Wißt Ihr die Ziele noch?

Du hast eine Krise gemeistert oder Dir geht es im Allgemeinen deutlich besser, als noch vor einiger Zeit? Hier ist der Platz um deine Erfahrungen und deinen Weg anderen mitzuteilen...

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Ivy

Wißt Ihr die Ziele noch?

Beitragvon Ivy » 09.11.2006, 23:18

Liebe Emos,

manchmal frage ich mich beim Lesen der Beiträge, ob einige nicht aus den Augen verloren haben , wofür es sich lohnt gegen die Angst anzugehen...und sei es in noch so kleinen Schritten.

Wißt Ihr noch , wie es sich anfühlt, sorglos Bahn zu fahren und alle Entscheidungen des Lebens ohne Zögern zu fällen oder einfach so froh in ein Fischbrötchen mit Mayo(oder etwas anderes) zu beißen und keinen Gedanken an die Angst zu geben?

Wenn man weiß, wohin man möchte: In ein Leben ohne ständig wiederkehrende Fragespiralen und ein Leben der Selbstbestimmung...
dann fällt es leichter, denke ich, in kleinen Schritten die Veränderungen aufzubrechen, mit oder ohne Therapeuten.

Manchmal habe ich den Eindruck, einige leben schon in Ihrer Angst und
wissen nicht mehr recht, wofür es sich zu auch ohne Emo zu leben lohnt.

Wie möchtet Ihr leben, wenn die Emo abnimmt oder beherrschbar wird, wenn wieder mehr oder alles möglich wird?

LG
Ivy :)

biini

huhu

Beitragvon biini » 09.11.2006, 23:41

genau zu diesem thema habe ich mir heute auch sehr viele gedanken gemacht und ich habe meine ziele keineswegs aus den augen verloren...

ich weiß aber auch , daß das krankheitsbild der emo, zumindest bei mir, so facettenreich ist, daß es für mich in erster linie erstmal darum geht, zu verstehen...
zu begreifen, warum ich mich wann wie verhalte...
zu begreifen, was mir die emo sagen will...und warum sie manchmal nichts "sagt"...
zu begreifen, wieso weshalb warum ich so bin wie ich bin und das schon von klein an...

"wieder ein normales leben führen"....auch so eine sache....klar, war früher noch nicht alles so offentsichtlich und das vermeidungsverhalten noch nicht so ausgeprägt, aber von angst geprägt war bei mir schon immer alles...

deshalb strebe ich für mich auch keine leben an wie es früher einmal war oder wie es halt " normal" wäre, sondern ein leben, in dem ich mich verstehe auch MIT meinen problemen und in dem ich mir gerecht werde, so wie ich halt bin...
"problemlosigkeit" strebe ich nicht an, sondern ein leben, wo es um mich geht...

liebe grüße, deine bine

Steffi

Beitragvon Steffi » 09.11.2006, 23:51

Ich möchte wieder so leben wie vor 3 Jahren.
Vieles davon kann ich wieder und tu ich auch wieder, bei einigen Dingen haperts noch.
Z.B. Kinobesuche (ich denke, ich schaffe es, ich war nur lange nicht - habe es diesen Monat noch vor), Öffis fahren, keinerlei Gedanken ans Kotzen verschwenden...

Ich denke immer, dass es schlimmer ist, wenn man sein ganzes Leben lang bereits Emo ist. Man kennt kein Leben ohne Emo. Woher soll man wissen, wie es ist??
Bei mir ist es erst 2 Jährchen her, dass ich keine Emo hatte...

Snowflake

Beitragvon Snowflake » 10.11.2006, 01:17

Ich lebe eigentlich fast so als würde es keine Emo in meinem Leben geben. Ich versuche nichts zu vermeiden. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln, gehe ins Kino (war heute abend grad), in die Uni, geh auf Konzerte, stehe in Menschenmassen rum, esse unterwegs.

Das was mich von einem Nicht Emo unterscheidet, was man mir aber nicht ansieht, sind die Gedanken nachdem ich auf Konzerten war oder was gegessen hab oder so. "War das essen gut? Warum zwickts mir im Bauch? Kam das vom Essen? Hatte der blasse Typ der neben mir stand MDG?"

