Phantasiewelten

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26 Okt 2016 22:31 #1 von itisagoodlife
itisagoodlife erstellte das Thema Phantasiewelten
Hallo :)
Hoffe mal ich bin hier richtig, scheint sich um eine Art Abhängigkeit zu handeln, auch wenn ich hauptsächlich aus Interesse frage, ob andere ebenfalls diese Krücke benutze, um über die Runde zu kommen - nämlich Phantasiewelten.
Ich muss dazu sagen, ich bin äußerst fantasievoll, wenn ich mich wegdenke, dann sehe ich dass, was ich mir vorstelle, wirklich vor meinen Augen. Sich wegzudenken erschien mir in den schlimmen Zeiten als Ideal - so konnte ich die Konfrontation aus dem Weg gehen und war abgelenkt, so dass sich mehrere Panikattacken nicht entwickeln konnten.
Und zwar habe ich mir eine Person ausgedacht, die ich dann bin (sozusagen mein zweites Ich), und die kein bisschen ängstlich war. Sozuagen, die Person, die ich gerne wäre. Hab ihr im prinzip alles gegeben, was ich mir wünsche. Mit ihr konnte ich dann ellenlange ABenteuer überstehen und sowohl die Zeit als auch den Ort vergessen, wo ich mich gerade befand.
Mit der Zeit ist mir dann natürlich aufgefallen, dass dies auch eine sehr wirkungsvolle Methode ist, den Matheunterrich zu überstehen ;)
Ich muss zugeben, früher habe ich es deutlich öfters gemacht, jetzt gehts aufs Abi zu und ich kann mir sowas leider nicht mehr leisten. Aber die, die meine Vorstellung durchgelesen haben: Meine Angst ist auc nicht mehr so schlimm, also flüchte ich mich nicht mehr all zu oft in die Welten. Obwohl ich in der Vergangenheit wirklich sorge hatte, dass sie die Überhand gewinnen, und ich so ganz vergessen, mein Leben zu leben.
Phantasiewelten erscheinen mir immer noch eine gute Möglichkeit, die Angst zu überstehen. Macht das jemand von euch auch? Und wie erlebt ihr das? Oder bin ich was das angeht ein Einzelfall? Das interessiert mich schon seit langem :)) bin auf die Antworten gespannt.

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27 Okt 2016 22:28 #2 von Oriane
Oriane antwortete auf das Thema: Phantasiewelten
Hallo!

Ich habe das früher auch immer gemacht, obwohl ich mich immer in Film- oder Serienwelten hineingeschrieben habe und nicht in eine selbst ausgedachte Welt. Ich war immer dabei, als Charakter, der entfernt etwas mit mir zu tun hatte und in die Welt passte. Herr der Ringe z.B., Star Wars, Star Trek, halt alles, was ich gerne schaue. Der Plot war dabei meistens einer, den man in schlechten Fanfictions findet und den man sich deswegen nicht traut, aufzuschreiben :D
Allerdings habe ich meine Phantasiewelten nicht benutzt, um der Angst zu entfliehen, weil ich, als das mit der Emo angefangen hat, schon verlernt hatte, mich in meine Welten reinzudenken. Es geht einfach irgendwie nicht mehr. Ziemlich schade eigentlich, ich vermisse das.

Aber an sich ist es doch gut, wenn die Methode für dich funktioniert. Sie hat ja den Effekt, dass sie dich in Angstsituationen ablenkt und das ist doch die Hauptsache :)

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