wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

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eswirdbesser
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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon eswirdbesser » 20.08.2015, 12:41

angsthase hat geschrieben:ich glaube dass was mir daran so wahnsinnig angst macht ist die unkontrollierbarkeit. ausgeliefert zu sein, nichts ändern können und womöglich dass anre sich ekeln könntn vor mir. wobei ich mir vor mir noch am meisten ekel:/


Das sind auch meine Sorgen. Du hast es aber schon ganz richtig erkannt. Du kannst nichts ändern und bist dem ausgeliefert. Und dabei ist egal wo du bist oder was du tust. Dir kann schlecht werden wenn du dich zuhause im Bett verkriechst, oder Dir kann bei Freunden wo Du eine schöne Zeit hast schlecht werden. Die Frage, die Du Dir stellen musst ist, was verpasst Du?
Ich bin die letzten 3 Tage jeden Abend weggewesen, trotz Angstanfall und "eigentlich fühle ich mich ja nicht so wohl" und ich habe an allen 3 Abenden eine schöne Zeit verbracht. Und ich weiß, dass ich das weiter so machen möchte. Ich möchte lieber eine schöne Zeit verbringen als mich zuhause zu bemitleiden. Wenn ich schon kotze, dann will ich vorher lieber Spaß gehabt haben.

angsthase hat geschrieben:genau das ist das problem, ich kann auch nichts langfristig ausmachen zz. spontan klappts (manchmal)besser, da hab ich schließlich auch vorher keine zeit das mir schlecht wird;)


Wieso kannst du nichts langfristig ausmachen? ;) Das einzige was Dich davon abhält bist Du. Weil Du Dir Angst machst, nicht weil Du Angst hast (erkenne den Unterschied!). Du kannst Dich da ja langsam steigern. Mache morgens etwas für abends aus. Dann etwas für den nächsten Tag, für übermorgen... nächste Woche, in ein paar Monaten. Der Mensch wächst an seinen Aufgaben. Und wir wachsen eben mit unseren Erfolgen :)

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon angsthase » 20.08.2015, 13:24

Vielen dank für die antwort:)!
Ich weiß dass du recht hast, dass uch diejenige bin dies versaut.was mich auch so sauer macht..auf mich.
Aber wie erkenne ich den unterschied, es ist so ein Teufelskreis.wie heute schon den ganzen tag.ich hab bauchweh und mir is schlecht, aber warum? Ich gehe selbst nicht davon aus dass ich krank bin- und trotzdem- die symptome sind da.heute sehr stark und es macht nir angst.habe abends miz ner freundin ausgemacht (sie weiss davon nichts) und würde am liebsten absagen.obwohl ich weiss dass es falsch ist zu vermeiden.aber totdzem hatte ich mittlerweile schon soviele erlwbnisse bei denen ich mich gezwungen habe.und es war meistens furchtbar..

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon angsthase » 20.08.2015, 13:25

Achja helena.kann dir nicht schrieben es heisst immer der Benutzer existiert nicht..

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon eswirdbesser » 20.08.2015, 18:19

Die Bauchschmerzen können auch von schlechter und/oder unregelmäßiger Ernährung rühren.
Wie sieht die denn bei Dir aus?
Was hast du denn heute so gemacht? Wann kamen die Bauchschmerzen?
Was genau wäre der Unterschied, wenn Du zuhause alleine Bauchschmerzen hättest, oder bei Deiner Freundin bist und dort Bauchschmerzen hast?

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon angsthase » 20.08.2015, 22:15

mh, ja wahrs ist das auch so.meine ernährung ist total unregelmäßig. es gibt tage da kann ich alles mögliche in mich reinstopfen und es schmeckt mir, dann kommen phasen da kriege ich wenig runter undes schmexkt mir auch nicht. naja u dann die richtig schlimmen tage an dem ich grad so eine scheibe brot runter bekomm. ich weiß dass ist viel zu wenig,:( die bauchschmerzen kamen so gg mittag. muss sagen ich habe mega schlecht geschlafen, bin deshlab auch erst mittags aufgestanden. weil ich nachts wieder solche panik hatte bis um halb 4. dann hab ich endlich rihe gefunden.
danach habe ch kuchen gebacken und immer wieder versucht was zu essenn,ging soweit auch. abendsbin ich dann tatsächlich um sechs zu der freundin u war da auch bis gerade eben..(habe dort sogar spontan fisch(!stufe ich eigtl als sehr gefährlich ein!!) gegessen. manchmal geht sowas u manchmal einfach nicht. ich weiß nicht obs dann an meinem willen liegt? problem ist nur wenn ich mich in solchen situationen zwinge kriege ich danach stundenlange panik. es is so ein teufelskreis man..
mh ja da hast du mich ertappt,wahrs gibts keinen untersceid ob ich zuhause oder woanders bauchschmerzen habe.. außer vllt dass ich nicht flüchten kann,so einfach bzw etwas sagen müsste..und ich hab KEINE AHNUNG warum, ich will das einfach nicht sagen. manchmal denke ich auch, dass andre(wie ich) sich dann a total ekeln oder so weil sie ne MDG befürhcten? ich weiß es nicht..hast du eine idee? oder kennst du das?
wielnage geht das bei dir denn schon ?

