Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar

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29 Apr 2016 13:56 #1 von Kriss
Kriss erstellte das Thema Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ich bin hier mit meinem Thema richtig. Mich würde mal interessieren, wer von euch auch an Erkrankungen wie Reflux, Reizdarm/ -magen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet. Oder an anderen Krankheiten, die körperliche Übelkeit auslösen können.
Ich selbst leide an Reflux, Laktose- und Fruktoseintoleranz und Reizdarm. Oft, vor allem wenn es mir wie zur Zeit ziemlich bescheiden geht, frage ich mich, was denn zuerst da ist. Habe ich zuerst Angst, weil zum Beispiel mal wieder ein Arbeitskollege mit Übelkeit und Erbrechen zu Hause liegt, und mir wird deshalb übel oder schlagen Reflux und Co mal wieder zu und ich bekomme durch die Übelkeit Angst. Oder ist es von beidem ein bisschen? Hat jemand von euch da Erfahrungen? Gerne auch, was den Umgang mit Reflux und Reizdarm angeht. Die Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe ich soweit ganz gut im Griff.

Ich bin mal wieder auf diese Frage gekommen, weil ich gerade ein Buch zum Thema Reizdarm lese, in dem der Zusammenhang zu Ängsten und Depressionen geschildert wird. Das Buch heißt "Schluss mit Reizdarm" und ist von Professor Wolfgang Kruis und Anne Iburg. Die Autoren schreiben hier: "Es stellt sich die Frage, ob die seelischen Veränderungen typisch für Menschen mit Reizdarm sind oder ob chronisch Kranke nicht per se solche Veränderungen zeigen. Viele Studien kommen zu dem Schluss, dass sich eine veränderte Persönlichkeit bei allen finden lässt, die unter einer chronischen Erkrankung leiden. Somit hat der Reizdarm nicht unbedingt psychische Ursachen, sondern zieht seelische Erkrankungen nach sich. Angstzustände und Depressionen sind darum nicht nur Ursache, sondern ebenso gut die Folge eines Reizdarm-Syndroms."

Fand ich sehr interessant. Ich hab oft das Gefühl, wie es mir geht, hängt von tausend Kleinigkeiten ab und sobald eine davon nur minimal nicht passt, geht es mir richtig schlecht.

Ich würde mich freuen, eure Erfahrung und Meinung zu hören.

Viele Grüße
Kriss

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29 Apr 2016 14:11 #2 von Abbel
Abbel antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkei​ten, Reizdar
Bei Stress treten bei mir vermehrt Reflux und/oder Reizdarmbeschwerden auf. Der Darm ärgert mich aber auch gern einfach so, da er bei normalen Verdauungsvorgängen schon schmerzt. Starke Reizdarmbeschwerden drücken mir aber auch massiv auf die Stimmung, dies habe ich aber erst im Laufe des letzten Jahres bemerkt. Ich glaube ich hatte erst psychische Probleme und dann kam der Rest der Beschwerden hinzu.

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29 Apr 2016 14:40 #3 von didin
didin antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkei​ten
Sali

Du kennst sicher das Sprichwort "das schlägt mir jetzt auf den Magen". Das ist genau der Punkt. Zuerst kommt das Psychische und solange man alles bewusst, sowohl auch unbewusst in sich hineinfrisst und das Gehirn das einigermassen verarbeiten kann, geht es. Wenn aber der Geist kaputt geht, bzw. wie ein Schwamm alles vollgesaugt hat spiegelt sich dein seelischer Zustand an deinen Körper.
Das ist ähnlich wie bei Menschen die einen Burnout erlitten haben. Sie arbeiteten und arbeiteten und sie haben vielleicht nichts gemerkt, dachten sich "ich muss das und dies noch erledigen, eine Erkältung haltet mich nicht davon ab" und dann am Schluss machts *paaam* und dann kollabieren sie, brechen zusammen und stürzen in sich hinein. Die Psyche macht das alles mit bis zu einem gewissen Grad, wenn der Körper sich langsam meldet wie z.B.: mit Durchfall, Übelkeit, Appetitlosigkeit/Fressattacken oder dass ein leichtes Schnupfen sich wochenlang hinausstreckt, dann ist es mal an der Zeit die Alarmsignale wahr zu nehmen.

