Emo, Anpassungsstörung, bindungsangst, Angst vor Nähe - abso

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Traumtänzerin
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Emo, Anpassungsstörung, bindungsangst, Angst vor Nähe - abso

Beitragvon Traumtänzerin » 06.12.2015, 23:17

Hallo ihr Lieben,

ewig habe ich hier nichts mehr von mir hören lassen, aber ich brauche mal etwas Rat und Unterstützung.

Ich befinde mich nun seit knapp zwei Monaten in einer Therapie aber ich habe das Gefühl, dies wühlt mehr auf und macht mich unsicherer als ich zuvor war. Und mittlerweile bekomme ich immer mehr das Gefühl, ich bin einfach nur ein Wrack.

Also meine bisherigen Erkenntnisse der Therapie zeigen überhaupt keinen Erfolg, es macht mich überhaupt nicht glücklich und ich fühle mich, als würde ich mich permanent nur im Kreis drehen. Aufgrund meiner Situation und der Lage bin ich auch seit ende September krank geschrieben und nehme Mirtazapin. Aber auch das bringt leider überhaupt nichts, zumindest kommt es mir so vor.

Womit ich aber nun vor allem ein Problem habe ist, dass ich körperlichr Nähe gar nicht gebrauchen kann. Sobald eine Beziehung ernster wird, isoliere ich mich und baue quasi einen Schutzwall auf. Da ich das mit der Nähe nicht ertragen kann und ich mich auch selbst nicht mag, frage ich mich, wie dies mein Freund tun soll. Das nächste Problem ist, dass ich also auch keinen Sex will oder kann. Selbst wenn ich eill, ich kann mich nicht überwinden. ich weiss einfach an diesem Punkt nicht weiter.

Die Emo rückt dadurch zwar gerade total in den Hintergrund aber meldet sich natürlich auch ab und zu mal gewaltig. Hat jemand von euch Tips oder Ratschläge, wie ich mich wieder in meiner Beziehung fallen lassen kann? Ich nerve mich selbst mittlerweile total an....


vielen lieben Dank.

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Megan.Morgue
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Re: Emo, Anpassungsstörung, bindungsangst, Angst vor Nähe -

Beitragvon Megan.Morgue » 07.12.2015, 00:12

Hallo Traumtänzerin,

also das dich die Therapie erstmal aufwühlt ist denk ich normal. Ist bei mir gerade auch so, dass ich eher das Gefühl habe, dass es mir jetzt schlechter gehe. Das kommt aber einfach daher, dass ich mich jetzt mit Dingen beschäftige, die ich seit Jahren verdrängt habe. Warte erstmal eine Weile ab und sprech auf jeden Fall mit dem Therapeuten darüber. Der kann dir da am besten weiter helfen.

Leider kann ich dir nicht sagen, wie du es schaffst dich wieder Fallen zu lassen, aber du bist damit nicht alleine. Ich stehe grad an einem ähnlichen Punkt. Seit ca. 3 Wochen "date" ich einen alten Freund und wir haben uns bereits geküsst. Seitdem merke ich, dass ich viel viel angespannter bin und sobald er mich berührt fange ich unkontrolliert das zittern an, weil mich die Nähe total verkrampfen lässt.
Ich denke für Sex bist du momentan einfach zu sehr mit dir selbst beschäftigt. Wenn dich psychisch etwas aufwühlt ist es kein wunder, dass du diese Nähe nicht noch zusätzlich gebrauchen kannst. Kann das sehr gut nachvollziehen.

Ich kann dir nur den Tipp geben, dass du über alles mit dem Therapeuten darüber reden solltest, da das alles ein wichtiger Schritt zur Genesung ist.
Ich wünsch dir alles Gute und du bist da nicht allein.
"There is nothing either good or bad, but thinking makes it so". - (Hamlet, Act II, Scene II)


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