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Mein Weg

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04 Mär 2016 14:40 #1

Ich habe das mal aus dem alten Forum rüberkopiert. Das soll jetzt nicht so wirken als wäre ich ein Superheld und ihr müsst alle meinem Beispiel folgen Aber ich denke man sieht hier, dass ich auch schon wirklich fiese Zeiten hinter mich gebracht habe und vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Ich freue mich über Feedback und Fragen

Mein Weg
Ich wurde in den letzten Tagen jetzt zwei Mal gefragt, was ich so gegen die Phobie unternommen habe. Ich hatte eh schon mal überlegt meine Geschichte mal ausführlicher aufzuschreiben, aber das hat mir jetzt mal den Anstoß gegeben es anzugehen.
Vorweg möchte ich sagen, dass ich kein Therapeut bin und der Weg den ich gegangen bin sicher nicht für jeden ideal ist. Also los geht’s.

Angst mich zu erbrechen hatte ich eigentlich schon seit ich sehr klein war. Wann genau es los ging weiß ich nichtmehr, aber ich erinnere mich an Kindergeburtstage (Kindergarten/Grundschule), auf die ich nicht gehen wollte, denn da hätte ich ja Kuchen essen müssen von dem mir dann bestimmt schlecht geworden wäre. Ich habe mir dann meine eigene kleine Regelwelt erschaffen. Beim Abendbrot habe ich zum Beispiel immer nur eine halbe Scheibe Brot gegessen, egal ob wie groß das Brot war, egal ob Vollkorn oder Toast-immer nur eine halbe Scheibe, denn wenn mein Magen nicht voll ist kann ich mich ja auch nicht übergeben.So bin ich dann eigentlich gut ausgekommen. Im Endeffekt habe ich mich auf meine Regeln konzentriert, denn mein Vater hatte ein starkes Alkoholproblem und meine Mutter hatte damals (bzw. sie hat es immer noch) Zöliakie, eine Allergie gegen Gluten, was in so ziemlich allen Weizenarten drin ist, und was lange nicht erkannt wurde. Sie bauete also körperlich sehr stark ab, und nachts musste mehrmals der Notarzt kommen, weil es ihr so schlecht ging und später musste sie auch ins Krankenhaus. Ich erinnere mich nichtmehr gut an die Zeit aber da kurz davor mein Opa gestorben war, bin ich irgendwie davon ausgegangen, dass meiner Mutter ein ähnliches Schicksal blüht.

In einer Nacht in der mein Vater besonders betruunken war sind meine Mutter und ich ausgezogen, zunächst zu Freunden und später dann in eine Wohnung. In der Zeit hatte ich mein erstes Phobietief. Ich wollte nichts mehr essen und mir war ständig schlecht. Ich wollte auch keine Freunde mehr treffen. Meine Mutter ging dann mit mir zu einem furchtbaren Kinderpsychologen (Ich war damals ca 12). Wir waren allerdings nur ein paarmal dort, da mir direkt eine Magersucht und meiner Mutter ein Jugendwahn (ich wundere mich bis heute darüber) diagnostiziert wurde. Alles anhand von einer (zugegebenen) sehr schlechten Zeichnung die ich anfertigen sollte.

Mit der Zeit hat dann das Leben mit meiner Mutter wieder etwas Ruhe und Alltag gebracht und es ging mir wieder etwas besser. Die Phobie war immer noch da, aber ehr im Hintergrund.

