Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

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mila.cuore
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Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon mila.cuore » 31.08.2015, 18:20

Hallo Zusammen,

ich bin Neu hier, hoffe das Thema ist hier passend.

Letztes Jahr im Oktober hatte ich das erste Mal eine Magendarmgrippe. Ich habe 2 Tage lang alles aus mir erbrochen was nur möglich war. Seit diesem Tag an, habe ich eine tägliche Angst vorm Erbrechen. Mir ist immer wieder schlecht.. Erbrechen musste ich allerdings nicht mehr..

Ich habe seit 2 Monaten auch eine Histamin und Laktoseintoleranz..

In den letzten paar Monaten habe ich bereits über 12 Kilo verloren und wiege nur noch knapp 40kg bei einer Grösse von 165cm.

An gewissen Tagen möchte ich nicht mal mehr Essen, weil ich solch eine Angst vorm Erbrechen habe. Bin auch bereits in Behandlung, jedoch sind diese Gedanken permanent in meinen Kopf.. :(

Habt ihr Tipps für mich? wie geht ihr damit um?

Kinabalu
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Kinabalu » 31.08.2015, 23:25

Hallo mila,
stell dich doch vielleicht im "wir sind GT"-Bereich mal vor, damit wir ein bisschen mehr über dich wissen (nur wenn du das möchtest natürlich).
Hattest du vor deine Infekt keine Probleme mit Ängsten?

Besprichst du in deiner Therapie dein essverhalten und deinen Gewichtverlust?

Appetit kommt leider doch meistens mit dem Essen, also hilf es grade als Phobiker nicht darauf zu warten, dass man plötzlich Lust auf etwas bekommt. Grade in der Phase in der du jetzt bist würde ich dir empfehlen eine Art Plan auszuarbeiten damit du sicherstellst, dass du regelmäßig und genug isst. Versuch viele kleine mahlzeiten einzunehmen wenn dir das leichter fällt. Versuch hochkalorische Dinnge, wie Nüsse zu dir zu nehmen. Hier ist eine ganz gute Seite zum thema zunehmen-vorallem gesund zunehmen: http://www.medizinfo.de/ernaehrung/unte ... apie.shtml

Krieg keinen schreck vor diesen Beispiel-tagesplänen. Die haben mich früher immer total geschockt wenn ich versuchen wollte zuzunehmen. Ich dachte immer "soviel Essen schaff ich doch eh nicht-dann kann ich es auch gleich lassen". Lass dich nicht abschrecken. Setz einfach soviel um wie du schaffst!
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Parasomnia
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Parasomnia » 01.09.2015, 08:54

Wenn du sagst, dass dir ständig schlecht ist, solltest du auch bedenken, dass Hunger Übelkeit auslösen kann. Wenn du dann also gar nichts zu dir nimmst, begibst du dich dauerhaft in einen Teufelskreis, in dem du nicht isst, weil dir schlecht ist und in dem dir schlecht ist, weil du nichts isst.
Es kommt dazu - trotz alledem -, dass sich die Furcht in Widerstand verwandeln wird - trotz alledem.
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Linnunrata » 01.09.2015, 20:37

Diesen Teufelskreis kenne ich leider auch sehr gut. Lang genug lebte ich mit dem Motto wo nix drin ist kann nix rauskommen. Zweimal war es bei mir so schlimm dass ich ins Krankenhaus musste. Einmal nahm ich 12 kg ab einmal 10 kg.
Beim ersten Krankenhausaufenthalt hat mir eine Ärztin gesagt: Sie müssen essen .....egal was....ob Schokolade oder Mc Donalds...hauptsache essen.
Tja leichter gesagt als getan. Aber tatsächlich habe ich eine kleine Ecke vom Kinderriegel gegessen. Dann hab ich mich langsam gesteigert. Einen ganzen Kinderriegel über den Tag verteilt. Irgendwann hab ich mich getraut ne trockene Breze oder eine Semmel zu essen usw.
Ich habe einfach die Erfahrung gemacht: Oh das Essen bleibt drin und die Übelkeit wird nicht schlimmer.

Was Parasomnia geschrieben hat ist echt gaaanz richtig und wichtig!! Durch den Hunger entsteht die Übelkeit.
Und ja, es kostet wahnsinnig viel Überwindung!