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon eswirdbesser » 21.08.2015, 02:37

Versuche anders an die Situation ranzugehen. Sage nicht, ok, es gibt jetzt Fisch und den muss ich essen und ich hoffe mir geht's dann nicht schlecht. Sondern esse ganz bewusst den Fisch. Weil er lecker und gesund ist. Und fordere die Angst heraus. Angst wo bist Du? Ich habe jetzt den leckeren Fisch gegessen. Nun komm gefälligst. Stelle Dich ihr entgegen und hole sie herbei. Dann hat sie viel weniger Macht und verschwindet auch schneller.
Das schwierige ist in der Tat immer nicht die Flucht zu ergreifen. Ich zwinge mich auch immer dazu bis zum Ende da zu bleiben und nicht mit einer Ausrede vorher zu gehen. Dann gewinnt die Angst nämlich. Und wenn man dann erstmal vertieft in ein Gespräch, einen Film, ein Spiel was auch immer ist, dann denkt man gar nicht mehr so oft daran und die Angst hat plötzlich gar keinen Platz mehr.

Ich denke auch, alle Leute würden sich da wie ich verhalten. Aber das ist einfach falsch. Ich habe tatsächlich auch Freunde die haben absolut kein Problem mit dem Kotzen. Meine Mitbewohnerin trinkt öfters mal gerne solange bis sie kotzen muss, dann macht sie pause und 2h später trinkt sie weiter. Eine andere Freundin von mir arbeitet in der Gastronomie, muss da öfters mal Kotze wegwischen und begleitet auch Freunde wenn die kotzen müssen zum Klo. Die ist da quasi abgehärtet.
Und ich denke mir, wenn ich mich bei Freunden plötzlich überhaupt nicht gut fühle, dann machen die sich Sorgen um mich und kümmern sich. Sowas lässt sich ganz gut herausfinden, in dem man die Situationen, in denen man von den Menschen (egal ob Freunde oder Fremde) Abneigung erwartet, geringfügig verändert.
Ich befürchte zum Beispiel auf einen Teppich zu kotzen und dann darauf eine Sauerei zu hinterlassen. Das wäre mir echt unangenehm. Das würde mir aber nicht so gehen, wenn ich mir zum Beispiel in die Hand geschnitten hätte und da dann drauf blute oder ein Glas Wein umkippe und es dort verteile. Da würde ich nicht solche Reaktionen erwarten, wie wenn ich drauf erbreche. Und das ist der Schlüssel. Alles führt de facto zu einer Verschmutzung des Teppichs und da ist es völlig egal, was es letztendlich ist. Die Angst, die ich mir da mache ist, ist also nicht haltbar. Das gleiche Prinzip lässt sich mMn auch auf andere Situationen übertragen.

Und Ekel vor jmd der Bauchschmerzen hat, wäre mir jetzt nicht bekannt. Das ist ja auch nichts ekliges, die anderen bekommen ja nichts davon mit. Und die meisten Leute sind nicht solche Schwarzmaler wie wir. Die denken erstmal nur, du hast Bauchschmerzen und bieten dir dann einen Tee oder Wärmflasche an. Manchmal liegt eben einfach was quer und das drückt dann etwas, kein Grund zur Beunruhigung.