Ich bin ein sehr nervöser Typ.. alles was mich nervös macht wird zu Stress und ich habe dann Tage bis (je nach dem was es für eine Situation ist (z.B.: Maturprüfung)) praktisch nur Durchfall und nehme in der Regel 3-5 kg ab. Meine Spitzenleistung waren 10kg und ich dachte ich wäre krank. Dabei war ich einfach nur so dermassen gestresst und habe das nicht mitgekriegt. Als es dann bei mir geklingelt hat, hat sich auch mein Zustand verbessert.

Ich hatte als Kind 2x Helikobakter und seit eh und je Reflux. An den Reflux habe ich mich gewöhnt. Er ist ab und zu Sauer und schmeckt auch nicht gut, aber ich habe für mich einfach eine Lösung gefunden. Ich finde es ist besser wenn ein bisschen Säure und Essen einfach so rauskommen, anstatt wenn ich mir Übelkeit zu kämpfen habe und dann etwas raus muss. Meist habe ich bei Reflux nur ein Unwohlsein, aber wenn dann der Schub draussen ist, geht es mir direkt besser und dabei hatte ich keine Übelkeit. Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan mit Reflux, aber mit der Zeit kam es öfter und jetzt bin ich am trainieren wie genau damit umzugehen.
Ich esse Sachen nicht, welche mir Sodbrennen machen wie Tomatensauce, aber ab und zu kann ich halt auch nicht widerstehen ;)

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen,
didin

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29 Apr 2016 17:22 #4 von Kriss
Kriss antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Danke für eure schnellen Antworten.
Abbel, mir gehts es auch so, dass Stress den Reflux verschlimmert. Das Reizdarmsyndrom kommt irgendwie in Schüben, da kann ich aber nicht sagen, dass es in besonders stressigen Situationen häufiger auftreten würde. Je nach Situation sind auch die Auswirkungen von den Intoleranzen mal schlimmer und mal weniger schlimm. Durch all diese Unwägbarkeiten gibt es aber leider kaum Zeiten, zu denen ich mal wirklich beschwerdefrei bin. Ganz grundsätzlich habe ich die körperlichen Probleme seit etwa 12 Jahren, die psychischen, zumindest so akut, seit einem Jahr. Wobei die Emo, in milderer Form, wohl schon seit der Kindheit da ist.
Didin, bewundernswert wie locker du den Reflux mittlerweile nimmst. Bei mir steigt der Mageninhalt zum Glück nicht bis in den Mund auf, ich finde es schon schlimm genug, wenn ich das im Hals merk. Du hast sicher nicht unrecht, dass Stress bei solchen Sachen eine große ROlle spielt. Ich gehöre wie du eher zu den nervösen Typen. Was machst du denn, um deinen STress zu reduzieren?

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29 Apr 2016 17:35 #5 von Basti
Basti antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkei​ten, Reizdar
Bist du denn wegen der Probleme auch in medizinischer Behandlung? Gerade den Reflux kann man ja mit Medikamenten gut in den Griff bekommen, denn auf Dauer ist es auch alles andere als gesund für die Speiseröhre, wenn die Erkrankung nicht behandelt wird. Trotzdem sollte man natürlich bei solchen Erkrankungen auch immer gucken, dass man auch psychisch gesünder wird, denn die Psyche hat ja großen Einfluss auf das Verdauungssystem, was man aber ja gerade in diesem Forum nicht noch extra erwähnen muss ;)

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29 Apr 2016 17:54 #6 von Kriss
Kriss antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Ich habe vom Arzt erst Pantoprazol verschrieben bekommen, dann Rabeprazol. Das nehm ich in akuten Phasen dann immer ein paar Wochen. Hilft ein bisschen, aber nicht zu hundert Prozent. Und ich habe schon von mehreren Leuten, die alternative Medizin praktizieren, von Studien gehört, die solche Magensäurehemmer mit Demenz in Verbindung bringen. Also, dass man früher und wahrscheinlicher an Demenz erkrankt. Das fand ich so beunruhigend, dass ich die Tabletten noch weniger gern nehme. Ich versuche es zur Zeit oft mit Heilerde, was genauso wie das Medikament ein bisschen Besserung bringt.
An der Psyche arbeite ich natürlich weiter. :) Hab nächste Woche den ersten Termin bei einer neuen Therapeutin.

