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Verhaltenstherapie
- Kriss
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Hallo ihr Lieben,
ich hatte heute meine dritte Sitzung bei einem Verhaltenstherapeuten und bin heute sehr deprimiert und demotiviert heraus gekommen. Vielleicht gibt es hier jemanden, der schon eine Verhaltenstherapie gemacht hat und mir sagen kann, ob mein Therapeut schlecht ist oder ob das immer so abläuft.
Zunächst stört es mich ein wenig, dass er gar nicht genau wissen will, was denn mein Vermeidungsverhalten ausmacht. Einiges habe ich von mir aus erzäht, vieles bislang aber nicht. Er fragt mich aber auch nicht. Wenn ich ihm erzähle, dass ich sehr daran arbeite, dieses abzubauen, indem ich zum Beispiel seit vorgestern wieder Straßenbahn fahre (hab ich seit Monaten nicht gekonnt und bin eigentlich schon stolz auf mich), nimmt er das zur Kenntnis ohne das irgendwie zu kommentieren.
Stattdessen hat er mir heute gesagt, ich bin der Übelkeit gegenüber so defensiv und muss dringend ofensiver werden, um zu lernen damit umzugehen. Er könnte sich da zum Beispiel vorstellen, dass ich in einem sicheren Umfeld Übelkeit und Erbrechen provoziere, indem ich mir beispielsweise den Finger in den Hals stecke. Denn Übelkeit und die Möglichkeit, sich übergeben zu müssen, werden immer da sein, ich könne also nur an meinem Umgang damit arbeiten. Das ist mir schon bewusst, aber gleich so???
Ist so etwas in der dritten Therapiestunde normal? Ich dachte, es geht erstmal darum an der Angst vor der Angst zu arbeiten, Vermeidungsverhalten abzubauen etc. Bin ich zu empfindlich oder ist der Therapeut ganz schön radikal?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen. Es ist meine erste Verhaltenstherapie, deshalb habe ich keinen Vergleich, wie das bei anderen Therapeuten abläuft.
Liebe Grüße
Kriss
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- Anthea
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Hallo Kriss,
also es gibt so Therapeuten, die das Bedürfnis haben, einen aus der Reserve zu locken, in dem sie einen quasi "reizen".
Allerdings liest sich das jetzt schon eher ein bisschen strange. Natürlich kann hier keiner in seinen Kopf reinschauen, was er damit letztlich bezweckt, aber ich finde es ehrlich gesagt schon ein bisschen eigenartig. Jemand, der einem Emetophobiker sagt, er solle sich mal den Finger in der Öffentlichkeit in den Hals stecken um so "offensiver" mit seiner Angst umzugehen, hat für mich was ziemlich Zentrales nicht verstanden - wenn das so einfach möglich wäre, würden wir das alle tun und gut wär.
Ich war auch mal bei einer Therapeutin, die meinte im ersten Gespräch noch bei der Darstellung meines Problems damals: "Naja, wenn sie kotzen müssen, da drüben steht der Mülleimer, nicht dass sie hier auf meinen Boden kotzen" und dann fragte sie mich, wie ich mich fühle. Vielleicht ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass ich nicht bei ihr geblieben bin, aber ich finde das noch eine ziemlich unproblematische Aussage gegenüber dem, was du schilderst.
Das Allerwichtigste an einer Therapie ist, dass das Verhältnis zwischen Therapeut und Klient stimmt. Wenn der Therapeut dir sympathisch wäre, hätte er so eine Aussage vielleicht sogar machen können mit einem herausfordernden Lachen und du hättest sagen können "nee, danke, haben sie mir gerade zugehört" und hättest zurück gelacht. Die wichtige Frage ist also einfach: Passt es zwischen euch? Warst du bisher begeistert und bist jetzt geschockt - dann sprich es an. Ward ihr von Anfang an auf unterschiedlichen Wellenlängen und das nun das i-Tüpfelchen? Dann nimm deine restlichen Probestunden bei eine anderen Therapeuten (falls du aus Deutschland bist).