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon angsthase » 21.08.2015, 12:42

stimmt, ich gehe tatsächlich mit der einstellung ran hfftl wird mir nicht schlecht davon, also wie gestern von dem fisch..wurds mir auch nicht. nur heute morgen hatte ich kurz nach dem aufwachen fürchterliche magenkrämpfe, aber dass kann ja auch wieder meine angst sein ?! komischerweise finde ich das trotzdem noch "besser" als übelkeit.
bauchschmerzen an sich finde ich auch nicht eklig, nur ich verbinde ausnahmskos alles was mit bauch/magen zu tun hat mit übelkeit/durchfall und denke deswegen könnten es andre auch eklig finden, verstehst du wie ichs mein?
kenne das auch mit dem verändern der situationen. nur weiß ich von manchen freunden zumindest dass sie kotze auch eklig finden u die zbsp auch nicht wegmachen wollen würden, wa bei wein oder so nicht der fall wäre. u des erschwerts natürlich. wobei es andrerseits meine emo weiter schürt, weil ich mich bestätigt fühle..
bin tatsählcih auch noch eher selten so richtig geflüchtet, nur manchmal wars schon ne richtige qual für mich. u dann ist die frage- was ist besser? denn wenn ich mich quälen muss befürchte ich dass es beim nächsten mal wieder so ist.
und oft weiß ich/merke ich dass ichs steuern kann. aber dann gabs mittlerweile auch schon sooviele situationen in denen ich keine übelkeit erwartet habe u dann war sie da.. u das total schlimm, dass auch kein kaugummi half..gehe übrigens auch NI ohen kaugummi aus dem haus. was machst du dann zur beruihgung? esse dnn z.t. auch mehrere kaugummis nur um mir zu "beweisen" dass alles ok ist. denn bei meiner letzten MDG konnte ich den kaugummi keine minute im mund behalten..
warum ich allerfings mir dann einen nach den andren in den mund stecke kann ich dir auch nicht erklären..aber ich WILL das so nicht mehr!immer angst vor panik und übelkeit..

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon Helena » 21.08.2015, 13:50

angsthase hat geschrieben:bin tatsählcih auch noch eher selten so richtig geflüchtet, nur manchmal wars schon ne richtige qual für mich. u dann ist die frage- was ist besser? denn wenn ich mich quälen muss befürchte ich dass es beim nächsten mal wieder so ist.

Das ging mir auch ganz lange so. Ich hab's dann mit einer selbst zurechtgebastelten Methode geschafft, mich da rauszumanövrieren, also kann ich jetzt nicht sagen, ob es bei anderen auch funktioniert.
Erstmal ist es natürlich wichtig, dass du versuchst, dich nicht schrecken zu lassen von dem Gedanken, dass dir beim nächsten Mal wieder in der gleichen Situation schlecht sein könnte. Das eine Mal hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich dachte in solchen Momenten auch immer, dass, wenn ich mich dort quälen muss, es mich ja nur noch mehr "traumatisiert", aber für mich war's der einzige Weg, dann trotzdem dort zu bleiben, mag kommen was will. Es kann schwer sein, ich fand es teilweise grausam, aber irgendwann lässt die Übelkeit nach, und damit die Angst.
Zu meiner Methode: Ich hab Orte, an denen es mir gut ging, immer als "sicher" (klar, vorm Erbrechen ist man nirgends sicher, dem sollte man sich dabei auf jeden Fall bewusst sein, aber rein gedanklich hat's mir schon geholfen) eingestuft. Sicher also eher insofern, dass ich da versucht hab, eine Sicherheit in mir selber aufzubauen à la "Dir geht's gerade super gut, WIE unwahrscheinlich ist es, dass du dich hier und jetzt übergeben wirst?" Dann hab ich angefangen, möglichst alles, was in dem Moment gerade um mich herum war, positiv wahrzunehmen. In einem Restaurant zum Beispiel das gute Essen zu riechen, die Unterhaltung mit den Freunden zu genießen, die Menschen zu beobachten, ... Also einfach an bestimmten Orten die angenehmen, positiven Dinge besonders herausheben und sich dabei besonders bewusst machen, dass es einem gerade gut geht. So konnte ich das immer weiter ausbauen und mich auf die Suche nach immer mehr "sicheren" Orten machen. Und der Besuch bei xyz geht dann von Mal zu Mal einfacher, weil man sich mehr auf das Positive freut und die Angst immer weniger wird.
Natürlich KANN es einem immer und überall schlecht werden, das muss man akzeptieren. Aber so kann man vielleicht dieses "DA geh ich nie wieder hin, da war mir mal schlecht" ein wenig aushebeln.

