Panik- und Fluchtschalter

Forum für Emomamis/ -papis und alle die es werden wollen...Eltern von betroffenen Kindern und Kinder von betroffenen Eltern...

Moderatoren: Sase, Dianati, *

Keks82
Beiträge: 22
Registriert: 13.09.2014, 20:02
Wohnort: bei Stuttgart

Re: Virenalarm in der Kita! Mir hilft....

Beitragvon Keks82 » 13.09.2014, 20:29

Hallo ihr Lieben!
Ich lese mit Erstaunen, dass ihr das ja alle recht "locker" seht - so nach dem Motto: Ich kanns dann eh nicht ändern!
Ich muss sagen, ich bewunder euch für diese Denkweise - ich bin da leider ganz anders und habe meine Kinder wochenlang daheim gelassen, wenn dieses MDG-Schild im KiGa hing! Wahrscheinlich wurde ich hintenrum schon als total bescheuert hingestellt, aber das war mir egal!

Ich hab schon mega Panik bekommen, wenn ich dieses doofe Schild da hängen gesehen hab! Klar, die beiden (ich hab Zwillis) hätten sich schon anstecken können, aber jeder Tag, an dem sie da nicht hin gegangen sind, war für mich Erleichterung! Drei Tage Inkubationszeit war für mich immer die Hölle, aber dann wars ok...

Nun kommen sie in die Grundschule und ich habe die Hoffung (die vermutlich zerschlagen werden wird), dass es dort nicht ganz so schlimm ist, dass das dort so heftig rumgeht wie im KiGa.

Ich würde echt auch gerne so denken wie ihr - ich kann es mir noch so oft einreden, dass es doch gar nicht so schlimm ist und dass wir das sicherlich überleben werden, aber kaum ist das da - legt es in meinem Kopf nen Schalter um und ich bin wie blockiert! :cry: :cry:
Don't worry be happy

Nougat
Beiträge: 48
Registriert: 24.02.2007, 18:45
Wohnort: Oberbayern

Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Nougat » 14.09.2014, 10:52

Hallo,
Keks82 hat geschrieben:Ich muss sagen, ich bewunder euch für diese Denkweise - ich bin da leider ganz anders und habe meine Kinder wochenlang daheim gelassen, wenn dieses MDG-Schild im KiGa hing! Wahrscheinlich wurde ich hintenrum schon als total bescheuert hingestellt, aber das war mir egal!

Keks da gibts nichts zu bewundern, diese Denkweise auch definitiv nicht einfach. Ich muss mich schon zwingen, den Kurzen im KiGa zu lassen, wenn das Schildchen MGD da hängt. Und in meinem Inneren tobt da der Kampf der Giganten, aber es kann nicht sein, das mein Kind unter meinen Ängsten zu leiden hat und ausbaden muss, das ich da völlig überreagiere.
Keks82 hat geschrieben:Nun kommen sie in die Grundschule und ich habe die Hoffung (die vermutlich zerschlagen werden wird), dass es dort nicht ganz so schlimm ist, dass das dort so heftig rumgeht wie im KiGa.

Die Hoffnung würde ich an Deiner Stelle gleich begraben, in der Schule gibts genau solche Krankheitswellen wie im KiGa, Altenheimen ectr.pp.
Darf ich fragen wie Du das dann machst, wenns in der Schule rumgeht? Du kannst Deine Kinder nicht wochenlang von der Schule zu Hause lassen nur weil da ne MDG rumgeht.
Wie hast Du Deinen Kindern erklärt, als sie wochenlang nicht in den KiGa durften, weshalb sie zu Hause bleiben müssen?

Haben Deine Zwillis noch nie erbrochen?
LG
Nougat

Keks82
Beiträge: 22
Registriert: 13.09.2014, 20:02
Wohnort: bei Stuttgart

Re: Virenalarm in der Kita! Mir hilft....

