Meine persönliche Erfahrung - Tipps

Mehr
16 Dez 2016 11:41 #1 von todayichoose
todayichoose erstellte das Thema Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Hallo, mein Name ist Elsa und ich bin 18 Jahre alt:)
Ich kenne diese Seite schon lange, habe mich aber nie angemeldet. Ich habe in Situationen von Angst oft hier herumgestöbert und gehofft dass mich irgendetwas aufbaut. Ich habe immer nach dem einen Beitrag gesucht, der mir hilft dass es besser wird. Ich habe mich sehr viel (ich würde sagen schon viel zu viel) mit dem Thema "Erbrechen und Angst" beschäftigt und suchte nicht nach einer weiteren Leidensgeschichte wie der meinen (meinigen? :D) sondern etwas das mir wirklich hilft. Ich leider schon seit ich denken kann an Emetophobie und habe mich intensiv unter therapeutischer Hilfe nun schon 6 Jahre damit auseinander gesetzt. Ich selbst habe es nicht geheilt, es geht mir aber besser. Ich möchte nicht dass ihr denkt ich wäre der totale Besserwisser, ich möchte nur probieren vielleicht irgendjemandem hier zu helfen und euch zu ermutigen, eine Therapie zu machen. Ein Versuch ist es wert, dchte ich mir :) Ich zumindest noch vor einem Jahr wäre froh gewesen :P Ich weiß auch gar nicht ob das hier der richtige Ort zum posten ist aber ich dachte ich probiere es mal :whistle:

Ich war 5 Jahre lang bei 2 unterschiedlichen Psychologen bei denen ich nur war um nicht mehr alleine mit meinem Problem zu sein.. ich habe geredet geredet und geredet. Was kam heraus? Nicht viel. Bzw, doch schon etwas. Ich habe viele Erkentnisse bekomme über mich, was mir in meinem Leben fehlt und was hinter meiner Angst steckt. Das ist mein erster Tipp für euch: Fragt euch was dahinter steckt. Bei mir ist es mangelndes Verständnis, Aufmerksamkeit und Liebe der Familie. Macht alles um eure jetzige Situation besser zu machen. Ich habe mich von meiner Familie distanziert und probiere Menschen zu finden denen ich wirklich etwas wert bin. Es ist schwierig jemanden zu finden der einen bedingungslos liebt (finde ich). Ich werde auch bald ausziehen und bin viel selbstständiger geworden. Ich habe die 11. Klasse abgebrochen um ein FÖJ (wie FSJ) zu machen um von dem Schuldruck wegzukommen und mich "selbst zu finden". Ich merke, je selbstständiger ich werde, desto weniger wird meine Angst.

Tipp zwei den ich euch empfehlen kann ist: Handeln! Ich habe den Sommer über in der KLinik verbracht und hatte dort wirklich eine schwierige Zeit. ich musste woanders übernachten, durfte keine sicherheitsmittel haben (habe sie teilweise reingeschmuggelt) und musste zu bestimmten Zeiten eine gewisse Menge an Essen essen (ich habe ab zu sachen in meinen Taschen verschwinden lassen wenn jemand unaufmerksam war). Dann wurden noch andere Patienten krank auf der Station und ich hatte oft Panikattaken. Diese Zeit hat mir so viel gebracht! Ich habe tolle Menschen kennengelernt die sich um mich gekümmert haben und mich so genommen haben wie ich nunmal bin (da habe ich auch gemerkt dass genau das das ist was mir in meinem Leben fehlt) und ich sage es euch: Übung macht es besser.
Ihr habt Angst zu essen? Esst trotzdem! Ihr habt Angst zu schaukeln? Auto zu fahren? Ohne euren Kaugummi rauszugehen? Macht es trotzdem!
Klingt verdammt schei., ja! Habe ich mir auch gedacht & und auch ich suche hin und wieder nach dieser einen Lösung die alles auf einmal heilt. Ich kann euch ziemlich sicher sagen, es gibt kein Zaubermittel ;) aber es hilft wirklich, ich schwöre es euch. Ich habe in der Klinik ein paar Leute kennengelernt die auch Emetophobie hatten und es durch Expos (Konfrontationsübungen) abgebaut haben bzw. Erbrechen herbeigeführt haben und durch mehrfache Wiederholungen überwunden haben. Ich konnte mir noch im Frühjahr 2016 nie vorstellen zu erbrechen, im Juli 2016 besorgte ich mir ein Brechmittel und spielte mit dem Gedanken es zu nehmen. Ich dachte nie nie nie dass ich in meinem Leben dahin kommen würde. Ich habe es letztendlich nicht genommen weil ich zu sehr darüber nachgedacht habe, ich habe daran genippt und schon dass war ein Wahnsinns-Fortschritt für mich. Weder bin ich Psychologe noch habe ich Emetophobie studiert. Doch ich spreche aus Erfahrungen und hoffe dass es ein paar Ratlosen hier hilft. Wenn ihr Fragen habt wie genau meine Emetophobie sich verhält, meine Verhaltensmuster oder irgendwas anderes dann schreibt mich sehr gerne an.

