Schwangerschaft trotz EMO

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Sevi

Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Sevi » 25.04.2013, 20:34

Hallo Zusammen

Folgendes, ich leide seit Jahren an EMO, seit mind. 16 Jahren habe ich mich nicht mehr übergeben, aber jeweils totale Panikattacken wenn es mir schlecht wird. Nun möchten men Mann und ich schwanger werden, nur wie mit dieser ständigen Angst vor dem Erbrechen.

Kennt ihr das bzw. habt ihr Erfahrung damit SS trotz EMO?

Freue mich auf eure Antworten.

Liebe Grüsse

Glycerine
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Glycerine » 25.04.2013, 21:39

Lies mal etwas im Unterforum Emetophobie und Kinder. Dort wirst du fündig werden.
„Im Leben geht es nicht darum,zu warten bis das Gewitter vorbeizieht, es geht darum, zu lernen, im Regen zu tanzen. “

Mutti82
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Mutti82 » 26.04.2013, 19:49

Hallo

Hab auch schon ewig die Emo, Schwangerschaft war kein Problem.
Hab eher jetzt die Probleme, ständig angst mein Kind bekommt MDG.
Würde es aber immer wieder so machen. Ein Kind habe ist super und die Schwangerschaft
war auch gut. Also los gehts, mach dir keinen KOpf.

VG
Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.
"Mark Twain"

Tina1986
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Tina1986 » 29.04.2013, 13:29

lies dir mal die anderen Beiträge durch :)

meiner z.b. "ich will endlich ein baby"

meine extreme emophase war eigentlich schon vorbei. in der schwangerschaft kam sie oft heftig wieder. erbrechen musste ich ebenfalls und davor seit jahren nicht mehr. ich hab oft hilfe in meinem thread gesucht und auch bekommen.

zu beginn des themas wollte ich nur ein baby. jetzt bekomme ich eins. das ging wahnsinnig fix bei mir. ich habe mich oft gefragt was ich mir dabei gedacht habe... bereut habe ich es jedoch nie :) ich freue mich riesig auf meine prinzessin.

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Jacey
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Jacey » 12.01.2014, 14:28

Hallo zusammen,

möchte mich der Fragestellung gerne mal anschließen, da ich gerade in derselben Situation bin und mich die Fragen beschäftigen:
:arrow: Wem gebe ich mehr Raum, der Emo oder dem Kinderwunsch?
:arrow: Wie gehe ich damit um, wenn mein Kind krank ist? (Und bei mir reicht leider schon Durchfall, um Panikreaktionen auszulösen :( )
:arrow: Kann ich überhaupt eine gute Mutter sein?
(Meine Therapeutin ist übrigens der Meinung, dass man eher dem Kinderwunsch nachgeben sollte, da man in diesem Fall mit der Angst u.U. konfrontiert werden würde und man sie nur so in den Griff bekommt und zum anderen sagt, sie, dass wenn ich selber nicht in der Lage bin, mein Kind zu versorgen, es andere Menschen tun werden...aber das ist auch kein schöner Gedanke.)

Komischerweise mache ich mir über die SS-Übelkeit keine Gedanken. Warum, weiß ich eigentlich gar nicht, aber die ist überhaupt nicht präsent.

Und was ich natürlich überhaupt nicht möchte, dass mein Kind ebenso ein Emo wird, wie ich es bin.

Freue mich ebenfalls über Eure Nachrichten.

VG Jacey
(die sich nun lange nicht hat blicken lassen, aber oft stille Mitleserin war)
Wer keine Angst vor dem Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
Und schlimmer als (zeitweise) mein Leben, kann die Hölle gar nicht sein.

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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Dianati » 12.01.2014, 15:04

Es ist und bleibt eine wirklich schwierige Frage.
Aus eigener Erfahrung heraus, sage ich, du wirst mit deinen Aufgaben wachsen. Zudem sind die eigenen Kinder einfach noch immer was ganz anderes, als fremde Kinder oder andere (erwachsene) Menschen.

Als ich vor der Entscheidung stand, habe ich klar für mich gesagt, wagen werde ich den Schritt erst dann, wenn ich so gefestigt bin, dass ich mein Leben richtig meistern kann.
Das würde ich auch jedem empfehlen, der drüber nachdenkt.
Setz dich hin und versuche so objektiv es geht zu betrachten wie du dein Leben so lebst, wo liegen Probleme und wie essentiell sind diese.
Überlege dir, was in dem Alltag (erstmal Krankheiten ausgenommen) sein muss, laufen muss, damit es mit einem Kind gut laufen kann und schaue dir an, ob du das schaffen kannst.