Beitragvon Keks82 » 14.09.2014, 14:16

Ich habs meinen beiden einfach als kleine Pause vom KiGa verkauft und wir haben in der Zeit immer was schönes zusammen gemacht. Die beiden haben das auch echt genossen! Ich würde nicht sagen, dass sie drunter gelitten haben.
ich hab ja noch ne kleine Maus von 14 Monaten hier und bisher wars mir auch grad weil sie noch so klein ist auch zu gefährlich...

warum sollte ich mir im schlimmsten Fall 3 spuckende Kinder antun, wenn ich's vermeiden kann?! Das war eigentlich mein Hauptdenken!

Mir ist natürlich bewußt, dass das nun in der Schule nicht mehr so klappt! Da muss ich dann eben auch Augen zu und durch...

klar haben die beiden auch schon öfters gespuckt, grad mein Sohn. Der hatte in den ersten 4 Jahren seines Lebens eine Bronchitis nach der anderen und hat oft vor Husten gebrochen. Aber ich hatte zu 99% wahnsinniges Glück und es war entweder mein Mann oder meine Mama da, die sich dann drum gekümmert haben...

Gestern hatte ich auch so ein aha-Erlebnis! Wir waren essen und plötzlich sagt meine Große, ihr tut der Bauch weh... ich bin mit ihr auf die Toilette und schon gings los! Ich war blind vor Panik, bin nur rausgerannt und hab meinen Mann geholt!

Ich weiß dass das total bescheuert war und sie hat mir hinterher auch furchtbar leid getan! Hab mich schrecklich gefühlt als ihreMama
Don't worry be happy

Keks82
Beiträge: 22
Registriert: 13.09.2014, 20:02
Wohnort: bei Stuttgart

Re: Virenalarm in der Kita! Mir hilft....

Beitragvon Keks82 » 14.09.2014, 14:17

Huch, zu früh weggeschickt...

Da war eben wieder der Panik- und Fluchtschalter, den es umgelegt hatte :-(
Don't worry be happy

Kinabalu
Moderatorin
Moderatorin
Beiträge: 2061
Registriert: 01.07.2009, 20:17

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Kinabalu » 14.09.2014, 19:00

Hallo keks.
Ich habe deine Beiträge mal hierhin ausgelagert, da der andere Thread hauptsächlich zum Ratschläge sammeln gedacht ist. Den Titel kann ich jederzeit noch ändern, ich hab einfach mal was aus deinem letzen beitrag aufgegriffen was ich ganz interessant fand. Es stimmt, manchmal legt sich im kopf einfach ein Schalter um und man handelt wie fremdgesteuert. Aber es gibt viele Möglichkeiten in solchen Situationen die Kontrolle wieder zu erlangen. ich denke am wichtigsten ist erstmal, dass du dir in die Situation vor Augen führst wie wichtig es jetzt ist dass du bleibst und die Situation durchstehst. Dazu musst du als erstes sehr ehrlich zu dir sein.
Keks82 hat geschrieben:warum sollte ich mir im schlimmsten Fall 3 spuckende Kinder antun, wenn ich's vermeiden kann?!

Keks82 hat geschrieben:Ich würde nicht sagen, dass sie drunter gelitten haben.


Solche Aussagen sind Entschuldigungen mit denen du versucht dein irrationales verhalten rechtzufertigen. Natürlich wäre eine MDG nie passend und natürlich würdest du deinen Kindern diesen virus gerne erspahren-aber es muss auch eine gewise Relation herrschen. Aber ich denke das weißt du auch.
Du musst die Augen aufmachen und die Notwendigkeit erkennen dein Verhalten zu ändern! Denn auch wenn ich dir wirklich nicht weh tuen möchte oder dich als schlechte Mutter o.ä abstempeln will: Deine Tochter bekommt mit, dass in 99% der Fälle in denen es ihr schlecht geht ihre Mama nicht da ist.
And every demon wants his pound of flesh
but I like to keep some things to myself
I like to keep my issues strong
it's always darkest before the dawn

And it's hard to dance with a devil on your back
so shake him off!