Konfrontation sollte eigentlich mit dem Patienten zusammen erarbeitet werden - das heißt nicht, dass man dann plötzlich bereit ist alles zu tun, schwer bleibt es trotzdem! Aber sich den Finger in den Hals stecken oder ein Brechmittel schlucken ist quasi die "Meisterdisziplin" der Konfrontation und es gibt sehr sehr wenige Betroffene, die das getan haben. Auf Anhieb fallen mir zwei Personen ein, die das definitiv in der Therapie gemacht haben. Dem gegenüber steht aber auch eine große Anzahl von Betroffenen, die das nie getan haben und trotzdem auf dem selben (oder noch einem besseren) Entwicklungstand sind.
Wenn seine Methode für dich zu radikal ist (was ich absolut nachvollziehbar finde!) suche einen anderen Weg (anderen Therapeuten, andere Therapieform, Selbsthilfgruppe, was auch immer) - es gibt nicht DEN Weg, es gibt viele Wege. Die Menschen hier sind lebender Beweis dafür, dass man auf vielen Wegen zum Ziel kommen kann!
Kopf hoch, glaub an dich, vertrau dir - wenn es sich falsch anfühlt, suche einen anderen Weg!
Anthea
Wunder muss man selber machen (Trinkwalder)
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- Kinabalu
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Ich finde das persönlich seeehr fragwürdig.
Konfrontation im Sinne von "Vermeidungsverhalten abbauen" und wieder am Leben teilnehmen kann man nur unterstützen. Aber Konfrontation im Sinne von "Erbrechen herbeiführen" ist ein sehr sehr schweres Thema und sllte erst im weiteren Verlauf der Therapie überhaupt angesprochen werden sollte. Am Anfang einer Therapie halte ich es für falsch. Wie bereits gesagt: Sonst würden sich hier ja alle mal eben übergeben und dann sind wir alle geheilt. So leicht ist es nicht und ein Therapeut sollte einem nicht das Gefühl vermitteln, dass wir das mal eben schnell machen.
Ich kann von mir sagen, dass ich inzwischen eigentlich alles angstfrei machen kann und mich sogar schon angstfrei übergeben musste, aber das Erbrechen herbeiführen könnte und wollte ich trotzdem auch heute nicht. Ich empfinde das als körperverletzung, aber das ist meine persönliche Meinung, di ich hier auch niemanden aufdrücken will.
ich weiß, dass es im alten Forum Leute gab, die sich für diesen Schritt entschieden haben und möchte das auch nicht abwerten.
In meiner Verhaltenstherapie haben wir sehr praktisch gearbeitet-eben auf das Verhalen und das abtrainieren von Vermeidungsverhalten fokussiert. Das hat mir gut gefallen, es hat mich manchmal sehr herausgefordert aber ich habe es nie als "Grenzüberschreitend" empfunden. Wie Anthea schrieb: Es muss sich für dich richtig anfühlen, und wenn es das nicht tut dann sieh dich mal nach Alternativen um.
Grundsätzlich ist das wichtig für alle die hier mitlesen und darüber nachdenken eine Therapie zu beginnen: Man wird und kann euch nicht zwingen euch zu erbrechen. Man liest ganz oft hier, dass Leute Angst haben, dass sie in der Therapie gezwungen oder überredet werden. Das wird nicht passieren solange ihr das nicht wollt! Und es ist auch nicht so, dass man das am Ende "können muss" um geheilt zu sein. Viele Wege führen nach Rom.
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- Kriss
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Danke euch beiden für die schnellen Antworten. Ich bin jetzt schon ein bisschen beruhigt, dass das nicht das Standardverfahren in der Verhaltenstherapie ist.
Ich werde nächste Woche mit ihm darüber nochmal sprechen und ihm klar sagen, dass ich das nicht kann und auch nicht will. Bis jetzt war er mir schon sympathisch. Wenn das aber der einzige Ansatzpunkt ist, der ihm einfällt, werde ich mir einen neuen Therapeuten suchen, auch wenn das wieder alles verzögert.
Ich persönlich fühle mich wohl damit, an meinem Vermeidungsverhalten zu arbeiten. Das habe ich schon vor der Therapie gemacht, könnte dabei aber Unterstützung gebrauchen. Darauf geht er nur, wie gesagt, nie wirklich ein, auch wenn ich ihm jedes Mal am Anfang von mir aus erzähle, was ich geschafft habe und wo es noch Probleme gibt.
Anthea, so wie er mir das erklärt hat, war er dabei so ernst, dass ich mich gar nicht getraut hätte zu lachen. Ich war einfach sprachlos. Als er mich dann gefragt hat, warum ich denn immer stiller werde, hab ich ihm gesagt, weil ich die Vorstellung schon undenkbar finde. Daraufhin meinte er, ich soll doch mal damit anfangen, die Übelkeit zu provozieren über meine Gedanken und meine Selbstbeobachtung.