Hoffentlich hilft es jemandem. Freue mich über Feedback!

(Wie gesagt ich bin nicht geheilt aber auf einem guten Weg dahin. Ich erkläre es mir damit dass ich noch längst nicht zufrieden bin mit meinem Leben und viel zu wenige andere wichtige "Säulen" habe als die Angst (sowas wie Freunde, Familie Hobbie etc.)

Einen schönen Freitag euch!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Dez 2016 12:12 #2 von Micha_Mausi
Micha_Mausi antwortete auf das Thema: Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Hallöchen :)
Vielen Dank für deinen Beitrag :) So etwas zu lesen macht immer Mut :)
Ich finde es toll, dass du schon einige Fortschritte gemacht hast und generell besser klar kommst. Das ist klasse! Du weißt auch, das du noch einige "Baustellen" hast, aber das zu wissen ist schon mal der erste Weg zur Besserung :)
Ich habe mich aus vielen Gründen gegen eine Therapie entschieden, und auch wenn ich oft gern diese Unterstützung hätte kommt das für mich einfach nicht in Frage.
Aber ich kann mich deiner Meinung nur anschließen, es ist wichtig zu erkennen was wirklich hinter der Angst steckt. Das geht mit einem Therapeuten bestimmt etwas besser, aber ich habe auch allein sehr viel über meine Angst herausgefunden und weiß auch was dahinter steckt und woran ich wirklich arbeiten muss.
Das man Situationen nicht vermeiden darf ist natürlich auch richtig. Die Angst ist nur erlernt und wir alle können sie auch wieder verlernen, natürich nur in dem wir uns ihr stellen! In Situationen, die oft so unmöglich erscheinen, ausharren. Mindestens so lange, bis die Angst wieder verschwunden ist. Es ist oft sehr schwer, und Rückschläge wird es immer geben. Aber davon darf man sich eben nicht aufhalten lassen :) Denn du hast vollkommen Recht, ein "Wundermittel" gibt es nicht, es ist ein harter und sehr langer Weg den wir gehen müssen. Aber nur so funktioniert es eben ;)
Mich würde interessieren, wie du mit Rückschlägen umgehst? Ich hatte auch einen massiven Rückschlag als ich das erste mal in meinem Leben richtig MDG hatte, mit allem was dazugehört ;) Seither ist die Angst wieder stärker. Auch wenn ich aus der Situation einiges gelernt habe ist es jetzt erstmal wieder alles sehr schwer für mich, da ich jetzt weiß, es kann mich tatsächlich auch erwischen! Ich habe mich immer an den Gedanken geklammert, dass es mir noch nie passiert ist. Jetzt wurde ich eines besseren belehrt, es kann nun mal jedem jederzeit passieren. Es ist die Unvorhersehbarkeit die mir Angst macht. Lange Rede, kurzer Sinn: was tutst du um dich nach schweren Rückschlägen wieder aufzubauen, um nicht wieder bei Null anfangen zu müssen und um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen?
Ich muss auch sagen, die Idee Erbrechen selbst herbeizuführen um sich quasi direkt zu konfrontieren sitzt in vielen EMO-Köpfen. Aber ich finde, das ist nicht dasselbe. Immerhin geht es ja auch nicht um das Erbrechen an sich bei der Angst. Ich habe oft überlegt es einfach zu tun, vor allem wenn es mir nicht allzu gut ging und ich mit MDG rechnete. Dann lieber gleich übergeben, in einer kontrollieren Situation. Da bei mir aber der Kontrollverlust/ Unvorhersehbarkeit etc eine große Rolle spielen wäre das für mich der absolut falsche Weg! Es kommt wohl immer darauf an was genau hinter der Angst steckt. Es kann möglicherweise helfen, wenn man es immer wieder tut. Aber dadurch verschwinden doch die eigentlichen Ängste nicht, oder? Ich kann es mir zumindest nicht vorstellen :) Aber ich finde trotzdem, wenn man über so etwas nachdenken kann, oder es tatsächlich tut ist das ein großer Schritt. Und jedem hilft ja auch etwas anderes, deswegen will ich die Leistung von den Menschen die es getan oder versucht haben auch sicher nicht schmälern :) Ich lasse mich auch gern vom Gegenteil überzeugen, dass es tatsächlich helfen kann :)

