Speikind

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Eisbär
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Speikind

Beitragvon Eisbär » 10.04.2014, 19:33

Hallo,

bin neu hier und habe mich gerade vorgestellt.

Ich bin ganz frisch Mama, mein Baby ist 14 Tage alt. Es ist ein schönes Gefühl das eigene Baby im Arm zu halten, allerdings schäme ich mich wahnsinnig dafür, dass ich auch immer gleichzeitig Angst habe ihn zu halten. Er scheint nämlich ein Speikind zu sein.

Trigger:
Nach dem Füttern kommt oft die gesamte Milch wieder raus. War sogar heute beim Kinderarzt deswegen. Scheinbar kann man da aber nichts machen. Er spuckt richtige Fontänen. Vorhin bestimmt einen halben Meter weit. Das Geräusch dabei ist auch furchtbar, richtig leidend gurgelnd. Heute hat er uns schon ins Bett gespuckt, 2x auf den Platz wo er tagsüber liegt (1x bis nur noch Galle kam) und auf meinen Mann.
Trigger Ende

Ich trau mich kaum noch ihn ein Bäuerchen machen zu lassen, füttere ihn teilweise, wenn er auf seiner Decke auf einem Handtuch liegt, damit er mich nicht vollspuckt. Dabei find ich mich selber gleichzeitig furchtbar. Ich will als Mutter doch nicht Angst vor meinem eigenen Baby haben. Und es ist doch nur Milch, aber mit jedem spucken wächst gerade wieder meine Angst. Dabei hatte ich die so gut im Griff :( . Abgesehen von den Wäschebergen, die ich jetzt zu bewältigen habe, riecht schon alles säuerlich (oder ich bilde mir das ein) und ich habe auch eine große Angst, dass er zu wenig Mutterliebe bekommt (weil ich ihn nach jedem Füttern ne Stunde nicht hoch nehme und danach schläft er oft bis zur nächsten Mahlzeit).
Alle anderen sind total entspannt. Die Omas werden vollgespuckt, machens sauber und nehmen ihn gleich wieder auf den Arm. Der Papa findets zwar auch eklig, stellt sich aber auch nicht so an wie ich. Dabei bin ich doch die Mama :oops: .

Hat vielleicht eine Mutter Tipps für mich, wie ich mit dieser Spuckerei besser umgehen kann? Wie ich nicht noch mehr Angst vor meinem Baby aufbauen werde? Wie ich ihn wieder auf dem Arm füttern kann und dabei entspannt bin, selbst wenn er mich anspucken sollte? Hatte eine von euch vielleicht ein Speikind?

Viele Grüße
Eisbär

Gina
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Re: Speikind

Beitragvon Gina » 11.04.2014, 16:34

Hallo,

ich kann nur sagen Augen zu und durch. :wink:
Als meine erste Tochter auf die Welt kam ging es mir wie Dir jetzt. Mindestens 1x täglich kam schwallartig und auch in Fontänen die Milch wieder. Wir haben alles mögliche versucht und allerlei Tipps der Hebame und der Kinderärztin ausprobiert, aber nichts zu machen. So ging das einfach die ersten Monate.

Ob Du es glaubst oder nicht, ich habe mich irgendwann daran gewöhnt und konnte letztendlich prima damit umgehen. Irgendwann war die Angst weg und andere Probleme waren dann wichtiger: Bekommt sie genug essen, wenn sie alles rausspuckt...oder die Wäscheberge....das Gepäck für Baby und mich wenn wir unterwegs waren.....

Nach etwa 2-3 Monaten war das schwallartige spucken fast weg.
Meine Hebame hat mir damals erklärt, dass der Magen bei Neugeborenen ohne Kurve unter der Speiseröhre liegt und bei manchen Babys ist ein derartiger Reflux vorhanden, dass alles wieder hoch kommt. Ich hoffe, ich habe das noch korrekt zusammenbekommen, ist schon ein bisserl her.

Drück Dir die Daumen das es bald besser wird!

