angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

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powerlady

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon powerlady » 11.10.2012, 12:05

hallo, claviceps;

i-wie ist es schon ganz schön "erschreckend", was du schreibst.
du "wirkst auf MICH!!" nicht sehr gereift, daher würde ICH
an deiner stelle noch einmal über eine mutterschaft nachdenken!!
auch, wenn du "nicht mehr viel zeit hast", was heißt das?
bist du schon 48?
denke ich weniger.....
so,wie dir das hier auch schon andere mamis versucht haben, zu erklären:
eine schwangerschaft mit EVTL übelkeit, ist wirklich nichts gegen das,
was auf dich zukommt. und: WISSEN kann man das vorher nicht, ich hätte mir auch nie vorstellen können,
wie SCHÖN , aber auch nicht wie anstrengend kinder sein können.
ob emo oder nicht; mit diesen einstellungen ein kind in die welt zu setzen, finde ich persönlich,
nicht sehr glücklich!!
es ist nur meine meinung, aber als mama, musste ich das noch los werden.
die beste mama für ein kind kann man nur sein, wenn man mit sich selbst klar kommt- ist einfach so.
alles liebe!!

powerlady

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon powerlady » 11.10.2012, 12:17

hey, claviceps :)

entschuldige, ich habe JETZT erst gelesen, dass du mitte 30 bist.
noch mal sorry!!
was deine meinung über eine "späte mutterschaft" angeht:
ich finde auch, dass das jeder nach seiner sit., seinem gefüh. und seiner ideologie
entscheiden sollte, völlig klar.
du weißt aber schon ,dass es evtl. auch noch ein paar jährchen dauern kann, bist du
schwanger wirst? nur mal so am rande erwähnt..........
lg

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tanyamoustache
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Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon tanyamoustache » 11.10.2012, 12:33

Also da muss ich mich jetzt mal einmischen.

@ Doris: Claviceps hat ihre Aussage ganz klar auf sich und ihre Beziehung bezogen. Da ist nirgendwo die Rede davon, dass sie kinderlosen Ehen das Existenzrecht abspricht. Ich glaube, du hast dich von der Aussage einfach vor den Kopf gestoßen gefühlt und das dann hineininterpretiert.

Ich muss sagen, ich kann Claviceps sehr gut verstehen, auch wenn ich noch sehr jung bin und das Thema Kinderkriegen (im Moment) keine Rolle für mich spielt. Heiraten ist heute eben nicht mehr so "notwendig" wie vor ein paar Jahrzehnten, als es in einer Beziehung noch ganz normal war, irgendwann zusammen vor den Traualtar zu gehen, weil man das halt so gemacht hat (sei es jetzt aus religiösen Gründen, wegen irgendeinem romantischen Ideal, das man hatte, oder weil es eben eine gesellschaftliche Norm darstellte). Ich kenne viele Menschen, die niemals heiraten wollen und wenn, dann eben tatsächlich wegen steuerlichen und organisatorischen Vorteilen, die einem insbesondere bei der Familiengründung vieles erleichtern.
Wenn Claviceps sagt, dass für sie und ihren Freund das Gründen einer Familie schon immer ein wichtiges gemeinsames Ziel war, dann halte ich es für durchaus vernünftig, dass sie es in Betracht zieht, dass die Beziehung, wenn dieses Ziel nicht erfüllt wird, Schaden davon nimmt und eventuell überdacht werden muss. Ja, das ist vielleicht "erschreckend", und zwar erschreckend realistisch und - meiner Meinung nach - auch sehr rücksichtsvoll ihrem Partner gegenüber, der sich dieses Ziel ja dann trotzdem noch erfüllen könnte.

Das nur dazu. Zur eigentlichen Frage kann ich leider nichts beitragen, ich weiß nicht, welche Voraussetzungen man am besten erfüllen sollte, um ein Kind zu bekommen, und ich mache mir auch keine großen Gedanken darum. Ich wollte nur mal diesen Punkt hervorheben und Claviceps ein bisschen Rückendeckung geben.