Mit 15 ist dann irgendwas bei mir passiert, ich weiß noch nicht genau was. Ich hatte damals einen Freund der in derselben lasse war wie ich. Leider hat er mich sehr mies behandelt und ich hab das mit mir machen lassen. Als er sich dann auch noch ziemlich fies von mir trennte war es natürlich unangenehm weiter zur Schule zu gehen. Ich vermute, dass das ein Auslöser war. Außerdem war ich ziemlich gewachsen, hatte aber schon immer Probleme beim Zunehmen und wurde in der Schule für Magersüchtig gehalten und manchmal auch sehr direkt darauf angesprochen. Dadurch, dass ich in der Zeit auch so dünn war hatte ich ständig Kreislaufprobleme und musste mich dann auch deswegen zweimal in der Schule übergeben. Naja ich weiß jedenfalls nicht genau warum, aber meine Phobie kam voll durch. Nach und nach machte mir alles Angst und anstatt zu kämpfen zog ich mich zurück. Anfangs vor Freunden/Unternehmungen und nach und nach auch vor der Schule. Ich verkleinerte meinen Kreis immer weiter und irgendwann lag ich nur noch in meinem Bett. Ich war totunglücklich und gleichzeitig war mir auch alles egal. Ich habe jeden Tag daran gedacht mich umzubringen, weil ich für mich keinen Weg sah, dass es mir jemals besser gehen könnte. Heute weiß ich, dass ich depressiv war. Ich habe mich gelähmt gefühlt. Ich konnte die einfachsten Aufgaben nichtmehr erfüllen. Wenn meine Mutter mich bat den Müll runter zu bringen begann meine Angstspirale sich zu drehen. „Wenn mich im Flur einer der Nachbarn trifft werden sie mich fragen, warum ich nicht in der Schule bin…wenn ich im Aufzug (wir wohnten im 7. Stock) stehe kann ich nicht weg wenn mir dann schlecht wird. Wenn die Nachbarn mich sehen werden alle über mich reden.“ Die Treppe konnte ich körperlich nicht nehmen, also habe ich mir gesagt, dass ich einfach in einer Stunde gehe, wenn jemand fragt, sage ich es wär Unterricht ausgefallen. Aber als die Stunde um war bin ich doch nicht gegangen.

Zwischen mir und meiner Mutter war es unerträglich, ich lag ja nur rum und sie hat immer wieder versucht mich zu motivieren etwas zu machen, aber ich wollte nur meine Ruhe. Irgendwann wurde sie wütend auf mich, hat mir den Fernseher und den Computer weggenommen, also wurde ich wütend. Naja wie es so ist.

Zur selben Zeit suchte dann ein Junge aus meiner Schule Kontakt zu mir. Wir schrieben bei ICQ eigentlich jeden Abend, dann telefonierten wir. Ein Treffen habe ich aber immer wieder abgesagt, da ich ja immernoch nicht das Haus verlassen konnte und wenn er kommen wollte hat mir das auch Angst gemacht. Wir telefonierten dafür jeden Abend und an einem Wochenende haben wir mal fast den ganzen Tag telefoniert.

Da ich immer noch nicht zur Schule ging, ging meine Mutter mit mir zu einer anderen Therapeutin. Sie versuchte mir zu helfen, gab mir kleine Aufgaben auf, aber ich machte nichts davon. Eigentlich versuchte ich es noch nichtmal. Ich war dann gut ein halbes Jahr nichtmehr in der Schule und meine Therapeutin sagte, dass sie mich nicht weiter krank schreiben würde, wenn ich in der Therapie eh nichts machen würde. Sie stellte mich vor die Wahl: Antidepressiva nehmen und mitarbeiten oder sie würde meiner Mutter raten mich in einer geschlossene KiJu-Klinik einweisen zu lassen, denn ich war ja immernoch schulpflichtig. Ich war aber immernoch nicht in der Lage etwas zu tun. Ich war jeden Tag sicher, dass die Übelkeit heute echt ist. Ich war wütend auf alle die mir sagten, dass ich die Antdepressiva nehmen soll. Ich habe ihnen vorgeworfen mich auf Drogen setzen zu wollen, mich verändern zu wollen. Also lag ich weiter nur rum und meiner Mutter telefonierte mit Kliniken und ich telefonierte mit dem Jungen.

Und so vergingen noch ein paar Wochen bis dann das Aufnahmegespräch mit der Klinik stattfand. Und plötzlich saß ich da, habe ein Zimmer gezeigt bekommen und schonmal einen vorläufigen Tagesplan, mit meiner Mutter wurde besprochen wann es losgeht und wie. Es war alles total real und ich verstand in dem Moment, dass ich bald wirklich in dieser Klinik, in diesem Zimmer leben würde. Und plötzlich klickte es und ich merkte, dass ich eben doch noch was verlieren konnte-meine Gespräche mit eben diesem Jungen. das war eben das einzige worauf ich mich am tag noch freute und das würde in der Klinik ja nichtmehr gehen.