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29 Apr 2016 20:25 #7 von Anthea
Anthea antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Ich hab Reflux und Migräne. Migräne schon seit ich Kind bin, Reflux seit keine Ahnung wann....
Also ich kann heute definitiv sagen, dass mir sehr oft auch echt übel war, wenn ich annahm, dem sei nicht so gewesen (in der Jugend), aber bei aller Übelkeit die bestimmte Krankheiten erzeugen: Der Kern der Angststörung ist die Angst. Wenn einem nicht jeden Tag übel wäre, hätte man dann vielleicht nicht jeden tag Angst, aber die Angst wäre damit nicht automatisch weg.

Hast du denn einen echten (physischen) nachgewiesenen Reflux? Also über Magenspiegelung nachgewiesen?
Oder hast du vielleicht so funktionale bzw. psychosomatische Verdauungsbeschwerden?

Wunder muss man selber machen (Trinkwalder)

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29 Apr 2016 20:51 #8 von Kriss
Kriss antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Der Reflux wurde über eine Magenspiegelung nachgewiesen. Also es kam zumindest raus, dass ich einen Zwerchfellbruch habe, deswegen mein Mageneingang nicht ganz dicht ist und die Magensäure wieder zurück in die Speiseröhre fließt. Die Speiseröhre selbst war zum Zeitpunkt der Spiegelung wohl nur leicht angegriffen. Ich hoffe, dafür ist Reflux die richtige Bezeichnung.
Ich glaube schon, dass der Kern meiner Angststörung die Angst ist. Sonst wäre mir ja einfach nur schlecht, das würde mich aber nicht so fertig machen und manchmal in Panik versetzen. Ich kann für mich nur oft nicht unterscheiden, wo die Übelkeit gerade herkommt. Also ob es Angst-Übelkeit ist und mir vielleicht eine Atemtechnik oder Meditation akut helfen könnte, ob es der Reflux ist und ich meine Magentabletten mal wieder nehmen sollte oder ob ich einfach was gegessen hab, das ich nicht vertragen hab und das von ganz allein wieder verschwindet. Ich arbeite natürlich weiter an der Angst, auch wenn die Übelkeit manchmal vielleicht körperliche Ursachen hat. Im Idealfall bekomme ich irgendwann alles in den Griff. Denn ich galube, auch wenn man keine Angst vor Übelkeit hat, ist es nicht schön, ständig mit ihr leben zu müssen.
Momentan ist mir leider immer noch täglich übel und ich tu mich schwer damit, nie genau zu wissen warum.

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29 Apr 2016 22:09 #9 von Kinabalu
Kinabalu antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkei​ten, Reizdar
Huhu. Es ist zwar ein bisschen was anderes, aber ich hatte früherganz oft starke Kreislaufbeschwerden durch die ich auch mal erbrechen musste. Im Laufe meiner Phobie habe ich gelernt zu unterscheideb wann mein Kreislauf spinnt und wann ich spinne :-) man lernt seinen Körper besser kennen und wird dann irgendwann auch entspannter.
Gestern hatte ich z.B eine örtliche Betäubung , nix wildes aber der Arzt hat vorher gefragt ob ich sowas schonmal hatte was ich erstmal bejahte, aber mitten drin fiel mir auf, dass ich sowas noch nie hatte.
Das ganze hat dann etwas länger gedauert und als ich endlich draußen war war mir schlecht und ich war ganz zitterig. Es hat sich total körperlich angefühlt also wr für mich klar dass ich die Betäubung nicht vertragen habe und ich hab Angst bekommen. Ich habe dann versucht ruhig zu bleiben und habe angefangen alle anderen Ursachen auszuschließen und siehe da:ich hatte an dem Tag noch garnichts gegessen und kaum etwas getrunken. Also hab ich mich in den nächsten Bäcker gesetzt habe was gegessen und getrunken, habe gemerkt wie es mir besser geht und bin dann noch in ein paar Läden gegangen (und hab mir Chips zur Belohnung gekauft).
Früher wäre ich sofort nachhause gefahren, hätte vor Angst nichts gegessen und mich den ganzen Tag schlecht gefühlt und mich gefragt ob das jetzt körperlich ist oder Panik und was ich jetzt machen soll