Gina

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Re: Speikind

Beitragvon Sase » 12.04.2014, 09:11

Hallo Eisbär!
Herzlich Willkommen hier und erstmal nach herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Kindes :D Wie geht es dir denn abgesehen vom "Speikind" so kurz nach der Geburt?
Du schreibst, du willst nicht _noch mehr_ Angst vor deinem Kind haben, hast du denn (bereits) Angst? Wie gehst du damit um? Zwingst du dich das Kind trotzdem zu nehmen oder versuchst du, es abzudrücken?

Zum Speien selbst: Wenn es wirklich so arg ist, wie du beschreibst (fast nach jedem Essen fontäneartig, bis nur noch Galle kommt), dann solltest du mit dem Baby unbedingt nochmal zum Arzt (!) und wenn dein Arzt nicht dafür zugänglich ist, zu einem anderen Arzt für eine Zweitmeinung. Denn es stimmt schlichtweg nicht, dass problematischer Reflux bei Babies nicht behandelbar ist. Er ist aber nicht in jedem Fall behandlungsnötig. Es gibt Babies die kaum spucken, Babies die viel spucken bzw. sehr viel und dann halt Babies die sehr viel Spucken und Probleme kriegen - welche Kategorie dein Baby ist, muss ein Kinderarzt entscheiden. Die pauschale Aussage, dass man da nix machen kann, finde ich aber ziemlich bequem bzw. unqualifiziert, weil das stimmt nicht und das weiß eigentlich auch jeder Kinderarzt!

Du kannst für den Anfang mal versuchen, das Baby nach dem Essen nicht gleich flach abzulegen, sondern mit dem Oberkörper etwas erhöht zu halten oder seine Matratze anzuschrägen.

Bei den meisten Babies verwächst sich das Problem bis zum halben Jahr aus dem von Gina beschriebenen Grund: Der Magen ist bis dahin noch nicht in der Position mit dem typischen Knick, wie man es vom Erwachsenen kennt. Es gibt Babies die spucken nur viel und Babies die wirklich richtig leiden (und Gedeihstörungen entwickeln). Ein Baby muss nicht leiden - such dir einen Arzt der zumindest weiß, was es (in den erforderlichen Fällen) an Möglichkeiten gibt.

Hast Du eine Nachsorgehebamme? Sprich mal mit ihr!
LG
Sase
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Re: Speikind

Beitragvon Tinkerbell » 12.04.2014, 18:27

Hallo Eisbär,

erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deines kleinen Sohnes!

Was mir spontan zu Deinen Sorgen einfällt:
- Welche Nahrung gibst Du Deinem Baby? Evtl. wäre es hilfreich nach Rücksprache mit dem Kinderarzt die Milch anzudicken (mir fällt nur leider der Name von dem Zeug nicht ein - gibt es in der Apotheke) oder auf 1er Milch umzusteigen da diese etwas sämiger ist als Pre und nicht so leicht wieder hoch kommt.

- Leg Dein Baby immer auf ein dickes, saugfähiges Tuch, dann musst Du weniger putzen.

- Mit welchem Sauger fütterst Du? Eventuell könnte es helfen, einen kleineren Sauger mit langsamerem Fluss zu nehmen. Dann trinkt er langsamer und es gibt keine "Druckbetankung" die sich auch mit Druck den Weg wieder nach draussen sucht.

- Eventuell ist es hilfreich ihm kleinere Milchmengen zu geben und dafür häufiger.

- Füttere das Baby nicht auf einer Decke liegend sondern nimm ihn in den Arm (das ist wirklich wichtig - sowohl für ihn, als auch für Dich, auch wenn es Dir schwer fällt) und halte ihn dabei etwas aufrechter, dann schluckt er nicht so viel Luft beim Trinken. Wenn Du Angst hast er könnte Dich anspucken, dann leg ein großes Handtuch drunter.

- Mach während des Fütterns eine Pause und nimm ihn hoch, damit er zwischendurch aufstossen kann und nicht hinterher so viel Druck im Bauch hat.

So unschön es gerade für Dich ist, ich bin mir sicher Du wirst Dich daran gewöhnen. Halte Dir vor Augen dass Dein Baby unbedingt Deine Nähe und auch den Körperkontakt zu Dir braucht. Das ist wichtiger als Deine Angst. Nimm ihn auf den Arm, auch wenn Du dabei unentspannt bist. Es ist tatsächlich nur Milch und keine ansteckende Krankheit, sondern verwächst sich.