Danke nochmal für deinen Beitrag, der wird bestimmt einigen hier Mut machen können :)
Liebe Grüße,
Michaela
Folgende Benutzer bedankten sich: todayichoose

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Dez 2016 12:38 #3 von todayichoose
todayichoose antwortete auf das Thema: Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Du hast mich erwischt ;) Das ist ein wunder Punkt bei mir. Damit komme ich auch noch gar nicht klar. Ich hatte letztes Jahr regelmäßig Panikattaken wenn mein Magen sich komisch anfühlte weil ich den Virus vermutete. Jetzt habe ich immer noch echt Angst aber ich schreie nicht gleich rum etc. Ich arbeite seit kurzem mit Kindern, und dem einen ging es schlecht. Ich habe ihn nach einer Weile trotzdem an die Hand nehmen können. Noch Tage danach hatte ich Angst doch noch krank zu werden, aber es war nicht so dass ich komplett nichts mehr essen konnte, das haus nicht verlassen habe etc. Deine Antwort hat mich aber wieder verunsichert ^^ Ich hatte auch schon ewig keine Magen Darm Grippe mehr aber gerade im Winter immer Angst dass sie kommt (habe mich das letzte mal vor 5 1/2 Jahren übergeben). Jetzt zum Beispiel wieder, weil du meintest du hättest auch nicht gedacht, dass es dir passieren könnte. Aber ich probiere mich jetzt nicht darauf zu konzentrieren, trotzdem zu essen und meine Arbeit zu machen und heute Abend feiern zu gehen. Die Angst darf nicht die Macht haben meine Pläne zu ändern. Mal sehen ob ich das durchziehe :)

Warum wolltest du nie eine Therapie machen?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Dez 2016 12:44 #4 von todayichoose
todayichoose antwortete auf das Thema: Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Ich bin noch nicht auf das Thema Rückschritte eingegangen... wenn ich mal wieder aus Angst meinen Tag nur im Bett verbringe tue ich meist etwas dass mir gut tut und ich mir trotz meiner Angst jetzt zutraue. Duschen gehen, etwas essen, vieleicht sogar in den DM gehen. Ein sehr guter Freund der Familie ist wie ein persönlicher Psychologe für mich. Er hat genau die richtigen Worte und weiß mir zu helfen wenn ich mal wieder gar nicht weiter weiß. Meist zwinge ich mich einfach dazu mich auf etwas anderes zu konzentrieren oder etwas zu machen damit ich beschäftigt bin (Zimmer aufräumen). Ich weiß nicht wie ich jeden Tag die Motivation aufbringe und mich den Keimen "da draußen" aussetzte. Ich tue es einfach... weil ich meine Arbeit mag und irgendwie den Tag einfach nicht verschwenden will. Ich finde immer kleine Dinge durch die es sich für mich lohnt rauszugehen. Und wenn ich einmal doch absolut verzweifelt bin lasse ich es raus und weine eine runde :oops: oder bleibe halt einfach den Tag zu Hause. Danch rufe ich den Freund an und probiere positive vibes in mein Leben zu bringen :P