Ich hab meiner Mutter gesagt, dass ich nicht in diese Klinik will, dass ich Antidepressiva nehmen werde und in der Therapie mitarbeiten will und das ich alles tun werde, wenn sie mir noch eine Chance gibt.
Und sie gab mir noch eine Chance und die habe ich genutzt.

Ich wurde zunächst auf Antidepressiva gesetzt, habe Angsthierarchien erstellt (die habe ich noch irgendwo, falls es wen interessiert), habe Beruhigungsmethoden eingeübt und ich habe angefangen zu trainieren. Ich bin mit meiner Mutter spazieren gegangen, ich habe jeden Tag für unser Mittagessen sorgen müssen (ich war immernoch nicht in der Schule). Wichtig war: jeden tag etwas machen. Ich weiß noch wie ich kurz nachdem ich angefangen habe AD zu nehmen aus dem bett aufgestanden bin um mir etwas zu trinken zu holen und in der Küche gesehen habe, dass der Herd von gestern noch ganz dreckig ist, also habe ich ihn sauber gemacht. Und als meine Mutter von der Arbeit kam hat sie es sofort gesehen und sich bedankt und ich war sooo stolz und froh, denn wir wussten genau, dass es mir vor ein paar Wochen noh egal und viel zuviel Aufwand gewesen wäre. Ich habe dann angefangen Mittagessen zu kochen, aber da ich noch nicht rausgegangen bin gab es dann jeden tag Nudeln mit Ketchup (meine arme Mama). Und irgendwann hingen mir diese Nudeln so zum Hals raus, dass ich einkaufen gegangen bin. Und ich bin tausend Tode gestorben-diese Schlangen an den Kassen, das Anstehen (ich kann nicht weg wenn mir schlecht wird), das "Vormittags-wenn ich doch in der Schule sein müsste rausgehen-was sollen die Leute denken???".

Und ich habe mich mit dem Jungen getroffen, und dann waren wir ein "Pärchen" und dann bin ich auch wieder in die Schule gegangen. Ich habe mit meiner damaligen Klassenlehrerin gesprochen (für dieses Gespräch war ich das erste Mal seit Monaten wieder an der Schule und ich hatte solche Angst, aber mein Wille war da also bin ich hingefahren). Sie hat mir versprochen, dass sie alles tun wird, damit es für mich leichter wird zurück zu kommen. Wir haben dann zum Beispiel vereinbart, dass ich jederzeit aus dem Klassenzimmer raus darf wenn es mir zuviel wird. Ich hatte unendliche Mengen an Stoff nachzuholen und war grenzenlos überfordert, denn allein das anwesend sein hat mich körperlich schon so überfordert, dass ich Nachmittags 2 Stunden Mittagsschlaf halten musste (haha das klingt so bewusst, ich bin einfach eingeschlafen wo ich grade war). Meine Lehrer sind mir aber entgegen gekommen. Ich musste die verpassten Klausuren nicht nachschreiben. Aber mich hatte der Ehrgeiz gepackt und ich wollte auch keine Almosen annehmen also habe ich die Klausuren nachgeschrieben, manchmal 2 hintereinander. Oh ich bin so gescheitert -nur 4er und 5er hätte ich es mal gelassen hätte ich mir den Stress erspart. Aber meine Lehrer waren wieder wundervoll und haben mir die Klausuren nicht gewertet, die ich sie ja freiwillig nachgeschrieben habe. Ich habe dann Referate in so ziemlich allen Fächern gehalten (Physik aaaah ) und habe meinen Realschulabschluss grade eben noch mitbekommen.