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29 Apr 2016 22:15 #10 von Kriss
Kriss antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Hast du die Unterscheidung automatisch gelenrt, während du an deiner Angst gearbeitet hast? Oder hast du das auf bestimmte Art gelernt?
Deine Geschichte mit der örtlichen Betäubung zeigt mir ganz klar, an welchem Punkt ich gerne jetzt schon wäre. So mit solchen Situationen umgehen zu können, das will ich auch schaffen. Momentan bin ich da eher noch deine frühere Version. Obwohl ich manchmal mutige Tage habe, an denen ich mir auch denk, ich ess jetzt erstmal was, vielleicht ist mir ja nur vor Hunger flau. Diese Tage sind aber noch eindeutig in der Unterzahl. Ich hoffe, das ändert sich irgendwann.

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30 Apr 2016 19:36 #11 von Nerb
Nerb antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar

Kriss schrieb: Der Reflux wurde über eine Magenspiegelung nachgewiesen. Also es kam zumindest raus, dass ich einen Zwerchfellbruch habe, deswegen mein Mageneingang nicht ganz dicht ist und die Magensäure wieder zurück in die Speiseröhre fließt. Die Speiseröhre selbst war zum Zeitpunkt der Spiegelung wohl nur leicht angegriffen. Ich hoffe, dafür ist Reflux die richtige Bezeichnung.


Genau das Problem hatte ich auch. Also auch mit Magenspiegelung und der Feststellung "entzündete Speiseröhre Grad 1", also leicht entzündet. Ich habe eine Weile lang Omeprazol genommen, brauchte aber immer mehr davon für die gleiche Wirkung. Mittlerweile nehme ich keine Omeprazol mehr (habs damals ausgeschlichen) und habe nur noch sehr selten Sodbrennen. Bei mir steht es direkt mit meiner inneren Ansapnnung/Stresslevel in Verbindung. Mein kleiner Zwerchfellbruch sorgt vermutlich höchstens für eine etwas stärkere Neigung zu Sodbrennen (zum Beispiel bei viel Alkohol, wo andere noch kein Problem bekommen), aber dieses starke, permanente Sodbrennen war vermutlich auf eine Überrreaktion meines Magens/Magenpförtners zurückzuführen.

„You’re not your job. You’re not how much money you have in the bank. You’re not the car you drive. You’re not the contents of your wallet. You’re not your fucking khakis. You’re the all-singing, all-dancing crap of the world.“ - Chuck Palahniuk

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30 Apr 2016 20:15 #12 von Kriss
Kriss antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Also ist es bei dir automatisch besser geworden, als du weniger innere Anspannung und Stress hattest? Ich merke es vor allem wenn ich sehr gestresst bin, zu viel gegessen habe und vor allem im liegen. Flach liegen geht eigentlich gar nicht und auch wenn ich mich im Bett drehe, nachdem ich länger auf der Seite gelegen habe, geht es gleich los.

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30 Apr 2016 20:26 #13 von Nerb
Nerb antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar

Kriss schrieb: Also ist es bei dir automatisch besser geworden, als du weniger innere Anspannung und Stress hattest? Ich merke es vor allem wenn ich sehr gestresst bin, zu viel gegessen habe und vor allem im liegen. Flach liegen geht eigentlich gar nicht und auch wenn ich mich im Bett drehe, nachdem ich länger auf der Seite gelegen habe, geht es gleich los.


Ja, auf jeden Fall. Ich muss aber dazu sagen, dass ich als Kind/Jugendlicher auch kaum Probleme mit Sodbrennen hatte, was mich eh immer stutzig gemacht hat.