Schlussendlich würde ich auch immer viel auf das bauchgefühl geben!

Das allerwichtigste ist aber, du wirst es wissen, wenn du soweit bist.
Du wirst einfach irgendwann den Schritt tun, wenn der Kinderwunsch wirklich stärker ist als die Emo, dann wird dich niemand aufhalten, egal was er sagt, denn dann schaltet bei uns frauen die vernunft aus :wink:
LG Dianati
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Sase » 12.01.2014, 19:40

Ich kann mich Dianati eigentlich nur anschließen... :top:
Niemand wird kommen, um dir zu helfen - Du musst es selbst tun!

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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Ally » 21.01.2014, 12:10

Also, ich bin jetzt in der 26 SSW und hatte auch meine Bedenken vor meiner Schwangerschaft. Ob und wie ich mit Übelkeit, bzw. Erbrechen umgehen kann. Zum Glück gehörte und gehöre ich bisher zu den Schwangeren, die nicht erbrechen müssen und mir war in den ersten drei Monaten kaum übel. Das war eher ein flaues Gefühl wie wenn der Hunger übergangen ist. Also absolut aushaltbar. :-)

Ich habe bei mir die Erfahrung gemacht, dass mein Emo sich sogar ein wenig zurückzieht wenn es um Menschen geht, die ich liebe. Die Liebe wiegt mehr als die Angst. Daher denke ich dass es für einen Emo absolut machbar ist, sich um ein krankes Kind zu kümmern dass bricht oder Durchfall hat. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch schon 20 Jahre lang mit dieser Krankheit lebe und mich mit ihr arrangiert habe. Hat aber auch zwei Therapien und viele Konfrontationen gebraucht. Was ich damit sagen will: vertrau auf deine innere Stärke und deinen Körper. Auch wenn das nicht immer leicht ist. Ich hätte mir vor zehn Jahren auch nicht vorstellen können, mich jemals auf eine Schwangerschaft einlassen zu können. Aber ich habe es bisher keinen Tag bereut.

Kathi1981
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Kathi1981 » 22.01.2014, 13:23

Hallo, zum Glück bin ich nicht die Einzige der es so geht, ich habe seit über 20 Jahren Emo und je älter ich werde desto schlimmer wird sie, bin schon kurz vor einer Panikattacke wenn auch nur darüber geredet wird, habe im Moment sowieso eine schlechte Phase da bei uns der MD umhergeht und ich sofort flüchte sobald ich etwas davon höre.......nun ja, mein Freund und ich haben beschlossen Nachwuchs zu bekommen, ich kämpfe nun seit Monaten mit mir weil ich so Panik vor der Schwangerschaft habe, da ich PCOS habe muss ich nachhelfen, das heisst es läuft alles geplant ab, ich kann mich nicht überwinden einen Termin zu machen, ich hab zuviel Angst will aber zugleich endlich Mama werden, bin jetzt 33 und es wird laut frauenarzt eventuell ein steiniger Weg. Ich habe vor der Übelkeit in der SS Angst, mehr vom Kontrollverlust, so im alltäglichen leben kann ich den Dingen die mir nicht gut tun aus dem Weg gehen aber in einer SS kann ich nicht sagen "Stop, ich kann/will nicht mehr". Da muss ich dann einfach durch und was mach ich wenn mir dauerübel ist? Es kann sein dass es mir gut geht aber eben auch nicht und das Ungewisse macht mir so eine Wahnsinnsangst dass ich die Sache rauszögere mit total blöden Ausreden. Ich weis echt nicht was ich machen soll, aber es gibt nur 2 Möglichkeiten- entweder allen Mut zusammennehmen und einfach machen oder darauf verzichten und meine Angst gewinnen lassen. Hach.......es ist so schwer......

Kathi1981
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Kathi1981 » 22.01.2014, 13:29

Ps: @ Ally: bei mir wird die Emo nicht weniger wenn es um menschen geht die ich liebe, leider, mein freund hatte vor 3 Wochen MD und war der reinste Horror für mich, ich konnte ihm nicht helfen, wollte am liebsten ausziehen, habe tagelang nichts gegessen weil was nicht drinn ist kann nicht raus, habe 5 kg abgenommen und die Stunden der Inkubationszeit gezählt, echt schlimm, eigentlich hätte ich ihm helfen sollen und ihn pflegen, ich konnte nicht und das ist echt ein Armutszeugnis für mich.