Auch wenn ich "normal" lebe, das "normale" Leben wäre noch um einiges einfacher wenn die Gedanken davor oder danach nicht wären.
Und wenn ich nicht dreimal überlege ob ich meinen Freund küssen soll oder nicht nachdem er sagte er hätte grade Bauchweh.

Gast

Beitragvon Gast » 10.11.2006, 08:59

Steffi hat geschrieben:
Ich denke immer, dass es schlimmer ist, wenn man sein ganzes Leben lang bereits Emo ist. Man kennt kein Leben ohne Emo. Woher soll man wissen, wie es ist??


Exakt das ist es!
ich wollte es ja lange lange nicht einsehen das die Emo nur noch da ist weil ich sie an mich festbinden, aber es ist so. Als ich die Familienaufstellung 2004 gemacht hab kam ganz klar raus das nur ich die bin die die Emo aufrecht erhält.

Ich hab natürlich auch überlegt warum, wieso, wo ich doch "eigentlich" die Angst ja loswerden will, weil ich doch so leide.

Allerdings bin ich mir (bei mir) auch sicher ds die Emo eine Schutzfunktion als kind für mich übernommen hat. Natürlich bin ich jetzt Erwachsen und bräuchte diese Schutzfunktion schon lange nicht mehr, aber das sag mal einer Seele die diese "Schutzfunktion" 20 Jahre in sich manifestiert hat.

Es gab irgendwie nie Jen OHNE Emo und jetzt ist doch die Frage, WOMIT stopfe ich das Riesenloch was bleiben würde, wenn die Emo verschwinden würde.....????? Die Hälfte meiner Persönlichkeit wäre plötzlich tot und wer bin ich dann????

Natürlich habe auch ich meine Ziele aber das ist ganz sicher nicht die Emo ganz los zu werden, damit würde ich mich 1. so und Druck setzen und 2. möchte ich schon "realistische" Ziele haben. Eins meiner Ziele ist noch mehr zu lernen besser mit der Emo und Ängsten umzugehen, mir selbst lernen zu vertrauen und mein Selbstwertgefühl endlich aufzubauen. Ich denke das sind realistische Ziele.

Ich möchte nie wieder in die Hölle zurück aus der ich komme, dennoch wird mir immer bewusst das es immer wieder Rückschläge gibt, die zum Teil sehr heftig sein können. Der Punkt ist doch nicht aufzugeben, neue Perspektiven zu suchen und sanfter mit sich selbst umzugehen....

Lieben Gruß

Jen

malo

Beitragvon malo » 10.11.2006, 09:05

Das thema passt bei mir gerade ganz gut: Ich hab vor Kurzem eine Liste gefunden mit Dingen, die vor 3 Jahren meine ziele waren.
da stand shoppen an erster Stelle, als absolut as Schlimmste was mir passieren könnte.
Und das hab ich geschafft, ich kann wieder ganz normal shoppen gehen.

ann eine Liste ie ein bißchen weniger alt ist, da stand Konzert gehen ganz oben. Und im Dezember geh ich auf zwei Konzerte.

sachen die heute meine ziele sind an die war damals überhaupt noch nicht zu denken.
Mein nächstes Ziel wir unser großer Skaninavienurlaub sein, auf den werde ich mit kleineren Tripps hinarbeiten.

Un mein absoluter Traum, was ich schon immer machen wollte, wovor ich aber viel zu viel Emoangst hatte: Ich will nach dem Studium für eine zeitlang entwicklungshilfe machen. Ich hoffe ich komme da auch noch hin.

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Sharilyn
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Beitragvon Sharilyn » 10.11.2006, 09:41

ich weiß auch nicht wie es ist ohne emo zu sein...
aber ich glaube ich bin nah dran...

mein ziel für nächstes jahr ist fliegen... wir haben vor das "klein" anzufangen und für ein langes wochenende nach rom zu fliegen... das sollte doch erstmal machbar sein...

ansonsten geht es mir ebenso dass ich heute dinge tue, die vor 2 jahren absolut UNdenkbar gewesen wären... das einzige was mir probleme macht ist fliegen - da hab ich wirklich angst vor, und busfahren, was ich aber zur zeit auch täglich praktiziere - zwar nur eine haltestelle, aber man muss das ja langsam steigern...
Life always needs a little Salsa !!