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Re: Speikind

Beitragvon Sase » 12.04.2014, 19:08

Tinkerbell: Du meinst AR - das darf man einem zwei Wochen alten Säugling aber nur nach ärztlicher Rücksprache geben.
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Re: Speikind

Beitragvon Lady » 13.04.2014, 21:10

Hallo,

wir hatten auch ein Speikind. Für mich ist das jetzt Phobietechnisch nicht so schlimm, da ich nur Panik habe mich selbst zu übergeben.

Ich nehme mal an die fütterst Flaschennahrung?
Refluxnahrung würde ich nicht unbedingt empfehlen, nur soviel vorab. Wir haben bei Kind 2, nach dem Stillen, dann nur die Pre-Nahrung gefüttert. Ich würde bei den kleinsten Saugern bleiben, dann fließt nicht soviel Milch nach. Zwischendurch mal ein ´Bäuerchen´ machen hat sich hier auch bewährt.

Ich würde dir empfehlen zu einem guten Osteopathen zu gehen. Manchmal ist auch nur ein Muskel oder sonstiges verspannt und der Magen steht deswegen unter Druck. Wir sind mit unserem Sohn dorthin gegangen und danach war es zwar nicht weg aber deutlich verbessert.

Normalerweise verwächst sich das irgendwann von alleine, sprich der Schließmuskel am Mageneingang wird fester.

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Re: Speikind

Beitragvon Sase » 13.04.2014, 22:14

Also aus eigener Erfahrung möchte ich nochmal einwerfen: Es gibt "Speikinder" und "Speikinder". Das ist das, was ich weiter oben meinte. Es gibt Kinder, die spucken viel und heftig und das war's, aber es gibt eben auch die, die viel und heftig spucken und bei denen eben Hilfe erforderlich ist. Und Mädels: Das Kind ist 14 Tage alt, Eisbär HAT (mit Sicherheit) den kleinsten Sauger und das noch sicherlich einige Wochen und es ist trotzdem ein Problem. Und wenn sie stillt, dann braucht sie auch Beratung. :wink:
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Re: Speikind

Beitragvon Eisbär » 13.04.2014, 23:56

Ui, doch so viele Antworten :) .

Herzlich Willkommen hier und erstmal nach herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Kindes :D Wie geht es dir denn abgesehen vom "Speikind" so kurz nach der Geburt?
Du schreibst, du willst nicht _noch mehr_ Angst vor deinem Kind haben, hast du denn (bereits) Angst? Wie gehst du damit um? Zwingst du dich das Kind trotzdem zu nehmen oder versuchst du, es abzudrücken?


Danke :D . Die erste Woche nach der Geburt war echt schmerzhaft, aber jetzt gehts mir größtenteils wieder echt gut. Hatte übrigens (wie wahrscheinlich viele hier) auch große Angst, dass ich bei der Geburt brechen muss. Mir war aber nicht mal schlecht.
Hm, also Angst vor dem Kind hab ich vielleicht schlecht ausgedrückt. Ich glaub es ist eher die Angst vor dem Füttern und der Stunde danach. 1. wegen der Emo, weil ich es einfach noch nicht gewohnt bin beim spucken dabei zu sein bzw. sogar angespuckt zu werden und 2. natürlich auch, weil ich mir Sorgen um mein Baby mache. Er nimmt nicht so gut zu wie er sollte und ich gebe der Spuckerei die Schuld. Hebamme und Kinderarzt sind aber tiefenentspannt (eine Freundin von mir ist auch noch Kinderärztin, auch sie sagt er hat keine Krankheit und solange er so fit ist, bekommt er noch genug Milch). Außerdem quält ihn diese Spuckerei auch. Gestern hat er echt schlimm gewürgt und mein Herz hat geblutet dabei.