Inzwischen habe ich mein Abitur, studiere, bin ausgezogen, war letztes 2014 für 2 Monate als Au-Pair in England und habe 2015 ein 5 wöchiges Schulpraktikum in England absolviert. In der Au-Pair-Zeit hat sich meine kleine Gasttochter übergeben müssen-aber es hat mich nichts ausgemacht. Ich konnte sie danach knuddeln und knutschen-ich habe sie nur zum Zähne putzen geschickt. Meine Au-Pair Familie kam aus Nigeria und das Essen war absolut gewöhnungsbedürftig für mich-aber ich kam klar. Ich musste mich auch schon selbst wieder übergeben-ohne Angst und vor allem mit dem Gefühl im Anschluss „wow jetzt geht es mir besser“. Ich mache alles worauf ich Lust habe, ich esse alles worauf ich Lust habe und ich liebe es zu verreisen.

Ja die Angst ist manchmal noch da, aber ich erkenne ihre Muster inzwischen besser. Meine Phobie hat eine große soziale Komponente und wenn ich sehr angespannt bin und einen guten Eindruck hinterlassen will ist die Angst besonders stark (denn ich will ja einen guten Eindruck hinterlassen, aber was wenn dir jetzt schlecht wird?).

Aber ich lasse mich nicht einschränken. Naja ich war noch nie auf einer Loopingachterbahn..aber ich würde inzwischen über nichts sagen, dass ich es nicht schaffen kann. Ich genieße mein Leben sehr, ich genieße es zu essen..und vor allem Essen zu gehen, ich trinke Alkohol, verreise..achso..und mit besagtem Jungen bin ich jetzt auch schon seit 8 Jahren zusammen

So wie habe ich das jetzt gemacht?

Oh jetzt kommen die Weisheiten? Nein leider nicht :nein:
Grob gesagt-ich habe gekämpft, ich habe trainiert. Jeden Tag solange ich konnte. Ich hatte Medikamente zur Unterstützung und nicht zuletzt auch diese Forum. Auch wenn ich es anfangs noch nicht wirklich nutzen konnte. Einer meiner ersten Beiträge hier war irgendwas in der art „Hallo ich bin Kinabalu, ich nehme jeden Tag xy und sagt mir jetzt nicht dass das schlecht ist, denn das will ich nicht hören also schreibt nicht, dass es schlecht ist“. Als dann ein paar gepfefferte Antworten kamen habe ich beschlossen, dass hier alle doof sind und denen das auch gesagt Naja und dann war ich patzig. Aber am Abend habe ich überlegt…es wurde erwähnt, dass dieses Medikament süchtig machen kann, dass es Panikattacken auslösen kann. Also habe ich mir einen Plan überlegt. Ich konnte es nicht in die Tonne kloppen, also habe ich es statt beim Aufwachen (es lag auf meinem Nachttisch) erst zum Frühstück genommen, dann nach dem Frühstück, dann nach dem Duschen, im Bus, in der Schule, nach der ersten Stunde..und dann habe ich es irgendwann vergessen zu nehmen.
So sah mein Training aus. Ich konnte noch nicht Bus fahren, also hat meine Mama mich zur Schule gebracht. Dann hat sie mich früher abgesetzt, oder an der Bushaltestelle von einer leeren Buslinie. Wenn ich meinen Freund besucht habe dann ist er mir mit dem Bus entgegengefahren und irgendwo dazugestiegen, aber ich bin immer weitere Strecken alleine gefahren, bis ich irgendwann alleine Bus fahren konnte.

Ich habe gelernt, dass man nicht immer alles so machen muss „wie es sich gehört“. Wenn man nicht den ganzen Weg alleine schafft, darf man lieber nach Hilfe fragen, als dass man als Konsequenz den Weg garnicht erst antritt. Wenn mir Dinge Angst gemacht haben und ich sie lieber vermeiden wollte habe ich gelernt mich zu fragen, wie ich die Situation leicht verändern könnte um mich wohler zu fühlen. Man muss die Angst nicht von 10 auf 0 runter bekommen, es reicht wenn man von einer 10 erstmal auf eine 8 runter kommt-dann ist es schon etwas besser. Man kann auch ruhig mal etwas neben der Spur laufen.