Schnuffel

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon Schnuffel » 11.10.2012, 12:36

ich würde ehrlich noch am schwarz-weiß denken arbeiten, unabhängig davon, ob du kinder willst oder nicht. kannst du auch während der schwangerschaft machen.

ist nicht gut ein kind mit schwarz-weiß denken aufzuziehen, denn kinder sollten auch lernen, dass es eine grauzone gibt und eine idealvorstellung zwar schön ist, aber unrealistisch. nicht dass dein kind am ende probleme AU?ERHALB der emetophobie entwickelt... (perfektionismus, kontrollzwang, idealisierung und abwertung/schwarz-weiß eben)...

das sind aber dinge, die du auch noch während einer schwangerschaft lernen kannst! Ideal ist natürlich, wenn man vor der schwangerschaft alle probleme beseitigt hat, aber auch das wäre wieder schwarz-weiß gedacht...

ach so, eine heirat wegen eines kindes kann ich verstehen (schon allein wegen der nachnamens-frage).
ich denke allerdings dennoch, dass eine heirat nichts mit vernunft zu tun haben sollte, sondern nur aus liebe statt finden sollte... wenn dir sonst nichts am heiraten liegt, würde ich darüber nochmal nachdenken, denn eine ehe hat auch nachteile (zum beispiel bei einer trennung..., aber auch was schulden und so anbelangt).

Doris

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon Doris » 11.10.2012, 12:42

tanyamoustache hat geschrieben:@ Doris: Claviceps hat ihre Aussage ganz klar auf sich und ihre Beziehung bezogen. Da ist nirgendwo die Rede davon, dass sie kinderlosen Ehen das Existenzrecht abspricht. Ich glaube, du hast dich von der Aussage einfach vor den Kopf gestoßen gefühlt und das dann hineininterpretiert.


Nein, ich habe mich nicht vor den Kopf gestossen gefühlt. Auch nicht persönlich angegriffen. Ich finde es nur schade, wenn eine Beziehung auf Kinderkriegen reduziert wird - sie ist viel mehr!

Heiraten ist heute eben nicht mehr so "notwendig" wie vor ein paar Jahrzehnten, als es in einer Beziehung noch ganz normal war, irgendwann zusammen vor den Traualtar zu gehen, weil man das halt so gemacht hat (sei es jetzt aus religiösen Gründen, wegen irgendeinem romantischen Ideal, das man hatte, oder weil es eben eine gesellschaftliche Norm darstellte).


Heiraten war auch vor ein paar Jahrzehnten nicht zwingend notwendig - die 68er lassen grüßen - wir haben 4 Jahre zusammengelebt, bevor wir geheiratet haben. Und nein, es war nicht "irgendein romantisches Ideal", auch nicht Religion oder gesellschaftliche Zwänge, es war schlicht und einfach Liebe - ja, sowas gibts, auch wenn manche sich das heute nicht mehr vorstellen können.

Ich kenne viele Menschen, die niemals heiraten wollen und wenn, dann eben tatsächlich wegen steuerlichen und organisatorischen Vorteilen, die einem insbesondere bei der Familiengründung vieles erleichtern.


Und wieviele davon sind heute noch zusammen?

Grüße, Doris

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Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon tanyamoustache » 11.10.2012, 12:50

Nein, ich habe mich nicht vor den Kopf gestossen gefühlt. Auch nicht persönlich angegriffen. Ich finde es nur schade, wenn eine Beziehung auf Kinderkriegen reduziert wird - sie ist viel mehr!