Ich kann nicht richtig Stillen, pumpe aber oft Milch ab, so dass er meistens Muttermilch bekommt, ansonsten HA Pre. Das spucken kommt auch bei der Muttermilch vor. Ich hab die Sauger, die mir das Krankenhaus empfohlen hat. Müssten die kleinsten sein, wobei da nicht "Teesauger" dabei stand (hab jetzt erst gehört, dass Teesauger noch kleiner sein sollen?). Er trinkt unheimlich hastig, manchmal lass ich ihn sogar zwischendurch eine Pause machen, weil er sonst 100ml ohne einmal abzusetzen runtertrinken würde. Und das kommt dann 100 pro wieder raus.

Habe mich die letzten Tage zusammengerissen und eine Methode gefunden, wie ich ihn und mich ein bisschen vor diesen Spuckattacken schützen kann. Das funktioniert mit vielen Spucktüchern, Lätzchen und Baby so ausrichten, dass die Fontäne nicht auf mich geht. Aber so kann ich ihn auf dem Arm füttern und sogar auf dem Arm Bäuerchen machen lassen. Trotzdem erschreck ich mich bei jedem Bäuerchen, denn das Geräusch ist ja ähnlich wie das kurz vorm spucken. Ich hoffe nur der Kleine bekommt es nicht mit, wie ich immer zusammenzucke. Möchte ihm ja nicht auch gleich ne psychische Störung mit auf den Weg geben.

Das mit dem Osteopathen ist ne gute Idee. Mein Mann und ich haben beide sehr gute Erfahrungen damit gemacht, kann mir also vorstellen, dass das auch bei Babys hilft. Denke ich werde nächste Woche mal einen Termin für ihn ausmachen. Wobei es mir ja schon ein bisschen schwer fallen wird, wenn da jemand auf meinem Baby rumdrücken wird :? .

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Re: Speikind

Beitragvon Lady » 18.04.2014, 17:53

@sase:
Das es Unterschiede gibt ist mir durchaus bewusst. Aber ich schätze mal Eisbär so ein, dass sie gut unterscheiden kann ob es ein ´mehr als nur spucken´ ist und dann wohl eher zum Arzt geht als sich hier ans Forum zu wenden...
Und zum Sauger... leider habe ich da schon einiges (unbegreifliches) mitbekommen - es gibt durchaus Mütter die Ihren kleinen Babys 2 er Nahrung geben, weil sie dann angeblich länger satt sind, oder 5+ Windeln anziehen um sie täglich nur zweimal Wickeln zu müssen... Alles schon mitbekommen... Daher nur der kurze Hinweis zum Sauger.

@Eisbär.
Schön wenn du ein Weg gefunden hast damit etwas besser umzugehen. Mir hat es immer gut geholfen (unser zweites Kind war auch ein Spuckkind) zu wissen das ich mich damit nicht anstecken kann. Bei Babys schließt der Übergang zwischen Mageneingang und Speiseröhre noch nicht so richtig. Und manche Babys spucken dadurch einfach öfter als andere. Das verwächst sich im Laufe der Zeit - auch unser Spuckkind hat mit 4 Monaten weit weniger gespuckt als noch am Anfang und irgendwann war es ganz weg.
Was mir noch eingefallen ist, ich habe herausgefunden das es etwas geholfen hat, zwischen dem trinken ab und zu mal Pause zu machen und ein `Bäuerchen´ zu machen. Das verringert auch die Luft und das hastige Saugen beim trinken.
Ansonsten hilft einfach nur abwarten.
Vielleicht hilft es dir wenn ich dir sage das unser Spuckkind super gut zugenommen hat und eher etwas zu moppelig war. Es hat im in der Entwicklung und allem nicht geschadet.

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Re: Speikind

Beitragvon Eisbär » 26.04.2014, 21:38

So, mittlerweile ist der Kleine schon 4 Wochen alt und ich erkenne schon Unterschiede im Spuckverhalten und auch wie ich das Spucken reduzieren kann.

Was mir noch eingefallen ist, ich habe herausgefunden das es etwas geholfen hat, zwischen dem trinken ab und zu mal Pause zu machen und ein `Bäuerchen´ zu machen. Das verringert auch die Luft und das hastige Saugen beim trinken.


