Ich stelle mich vor (:

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06 Sep 2017 16:07 #1 von fairytale
fairytale erstellte das Thema Ich stelle mich vor (:
Hallo

Ich bin 19 Jahre alt und habe seit meiner Kindheit panische Angst vorm Erbrechen. Ich habe mich seit über fünf Jahren nicht mehr übergeben und kriege jedes Mal Panikattacken, wenn mir schlecht ist. Ich nehme mir schon lange vor es "einfach" rauszulassen wenn es das nächste Mal soweit ist, doch immer wenn ich wirklich kurz davor bin werde ich schwach und greife zu Vomex (das kommt nur alle paar Monate vor).
Wie ihr sicher selbst wisst haben nur wenige Menschen für diese Angst Verständnis, da die Meisten nicht wissen, wie sich das anfühlt darunter zu leiden. Ich bin froh eine Community mit Gleichgesinnten gefunden zu haben und somit zum ersten Mal Kontakt mit Menschen zu haben, die mein Problem teilen und es begreifen.

Ich bin gespannt auf die Beiträge im Forum und wünsche euch allen noch einen schönen Tag! (:

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14 Sep 2017 09:08 #2 von Hades
Hades antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:
Hi fairytail!
Nett dich kennenzulernen ich bin auch ganz neu hier!
Ich wollte dich fragen ob dein Name vom Manga fairytail kommt? Das fände ich nämlich richtig witzig =)
Ich hoffe es geht dir heute gut
Love Hades

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05 Okt 2017 14:28 #3 von MaWi
MaWi antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:
Hi Fairytale,

krass, das verhältst du dich genau wie ich! Ich habe auch immer große Pläne wenn es mir gut geht, aber sobald ich Übelkeit verspüre, schlucke ich schnell Vomex. Das Problem mit Nicht-Betroffenen habe ich auch. Mich hat zwar noch nie jemand verurteilt oder ausgelacht, es kommt aber immer irgendwann der Punkt, an dem alle denken, man müsse sich einfach "nicht so anstellen" und das "einfach abstellen".

Hast du denn persönlich komplett niemanden, mit dem du darüber sprechen kannst? Und ist es bei dir auch so, dass du nicht weißt, wieso bzw. wodurch die Phobie angefangen hat?

Viele Grüße

MaWi

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09 Okt 2017 01:25 #4 von specialfe
specialfe antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:
Hey Fairytale :)

Ich kenn dein Problem nur zu gut und nehme auch meistens gleich was gegen die Übelkeit ein, um gar nicht erst eine Chance auf erbrechen zu haben. Manchmal nehme ich sogar schon vorher was, wenn ich weiß das ich mich in eine Situation begebe in der ich Panik bekommen oder mir schlecht werden könnte :/

Mich hat auch noch keiner wegen meiner Phobie verurteilt, nur viele können es halt nur zum Teil nachvollziehen, aber manche Gedankengänge versteht man einfach nur, wenn man selber davon betroffen ist.

Viele Grüße
Fe

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09 Okt 2017 21:49 #5 von Oriane
Oriane antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:

specialfe schrieb: Hey Fairytale :)
Ich kenn dein Problem nur zu gut und nehme auch meistens gleich was gegen die Übelkeit ein, um gar nicht erst eine Chance auf erbrechen zu haben.


Hi Fe,

dieser Satz hat mich ein bisschen stutzig gemacht. Eigentlich kann und will ich zu Medikamenten nichts sagen, weil ich selber auch kaum Erfahrung damit habe, aber mir ist eine Geschichte von einer Freundin (keine Emo) eingefallen. Sie wollte eine Ausbildung zum Rettungssanitäter machen und dazu musste sie natürlich auch hinten im RTW mitfahren, wobei ihr immer übel geworden ist (weswegen sie die Ausbildung auch letztendlich abgebrochen hat.). Also hat sie sich Medikamente dagegen besorgt, aber sie meinte, ihr wäre dann zwar nicht mehr übel, übergeben müsste sie sich aber trotzdem.
Die Chance zu erbrechen wird also mit Medikament nicht unbedingt geringer.

LG
Oriane

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09 Okt 2017 21:58 #6 von specialfe
specialfe antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:
Hey Oriane,

ich weiß, dass Medikamente nicht wirklich helfen gegen die psychische Übelkeit und das man sich natürlich auch trotzdem übergeben kann, nur ich hab dann immer das Gefühl, dass das Risiko geringer wäre. Keine Ahnung.. Ich nehme aber auch nicht regelmäßig irgendwas, da ich eigentlich kein Fan von Medikamenten bin. Nur wenn ich das Gefühl habe es geht gar nicht mehr, greife ich leider doch manchmal dazu.
Ich versuche das aber wirklich schon zu minimieren und nur noch in absoluten Notfällen zu tun, weil ich meinem Körper auch nicht unnötig schaden möchte.

LG
Fe

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09 Okt 2017 23:14 #7 von Oriane
Oriane antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:
Ja klar, ich verstehe, warum viel immer mal wieder auf Medikamente zurückgreifen, da geht es hauptsächlich um die Psyche. Placebos wirken schließlich auch oft genug. Mir ist bei dem Satz nur diese Geschichte eingefallen und ich glaube, sich klarzumachen, dass das eigentlich nichts bringt, macht es einem einfacher, nichts mehr zu nehmen, weil eben eine Scheinsicherheit wegfällt. Dann wird es evtl. für eine kurze Zeit schlimmer, aber danach sicher besser.
Bei mir ist es die Plastiktüte. Vor etwa einem Jahr konnte ich nicht ohne aus dem Haus gehen und mittlerweile denke ich kaum noch darüber nach, ob ich eine einpacken soll. Aber an schlechten Tagen packe ich manchmal immer noch eine ein...

Aber gut, dass du (oder ihr) versuchst, seltener zu Medikamenten zu greifen :)

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11 Okt 2017 00:07 #8 von specialfe
specialfe antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:
Das mit der Plastiktüte zur Sicherheit kenne ich viel zu gut :D
Kommt bei mir auch immer auf meine Stimmung an ob ich darüber nachdenke unbedingt eine einpacken zu müssen oder es mir total egal ist :) An schlechten Tagen greift man natürlich wieder eher zu solchen gefühlten "Sicherheitsmaßnahmen".
Du hast aber recht damit, man muss sich klarmachen, dass Medikamente auch nur für den Moment ein besseres Gefühl geben, auf längere Zeit betrachtet aber eher schädlich für den Körper sind :/

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11 Okt 2017 18:04 #9 von spooky98
spooky98 antwortete auf das Thema: Ich stelle mich vor (:
Hi,
Mir geht es ganz ähnlich. Ohne eine Plastiktüte gehe ich nicht mehr aus dem Haus :cheer: , jedoch habe ich Medikamente wie Vomex noch nie ausprobiert. Ich habe immer versucht auf pflanzliche oder homöopathische Mittel zurück zu greifen wie zum Beispiel Iberogast und Magentees. Auf Reisen habe ich aber immer sehr viele Reisetabletten dabei. Ich greife bewusst nicht zu "richtigen" Medikamenten in der Angst abhängig zu werden, da diese bei einer längeren Einnahme schon sehr schädlich für den Körper sein können. ):

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