Ich verstehe, warum du bei dieser Therapeutin geblieben nicht geblieben bist. Hast du in deiner Therapie schließlich auch in erster Linie am Vermeidungsverhalten gearbeitet?
Kinabalu, es ist sehr beruhigend, dass du schreibst, man müsse sich nicht absichtlich übergeben können, um geheilt zu sein. Ich empfinde das als Eingriff in einen natürlichen Ablauf in meinem Körper und kann mir das auch unabhängig von der Angst nicht vorstellen. Warst du "geheilt" als dein Vermeidungsverhalten abgebaut war oder gab es in deiner THerapie noch weitere Schritte?
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- Anthea
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Schau mal, hier habe ich gerade eben versucht, es ein bisschen darzustellen:
http://www.emetophobie.de/j/forum/vorstellungsrunde/64-anthea#543
Wunder muss man selber machen (Trinkwalder)
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- Kriss
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Danke für die ausführliche Beschreibung. Das klingt für mich einleuchtender als das, was ich bislang von meinem Therapeuten gehört habe.
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- LucyInTheSky
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Hallo Kriss,
also ich finde das Vorgehen des Therapeuten sehr fragwürdig. Vor allem gleich in den probatorischen Sitzungen damit zu kommen. Du hast die Möglichkeit auf bis zu 5 probatorischen Sitzungen bei einem Therapeuten und kannst auch parallel schon einen anderen testen. Je nach Krankenkasse, steigt dir auch niemand aufs Dach wenn du 2-3 Therapeuten "testest". Wenn dir auch nur ein bisschen unwohl bei dem Therapeuten ist, dann lass es lieber. Dafür sind die probatorischen Sitzungen ja da. Für seine Therapie ist es essentiell dass du dem Therapeut traust.
Und je nach dem was letztendlich hinter der Phobie steckt, bringt es gar nichts, das gezielt herbeizuführen. Vor allem nicht für Leute, bei denen es um Kontrollverlust geht. Ich empfinde es genauso wie Kinablu als Körperverletzung. Aber das ist sicher Ansichtssache.
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- Kriss
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Hallo LucyInTheSky,
ich denke auch, das Vertrauensverhältnis ist enorm wichtig.
Blöderweise habe ich bei dem Therapeuten schon was unterschrieben nach der zweiten Sitzung. Das war sicher naiv, aber ehrlich gesagt bin ich erst kurz gesetzlich versichert und hatte das mit den probatorischen Sitzungen gar nicht auf dem Schirm. Bei meiner letzten Therapie, die privat abgerechnet wurde, war das alles ganz anders. Außerdem war ich in so einer Tiefphase, dass ich einfach nur froh war, so schnell einen Therapieplatz zu kriegen. Alle anderen Therapeuten, bei denen ich angefragt habe, haben mir mindestens 4 Monate Wartezeit in Aussicht gestellt.
Bekomme ich denn eine neue Therapie überhaupt bezahlt, wenn ich bei dem Therapeuten jetzt aufhöre?
Liebe Grüße
Kriss
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- LucyInTheSky
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Hm, also die Frage is ja auch, wie unwohl ist die bei dem Therapeuten wirklich, dass kann ich ja nicht einschätzen. Ich finde es ganz schön bedrängend dass du schon in der zweiten Sitzung ne Entscheidung treffen solltest ob ja oder nein. Hat er schon einen Antrag an deine Krankenkasse geschrieben? Wenn nein und wenn er dir nicht so zusagt, dann würde ich ihm offen sagen, dass dir halt klar geworden ist, dass es nicht so passt und du dich lieber nochmal umschauen würdest.
Wenn da noch kein Antrag geschrieben ist, dann is es zwar für den Therapeuten etwas ärgerlich wenn du jetzt absagst, aber mit der KV sollte es keine Probleme geben.
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- Kriss
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Ich weiß nicht, ob er schon einen Antrag gestellt hat. Ich musste jedenfalls einiges unterschreiben und er hat einen Konsiliarbericht von meinem Hausarzt angefordert.
