Die Geburt (m)eines Kindes... (Erfahrungen)

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28 Okt 2014 13:42 #1 von Anthea
Anthea erstellte das Thema Die Geburt (m)eines Kindes... (Erfahrungen)
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19 Jan 2017 08:53 #2 von Sovy81
Sovy81 antwortete auf das Thema: Die Geburt (m)eines Kindes... (Erfahrungen)
Also, hier kommen sogar zwei Berichte über Geburten. Der erste über die Geburt meiner Tochter, vor acht Jahren:
Erstmal vorweg, ich musste mich in der Schwangerschaft nie übergeben. Jetzt zur Geburt: Es ging nachts gegen zwei los, ich merkte, das meine Fruchtblase geplatzt ist, und weckte erstmal meinen Mann. Von Schmerzen konnte man da noch nicht wirklich sprechen, eher von einem komischen Gefühl. Wir fuhren also ins Krankenhaus, dort angekommen schickte man uns nach einer Untersuchung erstmal noch eine Runde spazieren. Da fing es dann so richtig heftig an mit den Wehen. Der Muttermund, der vor dem Spaziergang erst einen Zentimeter geöffnet war, öffnete sich bis wir zurück waren bereits auf sieben, und die Hebamme war optimistisch das Kind bis um 6Uhr auf die Welt zu bringen. Ich stieg dann noch kurz in die Badewanne, wo ich aber gleich wieder rauswollte, da die Schmerzen dort noch schlimmer wurden. Dann ging es los mit den Presswehen, aber die Kleine wollte einfach nicht so recht raus. Die Herztöne sanken, und man holte sie schlussendlich mit der Saugglocke. Das war nicht angenehm, aber welche Geburt ist das schon? Ich musste mich nicht übergeben, und hatte auch garkeine Zeit, mir darüber den Kopf zu zerbrechen, da ich mit den Schmezen schon genug zu tun hatte. Und kaum war sie dann auf der Welt waren die Schmerzen auf einen Schlag vorbei!!!
Die zweite Geburt, von meinem Sohn, vor 6 Jahren ging noch schneller. Auch hier die Schwangerschaft ohne Übelkeit! Damals ging es auch nachts los, diesesmal mit heftigen Wehen, im Krankenhaus angekommen mussten wir noch auf die Diensthabende Hebamme warten, während ich auf allen Vieren bereits im Krankenhausflur versuchte die Wehen zu veratmen. Die Hebamme begrüßte mich mit den Worten:"schon gespuckt?" Und ich war erstmal voll in Panik:"wieso? Muß ich das noch? Ist das häufig der Fall?..." sie hat mich dann untersucht, ich wollte mich unbedingt meine CD anhören, kam dann aber garnicht zum Schluß der CD. Auch die Hebamme meinte, ok, da machen wir jetzt nichts anderes mehr, und dann setzten auch schon die Presswehen ein, und eine halbe Stunde später war alles vorbei. Und spucken musste ich auch dieses Mal nicht! Hab mich vor beiden Geburten natürlich völlig verrückt gemacht, aus Angst mich bei der Geburt übergeben zu müssen... wie so oft, verschwendete Energie! Liebe Grüße und schöne Geburten an euch alle!
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