permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Zwischenmenschliches, Schwierigkeiten durch Schule oder Arbeit, eigene Macken und die Suche nach Gemeinsamkeiten, lustige Situationen oder auch mal unangenehme... - das alles ist genau hier richtig!

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Parasomnia » 09.08.2015, 14:39

Ich nutze kein WhatsApp und ziehe die Forenkommunikation vor. Weil es auch noch denen etwas bringen kann, die nur still mitlesen. Aber das bin eben auch nur ich, andere mögen da mehr Bedarf haben.
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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon eswirdbesser » 09.08.2015, 14:40

Ich bleibe mal bei der Theorie, dass du die What's app gruppe gerne hättest, weil Du hoffst, dass Dir jemand hilft. Das ist ja auch nicht verkehrt, mal tröstende Worte zu bekommen und etwas Aufmunterung. Aber es ist nichts langfristiges und keine Lösung. Du musst Dir selbst helfen. Ich kann es nur noch einmal betonen.

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon ichbindeinalbtraum » 09.08.2015, 14:42

Ja, das weiß ich doch. Aber trotzdem fänd ich 'ne kleine Emeto-Gruppe einfach cool. Naja, egal.

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Parasomnia » 09.08.2015, 14:43

Es gibt bei Facebook übrigens Emetophobie-Gruppen. Da gibts auch Gleichgesinnte. Gegen die gegenseitige Unterstützung ist ja nichts zu sagen, sofern man sich nicht gegenseitig in der Angst bestärkt.
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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon ichbindeinalbtraum » 09.08.2015, 14:48

Facebook ist aber auch wieder so "Ah da guck ich einmal am Tag rein, irgendwie doof" und hab da übrigens auch vor 'ner Woche in einer Gruppe angefragt und bin immer noch nicht drin. Das ist alles nicht so das Wahre. Whatsapp ist schnell, unkompliziert und ey - wenn ich mein Handy in manch einer Panikattacke nicht gehabt hätte, wäre ich halb gestorben. Wer hat den Facebook? Bin da schwierig zu finden.

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Kinabalu » 09.08.2015, 20:05

Ehrlich gesagt halte ich nichts von What's app-Gruppen. Wir unterbinden das hier im Forum nicht, aber eigentlich halte ich (und soweit ich weiß auuch keiner der anderen Mods) diese Gruppen für hilfreich.
Ich vermute dass es dort um reines Panikposten und "ok Petra hat gesagt ich muss nicht kotzen dann muss ich auch nicht kotzen"-Sicherheitn geht.
Unser Kurs hier geht zwar auch um Gegenseitiges unterstützen aber am wichtigsten ist es dass man dahin kommt, dass man sich selbst runter bringt. Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen.
Ich weiß auch nicht inwieweit sehr "gefährliche" Dinge wie Medi-Tipps und "sichere" lebensmittel dort erörtert werden.

Außerdem posten dort dann ständig mehrere Menschen immer wieder über ihre Ängste-man kann nicht abschalten und wir immer wieder daran erinnert dass man doch diese Phobie hat und jetzt Angst habe müsste. Ich denke tagsüber sein Ding machen und alle paar Tage (oder sonst auch jeden Tag) mal n stündchen hier reingucken ist sinnvoller.
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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Parasomnia » 09.08.2015, 20:42

Außerdem posten dort dann ständig mehrere Menschen immer wieder über ihre Ängste-man kann nicht abschalten und wir immer wieder daran erinnert dass man doch diese Phobie hat und jetzt Angst habe müsste. Ich denke tagsüber sein Ding machen und alle paar Tage (oder sonst auch jeden Tag) mal n stündchen hier reingucken ist sinnvoller.


Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Man räumt der Angst damit sehr sehr viel Raum ein. Deshalb habe ich mich auch eine zeitlang aus Selbsthilfeforen zurückgezogen. Ich wollte nicht die größte Zeit damit verbringen, um meine Probleme zu kreisen, ich wollte leben. Und die Gefahr, dass dort gegenseitig irgendwelche ominösen Tipps und Tricks ausgetauscht werden, wie man dann vielleicht doch nicht kotzen wird usw. ist relativ hoch. Das ist ja der Vorteil eines moderierten Forums. Und vorallendingen eines Forums, das deutlich konstruktiv ausgerichtet ist.
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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon ichbindeinalbtraum » 09.08.2015, 20:51

Na gut, dann kommt hier mein nächster Tick. Ich bin wie gesagt jetzt in den Tagen vor den Tagen und mir geht's halt jetzt allgemein relativ beschissen, das sei gesagt. Allerdings kommen jetzt zu meinen Grundsymptomen noch ein paar andere nette Dinge hinzu. Und zwar folgendes: Ich nehme seit 9 Jahren Nasenspray - ja, ich bin abhängig, ich weiß - und wie das eben so ist, wenn man sich das Zeug 'n knappes Jahrzehnt ballert, geht das irgendwann über in eine Art chronischen Schnupfen. Und so ist es tatsächlich, ich niese ab und zu, und wie das halt so ist bei mir, schau ich zur Vorsicht mal im Internet nach, ob Niesen gefährlich werden kann und siehe da: "Eine Magendarmgrippe kündigt sich oft sogar mit Niesen an." Klasse, erstmal Panik schieben! Mit Rückblick auf die letzten Wochen, in denen ich durchgehend Übelkeit und/oder Bauchschmerzen et cetera hatte, geht gleich die Panik los. Dann aber plötzlich, mitten in der Nacht: Hunger! Hungergefühl, oh wie habe ich es vermisst! An der Stelle sollte ich jetzt hinzufügen, dass ich letzte Nacht nicht Zuhause verbracht und mein Nasenspray vergessen hatte, was Schlaf - trotz Antidepressiva mit schlafanstoßender Wirkung - unmöglich machte. Also hieß es: Durchmachen! War aber total gechillt, da wie gesagt Hunger vorhanden und dann bin ich glücklich. So gegen 7 Uhr morgens hat sich der Hunger aber dann langsam verpisst und ein leichte diffuse Übelkeit kam anschließend nach. Inklusive Kopfweh vom Feinsten, Schwindelgefühl und dem PMS-bedingten restlichen Rotz. Nun wäre noch allgemein hinzuzufügen, dass ich für die aktuellen Außentemperaturen viel zu wenig trinke und auch das sich langsam bemerkbar macht. Alles in allem hab ich jetzt also PMS + sporadisches Niesen (mit Hintergedanken an das Googlen und das Ergebnis), fühle mich total verwirrt und komisch und dazu noch fiebrig-überhitzt und voll neben der Spur. Frage: Kann ich das als Kreislaufbeschwerden einordnen? Kommt das vom Durchmachen, dieses Komischfühlen? Und wieso fühle ich mich so heiß, wenn ich gar nicht so den Drang habe, zu trinken? Habe ich etwa einen Infekt, so wie es Google prophezeite? Oder ist das nach oben beschriebenem Ablauf alles voll normal? Kennt es jemand?

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Parasomnia » 09.08.2015, 20:57

Niesen kann eine Magen-Darm-Grippe ankündigen? :lach:

So einen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen.

Weißt du, es nützt nichts, wenn du jetzt immer einen Tick nach dem anderen aufführst. Was soll man dazu noch sagen? Du hast durchgemacht, das Wetter ist zu warm, du trinkst zu wenig, du sprichst zwar immer davon, dass du Hunger hattest, aber nicht davon, was und ob du gegessen hast.
Ja, HIMMEL, was erwartest du? Wie wird dein Körper wohl reagieren? Das sind doch ganz elementare und zutiefst logische Zusammenhänge, die dir trotz der ständigen Verneblung durch die Angst auffallen müssten.

Übrigens noch so eine Sache: Hör auf Symptome zu googeln!
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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon ichbindeinalbtraum » 09.08.2015, 21:02

Ich hätte ja gern so viel gegessen wie möglich, aber um die Uhrzeit, um die normale Menschen mit dem Essen beginnen, war der Hunger wieder da, wo der Pfeffer wächst. Ich versteh meinen Körper nicht, aber naja, versteh ich wenigstens das jetzt richtig, dass das einfach alles am Kreislauf liegt?

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon eswirdbesser » 09.08.2015, 21:11

Wenn man den Google Arzt aufsucht kommt eh immer raus, dass man einen Hirntumor hat.

Möchtest du überhaupt etwas ändern? Keine 100 Therapeuten können Dir behilflich sein, wenn du nichts ändern möchtest.

Du beschreibst deine Ticks, du beschreibst auch woran es Deiner Meinung nach liegt. Wenn Du die Ursache schon kennst, was sollen wir dazu noch sagen? Ändere das und siehe zu, wie es besser wird. Oder belasse es beim Status Quo und beschwere Dich darüber, dass es Dir dreckig geht.
Es gibt genau diese 2 Optionen. Entscheide Dich für eine.

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Kinabalu » 09.08.2015, 21:22

eswirdbesser hat geschrieben:Ändere das und siehe zu, wie es besser wird. Oder belasse es beim Status Quo und beschwere Dich darüber, dass es Dir dreckig geht.
Es gibt genau diese 2 Optionen. Entscheide Dich für eine.


:ja:
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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Megan.Morgue » 09.08.2015, 21:25

Also das mit der Whatsapp-Gruppe halte ich auch nicht für sinnvoll. Wie Kinabalu schon gesagt hat ist die Angst dann immer präsent. Versuche lieber selbst an dir zu arbeiten oder dir Hilfe zur Selbsthilfe zu suchen. Es bringt nichts, wenn du dich ausschließlich in einem Forum beschwerst (was auch ab und zu gut sein kann) aber selbst nichts ändern willst.
DU musst von dir aus etwas ändern WOLLEN, sonst wird es nicht besser!

Hier sind ein paar Dinge, die wirklich wichtig sind:

1. Versuche ausreichend zu trinken auch wenn du keinen Durst hast. Zwinge dich dazu!
2. Esse regelmäßig, auch wenn du keinen Hunger hast, sonst kann dir übel werden.
3. Suche einen Psychotherapeuten (nicht Psychologen)
4. Lerne Entspannungstechniken
5. Lenke dich ab (Hobby, Aufräumen, Lesen etc... alles was dich eben ablenkt)
"There is nothing either good or bad, but thinking makes it so". - (Hamlet, Act II, Scene II)

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon ichbindeinalbtraum » 09.08.2015, 21:26

Ich versteh zwar nicht so ganz, wieso immer der Eindruck entsteht, ich wolle mir nicht helfen lassen, nur weil ich eine aktuelle Situation beschreibe, aber mir ist es eigentlich nur wichtig, dass jemand meine Fragen beantwortet.

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Re: permanentes krankheitsgefühl durch die emeto?

Beitragvon Parasomnia » 09.08.2015, 21:29

Der Eindruck könnte entstehen, weil sich das Gespräch im Kreis dreht. Immer kommen neue Symptome, die die immer gleichen Fragen nach sich ziehen und die immer gleichen Antworten provozieren. Fang mal an, dieses Forum konstruktiv zu nutzen! Stell dir Möglichkeiten zusammen, deinen Ängsten zu begegnen, mach Pläne, was du probieren willst. Wenn man erstmal Blut geleckt hat im Kampf gegen die Angst, freut man sich manchmal richtig, wenn man etwas ausprobieren kann und Erfolgerlebnisse hat. Wenn man mal stärker war als die Angst.

Dafür müsste man aber von der ständigen Selbstbetrachtung Abstand nehmen.
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