Genau das mache ich jetzt. Pausen und immer wieder Bäuerchen, das hilft zum Glück! Dadurch dauert eine Mahlzeit zwar ewig (1-1,5 Stunden) und ich hab massiven Schlafentzug, aber dieses Fontänen spucken bzw erbrechen kommt viel seltener vor. Jetzt kommt nach jeder Mahlzeit so ein Schluck Milch zurück, aber das stört mich gar nicht. Außerdem hab ich die Art des Bäuerchen machens geändert. Hatte vorher den Rat der Hebamme angenommen und auf ihre Art versucht ihn aufstoßen zu lassen. Jetzt mach ich es ganz klassisch über der Schulter. Funktioniert viel schneller und spuckärmer. Ich deck mich nicht mal mehr mit tausend Spucktüchern ein :D .

Jetzt versuch ich noch irgendwie zum Stillen zurück zu kehren, denn danach hat er noch nie so heftig gespuckt. Haben aber ne heftige Saugverwirrung und er verweigert total die Brust.

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Re: Speikind

Beitragvon Eisbär » 27.04.2014, 22:14

Da lob ich ihn und prompt hat er heute gleich zwei Mal richtig gebrochen. Heute Nacht um 4 Uhr und gerade eben. Aber wir glauben wir haben rausgefunden, woran es liegen könnte. Er hustet, dann verschluckt er sich und im nächsten Moment kommt alles mit ner Fontäne raus :shock:

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Re: Speikind

Beitragvon Sase » 27.04.2014, 22:17

Also ich kann Dir irgendwie nur nach wie vor raten, mal mit einem Arzt darüber zu sprechen (der Ahnung hat).

Mich würde einfach mal aus Neugierde interessieren: Welche Form des Bäuerchenmachens hatte dir deine Hebamme denn empfohlen? Auf den Beinen liegend mit Fontanelle-Streicheln (?) oder was?
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Re: Speikind

Beitragvon Eisbär » 28.04.2014, 10:06

Die Hebamme sagte ich soll ihn quasi auf meinen Schoß setzen, mit einer Hand unter seinem Arm, um ihn zu halten und mit der anderen Hand den Rücken runterstreichen. Über die Fontanelle streichen hat mir letzte Woche noch die Stillberaterin gesagt, hab ich aber noch nicht probiert, weil es über der Schulter ganz gut funktioniert.

Gerade hat er schon wieder gebrochen. Letzte Woche war U3 bei einer Vertretungsärztin, da hab ich das Spucken noch mal angesprochen, aber es wurde wieder als normal befunden. Wenns jetzt heute aber noch mal vorkommt, geh ich glaub ich wieder zum Kinderarzt. Finde es merkwürdig, wenn es zwei Wochen fast gar nicht mehr auftritt und dann wieder so gehäuft. Er wirkt aber topfit.

Gestern war auch wenigstens mein Mann da, der konnte mir helfen beim sauber machen, umziehen usw. Jetzt bin ich hier alleine und muss mit der Angst ums Baby und der Angst vor diesen Brechattacken allein klarkommen.

Ich bin echt ne Memme :(

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Re: Speikind

Beitragvon Sase » 28.04.2014, 13:43

Es ist halt echt schwer, das über's Inter und an Hand von Beschreibungen einzuschätzen. Ich kenne auch Leute, deren Kinder haben einfach enorm viel gespuckt und die Mamas haben jeden Tag eine Maschine gewaschen (!) Ich kenne aber auch das andere. Wenn es pathologisch ist, kriegen die Kinder mit der Zeit halt eine Gedeihstörung und verweigern auch die Nahrung. Bei meinem war es nochmal anders, er von der Definition her ein Speikind, aber da sein Würgereflex zu schwach ausgeprägt war, hat er gar nicht gespuckt, sondern ist fast erstickt.
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Re: Speikind

Beitragvon Eisbär » 28.04.2014, 14:56

Bei meinem war es nochmal anders, er von der Definition her ein Speikind, aber da sein Würgereflex zu schwach ausgeprägt war, hat er gar nicht gespuckt, sondern ist fast erstickt.


:shock:
Dann doch lieber richtig spucken....


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