kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon Schnuffel am 29.07.2010, 12:21

Ich hab mal ne total bescheuerte Frage, wo ich denke, dass mich wahrscheinlich jetzt viele fuer total daemlich halten, aber ich stell sie trotzdem mal:

was bedeutet es "zufrieden sein"? wie kann man das?

Ich frag deshalb, weil ich grad jeden 2. Tag streit hab mit meinem freund, weil mir immer wieder was einfaellt, was er scheisse macht. dabei liegt es nicht an ihm, sondern an mir, weil ich unmoegliches von anderen erwarte. Ich mein, ich kann noch nicht mal meine eigenen Erwartungen erfuellen, wie soll es dann ein anderer Mensch tun.

ich glaub, ich bin seit 15 Jahren nicht mehr wirklich zufrieden gewesen mit mir und meinem Leben. Ich waere gerne Zufriedener. aber ich weiss nicht, wie ich das anstellen soll... Leider ist des Thema auch erst gestern abend (waehrend nem Mega krach), nach meiner letzten Therapiestunde, fuer die naechsten 3 Wochen (Therapeutin hat ab Montag 2 Wochen Urlaub), in Raum gestellt worden (von mir...). Des heisst, sie kann ich naechste Woche nicht fragen, sondern muss warten bis zum 18. August...
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon danseusenoire am 29.07.2010, 12:30

Also ich kenn diese Denkweise von mir früher auch. Denk mal, meine Ma hat mir das ähnlich wie Dein Pa eingetrichtert - jeden morgen hieß es "oh Nein, jetzt geht alles schon wieder von vorne los". "Warum immer ich", "kann nicht auch mal was gut gehen", "womit habe ich das verdient!", "man müsste sich einfach nen Strick nehmen!" waren nur einige der Phrasen die ich als Pubertierende ziemlich oft von ihr gehört habe. Ich hatte demzufolge auch wirklich jahrelang die Ansicht, dass Gutes nur anderen widerfährt. Dass wir "anders" sind, dass wir nicht dazu gehören und ich froh sein kann, überhaupt als halbwegs akzeptiertes Mitglied der menschlichen Gemeinschaft koexistieren zu dürfen. Es kam zwar auch vieles zusammen (Schicksalsschläge, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt, Suchtkrankheit etc pp), aber dennoch denke ich heute, mit Abstand, dass man so einfach nicht denken sollte, wenn man es nicht noch zusätzlich anziehen will.

Mir hat es geholfen, dieses Umfeld zu verlassen. Ich war als Kind positiv eingestellt und bin es jetzt wieder - das dazwischen war ein ziemlich langer Abstecher, auf den ich hoffentlich nie wieder zurückkehren muss. Man darf einfach nie aufgeben! Natürlich kann man nicht alles in seinem Leben so beeinflussen, dass man genau das machen kann, was man will - man hat es zB nicht zu 100% in der Hand, nen Job zu finden oder nicht, auch wenn man alles mögliche versucht. Genauso wenig kann man Krankheiten verhindern. Aber man kann sich fragen, wo man im Leben hinwill, was für Zwischenschritte dazu nötig sind und wie man diese Umsetzen kann. Eine Zielhierarchie erstellen hilft da zB: Wenn man sich langfristig in einem besseren Job sieht zB, überlegen, welche Fortbildungen dafür nötig sind. Wo man diese absolvieren kann, was für Voraussetzungen dafür bestehen und wie man wiederum diese in Angriff nehmen kann. Große Probleme gewinnen dadurch an Struktur und lassen sich so auseinanderklamüsern, dass man den ersten Schritt in handlichen Happen vor Augen hat und nur noch zu beginnen brauch. Manchmal hilft es auch, Ziele, die man zur Zeit nicht umsetzen kann, loszulassen und sich neue zu suchen. Wenn es zB partout keinen Job gibt, könnte man überlegen, ob man sich selbstständig macht. Oder ob man sich erstmal weiterbildet.

Das ist ein Punkt, der mir geholfen hat. Ein anderer ist eben Selbstverwirklichung, eigene Wohnung, Studium etc. Ich bin mir sicher, dass es im Leben jedes einzelnen Dinge gibt, die ihm einen übergeordneten Grund zu Leben geben. Bei mir ist das schlicht meine Neugier. Konkret wirkt sie sich so aus: Ich möchte noch vieles erleben, möchte Reisen, möchte mich weiterbilden, zeichnen, fotografieren, noch ein Videospiel umsetzen, viele Menschen kennenlernen, sowas alles. Ich finde viele Dinge schön und freue mich über so vieles, dass ich manchmal denke, ich hab einen an der Klatsche. Ich weiß nicht, ob man das lernen kann, oder ob man das "mitbringt", aber vielleicht hilft es, falls Du das nicht schon tust, einfach mal mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und zu schauen, was es schönes gibt. Sich auf das außen einlassen, weg von der Zentrierung auf einen selbst (Moah, das klingt wie aus nem schlechten Lebensberatungsbuch). Wolken sind was tolles, Blumen auch, Tiere...was man halt "draußen" so sieht. Oder wie der erste Löffel Himbeereis schmeckt, wenn man durstig und erschöpft eine Eisdiele in der Hitze erreicht...sowas alles. Das ist bei mir total unabhängig davon, was sonst so in meinem Leben passiert. Klar, wenn ich irgendwann so eingeschränkt wär, dass ich das alles nicht mehr wahrnehmen könnte, wärs schwierig, aber das sind einfach so die Momente, für die es sich für mich zu leben lohnt. /Pathetikmodus-Ende
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon blondie1982 am 29.07.2010, 13:33