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Dez 2016 12:49 #5 von Micha_Mausi
Micha_Mausi antwortete auf das Thema: Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Hallo :)
Tut mir Leid, ich wollte dich bestimmt nicht verunsicher :( :(
Es gehört nun mal auch dazu die Scheinsicherheiten abzubauen, und passieren kann es nun einmal jedem. Das ist leider so ;) Aber deswegen darf man sich nicht verrückt machen ;) Wenn es bei dir auch so lange nicht mehr passiert ist, bist du wohl auch nicht so anfällig dafür. Gibt ja Leute die es jedes Jahr erwischt und andere eben nur ab und zu. Es äußert sich ja auch nicht immer gleich, natürlich hatte ich das in der Vergangenheit schon öfter, nur eben ohne Übergeben. Aber das ist eben immer anders. Aber Sicherheit gibt es niemals, das müssen wir wohl akzeptieren. Aber ich wollte dir damit sicher keine Angst machen. Ich finde nämlich, dass du das prima meisterst ;) Es ist super, dass du trotzdem deinen Tag durchziehst. Man soll sein Leben ja genießen und da bist du wohl auf dem besten Weg :) Also immer weiter so :)
Ach ich habe mich aus vielen Gründen gegen eine Therapie entschieden. Aber vor allem will ich nicht das sie mir eines Tags im Weg steht was den Beruf etc betrifft. Ich will machen können was ich will und nicht aufgrund von einer Therapie "abgestempelt" werden. Auch wenn das wahrscheinlich der falsche Weg ist ;) Aber ich habe auch so ein Problem, dass ich immer alles allein schaffen will. Ich habe schon sehr viel erreicht, ganz ohne Therapie. Also glaube ich auch nicht, dass ich dringend eine brauche. Aber wer weiß was die Zukunft bringt ;)

Beste Grüße,
Michaela
Folgende Benutzer bedankten sich: todayichoose

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
21 Dez 2016 11:15 #6 von todayichoose
todayichoose antwortete auf das Thema: Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Alles gut, ich lasse mich immer sehr einfach verunsichern. Das kennst du sicher auch oder? Sobald jemand sagt es ginge ihm nicht so gut, oder sobald man mit dem Thema konfrontiert wird geht es los. Ich habe immer so Erinnerungen an früher wenn es mir nicht gut geht und wenn ich dann in einer Situation bin und irgendetwas erinnert mich an diese Situation früher geht es wieder los. Hier mal ein Beispiel: Meine Mama hatte mal zu Weihnachten Magen Darm und mir ging es auch mal nicht gut um die Zeit. Deshalb befängt mich jetzt immer so ein komisches Gefühl wenn ich Plätzchen backe, WEihanchtslieder höre, einen Tannenbaum sehe oder wenn meine Familie vor dem Kamin sitzt. Alle (und noch mehrere ähnliche Situationen) verbinde ich mit den schlechten Erfahrungen von vor ein paar JAhren. Deshalb ist Weihnachten immer mit unangenehmen Gefühlen belastet für mich. Das kriege ich nicht so aus meinem Kopf raus :/

Immer schaffe ich es natürlich auch nicht.. heute zum Beispiel bin ich 2 Bahnen später zur Arbeit weil sich mein Magen komisch angefühlt hat. Momentan habe ich eine entspannte Arbeitsstelle, da ist das kein Problem aber wenn ich wirklich mal irgendwo pünklich sein muss und magenprobleme habe geht das halt so nicht..:/ kennst du, oder?


Ich muss sagen ich bin da eher anders :D unselbstständig.. ich hoffe immer das andere die Probleme für mich lösen und lass mir sehr gerne unter die arme greifen :p
Ich wurde bis jetzt noch nicht "abgestempelt", natürlich ist es erstmal ein negativer Faktor wenn du soetwas mitbringst. Da ich es aber relativ unter Kontrolle habe und nur ein paar Aussetzter habe ging das bis jetzt immer. Meine Arbeitgeber haben sich auch immer über meine Ehrlichkeit gefreut. Ich dachte auch dass ich dadurch echt Nachteile hätte, aber ich wurde den Bewerbern für die Stelle die ich gerade mache sogar vorgezogen, trotz meiner Angst.:)