Keks82
Beiträge: 22
Registriert: 13.09.2014, 20:02
Wohnort: bei Stuttgart

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Keks82 » 14.09.2014, 20:28

Ja mir ist das schon klar, dass ich dagegen was tun muss!
Deshalb hab ich mich ja auch hier angemeldet...

Aber es stimmt nicht, dass ich zu 99% nicht bei meinen Kindern bin, wenns ihnen schlecht geht stimmt ja so auch nicht... ich hin immer bei ihnen wenn sie krank sind! Es war nur immer Zufall, dass jmd anderes mit hier war, wenn einer gespuckt hat, der den Eimer oder die Schüssel gehalten hat. Ich war trotzdem immer in Sichtweite und hab mich auch hinterher um sie gekümmert.

Ich wollt ja eigentlich auch nur sagen, dass ich es toll find, dass viele hier so toll damit umgehen können und mit ihrer Denkweise über ihren Schatten springen können - ich kanns leider - noch - nicht...
Don't worry be happy

Kinabalu
Moderatorin
Moderatorin
Beiträge: 2061
Registriert: 01.07.2009, 20:17

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Kinabalu » 14.09.2014, 21:58

Huhu. Entschuldige, mein Beitrag war nicht als Angriff gemeint. Ich wollte dich jetzt nicht dazu bringen dich zu rechtfertigen oder dich schlecht zu fühlen.
And every demon wants his pound of flesh
but I like to keep some things to myself
I like to keep my issues strong
it's always darkest before the dawn

And it's hard to dance with a devil on your back
so shake him off!

Benutzeravatar
Sase
Administrator
Administrator
Beiträge: 6347
Registriert: 22.05.2003, 02:19
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
Kontaktdaten:

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Sase » 15.09.2014, 13:30

Hallo Keks!
Du darfst dich nicht täuschen lassen, - das Motto: "Ich kanns dann eh nicht ändern!" ist das Ergebnis eines jahrelangen(!), harten, steinigen und schweren Weges. Es wirkt immer erst mal locker, wenn Leute das hier schreiben, aber auch das sind Menschen, die z. B. einst nicht mehr das Haus verlassen konnten, Schulen abgebrochen haben, Arbeitsplätze verloren haben usw. und/oder die in anderen Bereichen stark eingeschränkt waren/sind.
Das besondere "Problem" am Austausch unter Eltern ist immer, dass die einen eben Hochphasen der Angst haben und schon Kinder haben und die anderen die Kinder erst nach langer Arbeit an der Angst bekommen haben. Sich dann jeweils vorzustellen, wie es nun wäre, wenn man in der je anderen Situation wäre, ist meist nicht so leicht.
Auch du kannst da hin kommen, dass du es "nicht ändern kannst", aber dafür musst du dir Zeit einräumen (und ich spreche da nicht von 1-2 Jahren... sondern bedeutend länger) und dich der Sache - egal wie unangenehm es ist - stellen.
LG
Sase
Niemand wird kommen, um dir zu helfen - Du musst es selbst tun!

Keks82
Beiträge: 22
Registriert: 13.09.2014, 20:02
Wohnort: bei Stuttgart

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Keks82 » 15.09.2014, 21:41

Ja ich weiß,dass ich ganz mega dringend was dagegen tun muss!!

Ich muss sagen, dass es bei mir noch nie so schlimm war, dass ich das Haus nicht verlassen konnte und mein Leben davon so krass beeinflusst war - zum Glück...
Ich lebe weitgehend normal, meide manche Dinge eben (z.B. würde mich keiner aufs Oktoberfest ins Zelt kriegen - aber ich denke, darauf kann man auch gut verzichten :) ).

Es ist nur immer schlimm, wenn etwas passiert ist - dann aber echt heftig...