Laurene

Beitragvon Laurene » 10.11.2006, 18:07

Ich weiß, dass ich mal wusste, wie es ist ohne Emo zu leben. Hab ich allerdings schon längst vergessen :oops:
Ich habe in den letzten Monaten viele Ziele erreicht, ich kann so ziemlich alles wieder machen, Kino, Schwimmbad, Bahn/Bus fahren...

Das letzte Ziel war der Flug in den Urlaub in den Herbstferien, hat glücklicherweise super geklappt.

Das einzige, wovor ich wirklich Angst habe, sind Konzerte! Liegt daran, dass ich vor ca. 3 Jahren mal auf nem Konzert war und mir wurde es schlecht!
Naja, für Ende November hab ich Karten für ein Konzert bekommen, da werd ich mit meiner besten Freundin hingehen.

Ivy

Beitragvon Ivy » 11.11.2006, 23:28

Also dann scheint es ja eher so zu sein, wie ich hier herauslese, dass einige eher Teilziele anvisieren oder aber so realistisch sind, dass sie nicht erwarten, dass die Emo ganz heilbar ist, sondern versuchen, sie erträglich in die Persönlichkeit einzubauen.

Das ist ein interessanter Ansatz, obwohl ich noch nie in dieser Weise über meine Zukunft nachgedacht habe, sondern eher immer versuche, mir vorzustellen, wie ich Dinge für mich entscheiden würde, wenn die Angst vollständig weg wäre.

Für mich ist das ein Anreiz und ich kann es mir auch gut vorstellen, obwohl ich immer Emo war...auch schon in der Kindheit.
Aber ich hatte gute Phasen, in denen ich viel ohne Angst entschieden habe und lange Strecken gut ohne sie gelebt habe.
Und da möchte ich auch wieder hin.

Mich demotiviert es eher, mir voszustellen, dass Emo nun ein Teil von mir bleibt und ich mich eher arrangieren muss.
Obwohl das wahrscheinlich realistischer ist. :cry:

Und ich kann gut beobachten, wie Menschen um mich herum ihr Leben genießen und in der Hand haben und dann feststellen: Das möchte ich auch!

Und erreichte Teilziele, wie z.B. durch VT erreichte abgebaute Vermeidungen, unterbrochene Denkspiralen etc. motivieren mich mehr, denn wo es einen Schritt weiterging, da geht es auch noch einen weiteren
nach vorne. :)

LG
Ivy

Gast

Beitragvon Gast » 12.11.2006, 07:31

Ivy hat geschrieben:Und ich kann gut beobachten, wie Menschen um mich herum ihr Leben genießen und in der Hand haben und dann feststellen: Das möchte ich auch!


Ach weißt du Ivy...ist dir eigentlich bewusst WIEVIEL Menschen nur von "außen" so erscheinen. Vielleicht auch du? Wer weiß welche Leute auf dich neidisch sind, weil sie denken das du so ne starke Frau bist die ihr Leben so gut im Griff hat, die die nicht von der Emo wissen.

Bei mir glauben die meisten das ich angstfrei bin. Als ich mich mal geoutet hab, sind meine Bekannten und Freunde aus allen Wolken gefallen. Das gerade ich der "schisshase" in der runde bin damit hätte keiner gerechnet.

Was ich damit sagen will, die Welt ist nicht immer wie sie erscheint. Ebenso wenig die Menschen. Zu hohe Erwartungen und Wünsche (wie etwa die Emo loswerden) führen zu derben Enttäuschungen und heftigen Rückfällen.....(damit hatte mein T. in der Klinik absolut Recht. "frau P. wenn Sie ihre hohen Ansprüche an sich nicht runterschrauben werden sie heftige Rückfälle haben,....ansonsten denk ich das sie es packen werden."
Er hatte Recht. Ich hab bis jetzt meine ansprüche immer noch nicht wirklich runtergeschraubt und hab schon paar mal meine Quittung bekommen...

Ist es nicht wichtiger sich selbst SO zu akzeptieren und anzunehmen und selbst zu mögen wie man ist, statt nach einer angstfreiheit zu streben die es vielleicht garnicht gibt und sich so das Leben zu versauen bzw. zu verbauen...

