Meine Erfahrungen mit EFT

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Mitch
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Meine Erfahrungen mit EFT

Beitragvon Mitch » 05.02.2014, 20:35

Huhu ihr Lieben :)

Nachdem ich hier im Forum ein bisschen gelesen habe, bin ich mir sicher, dass bei mir die Agoraphobie stärker ausgeprägt ist als die Emetophobie. Ich habe zwar Angst, mich übergeben zu müssen, aber eher als "Horror Szenario" in meiner Agoraphobie, die Symptome der Angst, sehr starke Übelkeit und Bauchschmerzen treten also überwiegend außerhalb des Hauses auf. Hier habe ich mehr Angst, dass andere sich übergeben - mein Hund muss mich nur schief angucken, und bei mir zieht sich alles zusammen, wenn es dann passiert, renne ich panisch aus dem Raum. Wegmachen musste ich es erst einmal, da war es aber nur Dreckwasser, welches sie vorher getrunken hat, das war also nicht so schlimm...

Eine Angst vor dem Übegeben ist also vorhanden, auch recht stark, aber eben überwiegend unterwegs. Angst vor Krankheiten habe ich auch nicht, Essen kann ich zu Hause auch ohne Probleme.. (dürfte sogar manchmal gerne etwas weniger sein ;P). Hundi darf mich ablecken (nur nicht unbedingt im Gesicht, das ist dann doch etwas eklig) und nach dem streicheln wasche ich mir auch nicht immer gleich die Hände. Ebenso bei der Katze

Nachdem ich aber schon im Vorstellungsthread geschrieben habe, dass ich es jetzt mit EFT (Klopfakupressur) probiere, möchte ich euch trotzdem berichten, ob und wie es bei mir hilft.

Meinen ersten Termin hatte ich am 16.01.
Am gleichen Tag hatte ich meinen 18. Geburtstag und morgens hat meine Oma anerufen, weil mein Opa in der Nacht gestorben war. Er lebte zusammen mit meiner Oma direkt neben uns und ich mochte ihn sehr gerne. Ich denke, ihr könnt euh vorstellen, was für ein Horrortag das war - 18 werden und nur mein Vater war da... meine Mutter war den ganzen Tag bei meiner Oma und aufgrund der Agoraphobie konnte ich auch nicht raus und mich mit dem Hund ablenken.
Um 10.30 Uhr hatte ich dann den Termin... da ich nicht aus dem Haus kann, kam sie zu uns. So schlecht wie an dem Vormittag schon lange nicht mehr... ich dachte die ganze Zeit, ich müsse gleich zum Klo rennen. Das habe ich bei uns im Haus echt sehr selten.
Wir haben also direkt angefangen und die Übelkeit geklopft. Das hat erst kaum geholfen. Nachdem ich zwischendurch wegen meinem Opa einen Heulkrampf hatte, haben wir das beklopft und dabei gesagt, dass es okay ist, wenn ich traurig bin, ich mich aber trotzdem entspannen kann. Dann haben wir bei der Übelkeit wieder weiter gemacht und nach den 1 1/2 Stunden ging es mir wirklich super. Also nicht nur etwas besser, sondern richtig gut. Ich bin direkt nach dem Termin rüber gegangen, da haben Mama, Oma und mein Onkel den ganzen Kram wie Trauerfeier ect. organisiert.
Das wäre Vormittags gar nicht möglich gewesen (dachte ja ganze Zeit, ich würde gleich über dem Klo hängen). Selbst die Tage vorher wäre es nicht so gut gegangen. Auch über meinen Opa konnte ich danach ohne Probleme sprechen.

Der zweite Termin war eine Woche später. Da lie es ähnlich, auch wenn es mir vorher nicht ganz so gut ging. Danach ging es mir aber wieder super.

Der nächste Termin ist morgen. Wir werden jetzt wohl nach und nach einen Schritt weiter gehen und jedes Symptom einzeln beklopfen.

Bin echt gespannt.... Fortsetzung folgt ;D

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