Ich finds aber total toll, dass es viele hier gibt, die den Kampf gegen diese Phobie gewonnen haben oder zumindest einen guten Weg gefunden haben, damit umzugehen!
Das zeigt mir, dass es Wege und Möglichkeiten gibt - das finde ich schon mal extrem aufbauend! :)
Don't worry be happy

Kinabalu
Moderatorin
Moderatorin
Beiträge: 2061
Registriert: 01.07.2009, 20:17

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Kinabalu » 15.09.2014, 21:43

Keks82 hat geschrieben:Ich muss sagen, dass es bei mir noch nie so schlimm war, dass ich das Haus nicht verlassen konnte und mein Leben davon so krass beeinflusst war - zum Glück...


Das ist super denn von diesem Punkt aus kannst du viel leichter an deiner Phobie arbeiten und wirst viel schneller Fortschritt bemerken als wenn du erstmal banale Dinge wie einkaufe üben musst.
And every demon wants his pound of flesh
but I like to keep some things to myself
I like to keep my issues strong
it's always darkest before the dawn

And it's hard to dance with a devil on your back
so shake him off!

Nougat
Beiträge: 48
Registriert: 24.02.2007, 18:45
Wohnort: Oberbayern

Re: Virenalarm in der Kita! Mir hilft....

Beitragvon Nougat » 15.09.2014, 23:21

Hi Keks,

wie geht es Deiner Tochter, ich hoffe besser.

Wie Sase schreibt so "einfach" wie sich das hier liest ist dieses Denken wahrhaftig nicht. Es gibt immer wieder Rückschritte und Panik, da gibts nicht dran zu rütteln, wichtig ist aber das man wieder den Schritt nach vorne wagt.

Keks82 hat geschrieben:Gestern hatte ich auch so ein aha-Erlebnis! Wir waren essen und plötzlich sagt meine Große, ihr tut der Bauch weh... ich bin mit ihr auf die Toilette und schon gings los! Ich war blind vor Panik, bin nur rausgerannt und hab meinen Mann geholt!

und da sagst Du das Deine Kinder nicht darunter leiden? Deine Tochter muss spucken, es geht ihr nicht gut und du rennst blind vor Panik nach draussen und holst Deinen Mann....
Du lebst Deinen Kinder die Angst vor, wie sollen die Kids das denn verstehen, das Spucken an sich ja eigentlich nichts schlimmes ist, wenn Du in Panik davon rennst?

Bitte versteh das jetzt nicht als Angriff auf Deine Person, ich weiß das Du Dir schon selbst genug Vorwürfe machst. Ich wäre vor ein paar Jahren auch noch hochkannt aus dem Fenster gespungen, egal wie hoch es gewesen wäre. Aber wenn mein Kind heute sagt Mama ich muss spucken und ich brauche Dich, dann bin ich da, egal wies da in mir drin aussieht. Wie gesagt, ich kann und vor allem ich WILL mein Kind nicht für meine Ägste oder Phobien grade stehen lassen.

Deshalb hab ich mich ja auch hier angemeldet...

Aber wir werden Dir nicht helfen können, das kannst Du nur selber. Klar kann man sich austauschen und klar kann man einen Post im SOS-Thread verfassen und klar wirst Du Zuspruch bekommen, aber das wird Dir vermutlich nicht helfen, die Angst zu besiegen. Das kannst nur DU selber.
Wärst Du denn bereit eine Therapie zu machen?
LG
Nougat

Benutzeravatar
Sase
Administrator
Administrator
Beiträge: 6347
Registriert: 22.05.2003, 02:19
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
Kontaktdaten:

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Sase » 16.09.2014, 09:22

Super, wenn es Dich motiviert :top: - dann auf in den Kampf :D
Niemand wird kommen, um dir zu helfen - Du musst es selbst tun!