Wenn es mich zum Beispiel gestresst hat mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einer Party zu fahren bin ich dann lieber mit dem Auto hingefahren als abzusagen. Dann war ich zwar immernoch nervös auf diese Party zu gehen aber es ging schon etwas besser. Und wenn man ein paarmal dann wieder auf einer Party war und immer alles gutgegangen ist kann man ja ml probieren mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinzufahren, vielleicht erstmal nur eine Strecke? Eben soweit wie man sich wohl fühlt (aber nicht zu wohlfühlt-man will ja auch an sich arbeiten) Es ist eigentlich so simpel.

Man muss nicht so verbissen an einem Plan festhalten und lieber absagen als es abzuändern. Immer weiter kämpfen-nie stehen bleiben. Nehmt Hilfe an, aber Ziel ist immer es alleine zu schaffen.
Ja das war soweit mein Weg. Falls das jetzt überhaupt jemand liest und noch Fragen aufkommen-immer her damit. Vielleicht hilft es ja irgendwem. Achso und nicht die Hoffnung verlieren.

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04 Mär 2016 14:50 #2

Hier ist noch meine Angsthierarchie. Entstanden in der Zeit als ich wieder zur Schule gegangen bin aber noch nicht Bus fahren konnte (circa 2008/2009).
Ich empfehle wirklich jeden sowas für sich selbst zu erstellen. 10 ist Panik/Vermeiden 0 ist"kein problem". Je mehr Punkte ihr sammelt, desto besser. Legt die Angsthierarchie am besten als Word-Dokument am PC an, dann kann man auch nochmal Punkte verschieben. Orientiert euch an den unteren Punkten (2,3,4) und fangt dort an zu üben. Ich wäre weit weggerannt hätte man mit mir direkt Dinge von Stufe 10 üben wollen
Das Beste an der Angsthierarchie ist, dass man circa nach einem jahr eine neue erstellen kann und sehen kann, wo man Fortschritte gemacht hat. Das ist eine schöne Motivation.

10 Bus fahren mit umsteigen, große Partys (Vorabi), Essen gehen, Sport (Fahrrad
Touren, Volleyball spielen, Schulsport), Alkohol, bei anderen übernachten, Konzerte, MGD Krankheit bei anderen, Städtetouren, eigene Übelkeit, Schwindelgefühl, „sich nicht auf seinen Körper verlassen können“, mehrere Aktivitäten an einem Tag, Horrorfilme, Spazieren gehen

9 Kleine Geburtstagsfeiern, Beim Arzt im Wartezimmer sitzen
Volle Orte (Weihnachtsmarkt, Bus), Banken, Wenn anderen übel ist, zum FvS hoch laufen, Stress , Vor/Mit anderen Essen

8 Friseur, lange shoppen (Oberhausen), wenn es wichtigen Menschen schlecht geht

7 Klausuren/Referate (Schulsituationen ohne Fluchtmöglichkeit)

6

5 Nachmittagsunterricht, Freistunden

4 Kino

3 Regelmäßig zur Schule gehen, Einkaufen

2 Mit Freunden treffen

1 Mit Martin treffen

0 Zuhause sein, mit meiner Mutter einkaufen gehen, zum Mülleimer/Briefkasten, Essen, wenn ich zuhause zuviel gegessen habe, allein sein (alleine schlafen, alleine essen/kochen), mich auf Treffen freuen

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04 Mär 2016 22:05 #3

Hey. Ja man denkt man ist so seltsam und verrückt und der einzige Mensch auf der Welt der so tickt und dann meldet man sich hier an und denkt sich..wow.

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01 Apr 2026 22:41 #4

Ja genau. Ich hatte immer am meisten Probleme wenn ich nicht "wegkonnte" ohne negativ aufzufallen. Und mitten im Haarschnitt "Stopp" zu schreien und rauszurennen geht halt nicht. und damals hab ich mir noch die Haare gefärbt und dann kann man ja erst recht nicht weg.

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17 Apr 2026 15:14 #5

Super dass du was für dich mitnehmen kannst Genau niemals aufgeben! Man kann das schaffen

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