Ohne für Claviceps zu sprechen, denn ich weiß nicht wie ihre Beziehung aussieht, halte ich es für durchaus möglich, dass man auch innerhalb einer Beziehung verschiedene Wünsche haben kann, die nicht miteinander konform gehen, so z.B. "Ich möchte unbedingt Kinder haben" und "Ich möchte mein Leben mit meinem Partner verbringen, weil ich ihn liebe, allerdings kann er/sie keine Kinder bekommen". In so einem Fall muss man für sich selbst entscheiden, welchem Wunsch der Vorzug zu geben ist, und diese Entscheidung wird wohl eine verdammt harte sein. Ich für meinen Teil hatte bei Claviceps Ausführungen nicht das Gefühl, dass sie ihre Beziehung aufs Kinderkriegen reduziert, sie hat nur hervorgehoben, dass es für ihren Partner und auch für sie sehr wichtig ist, irgendwann eine Familie zu haben (und da hat sie wirklich nur für sich gesprochen).

Heiraten war auch vor ein paar Jahrzehnten nicht zwingend notwendig - die 68er lassen grüßen - wir haben 4 Jahre zusammengelebt, bevor wir geheiratet haben. Und nein, es war nicht "irgendein romantisches Ideal", auch nicht Religion oder gesellschaftliche Zwänge, es war schlicht und einfach Liebe - ja, sowas gibts, auch wenn manche sich das heute nicht mehr vorstellen können.


Entschuldige, wenn ich das falsch verstehe, aber ist aus Liebe zu heiraten, obwohl es keine anderen Gründe gibt, nicht ein romantisches Ideal...? Das ist es zumindest, was ich meinte, als ich das mit dem romantischen Ideal geschrieben habe. ;)

Und wieviele davon sind heute noch zusammen?


Ich bin 23 und die meisten Menschen, von denen ich hier spreche, befinden sich auch irgendwo in ihren Zwanzigern. Also solltest du mir die Frage am besten nochmal in ein paar Jahren stellen. :)

Doris

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon Doris » 11.10.2012, 13:14

tanyamoustache hat geschrieben:Entschuldige, wenn ich das falsch verstehe, aber ist aus Liebe zu heiraten, obwohl es keine anderen Gründe gibt, nicht ein romantisches Ideal...? Das ist es zumindest, was ich meinte, als ich das mit dem romantischen Ideal geschrieben habe. ;)


Nein, das ist kein romantisches Ideal, sondern für mich der einzige Grund für eine Heirat. Beziehung leben ist harte Arbeit, da ist manchmal für Romatik nicht mehr viel Platz, aber die Liebe ist trotzdem immer da. Und ideal ist eine Beziehung auch nur selten - wenn es dann nicht noch etwas anderes gäbe, was die beiden Menschen verbindet (Liebe) ginge man ganz schnell wieder auseinander. Das kannst Du nun glauben oder nicht .....

..der einzige tatsächliche Unterschied besteht darin, dass die Ehe aus der Beziehung einen Vertrag macht mit entsprechenden rechtlichen Auswirkungen und Folgen, und wenn das noch so unromantisch ist.


Auch das sehe ich anders, aber Du hast recht, das ist hier nicht das Thema - wir sind bezüglich der Ausgangsfrage sowieso schon ziemlich OT :oops:

Doris

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Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon tanyamoustache » 11.10.2012, 13:30

Nein, das ist kein romantisches Ideal, sondern für mich der einzige Grund für eine Heirat. Beziehung leben ist harte Arbeit, da ist manchmal für Romatik nicht mehr viel Platz, aber die Liebe ist trotzdem immer da. Und ideal ist eine Beziehung auch nur selten - wenn es dann nicht noch etwas anderes gäbe, was die beiden Menschen verbindet (Liebe) ginge man ganz schnell wieder auseinander. Das kannst Du nun glauben oder nicht .....