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Parasomnia
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Parasomnia » 01.09.2015, 21:07

Zumal die Annahme, dass man sich nur mit vollem Magen übergeben könnte, auch nachweislich falsch ist. Man kann auch mit leerem Magen kotzen, das ist bloß noch wesentlich unangenehmer.
Es kommt dazu - trotz alledem -, dass sich die Furcht in Widerstand verwandeln wird - trotz alledem.
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon mila.cuore » 01.09.2015, 21:35

Parasomnia hat geschrieben:Zumal die Annahme, dass man sich nur mit vollem Magen übergeben könnte, auch nachweislich falsch ist. Man kann auch mit leerem Magen kotzen, das ist bloß noch wesentlich unangenehmer.



:shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Kinabalu » 01.09.2015, 23:20

Ja das stimmt. Es ist eine sehr ungesunde falsche Annahme, dass man mit leerem Magen sicher ist. Tatsächlich musste ich mich 1x mit leerem magen übergeben und 2x bin ich Ohnmächtig geworden weil ich nichtmehr gegessen habe (das ging auch mit ganz schlimmer Übelkeit einher).
Seit ich wieder auf einem Normalgewicht bin ist mir viel seltener schlecht. Das liegt natürlich zum einen daran, dass die Phobie zurückgegangen ist, aber ein großteil meiner Übelkeit früher (quasi jeden Tag) lag definitiv an meinem schwachen Kreislauf und meiner "Diät".
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon mila.cuore » 02.09.2015, 17:22

Kinabalu hat geschrieben:Ja das stimmt. Es ist eine sehr ungesunde falsche Annahme, dass man mit leerem Magen sicher ist. Tatsächlich musste ich mich 1x mit leerem magen übergeben und 2x bin ich Ohnmächtig geworden weil ich nichtmehr gegessen habe (das ging auch mit ganz schlimmer Übelkeit einher).
Seit ich wieder auf einem Normalgewicht bin ist mir viel seltener schlecht. Das liegt natürlich zum einen daran, dass die Phobie zurückgegangen ist, aber ein großteil meiner Übelkeit früher (quasi jeden Tag) lag definitiv an meinem schwachen Kreislauf und meiner "Diät".


wie hast du denn deine phobie in den griff bekommen?

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Becks.
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Becks. » 06.09.2015, 12:36

Auch ich kann dir aus Erfahrung sagen, der Nicht-Essen-Teufelskreis macht alles nur schlimmer!
Ich hatte solche Phasen auch sehr lange und sehr schlimm; immer wieder.
Folge waren deutliches Untergewicht, häufige Infekte (Erkältungen), ständiges Schwächegefühl, Mangelerscheinungen und allem voran: schlimmste Nervosität, innere Unruhe und ständige Angst und Panik.
Bis ich verstanden habe, dass das am Hunger liegt, ist viel Zeit vergangen.

Angst und Stoffwechsel hängen eng zusammen. Genauer: Hunger bzw. Unterzucker und Panik hängen eng zusammen. Ich habe diesbezüglich mal einen richtig guten Artikel gelesen, den ich gerade leider auf die Schnelle nicht mehr finde. (Falls ich ihn noch finde, poste ich ihn hier!) Ich kann also leider nicht mehr die genauen Zusammenhänge erläutern, aber Quintessenz des Ganzen war: Bei Unterzucker steigt das Angst-/Panikniveau.

Bei mir gipfelte es in einer Influenza-Infektion letzten Winter, die ich verschleppte und bei der ich gut 2 Wochen so gut wie gar nichts essen konnte/wollte, aber trotzdem arbeiten ging. Die Folge war eine beginnende Herzmuskelentzündung und Erschöpfung (körperlich und psychisch), wie ich sie noch nie erlebt habe (schlimmste Derealisations- und Depersonalisationsmomente, tw. über Stunden, depressive Verstimmung mit Suizidgedanken etc.). Ich landete im Krankenhaus und der Arzt dort hat mir einen ordentlichen Arschtritt verpasst.

Ich kann dir nicht genau sagen, wieso und weshalb, aber in genau diesem Moment machte es Klick: Ich muss essen, sonst sterbe ich.