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon eswirdbesser » 21.08.2015, 17:14

Das hat viel mit Konditionierung zu tun.
Ich kenne das mit den Kaugummis. Ich vermute häufig, dass die zugründe liegende Übelkeit dann Hungerbedingt ist, da Kaugummis das Hungergefühl ausblenden lassen. Wenn es einem dann besser geht, liegt das eben daran, dass man sich nicht mehr hungrig fühlt. Mit der Zeit wird das vom Körper aber als ein C- (C minus) durchgestrichen gewertet. Das bedeutet, die negativen Auswirkungen der Angst sind gestrichen. Damit fängt das Kaugummi an dann immer öfter auch in anderen Situationen gut zu funtkionieren.
Der Trick ist, seine SIcherheiten die man sich aufbaut wieder abzubauen. Du musst auch lernen ohne Kaugummis aus dem Haus gehen zu können und in Angstsituationen kein Kaugummi zu nehmen. Das wird die ersten Male vermutlich höllische Angst auslösen. Deshalb musst du das auch unbedingt tun wollen. Da muss Überzeugung hinter stehen.
Ich habe mir einmal eine Fertigpizza gemacht und etwas später habe ich dann deswegen echt starke ANgst bekommen.
Am Abend darauf habe ich mir die gleiche Pizza nochmal gemacht, habe Todesängste durchgestanden, aber keinem Angstreflex nachgegeben. Ich bin nicht geflüchtet, kein Kaugummi, Tee, Medikament. Und das war großartig. So habe ich die Erkenntnisse gesammelt, dass ich all diese Sicherheitsmechanismen nicht brauche.
Los davon bin ich immer noch nicht. Das wird auch noch dauern. Mittlerweile esse ich aber auch schon wieder Nahrungsmitteln ohne jeden cm² nach Schimmel abzusuchen und dran zu riechen.
Diese kleinen Erfolge lassen einen nach vorne blicken.

Da das menschliche Gehirn sehr sehr gut für Mustererkennung geeignet ist, sehen wir vermeintlich auch Muster wo gar keine sind. Ich habe mehr Angst davor Spaghetti oder Makkaroni zu essen als Farfalle oder Penne. Ich habe mehr Angst mich hinzulegen wenn es mir nicht gut geht, als zu sitzen. Nur weil in den wenigen Malen wo ich erbrechen musste das vorher so war (falls überhaupt).
Das ist natürlich nicht die Ursache gewesen. Und das gilt es auszuhebeln únd zu entkräften.

Du könntest also mal versuchen ganz bewusst ein "unsicheres" Lebensmittel (Fisch zum Beispiel) zu essen, mit dem Ziel die Angst herzuholen und zu beobachten. Es kann auch ganz spannend sein, zu merken wie einen die Angst zu kontrollieren versucht.

Ich habe es mittlerweile geschafft die Angst als Beruhigung zu nutzen. Ich achte auf die typschen Angstsymptome bei mir. Trockender Mund, weiche Knie, Fluchtimpulse, feuchte Hände, etc... Wenn ich mich nicht gut fühle achte ich auf diese Symptome. Dann weiß ich, dass ich mir gerade Angst mache und es mir nicht wirklich schlecht geht.

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon angsthase » 21.08.2015, 20:25

Aber weisst du was das komische ist? Es gibt mir so ne Scheinsicherheit wenn ich aus dem haus gehe. Esse ich dann aber unterwegs kaugummis beruhigt mich das nicht mehr wirklich..
Und mrin problen ist derzeit noch dass obwohl ich schon soviele panikattacken hatte ich jedes mal wieder drauf reinfalle weils irgendwie immer Ist mal mit feuchten händen trockenen Mund. Dann nur ganz seltsame übelkeit im hals aber net im magen?
Versuche mittlerweile auch schon manchmal auf kaugummi zu verzichten aber oft ist es auch so automatisch u ich hab schon einen drin..

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon eswirdbesser » 21.08.2015, 21:33