Wyluna
Beiträge: 56
Registriert: 16.08.2012, 14:13

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Wyluna » 17.09.2014, 13:24

Hallo Keks,

ich bin einer dir ähnlichen Situation. Meine Tochter ist auch gerade eingeschult worden. In der Kita-Zeit hatte sie unglaublich oft MDG, zweimal im Jahr mindestens. Das ist meine Emo (die ich natürlich schon länger hatte, seit der Kindheit) so richtig zum Ausbruch gekommen. Ganz schlimm... (kannst gerne mal in meinen alten Beiträgen stöbern :shock: ). Ich habe dann eine einjährige Therapie gemacht. In der Zeit hat sie kein einziges Mal brechen müssen. Von daher wird sich zeigen, ob es funktioniert hat, wenn das nächste Mal MDG umgeht. Ihr letztes Mal ist ein knappes Jahr her. :( Zumindest fühle ich mich im Moment irgéndwie gewappneter bei dem Thema, sicherer. Zum einen in dem ich denke: sie muss sich ja nicht jedes Mal anstecken, wenn was rumgeht, zum zweiten: ICH muss mich nicht jedes Mal anstecken, wenn sie es hat und zum dritten: wenn es dann doch passiert - ich schaffe das.

Ich glaube auch schon, dass sie sich jetzt als Schulkind nicht mehr sooo oft mit allem ansteckt, nicht weil es in der Schule keine MDG Wellen gibt, sondern weil ich denke, dass ihr Immunsystem mit zunehmendem Alter stärker wird. Und weil ich denke, dass das Zusammensein in der Schule jetzt doch nicht soo eng ist wie in der Kita (wenn ich z,B. an die Kuschelecken denke ... :? ) Ich hatte allerdings nie den Luxus sie zuhause zu lassen, wenn was rummging, weil ich arbeiten muss und mein Mann das auch nicht erlaubt hätte, sie deswegen zuhause zu lassen.

VG

Keks82
Beiträge: 22
Registriert: 13.09.2014, 20:02
Wohnort: bei Stuttgart

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Keks82 » 17.09.2014, 22:08

Ja ich wär schon bereit für ne Therapie...
Weiß nur gar nicht so recht, wo ich ansetzen sol bzw wo ich nen Therapeuten hernehmen soll.
wie habt ihr eure denn gefunden?

Danke, meiner Tochter gehts wieder gut, aber zu allem Übel wars wohl doch ein Virus, denn seit heute mittag hab ich es!!! :|
angefangen hat es mit heftiger Übelkeit, dann kamen Bauchschmerzen und wässriger Durchfall dazu und nun hab ich mich schon 2 mal übergeben!! :? :shock:
ich muss sagen, es war nicht ganz so schlimm wie gedacht! War in dem Moment einfach nur froh, dass es raus war!

Dass ihr mich hier nicht heilen könnt, ist mir schon klar, aber grad Tipps zur Therapie und Erfolgsgeschichten können ja auch helfen!
Don't worry be happy

Nougat
Beiträge: 48
Registriert: 24.02.2007, 18:45
Wohnort: Oberbayern

Re: Panik- und Fluchtschalter

Beitragvon Nougat » 18.09.2014, 21:54

Hallo,

oha Mist das es Dich erwischt hat, wünsche Dir schnell gute Besserung.

Hm ich hab sämtliche Therapeuten in der Umgebung abgeklopft und angefragt ob sie noch Patienten aufnehmen. Ich hab da nach meinem Bauchgefühl entschieden, wer mir vom ersten Moment an sympatisch war und was soll ich sagen, mein Gefühl hat mich nicht getäuscht und ich hab nen echten Glücksgriff mit meiner Threapeutin gemacht. Sie nimmt mich ernst und arbeitet mit mir an meinen Urängsten, von denen sie und mittlerweile auch ich das diese die Ursache sind.
Mit dem Aufarbeiten der Urängste, nehmen wir der Emo den "Nährboden" und lerne somit das ich mit MDG usw. einigermaßen normal umzugehen.
Es wird wohl immer so sein, das Übelkeit und Erbrechen nie meine besten Freunde werden, aber ich lerne wie ich Panikattaken mindere bzw. vermeide und ich das Gedankenkarusell durchbrechen kann.
Ich denke das ist MEIN persönlicher Schlüssel um die Türe Emo schließen zu können.
LG
Nougat


Zurück zu „Emetophobie und Kinder“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast