Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

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Natalie
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Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon Natalie » 05.01.2015, 20:01

Hallo zusammen, wer sich dafür interessiert, wie spiegel.de über die Emo berichtet:
Angst vorm Erbrechen: Ekel, der das Leben beherrscht

dariusbritt
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Re: Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon dariusbritt » 05.01.2015, 20:27

Ohwe, ich sollte aufhören immer die Kommentare durchzulesen... Bild

Auch ich bin von dieser Phobie (...) betroffen. Ich habe aber einen Weg gefunden damit in meinem Rahmen zu leben. Meine Familie und Freunde (...) passen akribisch auf und schützen mich vor "gefährlichen" Situationen. (...) JEDEN in meinem direkt Umfeld damit zu konfrontieren, war die beste Entscheidung überhaupt. So weiß ich, dass mir hier keine Gefahr droht (...).

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Megan.Morgue
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Re: Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon Megan.Morgue » 05.01.2015, 23:13

Meine Mutter hat mir den gleichen Beitrag heute geschickt.
Ich habe zum Glück die Kommentare garnicht erst gelesen xD Finde ihn aber ganz gut und habe mich auf gefreut, dass sich meine Familie anscheinend doch mit dem Thema beschäftigt!
"There is nothing either good or bad, but thinking makes it so". - (Hamlet, Act II, Scene II)

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Sase
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Re: Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon Sase » 06.01.2015, 15:02

Wie findet ihr den Artikel denn? Insbesondere das in den Vordergrundrücken des Ekels - findet ihr euch darin wieder?
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Natalie
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Re: Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon Natalie » 06.01.2015, 19:04

Sase hat geschrieben:Wie findet ihr den Artikel denn? Insbesondere das in den Vordergrundrücken des Ekels - findet ihr euch darin wieder?
Das war exakt die Frage, die ich mir ebenfalls gestellt habe.
Ja, Ekel ist zwar auch dabei - aber das ist nicht der Vordergrund. Im Vordergrund steht ganz klar die Angst, Panik, Fluchtreaktion.
Der Ekel kommt eigentlich nur dann zum Tragen, wenn ich damit wirklich konfrontiert werde.
Und in den wenigen Augenblicken, wo es mir hochkam. Da hatte ich Ekel vor mir selbst.

Ekel macht bei mir gefühlt 0,000000000000001% meines Emo-Alltags aus.

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Re: Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon Sase » 06.01.2015, 23:47

Ja, ich persönlich habe eine ziemlich niedrige Ekelschwelle. Ich konnte schon zu meinen Emohochzeiten ziemlich ausgiebig beim Essen übers Kotzen sprechen und damit allen meinen Freunden den Apettit verderben. Ich finde nicht, dass Emetophobie in irgendeiner Weise damit gleichzusetzen wäre, dass man von Ekel bestimmt sei, obwohl es wirklich (wenige) Betroffene gibt, die von sich sagen, dass Ekel ihr Grundproblem ist. Das ist aber nicht nur die Minderheit, sondern das sind wirklich ausgesprochen wenige meiner Meinung nach.
Emetophobie ist kein Ekelproblem, sondern eine Angsterkrankung.
Das ist meine Meinung und Erfahrung aus 11 Jahren GT.
In verschiedenen Studien wurde der Ekelaspekt mitgemessen, was auch sinnvoll und aussagekräftig ist.
Aber in der Selbstwahrnehmung würden wohl die wenigsten hier sagen, dass sie ein "Ekelproblem" haben. Oder doch? Ich bin ganz Ohr ... :-)


PS: Ich kenne eine Menge Leute, Nicht-Betroffene, die Schwierigkeiten haben hier im Forum zu lesen, weil das Thema Erbrechen und das, was hier alles dazu geschrieben wird und in welchen Kombis (z.B. Essen in Kombi mit Erbrechen usw.) Würgereiz, Ekel und Übelkeit beschert. Im Gegenzug dazu gabs zwar schon viele Emos die sagen, ihre Angst wurde schlimmer, wenn sie hier lesen, aber noch keinen der sagte: Ich kann vor lauter Ekel nicht weiterlesen hier..
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Re: Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon zuckerl » 07.01.2015, 00:45

Also der Ekel steht bei mir ganz sicher nicht an erster Stelle. Er gehört zwar dazu, aber das ist für mich fast nicht erwähnenswert. An sich finde ich den Ansatz des Artikels nicht verkehrt, das Thema bekannter zu machen. Aber dieser Ekelaspekt steht meiner Meinung nach zu stark im Fokus. Und die Themen, wie die wirklichen Ängste, Angstzustände oder Panik gehen irgendwie unter.
Ich finde mich da nicht so ganz wieder in diesem Artikel...

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Re: Bericht auf spiegel.de vom 05.01.2015

Beitragvon Abbel » 07.01.2015, 12:14

Ekel ist da bei mir auch nicht. Aber beim essen von anderen Kotzgeschichten zu hören find ich nicht so toll. Es verdirbt mir nicht den Appetit, aber das gehört sich für mich einfach nicht.
Es ist wirklich einfach nur Angst und Panik was dann in mir aufkommt.
Und von ekel musste ich bisher nur einmal würgen, aber das hätte vermutlich auch jeder andere. Da war ich im Tierheim, musste die Käfige reinigen und ein Hund hatte halt den totalen Ammoniak Schiss :lol:
No Narcotics In My Brain Can Make This Go Away
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