Das fand ich jetzt richtig gut was du geschrieben hast, wirklich :D

Das hört sich alles so einfach und logisch an. Ich verstehe nicht warum ich mir selber so im Weg stehe, weil das tue ich anscheinend ja. Aber wenn ich dann so lese was ihr schreibt, geht es mir manchmal so als wenn ich Werkzeuge in der Hand habe, aber nich weiß wie ich damit umgehen soll, wißt ihr was ich meine?
Und sicherlich ist es auch ein Fehler zu denken das man vom Schicksal ja so gebeutelt ist, aber irgendwie tue ich es immer wieder. Obwohl ich mir denke es wird auch sicherlich wieder besser. Ich weiß nicht was ich sonst für Denkansätze nehmen soll? Stehe dem grad was ratlos gegenüber. Es ist halt so das mein Freund studiert, ich arbeitslos bin und das Geld dadurch sehr knapp ist, ne Weiterbildung oder sogar Umschulung die ich gerne machen würde, können wir finanziell nicht auffangen und mit dem Amt liege ich dwg auch schon im Klinsch und es gehen Briefe hin und her wo sie es verneinen weil es mir nicht zu steht und ich versuch drauf zu pochen, weil ich anscheinend einfach keine Chance auf dem Arbeitsmakrt habe. Das Schlimme ist einfach, wenn ich bis September keinen Job in Aussicht habe, müssen wir unsere Wohnung kündigen, ich muss dann vermutlich zu meinen Eltern 320km entfernt zurück und er würde zu seinen Großeltern gehen, weil wir uns dann die Wohnung einfach nicht mehr leisten können, da ich ab Dez kein Geld mehr vom Amt kriege und unter Garantie von der Arge nichts bekomme, da er von der Bundeswehr noch unterstützt wird bis Ende 2011 und denen sind 1300 Euro zuviel (davon gehen fast alle Fixkosten runter und bleibt nichts über da er jeden Tag 100 km fahren muss und privat versichert ist) die mein Freund bekommt und dann sind wie Eheähnliche Lebensgemeinschaft. Ich verzweifel einfach, schreibe fast jeden Tag Bewerbungen und bitte den lieben Gott er möge mir helfen, aber es kommen nur Absagen ohne Ende. Meine Emo hält sich trotz allem sehr in Grenzen, das ist ja noch nicht mal das Problem. Anscheinend bin ich es :(
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon Becks am 29.07.2010, 22:57

jeden morgen hieß es "oh Nein, jetzt geht alles schon wieder von vorne los". "Warum immer ich", "kann nicht auch mal was gut gehen", "womit habe ich das verdient!", "man müsste sich einfach nen Strick nehmen!"


und ich dachte immer meine mutter wär die einzige, die so einen schaden hat. sie benutzt wortwörtlich die gleichen sätze. und auch ich habe genau das übernommen und versuche mir jetzt einen weg daraus zu bahnen, weil ich merke wie destruktiv das auf einen wirkt.

Sich auf das außen einlassen, weg von der Zentrierung auf einen selbst


mir hilft dabei konsequent positiv-tagebuch zu führen (den tipp hab ich slebst hier aus dem forum)..
ich habe immer ein kleines notizbuch in meiner hosentasche, egal wo ich gerade bin. und sobald auch nur das kleinste auftaucht oder passiert, was mir innerlich oder äußerlich ein lächeln zaubert, schreib ich es auf. und wenn es nur das wetter ist.
ich hab teilweise einträge von mehreren seiten und wunder mich immer, wenn ich mir abends im bett die sachen durchlese, wieviel gutes einem eigentlich an einem tag widerfährt, ohne dass man es sich merkt bzw es bewusst bemerkt und es ist wunderbar wie man lernen kann genau auf diese kleinen dinge zu achten. meine einstellung zum ach so schrecklichen leben eines emos hat es definitiv verändert. vor allem helfen die einträge auch in schlechten gemütszuständen.
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon Plumquatsch am 30.07.2010, 08:05