Ich bin mir sicher das sich so etwas ÄHNLICHES wie angstfreiheit bzw. das Emo weniger wird oder verschwindet, erst dann einstellt wenn wir uns so akzeptieren wie wir sind und "loslassen" und nicht verkrampft versuchen unsere Ängste und Beschwerden (die alle ihre GEschichte haben und uns was sagen wollen) auf Teufel komm raus verschwinden lassen wollen.

Auf DRUCK folgt immer GEGENDRUCK!

Und um noch mal auf die anderen Menschen zurück zu kommen die in unserer Nachbarschaft oder Bekanntschaft oder Freundschaft ja so glücklich wirken und gesund. Wer weiß was die für ein Päckchen zu tragen haben....(Die wenigsten sind als "Paris Hilton" geboren und ich denke dennoch das auch SIE ihr päckchen hat...)

Man sollte sich NIE zu sehr in seine Angst versteifen oder fallen lassen und aufgeben, dass empfinde ich als total falsch. Ebenso falsch empfinde ich es aber auch diese "angstfreiheit" anzustreben...


Gruß Jen

Ivy

Beitragvon Ivy » 12.11.2006, 23:41

@sun:

Hmmmm. Ich versteh zwar nicht , wieso Du unbedingt ein "Ach weißt Du..."
miteinbringen musstest, aber jedem das Seine.
Soooo nervig ist die Fragestellung nicht wirklich.


Das Inhaltliche an Deiner Antwort verstehe aber doch gut.
Auch ich halte es für klüger, sich nicht mit überhöhten Ansprüchen an sich selbst zu überfordern und so der Linderung der Symptome im Wege zu stehen.

Aber ich denke es kann auch ein Ansporn sein zusehen, wie gut es anderen geht.
Oder einem selbst, als die Emo einmal besser war.
Ich spreche nur von mir, wenn ich sage, dass es mir ein Vorbild ist, das ich erreichen möchte oder wieder erreichen möchte.


Anders als Du glaube ich nicht, dass jeder eine der Emo vergleichbare Beeinträchtigung hat, sondern dass es das Normale und Gute und Gesunde und auch Erreichbare ist, wenn man sein Leben genau so lebt, wie man es wollte und die Dinge tun kann, zu denen es einen treibt....ohne Angst und Umwege.

Wenn dieser Zustand aber nicht zu erreichen ist, dann kann man nur
versuchen, das Beste daraus zu machen, sich mit der Krankheit kennen und akzeptieren zu lernen und seine Ziele dem anzupassen.

LG
Ivy

Gast

Beitragvon Gast » 13.11.2006, 08:14

Ivy hat geschrieben:
Hmmmm. Ich versteh zwar nicht , wieso Du unbedingt ein "Ach weißt Du..."
miteinbringen musstest, aber jedem das Seine.
Soooo nervig ist die Fragestellung nicht wirklich.


Ein weiterer Emopunkt. Alles was man sagt wird auf die Goldwaage gelegt. ein Internet ist ja nunmal kein Liveplausch und von daher kann man sich manchmal "angepisst" fühlen auch wenn der andere das nicht so meint...verstehst du was ich meine?

Ich wollte dir mit dem Satz nur klar machen das Emo nicht das Schicksal "überhaupt" ist und das vielleicht einiger deiner Nachbarn (die du vielleicht so beneidest) auch ne Angststörung oder sonstwas haben. Hab ich mich so falsch ausgedrückt???


Anders als Du glaube ich nicht, dass jeder eine der Emo vergleichbare Beeinträchtigung hat, sondern dass es das Normale und Gute und Gesunde und auch Erreichbare ist, wenn man sein Leben genau so lebt, wie man es wollte und die Dinge tun kann, zu denen es einen treibt....ohne Angst und Umwege.