Wir suchen ein Sicherheitsgefühl, was es allerding nie geben wird. Es wird sich nie 100% Sicherheit einstellen können. Das muss man leider akzeptieren lernen. Auch wenn das schwierig ist und man das nicht hören will. Und dann geht es darum diese vermeintlichen Sicherheitsverhalten und Vermeidungstaktiken abzubauen. So kommt man wieder näher zurück ins wahre, freudige Leben.
Das aus dem Haus gehen gibt mir auch Sicherheit. Vor allem dann in den nahegelenden Wald. Und dort dann ein bisschen spazierenzugehen. Warum es Dir dann besser geht, ist einfach nur weil Du die Angst besänftigst. Du enziehst Dich der vermeintlich gefährlichen Situation und dein Körper gibt ein Entwarnungssignal. Angst haben fühlt sich einfach scheiße an. Klar. Sie soll ja auch dafür sorgen, dass man aus der Situation flüchtet. So gesehen können wir uns alle daran erfreuen, dass unser Körper in dem Punkt gut funktioniert. Wir müssen ihm jetzt beibringen, dass wir uns keine Angst machen müssen.
Mein Therapeut hat das mit einem Bären verglichen.
Wenn ich Dich jetzt in einen Käfig mit einem Bären/Löwen oder anderem Raubtier einsperren würde. Da würdest du panische Angst bekommen und nur noch aus diesem Käfig rauswollen. Wenn du darin jetzt aber sitzen bleibst und ich sperre Dich dort öfter und öfter ein und der Löwe tut Dir gar nichts, dann baut sich die Angst ab. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Wenn Du aber jedes mal zu Beginn direkt aus dem Käfig rennst, wird die Angst auch jedes mal wieder kommen wenn du in dem Käfig bist. Klingt alles irgendwie einleuchtend oder? :) Natürlich ist das mit dem Löwen in echt zu versuchen Quatsch, von ihm geht eine reale Gefahr aus. Vom Erbrechen und Übelkeit aber nicht. Deswegen müssen wir uns diese Angst abgewöhnen.
Das braucht leider seine Zeit bis sich da Erfolg einstellt. Und zumindest mir gefällt sowas gar nicht. Ich erwarte immer sofort einen merkbaren Erfolg. Das ist mein Problem. Man kann das sehr gut mit Muskeltraining vergleichen. Blos weiß ich jetzt einmal Abends 20 Liegestütze gemacht habe, werde ich morgen nicht stärker sein, Geschweige denn Aussehen wie Schwarzenegger. So ist das dann (leider) auch mit der Angst.
Um Habituation aufzubauen erfordert es regelmäßiges Training. Erstmal mit kleinen Gewichten anfangen und dann hocharbeiten. Eine Angstskala eignet sich da besonders gut für.

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon angsthase » 21.08.2015, 21:59

Klingt intressant die geschichte mit dem löwen!
seit wann besprecht ihr das thema schon in der therapie? Und kamst du 'nur' deshalb? Bei mir war der ursprünglichr grund ein andrer.obwohl ich diese angst schon viel viel länger habe aber so krass schlimm wurde es erst seit zwei Jahren. Davor konnte ich mit desinfizieren usw noch kompensieren. Machst du das auch? Dieses übertriebene händewaschen aus angst vor Ansteckung? Ich hätte immer so gerne eine angabe wielangs "ddauert" bis sich was tut. Bin so ungeduldig u möchte am liebsten auch nach jedem mal dass ich mich zwinge Besserung.
Oder ich habedrei gute tage u denke ist doch alles ok.umso mehr ärgere ich mich wenns nicht so is.kann das alles noch nicht so akzeptieren mit der panik. Wie machst du das? Isst du woeder regelmäßig u vorallen mit Genuß?
Denkst du es dauert unso länger je länger man schon betroffen ist? Versuche immer alles logisch zu erkunden, wahrs mein Fehler..?

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon eswirdbesser » 21.08.2015, 22:27

Es gibt keinen Fehler. Die Angst die man sich aufgebaut hat, ist komplett berechtigt. Wir haben alle vermutlich eine Situation von extremer Übelkeit oder von Erbrechen als gefährlich und unangenehm bewertet. Und danach fehlte es einfach an einer anderen Bewertung, die einem sagte "Hey, es ist nicht gefährlich". So ergibt sich dann ein Teufelskreis.

Achtung Kotzgeschichte:
Selbst wenn man heute weiß, dass Erbrechen nicht gefährlich ist und es an sich auch nicht mehr schlimm erfindet (so wie ich), hat man immer noch Angst davor. Und das ist eigentlich das interessante. Ich habe mich seit meiner Emetophobie in 8 Jahren 2x erbrechen müssen. Einmal nur kurz und mir ging es danach wieder gut und es war auch echt nicht schlimm. Das war glaube ich mit 16/17 oder so und ich fühlte mich da dann "erwachsener", weil ich damit so normal umgegangen bin. Und dann noch vor kurzem etwas heftiger aufgrund von NoroViren. Danach war ich sogar für kurze Zeit Angstfrei. So scheiße ich es auch finde, so interessant ist es auch einfach. Es ist eine Bestätigung. Angst ist etwas gelerntes. Und ich habe mir selbst angelernt diese Angst zu haben. Obwohl ich es besser weiß. Das Zeigt, dass das alles auf Konditionierungsebene abläuft. Und das muss ich persöhlich umpolen.