@Schnuffel: Das hört sich schwer nach Selbstwertkrise an und evtl nach Perfektionismus? Zumindest hohe Ansprüche an dich und deine Umgebung und das kann ja nciht gut gehen. kenn ich selbst von mir, vor allem von früher, inzwischen ist es glaub ich nicht mehr sooo schlimm. ich versuche da auch lockerer zu sein inzwischen. Und mir ist eines bewusst geworden. Ich hatte ja auch immer viel streit mit dem vater meiner Tochter (jetzt ex) , oft auch wegen nichtigkeiten etc...und so im nachhinein seh ich ganz viele sachen wo ICH total überreagiert habe und einfach nur die "kontrolle" (genau wie bei der Emo) haben wollte, obwohl ich damals dachte das ER quasi der "Schuldige" ist, dem ist aber nicht so (bzw. nicht immer oder zwangsläufig). Ich weiß nicht warum es einen so oft erst so spät auffällt, aber vielleicht versuchst du für dich persönlich rauszufinden warum du diese hohen ansprüche hast, WAS du genau von deinem Freund "verlangst" bzw. "erwartest" und warum? Und wie ihr einen neuen gemeinsamen Weg finden könntet. ABer ich denke du solltest trotzdem bei DIR anfangen...

Und ich glaube die zufriedenheit ist eine sache die nicht über Nacht kommt, das dauert halt , aber wenn man kosequent an sich arbeitet dann kommt man an der Zufriedenheit irgenwann nicht vorbei :wink:

Probiers doch auch mal mit einem Positiv-Tagebuch wie Becks das unten beschrieben hat. Ich mache das auch, meins heißt PPT "Plumquatsch Positiv Tagebuch"....kannst dem ja ein eigenen Namen geben und führen wie und wo du magst, ob nun abends am laptop für dich in ein word-dokument oder wie Becks das büchlein immer parat haben um alles gleich zu notieren, oder du besorgst dir ein besonders schönes Heft und machst es evtl auch farbig etc... lass deine phantasie spielen...
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon Pippilotta am 30.07.2010, 09:51

@ schnuffel

Hatte einen Beitrag zum Thema "Zufriedenheit" verfasst und mich dabei so verheddert, dass er den Thread hier vollends gesprengt hätte. Hab ihn dir via PN geschickt. :)
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon Schnuffel am 30.07.2010, 15:19

@ pippilotta

hab gerade geantwortet :-)

vielen dank!!!

@plumquatsch

Da hast du leider recht... ich hab ne mega Selbstwertkrise und Perfektionistisch bin ich auch sehr, wobei ich auch sehr chaotisch bin und dadurch dann oft von mir genervt bin, weil ich ja eigentlich alles perfekt machen will, aber durch des chaotische nen mega fehler mach oder was überseh....
im Prinzip, kann mein Freund auch machen, was er will... ich find immer was zum rum mäckern... ich denk, dass es daran liegt, weil ich wirklich auf die kleinsten Details achte. Zum Beispiel: ich telefonier mit ihm, erzähl ihm was und... stille... kein "ja" kein "mh", gar nichts... was mach ich, drauf rumreiten, dabei weiß ich eigentlich genau, dass er so ist.
n anderes problem, daducrh, dass ich ein scharfes auge für kleinigkeiten hab, mach ich oft grobe fehler, die einem nicht passieren, wenn man es oberflächlicher betrachtet... ich achte zum beispiel im geschäft (bin in der Buchhaltung bis ende september) genau auf das zu buchende konto, aber wenn es dann darum geht nen text zur buchung einzugeben, überseh ich des. wenn ich in einer ecke meines zimmers penibel saubermach und was weiß ich nicht noch alles, vergess ich, dass der rest meines zimmers noch unordentlich ist und alles rumliegt.
und wenn mir dann wieder n fehler passiert, was sehr oft vorkommt, mach ich mich fertig und werf mir die schlimmsten sachen vor... dass ich dumm und bescheuert und einfach nur scheiße bin (selbstwertkrise).

Der Tipp mit dem Tagebuch find ich super, so kann ich mir immer wieder vor augen führen, dass es doch einiges positives gibt und nicht nur negatives und des hilft mir dann auch zufriedener zu sein. ich liebe es zu malen, oder zu basteln, von demher is die idee des ganze kreativ aufzubauen sehr gut!!
auch werd ich mich anstrengen, alles etwas lockerer zu sehen. meinen freund nicht mehr anschnauzen, nur weil er nicht genau das tut, was ich jetz will (ja, ich versuch ihn auch immer zu kontrollieren und wenn es zum streit kommt und ich seh, dass er verletzt ist wegen mir und weint, dann gehts mir immer scheiße, weil mir dann wieder auffällt, dass ich eigentlich voll biestig zu ihm bin). dabei will er mir immer alles recht machen und strengt sich auch ganz arg an!