Und ich kann dir sagen: Essen hilft bei der Angstbewältigung ungemein! Seit ich wieder regelmäßig und genug (!) esse, geht es mir 100mal besser als vorher. Es ist echt krass, was ständiger Unterzucker und Energiemangel anrichten kann.
Und im Endeffekt ist es nur wieder eine Umgewöhnung. Strukturen und Routinen.
Mach dir einen Plan, nehme Hochkalorisches zu dir, und iss jeden Tag ein bisschen mehr.
Und wenn du Angst hast, dass dir dann noch schlechter wird vor Angst, dass alles wieder rauskommt...
Meine Erfahrung ist genau das Gegenteil! Je mehr ich zu mir nahm, desto weniger wurde die Angst davor, dass es wieder rauskommt.
Mit jedem Bissen wurde es besser.

Ich habe auch heute noch schlechte Tage, aber sie werden weniger.
Und das Essen wird wieder immer mehr ein selbstverständlicher Teil des Lebens.

Ich hoffe das macht dir ein bisschen Mut. Du kannst das schaffen! Und du wirst sehen, dass es dir dann um einiges besser gehen wird!

dariusbritt
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon dariusbritt » 06.09.2015, 13:57

Ich schließe mich meinen Vorpostern an: Nicht zu essen ist nicht nur mit das schlimmste, was du deinem Körper, sondern auch was du deiner Psyche antun kannst!

Mach dir einen Essensplan - fang mit Nahrungsmitteln an, die dir leicht fallen, bis du dich damit einigermaßen sicher fühlst. Dann nimm immer mehr Dinge dazu, die dir schwerer fallen. Und je mehr du isst, desto mehr Appetit bekommst du auch wieder und desto leichter wird es, die Angst zu überwinden.
Die Angst kostet dich so, so viel Kraft und da bist du in der Pflicht, deinen Körper mit genug Energie in Form von Nahrung zu unterstützen. Und wie schon gesagt: Falls du erbrechen musst, passiert das so oder so. Da ist es deinem Körper egal, ob du gegessen hast oder nicht. Und von ein-zwei Broten wirst du dich auch nicht derartig überfressen, dass du dich übergeben musst. Vielleicht ist dir danach tatsächlich erst mal schlecht, aber das geht vorbei! Relativ schnell sogar.

Was ich noch super empfehlen kann, sind Fruchtsäfte. Ich weiß nicht, wie das bei dir mit der Histaminproblematik vereinbar ist, aber mit ein paar Gläsern Fruchtsaft (undzwar richtigen, nicht diesen Nektar) über den Tag verteilt nimmst du schon mal ein paar mehr Kalorien zu dir, als mit Wasser und es ist auch nicht so angsteinflößend wie feste Nahrung. Zumindest war es das bei mir nicht. Auch gut haben bei mir Milchshakes mit Bananen (muss ja keine Kuhmilch sein) funktioniert.

Versuche dein Essen besonders schön anzurichten, nimm dir dein Lieblingsgeschirr, trink dazu einen Tee und vor allem: nimm dir Zeit! Ich habe oft den Fehler gemacht, das ganze "schnell hinter mich" bringen zu wollen, mit dem Ergebnis, dass ich danach noch mehr Angst hatte, weil ich so geschlungen habe. Aber wenn du langsam isst und dir dabei immer wieder versicherst, dass es okay ist, dass nichts passieren wird, dass du das schaffst - dann klappt das mit ein bisschen Übung immer besser.

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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon mila.cuore » 06.09.2015, 19:16

Danke euch für die tollen tipps!!
Ich habe mir bereits eine liste gemacht mir dingen die ich gerne esse.
Mir fällt auf dass ich tage habe an denen es mir gut geht und dann habe ich diese schlechten tage an denen ich alles in frage stelle. Bauchschmerzen, übelkeit, schwindel.. Und dann ist diese angst wieder da und wieder von vorne zu beginnen ist total schwer :(

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Becks.
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Becks. » 06.09.2015, 21:07

Was ich noch super empfehlen kann, sind Fruchtsäfte. Ich weiß nicht, wie das bei dir mit der Histaminproblematik vereinbar ist, aber mit ein paar Gläsern Fruchtsaft (undzwar richtigen, nicht diesen Nektar) über den Tag verteilt nimmst du schon mal ein paar mehr Kalorien zu dir, als mit Wasser und es ist auch nicht so angsteinflößend wie feste Nahrung. Zumindest war es das bei mir nicht. Auch gut haben bei mir Milchshakes mit Bananen (muss ja keine Kuhmilch sein) funktioniert.