Das mit der Logik ist so eine Sache. Das kenne ich von mir auch. Ich bin ein sehr rational denkender und handelnder Mensch. Ich studiere Physik und werde dort auch zu wissenschaftlichem Denken ausgebildet. Ich hinterfrage alles, gehe allem auf den Grund und versuche die Ursache zu finden. Gerade bei der Emetophobie. Und gerade dieses häufige Hinterfragen trägt sicherlich auch zu der Angst mit dabei. Ich habe mir gerade eine Pizza bestellt und gegessen. Sie war sehr lecker und wenn ich jetzt in den Raum gehe und der Pizzageruch strömt mir noch in die Nase riecht es unglaublich lecker und ich freue mich. Und doch ertappe ich mich dabei, wie ich gerade das Gefühl in meinem Mund analysiere und mir Gedanken darüber mache. Aber das ist ok. Das habe ich mir so antrainiert. Ich muss eben noch lernen, mich beim hinterfragen auf die wesentlichen Dinge zu beschränken und manche Dinge eben so zu akzeptieren wie sie sind. Ich kann da jetzt ohnehin nichts dran ändern. Die Pizza ist in meinem Bauch und wenn Gott bewahre ich mich jetzt erbrechen muss, dann ist das eben so. Aber mir ist das persöhnlich lieber als hungernd im Bett zu liegen und zu jammern, dass es mir schlecht geht.

Das mit dem regelmäßig Essen habe ich noch nicht ganz so raus, aber ich arbeite dran. Häufig bin ich zu faul oder nutze die Faulheit als Ausrede für die Angst, weil ich mir nichts kochen möchte. Stattdessen dann doch mal lieber nur Brot belegen oder was bestellen (s.o.). Das ist zwar bequem aber nicht soo gesund wie es sein könnte. Wenn ich hungrig bin und mich darauf konzentriere kann ich auch mit Genuss essen. Eine gute Übung für mich ist es auch, mir bei Unwohlsein leckeres Essen vorzustellen und zu merken wie ich Appettit bekomme.

Seit den NoroViren habe ich auch mit häufigerem Händewaschen begonnen. Und habe dort auch größere Aufmerksamkeit draufgelegt, fahre das aber langsam wieder zurück. Händedesinfektion (Desinfektionsmittel) allgemein ist nicht wirklich förderlich und kann ggf. sogar nach hinten losgehen. Die einzigen Male wo ich Händedesinfektion genutzt habe, waren nach den Dixi-Gängen auf Festivals. Ansonsten wasche ich mir vor dem Essen die Hände oder wenn sie irgendwie schmutzig geworden sind.

Es gibt leider keine Zahlen, wie lange du Übungen machen musst oder dich an etwas umgewöhnen musst. Das stört mich auch tierisch. Aber ich denke, dass uns das stört ist auch mit ein Grund der Emetophobie. Es zeichnet sich ab, dass wir uns Klarheit, Sicherheit und Bestimmtheit wünschen. Nur die gibt es nicht. Vielleicht reicht es, das schon 3x zu tun. Vielleicht muss man das auch 11x machen. Und vielleicht 3 Monate lang.
Klar und Logisch ist, je länger man die Phobie hat und je länger man sich die Muster angewöhnt hat, desto länger dauert es leider auch die wieder umzulernen.

Ich für meinen Teil habe herausgefunden, dass die Emetophobie vermutlich auf meine Schulzeit zurückzuführen ist. Ich habe sie etwa im Alter von 13-14 Jahren entwickelt. Erst vor kurzem stellte ich dann fest, dass sie letztendlich nur meine Unsicherheit und Angst um Akzeptanz in der Gesellschaft ausdrückt. Ich habe damals eine Klasse übersprungen, war dann komplett neu und musste mich dort irgendwie einleben, was nur mäßig gut gelang. Ich war Hänseleien ausgesetzt und konnte mit denen auch nicht gut umgehen und "kämpfte" halt irgendwie um Akzeptanz. Als mir dann bei meinem besten Freund einmal schlecht wurde (ohne Erbrechen!) hat das dann irgendwie einen Funken gezündet und ich fürchtete mich davor, ich könnte mich vor anderen Übergeben und ausgeschlossen werden. Mittlerweile hat sich die Angst soweit verselbstständigt, dass ich mich auch alleine davor fürchte, obwohl ich dort keinerlei Ausgrenzung zu befürchten habe.
Aber ich fürchte mich immer noch vor Nicht-Akzeptanz, vor Bewertungen anderer. Ich habe ungewöhnliche Hobbys und Vorlieben und da kommen schnell mal Bemerkungen wie "Freak" oder "Oh Gott, das könnte ich ja gar nicht". Ich habe mich eigentlich immer als sehr selbstbewusst eingeschätzt. In manchen Gebieten bin ich das auch, in anderen aber gar nicht. Das ist mir auch erst kürzlich bewusst geworden.

