Meine Tochter (10 Jahre) hat panische Angst vorm Erbrechen

Mehr
16 Nov 2017 09:20 #1 von Mia2507
Mia2507 erstellte das Thema Meine Tochter (10 Jahre) hat panische Angst vorm Erbrechen
Guten Morgen Zusammen,
ich bin langsam am Ende....meine Tochter hat im Januar 2017 aus angst, dass sich ein Klassenkamerad erbricht die Schule verweigert. Sie hat sich durch nichts mehr dorthin bewegen lassen. Alles fing damit an, dass vor den Weihnachtsferien 2016 ein Magen-Darm-Virus in der Schule umging. Das Sie Panik vor dem Erbrechen bei sich, anderen und Tieren hat ist so extrem...
Ich habe mich im Internet belesen und bin auf Foren von Emetophobie gestoßen und bei den "Merkmalen" für diese Krankheit meine Tochter 1:1 wiedererkannt. Allein was die Auswahl ihrer Lebensmittel betrifft, Händewaschen etc...
Nach der Schulverweigerung war sie 1,5 Monate in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Nach dem stationären Aufenthalt noch in "Therapie" bei einem anderen Psychologen. Dort hat man dann ADS diagnostiziert, und ist auf das eigentliche "Problem" nicht eingegangen. Es ging eine Zeit lang gut. Bis jetzt, es übergab sich ein Junge in ihrer Klasse.....
Ich habe das Gefühl, das die Psychologen das Problem nicht ernst nehmen und es als "Machtspielchen" meiner Tochter ansehen. Ich sehe das anders....

Kann mir irgendjemand eine Selbsthilfe Gruppe empfehlen an die ich mich als Mutter wenden kann um meine Tochter zu unterstützen?

Wir kommen aus dem Raum Köln.

Allen betroffenen wünsche ich Stärke und Kraft den schweren Weg weiter zu gehen!

Liebe Grüße

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • urbanciruela
  • urbanciruelas Avatar
  • Offline
  • Fortgeschrittene/r
  • Fortgeschrittene/r
Mehr
18 Nov 2017 22:35 #2 von urbanciruela
urbanciruela antwortete auf das Thema: Meine Tochter (10 Jahre) hat panische Angst vorm Erbrechen
Oman... das klingt grauenvoll :/

leider kenne ich keine Selbsthilfegruppe...

bei mir helfen Ärzte etc leider auch nicht, da immer Burn Out, Magenschleimhautentzündung oder Lebensmittelunverträglichkeit diagnostiziert werden und man wird mit Antibiotika abgeschrieben...(doch selbst die kann ich nicht nehmen, da ja eine Nebenwirkung Erbrechen sein kann).

Man einfach irgendwann keine Lust mehr zu Ärzten etc zu gehen, da mein nirgends verstanden wird.

Ich bin aber froh zu hören, dass du eine Mutter bist, die das ernst nimmt und ihr Kind nicht belächelt.
Ich denke, so etwas hätte mir damals geholfen.

Nicht die Geduld verlieren, weiter nach Therapien Ausschau halten, mit dem Kind versuchen auch rauszugehen (vllt sogar nur eine halbe Stunde) und nicht unter Druck setzen.

Der Winter ist eine harte Zeit für uns Emos, ab April sieht die Welt schon viel besser aus!


Ich drücke die Daumen, dass ihr das zusammen durchsteht!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: AbbelAnthea