Dem Tipp kann ich mich nur anschließen!
Ich bin von Fruchtsaft relativ schnell umgestiegen auf selbstgemixte (grüne) Smoothies, in die ich nach und nach immer mehr vollwertiges reingetan habe (gemahlene Nüsse, Kokosöl, Erdnussbutter etc.). Da nimmt man mit einem großen Glas, welches man auch nach und nach löffeln kann, schonmal einiges an Obst/Gemüse zu sich mit dem Gefühl, dass man eher trinkt als isst.
Die hab ich auch oft unterwegs mit, mit dem unterwegs Essen hab ich immer noch ab und an Probleme, aber Smoothies (oder auch Fruchtpürrees oder ganz klassisch Bananen) gehen immer!
Und für warmes Essen waren am Anfang Suppen am einfachsten.. Dann aber auch nicht nur Brühe, sondern so Cremesuppen (auch mit ordentlich Sahne bzw. Kokosmilch drin). Dazu ne Scheibe Brot oder ein Brötchen.

Du wirst sehen, am schwierigsten ist der Anfang. Je mehr man zu sich nimmt, desto größer wird der Hunger (und Appetitt!) wieder.

mila.cuore
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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon mila.cuore » 08.09.2015, 20:09

Becks. hat geschrieben:
Was ich noch super empfehlen kann, sind Fruchtsäfte. Ich weiß nicht, wie das bei dir mit der Histaminproblematik vereinbar ist, aber mit ein paar Gläsern Fruchtsaft (undzwar richtigen, nicht diesen Nektar) über den Tag verteilt nimmst du schon mal ein paar mehr Kalorien zu dir, als mit Wasser und es ist auch nicht so angsteinflößend wie feste Nahrung. Zumindest war es das bei mir nicht. Auch gut haben bei mir Milchshakes mit Bananen (muss ja keine Kuhmilch sein) funktioniert.



Dem Tipp kann ich mich nur anschließen!
Ich bin von Fruchtsaft relativ schnell umgestiegen auf selbstgemixte (grüne) Smoothies, in die ich nach und nach immer mehr vollwertiges reingetan habe (gemahlene Nüsse, Kokosöl, Erdnussbutter etc.). Da nimmt man mit einem großen Glas, welches man auch nach und nach löffeln kann, schonmal einiges an Obst/Gemüse zu sich mit dem Gefühl, dass man eher trinkt als isst.
Die hab ich auch oft unterwegs mit, mit dem unterwegs Essen hab ich immer noch ab und an Probleme, aber Smoothies (oder auch Fruchtpürrees oder ganz klassisch Bananen) gehen immer!
Und für warmes Essen waren am Anfang Suppen am einfachsten.. Dann aber auch nicht nur Brühe, sondern so Cremesuppen (auch mit ordentlich Sahne bzw. Kokosmilch drin). Dazu ne Scheibe Brot oder ein Brötchen.

Du wirst sehen, am schwierigsten ist der Anfang. Je mehr man zu sich nimmt, desto größer wird der Hunger (und Appetitt!) wieder.


Danke ihr lieben, werde ich versuchen! <3

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Re: Nicht mehr Essen aus Angst vor Erbrechen

Beitragvon Mia1509 » 26.11.2015, 16:34

Hey, das kommt jetzt wahrscheinlich etwas spät, aber ich wollte dir nur sagen, dass ich gerade auch an dieser "Essblockade" leide. Mir fällt es leichter über den Tag verteilt kleinere Portionen zu essen. Wenn meine Mutter mittags gekocht hat und ich vor einem ganzen Teller Nudeln sitze, kriege ich nichts runter. Esse ich dagegen erst ein paar Nudeln und dann in einer Stunde nochmal ein paar, geht es viel besser. Mit der Zeit kannst du die Portionen dann immer mehr vergrößern, bis du wieder irgendwann eine ganz normale Portion auf einmal essen kannst. Mach das einfach in deinem Tempo und nimm dir so viel Zeit wie du brauchst. Ich wünsch dir alles Gute:)


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