Lange Rede kurzer Sinn:
Der wichtigste Weg ist erstmal die Konditionierung umzukehren und Habituation zu entwicklen, damit man das Leben erstmal wieder in Ruhe und Genuss bestreiten kann. Danach geht es dann darum sich selbst zu akzeptieren, Fehler zuzulassen und sich wirklich selbst lieben zu lernen. So klischeehaft und kitschtig das jetzt klingen mag. Ich habe Religion lange abgetan und halte auch jetzt eigentlich nicht so viel von. Aber ich habe mich auf die Suche nach einem anderen spirituellem Weg gemacht. Mal gucken wohin der mich führt.

Tipps dafür können sein:
*10 Dinge aufzuschreiben, für die man Dankbar ist und über die man sich freut, egal wie groß oder klein
*20 Dinge aufzuschreiben die man kann (und sei es "nur" mit Messer und Gabel zu essen)
-> Mir wurde gesagt, ich stelle mein Können deutlich in den Schatten und erniedrige mich selbst. Ich sah das immer als eine realistische Beschreibung. Es gibt viele andere Leute die viel besser Gitarre spielen können als ich. So gut bin ich nicht. Aber das heißt eben nicht, dass ich ein schlechter Gitarrist bin. Auch ich kann ein guter Gitarrist sein, egal ob's andere besser können.

Es ist völlig normal, dass es Rückschläge gibt und es wird sie auch weiterhin geben. Hasse Dich nicht dafür. Das ist vollkommen normal. Die Angst wehrt sich. Und je stärker man sie bekämpft, desto stärker kämpft sie zurück. Du bist dabei ihr die Existenz zu entziehen. Natürlich wehrt sie sich ;)

Ich hatte erst 5-6 Therapie-Termine.
Mir hilft dieses Forum seit kurzem auch meine Gedanken zu sortieren und einfach mal niederzuschreiben. Tut mir Leid, wenn es eine Textwand geworden ist.
Ich führe zudem auch eine Art Tagebuch in die ich meine Gedanken hineinschreibe, Erfolge notiere und einfach mal so etwas reinschreib.

Da fällt mir noch ein: In Angstsituationen hat es mir auch geholfen, einfach mal alles niederzuschreiben was ich denke und fühle in dieser Situation. So wird es plötzlich greifbar. Und man ist gewappnet für den nächsten Angstanfall und kann ihn besser zuordnen.

angsthase
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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon angsthase » 22.08.2015, 10:49

Komisch ist dass ich mich bei mir selbst an keine Situation erinnern kann die VOR meiner extremen angst war als ich kotzen musste. Das einzige was mir dazu einfällt dass meine mama früher oft migräne m kotzen hatte als ich noch relativ klein war..und das war schon immer richtig blöd da dann nmd für uns sorgen konnte da papa selten zuhause war.aber vllt gibt es da einen Zusammenhang. .
Ich hlaube dass ich in manchen Situationen gar nicht so genau weiss woher die angst kommt, slndern dass das mittlerweile schon eher die angst vor der angst wurde..aber das soziale 'Problem ' habe ich wphl auch. Ich will es ständig allen recht machen was aber schier unmöglich ist. Und trotzdem kann icj nicht nein sagen.habe dann ein mega schlechtes gewissen und ziehe lieber selbst dabei den kürzeren.was natürlich oft wut auslöst wenn ich dann Dinge machen muss die ich gar nicht will..
Ebensi geht es mir auch mit stärken wie du berichtest..vll gibt es tatsächlich dinge die ich besser kann als andre.aber das ist zu wenig für mich.denn ich vergleiche dies mit allen u irgndwie gibt halt trotzdem immer jmd der iwas noch besser kann. Kann sachen selten gut sein lassen und neige zum perfektionismus.manchmal aber auch gar nicht, das ist echt schwierig zu beschrieben und weiss auch noch nicht ob das der schlüsswl zur emo is.und wenn ja habe ich derzeit keine Ahnung wie ich das ändere:/ habe mir mittlerweile auch andre verrückte dinge angewöhnt kennst du das auch? Sowas wie: wenn ich vier und nicht fünf mal etwas wiederhole kotze ich.also irgendwelche komischen zahlenkombis. Ich mag zahlen u bilde mir ein dass sie mich absichern.verrückt oder?
Ebenso wie ich mich fast täglich wieder von mir selbst verarschen lasse obwohl ich sonst schon rational denken kann.aber was die emo angeht fühle ich mich wie ein kleines hilfloses baby..
Bewundere dich wie du damit umgehen kannst, zumindest klingt es so und dein name sagts ja auch..
Kann mir momentan nicht vorstellen zbsp essen zu gehen. Denn ich weiss ja nicht wer das anfasst u ob die sachen frisch sind usw..und das macht mich iwie auch traurig weil essen va mit andren verbindet :/
Klar sagst du wahrscheinlich jetzt dass ichs sselbst in der hand habe;)?