Es tut mir leid, falls ich dich mit meinen Aussagen irgendwie angegriffen haben sollte (das Gefühl habe ich gerade ein bisschen). Vielleicht habe ich mit "romantisches Ideal" auch einfach den falschen Begriff gewählt, ich wollte damit nicht andeuten, dass in diesem Fall das Heiraten eine Entscheidung ist, die Hals über Kopf getroffen wird und ohne das Wissen, das eine Beziehung immer harter Arbeit bedarf. Ich muss Pippilotta auch zustimmen, es gibt viele Gründe, warum man sich zu einer Heirat entschließt, und ich wollte keinen davon verurteilen oder kritisieren, sondern nur betonen, dass ich auch Claviceps Gedanken bezüglich einer Heirat durchaus nachvollziehbar und nicht verurteilenswert finde (da hatte ich nämlich das Gefühl, dass dein Post und der von powerlady ein bisschen in die Richtung gingen). Und jetzt zurück zum Thema.

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Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon claviceps » 11.10.2012, 13:37

ui, da wurde ja eine regelrechte grundsatzdiskussion losgetreten.

die sache mit der heirat muss jeder für sich klären. wir haben das für uns so entschieden. und wie gesagt: wir wissen auch, dass es ggf nicht klappt mit kindern. dann müssen wir eben weitersehen. (soviel zum thema ich bin unflexibel!)

dass ich unreif sein soll, kann ich so nicht bestätigen. gerade in meinem kollegenkreis wurde mir schon oft gesagt, dass ich einen sehr reifen eindruck mache und immer wisse, was ich will und was zu tun ist... tja. sieht wohl jeder ein wenig anders.

@tanyamoustache: du hast mich verstanden. danke dafür.

@powerlady:
ob emo oder nicht; mit diesen einstellungen ein kind in die welt zu setzen, finde ich persönlich,
nicht sehr glücklich!!
welche einstellung meinst du? das mit der heirat? das mit dem späten kinderkriegen? das mit dem verantwortungsbewusst über konsequenzen nachdenken?

@schnuffel:
ist nicht gut ein kind mit schwarz-weiß denken aufzuziehen, denn kinder sollten auch lernen, dass es eine grauzone gibt und eine idealvorstellung zwar schön ist, aber unrealistisch. nicht dass dein kind am ende probleme AU?ERHALB der emetophobie entwickelt... (perfektionismus, kontrollzwang, idealisierung und abwertung/schwarz-weiß eben)...

das erachte ich als weniger problematisch. denn mit anderen menschen bin ich vieeeeeel toleranter als mit mir selbst. sonst hätte ich kaum freunde.

@alle: danke für eure gedankenanstösse. ich glaube ich habe nun genug material um an mir zu arbeiten
"an den meisten tagen fühle ich mich einfach nur schlecht. - nur an wenigen tagen geht es mir richtig dreckig." - frei nach woody allen

Schnuffel

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon Schnuffel » 11.10.2012, 13:49

ich finde es schwer, jetzt hier weiter zu schreiben, weil ich hier nur bruchteile von dir kennen lerne.

zuerst hatte ich ein bild im kopf von einer frau, die schwarz-weiß denkt, keine grauzone hat und recht "eingefahren" in ihren handlungen wirkt.

nach und nach kommen dinge dazu, die mein bild vollkommen durcheinander wirbeln.

plötzlich wird eine heirat auch ohne kind in betracht gezogen, du scheinst flexibler zu sein als gedacht,...

ich bin verwirrt und klinke mich hier aus...

p.s.: solltest du tatsächlich doch keine grauzone bei dir zulassen, wird das kind mit seinen sensiblen antennen das auch merken und wird sich dann evtl. daran ein vorbild nehmen und dinge abkupfern, ohne dass du es direkt in die kindererziehung einbringst.
man muss immer bedenken, dass man freunde anders behandelt als den partner oder die familie oder dann ein eigenes kind.

powerlady

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon powerlady » 11.10.2012, 18:19

hey, claviceps ;

ich meine , dass es nicht glücklich ist, eine mutterschaft zu planen, wenn
man sich "Um alles und jedes" einen kopf macht, und dazu wahrscheinlich meist
unbegründet.
was meinst du, wie viele dinge auf dich zukommen werden?
wenn du dir dabei immer so viele gedanken machst, dann kann deine psyche daran
zerbrechen!!
muss nicht sein, aber eine überforderung ist FÜR MICH hier vorprogrammiert.
ps: ich rede hier aus erfahrung!!
lg

Doris

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon Doris » 12.10.2012, 08:45

Pippilotta hat geschrieben:@ Doris

Ich finde schade, dass du meine Frage nicht beantwortest. Mich würde wirklich interessieren, ob ich auf dem Holzweg bin mit der Behauptung, die Ehe wäre (objektiv) nichts anderes als ein juristisches Gebilde.