Vielen, vielen Dank für die Antworten!! Auch wenn man innerlich weiß, was des Problem ist, hilft es, wenn mir des jemand auch noch sagt, ich begreif es dann erst so richtig.

Liebe Grüße, alex
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon Schnuffel am 30.07.2010, 16:03

blondie1982 hat geschrieben:Das fand ich jetzt richtig gut was du geschrieben hast, wirklich :D

Das hört sich alles so einfach und logisch an. Ich verstehe nicht warum ich mir selber so im Weg stehe, weil das tue ich anscheinend ja....

Es ist halt so das mein Freund studiert, ich arbeitslos bin und das Geld dadurch sehr knapp ist, ne Weiterbildung oder sogar Umschulung die ich gerne machen würde, können wir finanziell nicht auffangen und mit dem Amt liege ich dwg auch schon im Klinsch und es gehen Briefe hin und her wo sie es verneinen weil es mir nicht zu steht und ich versuch drauf zu pochen, weil ich anscheinend einfach keine Chance auf dem Arbeitsmakrt habe. Das Schlimme ist einfach, wenn ich bis September keinen Job in Aussicht habe, müssen wir unsere Wohnung kündigen, ich muss dann vermutlich zu meinen Eltern 320km entfernt zurück und er würde zu seinen Großeltern gehen, weil wir uns dann die Wohnung einfach nicht mehr leisten können, da ich ab Dez kein Geld mehr vom Amt kriege und unter Garantie von der Arge nichts bekomme, da er von der Bundeswehr noch unterstützt wird bis Ende 2011 und denen sind 1300 Euro zuviel (davon gehen fast alle Fixkosten runter und bleibt nichts über da er jeden Tag 100 km fahren muss und privat versichert ist) die mein Freund bekommt und dann sind wie Eheähnliche Lebensgemeinschaft. Ich verzweifel einfach, schreibe fast jeden Tag Bewerbungen und bitte den lieben Gott er möge mir helfen, aber es kommen nur Absagen ohne Ende. Meine Emo hält sich trotz allem sehr in Grenzen, das ist ja noch nicht mal das Problem. Anscheinend bin ich es :(


ich kann dir nur raten, es weiter zu versuchen! ich denke, dass es nicht an dir liegt, dass du keine Zusage bekommen hast bis jetzt. Es ist einfach sehr schwer heut zu tage eine Stelle zu bekommen, weil es einfach so viele Arbeitslose gibt und die Firmen einen meiner Meinung nach viel zu hohe Ansprüche haben!
Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber manchmal nehmen dir Firmen keine frauen, weil sie in einem Alter sind, wo sie übers Kinderbekommen nachdenken (oder hast du schon ein kind?) und das is dene ein zu hohes Risiko. Aber irgendwo da draußen ist eine Stelle, die wie für dich gemacht ist und darauf wartet, dass du sie findest! Bleib dran und versuch es immer weiter!! und wenn du dann eine Stelle gefunden hast und mehr Geld zur Verfügung hast, dann kannst auch eine Weiterbildung oder so nebenher machen!

Das mit der Wohnung ist natürlich bescheiden... hast du dich bei der Arge schon informiert, ob du da finanzielle Hilfe bekommst? Wohngeld oder so?

Ich wünsche dir ganz arg viel Glück!!! und glaub an dich!!
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Re: kennt ihr das Gefühl verflucht zu sein...

Beitragvon blondie1982 am 01.08.2010, 20:42

Hallo Schnuffel,

danke dir fürs Mut machen. Klar, am Ende gibt es sicherlich irgendwo den Job für mich, aber leider ist die Zeit bis dahin echt hart. Es ist ja auch nicht das erste mal, dass ich arbeitslos bin, meist war es zwar nur kurz Zeit, aber ich war schon mal vor fünf Jahren in H4 und das war echt hart. Ich bin 28 Jahre alt und hatte immer gehofft in dem Alter woanders zu stehen. Sicherlich habe ich mir auch durch die Emo selber viel verbaut, erst recht Jobmäßig,aber das ich hier stehe und keine Arbeit bekomme ist schon krass.

Ich kenne halt die Probleme die auf mich zu kommen, wenn ich in H4 rutschen sollte, da ich es schon mal vor fünf Jahren hatte. Ich wäre dann ja nicht mal mehr Krankenversichert, das ist ja das schlimmste daran. Ich weiß in der Situation langsam nicht mehr weiter und es belastet schon sehr. Ich bewerbe mich schon auf alles mögliche, Teilzeit, Vollzeit, sogar an der Kasse nur die nehmen mich nicht, weil ich dafür wieder überqualifiziert bin. Momentan ist echt der Wurm drin.
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