Vielen Dank übrigens für deine Antworten! :*

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
21 Dez 2016 11:31 #7 von Micha_Mausi
Micha_Mausi antwortete auf das Thema: Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Hallöchen,
ja ich kenne das auch nur zu gut, man lässt sich zu leicht verunsichern ;)
In meinem Kopf haben sich auch viele Situationen eingeprägt, und die Erinnerung daran kehrt immer wieder zurück. Daher habe ich auch immer Angst vor Silvester... Vor Weihnachten auch, aber da weiß ich gar nicht warum, denn wir hatten bisher immer ein schönes Fest (ich hoffe so sehr, dass es auch dieses Jahr wieder so wird. So groß war die Angst vor Weihnachten noch nie, und manchmal habe ich das Gefühl, dass es Intuition ist... das wirklich irgendwas passieren wird :( ).
Wenn sich mein Magen komisch anfühlt kann ich mich auch manchmal fast nicht aufraffen. Habe es auch wegen der Angst dann schon ein paar mal nicht zur Uni geschafft. Zum Glück ist es an der Uni auch egal ob man da ist oder nicht ;) Ich glaube mit geregelten Zeiten hätte ich zumindest anfangs auch wieder ganz schöne Probleme, wenn man einfach hin MUSS.
Unselbstständig bin ich auch in manchen Hinsichten, aber ich habe auch gelernt, dass du draußen niemand ist der mir hilft oder unter die Arme greift. Ich bin auf mich allein gestellt, von daher komme ich eigentlich mit diesem Problem ganz gut klar :)
Ich finde es toll, dass du mit deinen Problemen so ehrlich umgehst und deswegen auch noch keine Probleme hattest. Das kommt aber denke ich auch immer auf den Job an. Ich wollte damals zur Polizei, und die nehmen dich nicht wenn du irgedwann in deiner Jugend mal in Therapie warst. Deswegen will ich das nicht nochmal riskieren. Meine Therapie liegt jetzt lange Zeit zurück, und bei anderen Jobs habe ich daher eine Chance. Eine neue Therapie würde aber alles wieder verderben. Sehr blöd, leider. Aber hilft ja nichts, macht irgendwie auch stark. Man hat dann wenigstens ein Ziel vor Augen für das man kämpft ;)

Beste Grüße,
Michaela

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
07 Jan 2017 01:02 #8 von suuhx3
suuhx3 antwortete auf das Thema: Meine persönliche Erfahrung - Tipps
Hey ihr beiden :)

Klasse fuer deine Tipps und deinen versuch anderen damit zu helfen.

Respekt dafuer, das du tatsächlich eine Therapie eingegangen bist.

__

Sich oft zu uebergeben oder aber erbrechen zu erzwingen, kann ich definitiv von abraten, das hilft mir persoenlich zb garnicht
Hatte jetzt Ende des Jahres 2016, 3 mal in kurzer Folge mgd , ein Alptraum. Weil ich es jedesmal als letzte in der Familie hatte, aber immer dabei war wenn die erste anfing. dh, ich musste warten, das hat mich noch kranker gemacht als die eigentliche mgd. Mein Sohn bekam es natuerlich hat, hat es das eine mal sogar selbst mitgebracht ausm Kindergarten. Letztlich ist es fuer mich schlimmer wenn mein Sohn oder einer im meinem nahen Umfeld mit erbrechen zu kämpfen hat. Mein Sohn ist knapp 4, also muss ich mich darum kümmern mit allem was dazu gehört , wegmachen. beruhigen waehrend essen usw. Und trotz der 3 male hintereinander, wurde es statt iwie ansatzweise besser, nur viel schlimmer. Ich hatte es n9ch nie innerhalb von einem Jahr 3 mal und dann in so kurzer Zeit. Das hat mich so schockiert und traumatisiert. Das ich jetzt wirklich muehe habe meinen Sohn in den Kindergarten zu bringen oder rauszu gehen. Ich mache es trz.
Aber die Art der Konfrontation hat bei mir alles nur schlimmer gemacht. Seit Dienstag ist der Kindergarten gestartet und ich habe seitdem so schreckliche uebelkeit und bauchschmerzen. Auch wenn ich mich ablenke und versuche nicht dran zu denken, ist es als wuerde mein Unterbewusstsein den Rest erledigen.

Diese Sache mit den 3 mal, hat mich quasi richtig zurueck geworfen. Davon ab, habe ich seit ich denken kann, mindestens 1 mal im Jahr mgd gehabt. und es war schon immer schlimm, aber Seit mein Sohn da ist, wo 8ch mich in dem Moment darum kümmern muss obwohl ich am liebsten wegrenne will , ist meine Panik erst richtig ausgebrochen. Also auch wenn man sich oft uebergibt, habe ich persoenlich die Erfahrung gemacht das es dadurch nicht besser wird :(

liebe gruesse ♡

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: AbbelAnthea