Ich finde halt, das gehört nicht in diesen Thread - vielleicht sollten wir einen neuen aufmachen?

Für mich ist Ehe mehr wie ein juristischer Vertrag. Es ist ein Versprechen, eine Entscheidung, im besten Fall fürs ganze Leben. Zusammenleben hat im Hinterkopf immer: "Wenns nicht mehr funktioniert, trennen wir uns halt". Ein Versprechen ist für mich etwas, an das ich mich gebunden fühle, das ich nicht leichtfertig gebe, sondern gut überlegt und mit allen Konsequenzen.
Da wir kirchlich geheiratet haben, weil uns das wichtig war, kommt für mich auch noch der Segen dazu, das Versprechen vor Gott, die spirituelle Ebene, auf die ich mich damit begebe. "In guten wie in schlechten Tagen" ist für mich bindend. Eine schnelle, vielleicht leichtfertige Trennung ist für mich damit nicht mehr möglich. Ich binde mich bewußt und mit allen Konsequenzen.

Soviel nur in Kürze,

Grüße, Doris

Doris

Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon Doris » 12.10.2012, 11:54

Ehe ist auch freiwillig .... ;D

Doris

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Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon claviceps » 30.05.2014, 20:51

hallo ihr alle

nach längerer pause melde ich mich zurück.
meine tochter ist mittlerweile 4 monate alt. habe also eine ss durchgezogen. aber im nachhinein muss ich sagen, dass ich riiiieesiges glück hatte. die übelkeit hat sich in grenzen gehalten. die geburt ging ratz fatz.
ich muss aber gestehen, dass ich es nicht ohne medis durchgezogen habe. auch wenn jedes mal das schlechte gewissen mit dabei war. schlimm war es, als ich wegen gebärmutterhalsverkürzung zweimal drei tage stationär ins kh musste. ich hatte echt schiss davor. dort wurde ich mit wehenhemmer und antibiotika vollgepumpt. ihr könnt euch vorstellen, wie sich ein emo dabei fühlt. jede tablette mit angst eingenommen.
wollte nur kurz sagen: ich habe mich trotz der angst auf eine ss eingelassen. einige monieren vielleicht, dass es unvernünftig ist. aber für mich war es eine tolle erfahrung. ich bin ein wenig stolz auf meinen körper und sehe ihn nun nicht nur noch als feind. insofern waren schwangerschaft und geburt auch eine gute therapie.
sehr schön war auch, dass ich jedes mal super verständnisvolles medizinisches personal hatte. niemand hat mich wegen meiner panikattacken verurteilt - das tue ich immer nur selber.

wenn ich auch nicht geheilt bin und ich voller angst vor der ersten mdg meiner tochter bin. ich bereue meinen entscheid nicht!
"an den meisten tagen fühle ich mich einfach nur schlecht. - nur an wenigen tagen geht es mir richtig dreckig." - frei nach woody allen

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Re: angst vor plötzlichem erbrechen in der ss

Beitragvon Kathi1981 » 18.06.2014, 16:59

Hallo! Dein letzter Beitrag macht mir Mut, ich bin nämlich gerade in der Situation in der du bei deinem ersten Eintrag warst- ich bin ein Emo seit über 20 Jahren- bin Mitte 30 bin ein Kotrollfreak, will immer alles planen und vorher abchecken und will ein Kind aber hab extrem Angst, aber du machst mir Mut!! gratuliere zu deiner Tochter! :D LG aus Tirol


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