Bitte korrigier mich wenn ich dein Text hier falsch verstanden hab. Ich versteh nicht so ganz was du mir mit dem Satz sagen willst. Z.b. hab ich hier mehrere Freundinnen um mich rum die aktuell krebs haben (eine bereits seit 5 Jahren, die auch nie wieder gesund wird!). Nach außen sehen sie trotzdem lebensfroh aus, es sieht so aus als ob sie ihr Leben richtig gut im Griff haben, keine Angst haben und nur positiv denken. Aber glaubst du das das wirklich so ist????? Ich schäm mich öfter dafür das es mir noch so schlecht geht manchmal wegen einer ANGST und die sich die Seele aus dem leib kotzen und nicht wissen ob sie nächstes jahr noch leben oder was sie schmerzmäßig oder op-mäßig noch erwartet. Aber ich kann es nicht ändern. FÜR MICH ist es natürlich trotzdem schlimm diese Angst-und panikattacken und Emo zu haben...
Ich weiß grad nicht mehr wo ich rauf hinaus will. Jedenfalls ist es doch so das man NIEMALS in einen Menschen reingucken kann. Wie willst du also wissen wie sich jemand fühlt und ob es ihm besser geht als dir mit deiner Emo? Das kannst du nicht wissen. Niemand kann sowas wissen.....

Nichtsdestotrotz wissen wir alle auch , das nicht alle die gleiche Meinung haben. Und das ist auch okay so. Ich seh es halt so, du Ivy siehst es halt etwas anders und noch ein anderer sieht es wieder anders. Aber dafür sind wir ja auch alle individuell. Und Emo ist keine Grippe, wo alles nach dem gleichen Schema F abläuft....

Sorry, wollte hier niemanden verwirren

Jen

biini

huhu

Beitragvon biini » 13.11.2006, 13:27

hey sun...

ich verstehe sehr gut, was du sagen willst und kann das zum größten teil auch unterstützen...

auch ich habe oft das GEFÜHL, daß es allen um mich rum gut geht, nur ich habe eine problem...

andererseits höre ich aber auch oft von meinem umfeld, daß die glauben, daß ich auch keine problem hätte, sondern sehr stark, erfolgreich und selbstbewußt erscheine ...

wo ich mir dann auch denke...., wenn ihr wüßtet..!!!


und weiter bin ich auch ein mensch, der eher versuchen möchte sich in seinem leben gerecht zu werden, als auf teufel komm raus ein "problemloses" leben anzustreben....

liebe grüße, die bine

Gast

Beitragvon Gast » 13.11.2006, 14:13

Kann das nur unterstreichen, ich scheine auch ziemlich stark rüberzukommen, es gibt viele die sagen wie machst du das nur? Haushalt Kinder mit einem aufwendigen Hobby, arbeiten in einem schweren Beruf, und dann auch noch einen chronisch kranken Mann.
Auch habe ich oft das gefühl so wei ihr, andere haben keine probleme, aber wenn man richtig hinschaut, ist dem nicht so. Wir machen auf der Arbeit interne Fortbildungen, also jeder bekommt ein Thema, arbeitet das schriftlich aus und trägt das dann vor. eine kollegin war dran mit dem Thema "Burnout Syndrom", sehr spannend, hatte mich drauf gefreut. Aber es wurde für meine Kollegin zum Desaster. Sie konnte das nicht vor anderen sprechen, sie sprach zu leise, verhaspelte sich, wurde knallrot, hektisch, die Blätter fielen ihr runter und sie war fast am Weinen. Hinterher meinete sie, das ist für sei ein alptraum, sie konnte so was in der schule nicht, in der ausbildung nicht, sie kann sich auch bei elternabenden nicht melden. Ich stelle mir das sehr schwierig vor und angesehen hatte man ihr so was auch nicht.
Meine Schwägerin ist immer sehr neidisch wenn wir von Tropfsteinhöhlen, Eishöhlen und ähnliches berichten, sie würde so was ihr Lebtag gerne sehen, aber traut sich nicht, die Vorstellung Tonnen von fels über ihr, das hält sie nicht aus. Also ich denke jeder hat sein Päckchen, die einen haben vielleicht "Glück" und es hat nicht so Auswirkungen auf das tägliche Leben, die anderen müssen etwas härter arbeiten

Gast

Beitragvon Gast » 13.11.2006, 14:15

Sorry bitte für die Rechtschreibefehler, ich tippe mit 2 Fingersuchsystem, und tippe oft daneben . Konnte die Fehler nicht korrigieren, da ich meine Tochter vom Gymi abholen muss.


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