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Re: wie werde ich diese angst vor der angst endlich los?

Beitragvon eswirdbesser » 22.08.2015, 11:51

Das hast du gut erkannt. Das hast du selbst in der Hand. Ich habe aber das gleiche Problem. Essen gehen finde ich auch schwierig. Möchte das aber auf jeden Fall noch in Angriff nehmen. Du kommst nicht zufällig aus Hessen? Dann könnten wir zusammen was essen.
Das mit den Zahlenkombis ist quatsch. Das hat natürlich absolut keinen Zusammenhang zum Kotzen. Versuche doch mal das sein zu lassen, oder absichtlich falsch zu wiederholen. Wenn Du doch etwas aus Gewohnheit 5x wiederholt hast, wiederhole es noch 2x mehr oder so. Wenn die Angst kommt sage Dir selbst "Die Anzahl der Berührungen hat keinen Einfluss auf mein körperliches Wohlbefinden. Ich brauche nichts zu befürchten".
Ich rate mal ins blaue hinein, aber es könnte sein, dass du befürchtest, wenn du kotzt dann kümmert sich niemand um dich und du fühlst dich alleine gelassen und hilflos.
Ich kenne es von mir auch, dass vor Situationen auf die ich überhaupt keine Lust habe die Angst verstärkt kommt und ich sie dann quasi als Ausrede benutzen kann ("Ne sorry, mir geht's heute nicht so gut"). Bei der Behandlung von Emetophobie ist es schwierig nicht übers Ziel hinauszuschießen. Wenn man ein wenig etwas von verdorbenen Lebensmitteln ist, wird man nicht gleich kotzen sondern eher nur Durchfall kriegen (wenn überhaupt). Trotzdem ist es jetzt nicht sinnvoll das auszuprobieren.
Du solltest Dir erstmal kleine Ziele stecken (Stichwort Angstskala).
Schreibe alles auf, was du dir momentan nicht vorstellen kannst zu tun und ordne das nach Angst. Das kann ein paar Tage dauern, das alles zu sammeln. Und dann fange mit den schwächsten Sachen an. Angst mit dem Bus zu fahren? Fahre Bus. Angst etwas Essen zu gehen? Gehe etwas Essen. Angst im Kino in der MItte zu sitzen? Gehe ins Kino.
ICh muss sagen, das schöne an dieser Therapieform ist, dass man "gezwungen" ist, fast nur schöne Dinge zu tun.
ZUm Thema Essen gehen: Es gibt jede Menge hygienische Vorschriften und Kontrollen vom Gesundheitsamt. Zudem sind die Leute ja auch daran interessiert, dass dir das Essen wohl bekommt, sonst würdest du a) nicht wiederkommen und b) Leuten erzählen, dass es dort schlecht ist. Es muss jetzt nicht unbedingt der ranzige DÖnermann von nebenan sein, aber wenn du in ein kleines Lokal gehst, dann gibt es da auch nichts zu befürchten. Die kaufen ihre Lebensmittel auch nur im Supermarkt/Großhandel ;)
Ich persöhnliche finde es manchmal schwierig die Grenze zu ziehen. Ist das noch sinnvoll oder nicht? Sollte ich das tun, weil ich Angst habe? Oder ist die Angst tatsächlich mal angebracht?

ICh kann Dir auch das Buch Ängste verstehen und überwinden von Dr. Wolf empfehlen. Gibt super interessante Informationen über die Angst und Tipps damit umzugehen.


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