Momentan fühle ich mich ziemlich unter Druck gesetzt und demotiviert. Ich werde nochmal mit ihm sprechen am Dienstag und dann mal sehen. Wenn er bei diesem Weg bleibt, will ich auf keinen Fall bei ihm weiter machen. Ich hoffe, dass es dann mit der KV keine Probleme gibt.
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- LucyInTheSky
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Hm, wenn er den Konsiliarbericht und alles schon hat, hat er mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit den Antrag schon gestellt. Und das alles schon bei der zweiten Sitzung? Du solltest schon zur zweiten Sitzung den Bericht vom Arzt mitbringen? Naja warte erstmal Dienstag ab und besprich es mit ihm, was deine Bedenken sind.
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- Kriss
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Er hat mir nach der ersten Sitzung gesagt, dass er gerade einen Therapieplatz hätte und ich mir doch bis zum nächsten Tag überlegen solle, ob ich ihn will. Er könne mir nicht garantieren, dass er noch frei ist, wenn ich länger warte. Also habe ich zugesagt. Und beim zweiten Mal hat er mir dann alle möglichen Sachen zum Unterschreiben und das Formular zum Ausfüllen für den Arzt gegeben und gesagt, ich solle das alles möglichst bis zur dritten Sitzung fertig ausgefüllt mitbringen.
Ich bin schon gespannt, wie einsichtig er sich zeigt oder ob er auf seiner Art der Behandlung beharrt.
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- LucyInTheSky
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Hey Kriss, wie hast du dich nun bezüglich des Therapeuten entschieden?
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- Kriss
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Ich habe dem Therapeuten gesagt, dass ich mich von seinem Vorschlag überfordert gefühlt habe und mir das nicht vorstellen kann. Er hat mir dann erklärt, dass das nur Vorschläge sind, wenn er sowas sagt und das letzte Wort hätte ich natürlich selbst.
Ich habe deshalb für mich beschlossen, ihm noch eine Chance zu geben.
Er ist aber tatsächlich kein Fan davon, nur das Vermeidungsverhalten abzubauen. Einige Dinge, die ich selbst angegangen bin, wie ohne Notfallmedikamente aus dem Haus zu gehen, findet er sehr gut. In erster Linie meint er aber, dass ich mich mit der Übelkeit direkt auseinander setzen soll, indem ich zum Beispiel an verdorbenen/ekligen Sachen rieche, mir Videos anschaue, auf denen sich jemand übergibt, und, auch wenn ich mir nicht richtig den Finger in den Hals stecke, doch mal vorsichtig teste wie weit ich das könnte bis meine Grenze erreicht ist. Ich glaube, er meint, es sei wichtig für mich, mich dem zu stellen.
Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halte, aber ich probier es halt jetzt mal aus, solange es mich nicht überfordert und dann mal sehen.
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- Kinabalu
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Ich denke probieren schadet sicherlich nicht.
Es gibt ja wie gesagt mehr als einen Weg also probier das ruhig mal aus und schreib doch mal wie es dir hier ergeht.
Ich glaube tatsächlich mal Dinge verderben lassen und dann riechen oder gar probieren hätte mir persönlich sogar wahrscheinlich was gebracht weil ich mir selbst ganz lange misstraut habe verdorbene Lebensmittel zu erkennen und dann lieber weggeschmissen habe als es zu essen. Da mal zu sehen wie verdorbenenes wirklich riecht oder schmeckt hätte mir vielleicht viel früher gezeigt, dass ich meinen Sinnen trauen darf. Von daher macht das in meinen Augen Sinn.
Videos würde ich mir jetzt nict bewusst angucken wollen. Natürlich gucke ich Filme in denen erbrechen vorommt und das macht mir auch nichts aus. Aber mir gezielt Videos anzugucken wo nur dieser Akt gezeigt wird..hm. Also ich bin da wirklich gespannt was du für Erfahrungen machst. Solltest du nach Materialien suchen: Wir hatten mal im alte Forum einen Thread in dem Konfrontationsmaterial gesammelt wurde.
Achte bei aller experimentierfreude auf dich. Wenn es sich nicht richtig für dich anfühlt dann hör bitte auf und zwing dich zu nichts.
Es kann ne sehr spannende Sache sein eine eigenne Grenzen zu erkunden und wenn man das sportlich sieht ist es bestimmt auch etwas was einen weiter bringt. Aber sobald es mit zwang geschieht halte ich es nichtmehr für sinnvoll.
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