Zum Thema Bett ist mir noch was eingefallen:
  • ich hab in meiner Reflux-Hochphase mein Bett/Lattenrost insgesamt schräg angestellt, sodass der Kopf leicht höher lag als die Füße
  • auf der linken Seite liegen ist besser, da der Mageneingang so nach unten zeigt

Ist beides simple Physik aber hat mir persönlich geholfen. Generell half auch immer stilles Wasser Trinken.

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30 Apr 2016 20:37 #14 von Kriss
Kriss antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdar
Als Kind hatte ich die Probleme auch nicht. Grundsätzlich gingen bei mir alle möglichen Magen-Darm-Beschwerden so ungefähr mit 16 los. Was da aber so der Reihe nach kam, weiß ich nicht mehr genau.
Danke für die Tipps, das probier ich mal aus. Ich bin mir nicht sicher, ob ich meinen Lattenrost verstellen kann, aber sonst müssen eben Kissen helfen. Kohlensäure verschlimmert bei mir auch das Sodrennen, also auf stilles Wasser umgestellt hab ich schon.

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01 Mai 2016 15:06 #15 von didin
didin antwortete auf das Thema: Reflux, Nahrungsmittelunverträglichkei​ten, Reizdar
Sali Kriss

hmm was ich mache.. Also ich habe mal beim Beitrag (Vorstellungsrunde) von Eidgenosse meine Methoden aufgeschrieben, wie ich meine angst bekämpfe.. aber der Meister des Stress bin ich nicht.. Ich habe ziemliche Unterstützung von meinem Freund, welcher mir dann immer sagt "komm, das wird schon gut.. und wenn es soweit ist, was wird dir schlimmes passieren? Es können Menschen in deiner Umgebung helfen oder du kannst mich anrufen und ich komme soweit ich das kann". Aber er versucht mir nicht so viel Mitleid bzw. Aufmerksamkeit zu schenken wenn ich einen Übelkeits- und Panikschub bekomme. Er meint, dass ich am Besten auf mich hören soll und selber entscheiden kann wie weit ich es noch schaffe.. Natürlich wenn es kritisch wird, steht er mir zur Seite, aber solange ich das allein packe, schöpfe ich mehr Selbstvertrauen.
Das stimmt auch, immer wenn ich wieder einmal eine Attacke habe und diese dann alleine Meistere, bekomme ich mehr Selbstvertrauen. Mein Ehrgeiz steigt dann ganz von alleine an und ich getraue mich mehr Sachen zu machen oder meine Methoden zu verbessern.
Wenn ich Stress habe kann ich nicht Essen.. also zwinge ich mich wenigstens was kleines, gesundes und gut verdauliches zu Essen.. ich höre gerne Meditationsmusik und schwelge gerne in meine Gedanken. Ich führe Selbstgespräche und hinterfrage jedes Bäumchen, jede Mauer und jede Station die ich sehe. z.B.: hmm das ist jetzt ein altes Haus, vielleicht stammt es aus der Barock-Zeit oder ist es mehr Rokoko.. Barock heisst Pracht und Plunder, viel Gold und Verzierungen.. u.s.w.
Ich versuche einfach meine Gedankengänge weiter und weiter zu machen und vielleicht mit Erinnerungen zu Verknüpfen welche mir keine Panik machen.. oder ich spiele auf mein Handy Spiele, welche mich zum nachdenken bringen, wie Sudoku..
Wenn ich mich danach wohler fühle, wechsle ich von Meditationsmusik zu meiner Playlist und singe innerlich mit oder spiele in Gedanken Gitarre..
Also wie du es merkst, versuche ich mich mit anderen Mitteln abzulenken. Ob das der Richtige Weg ist, kann ich noch nicht sagen.. ich weiss dass ich langsam die Schnauze voll von dieser Angst habe und ich keine andere Wahl habe als mich zu Stellen.. Manchmal ist es auch gut, sich Bewusst zu machen dass man ein Problem hat, welches einen Stresst.. und dann irgendwie einen Grund zu finden, wieso es sich gerade so entwickelt hat und am Schluss mit einer situationsbezogenen Methode anzukämpfen..
Ohne eine Art Ablenkung würde ich zittern und Angstschübe bekommen.. Zählen hilft mir auch.. alles zählen

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