sich selbst entscheiden.
Aber besuche doch einfach mal ein paar Therapeuten und sieh dir das ganze an. Dann kannst du immer noch entscheiden ob das etwas für dich ist oder nicht. Die Suche nach dem RICHTIGEN Therapeuten kann aber auch verdammt schwer sein und lange dauern. Also nicht gleich aufgeben, wenn unter den ersten paar nicht der richtige dabei ist. Du musst dich dort wohlfühlen und mit dem Therapeuten harmonisieren. Sonst bringt die Therapie gar nix.
Alles Gute!
Beste Grüße,
Michaela
willkommen bei uns
Es tut mir natürlich sehr leid zu lesen, wie schlecht es dir geht. Aber ich denke jeder hier kann ziemlich jeden deiner Gedanken, all deine Sorgen und Ängste nachvollziehen. Ich auch
Wegen der Therapie: Ich selbst habe mich jahrelang geweigert eine Therapie zu machen. Da ich es zwischenzeitlich auch aus eigener Kraft geschafft habe die EMO richtig im Griff zu haben (ich lebte 2 Jahre lang fast Angstfrei, nur wenn jemand in meiner Familie MDG hatte war die Panik wieder da, sonst im Alltag kaum). Aber nachdem ich jetzt das erste mal MDG mit Erbrechen hatte, ist die Angst so stark wie noch nie zuvor. Und jetzt bin ich an dem Punkt wo ich sagen muss, ich schaffe es nicht alleine. Mir fehlt im Moment einfach die Kraft um aus diesem Loch von allein wieder auszukommen. Zuerst ist natürlich das wichtigste, dass man die Therapie wirklich WILL und sich darauf einlassen kann. Kämpfen muss man am Ende immer noch selbst, aber die Unterstützung von einem Profi kann ja nicht schaden Ich bin leider erst ab März in Therapie und kann daher noch nicht viel dazu sagen. Aber ich glaube fest an diese Therapie, und vor allem gibt es mir den Glauben an mich selbst zurück (das ist das wichtigste). Denn je stärker ich werde, desto schwächer wird die Angst. Ich glaube nicht an eine Heilung von der Angst, sie wird mich für immer begleiten. Das finde ich auch vollkommen ok. Aber ich will mein Leben zurück. Und das ist auf jeden Fall möglich, ob mit oder ohne Therapie muss jeder für sich selbst entscheiden.
Aber besuche doch einfach mal ein paar Therapeuten und sieh dir das ganze an. Dann kannst du immer noch entscheiden ob das etwas für dich ist oder nicht. Die Suche nach dem RICHTIGEN Therapeuten kann aber auch verdammt schwer sein und lange dauern. Also nicht gleich aufgeben, wenn unter den ersten paar nicht der richtige dabei ist. Du musst dich dort wohlfühlen und mit dem Therapeuten harmonisieren. Sonst bringt die Therapie gar nix.
Alles Gute!
Beste Grüße,
Michaela
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