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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Ally » 22.01.2014, 18:52

@Kathi: Mach dich nicht so fertig deswegen. Es ist kein Armutszeugnis, du kannst nichts für deine Angst. Bei mir ist es ja auch nicht so, dass meine Angst ganz weg ist. Ich hab auch immer drei Kreuze gemacht, wenn die Inkubationszeit rum war und ich nix hatte. Du musst wissen, ich hab auch noch zwei Geschwister, die neun jahre jünger sind als ich und da kannst du dir vorstellen, wie es früher bei uns ab ging: eine Runde Magen-Darm für alle! Ich hab mich dann auch immer wieder in meinem Zimmer vergraben, aber je älter ich wurde umso mehr machte mich diese scheiß Angst wütend und ich habe immer einen Schritt weiter versucht, sie zu ignorieren. Aber manchaml ging es gar nicht, da hab ich dann vor lauter Panik zu zittern angefangen wenn ich hörte, dass dieser Magen-Darm-Mist wieder rumgeht. Aber wir können unser Leben doch nicht von dieser Angst bestimmen lassen! Ich hab vor ein paar Tagen auch gehört, dass es Frauen gibt, die während der Geburt spucken müssen. Da hab ich wieder einen kleinen Rückfall bekommen und saß einen Tag lang heulend auf der Couch. Aber irgendwann hab ich mich dann daran erinnert, dass ich bald einen süßen, kleinen Jungen im Arm halten darf und das ist es für mich absolut wert, mich dieser blöden Angst zu stellen.

Dass du Angst vor einer SS hast, kann ich echt total nachvollziehen. Mir war der Gedanke anfangs auch unheimlich und ich dachte so wie du, dass es ja kein Zurück gibt wenn einem die Schwangerschaftsübelkeit trifft. Aber lass dir diese wundervolle Erfahrung nicht entgehen durch deine Angst.

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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Kathi1981 » 22.01.2014, 19:16

Danke liebe Ally für deine mutmachende Antwort! Bei mir ist es ein ewiges Auf und Ab, oft gehts mir super und ich hab keine Angst und an anderen Tagen bin ich total phobisch. Und auch mit dem kinderwunsch ist es so-wenns mir gut geht und ich eine gute Phase hab dann bin ich mutig und denk mir-los gehts und dann kommt wieder irgendein kleiner Vorfall oder Dämpfer und der Mut ist dahin......aber mir läuft langsam die Zeit davon. Ich bewundere dich dass du diesen Schritt gemacht hast und dich deiner Angst gestellt hast, das wünsch ich mir für mich auch dass ich bald so stark bin. Ich freue mich für dich und wünsch dir nur das Beste. Und PS: das mit dem spucken beim entbinden ist sehr selten hab ich in anderen Beiträgen hier gelesen! :D Also alles Gute und danke dir! LG kathi

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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Sase » 22.01.2014, 22:47

Hallo Kathi,
ich nehme mal an, dass du auf eine ICSI oder IVF anspielst? Wurden denn andere Therapien (Metformin) bei dir probiert?
Hast du dich mal in anderen Kinderwunsch-Foren mit Frauen ausgetauscht, die die "harten" Hormonbehandlungen vor ICSI & Co. gemacht haben und darüber, wie es für sie war? Vielleicht nimmt dir das die Angst vor dem Horror etwas...
LG
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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Kathi1981 » 22.01.2014, 23:09

Hallo Sase, von Metformin wurde nie gesprochen bei meiner Ärztin, ich soll mit Clomiphen beginnen, das könnte ich 4-5 mal probieren da sie schon einige Frauen mit PCOS gehabt hätte die damit schwanger wurden, wenn das nicht klappt dann IVF, ich habe vor der Behandlung eigentlich weniger Angst, am ehesten vor den Nebenwirkungen wenn es da welche geben sollte, aber laut Internet hat Clomiphen schon mal keine, hast du Erfahrung damit? Metformin wird ja auch bei Insulinresistenz eingenommen die ich zum Glück nicht habe. Die grösste Angst ist bei mir wirklich die SS-Übelkeit (Kontrollverlust) die sein könnte. :(

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Re: Schwangerschaft trotz EMO

Beitragvon Sase » 23.01.2014, 00:18

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