Würgen ohne Erbrechen - Wie geht ihr damit um?

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annukka
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Würgen ohne Erbrechen - Wie geht ihr damit um?

Beitragvon annukka » 06.06.2014, 17:30

Ich habe einen sensiblen Würgreflex, der geht gerne Mal los und lässt sich dann auch nicht so leicht bremsen... Ob ich nun wegen einer Erkältung Hustenanfälle habe, mich doll ekel oder beim Gähnen ein Haar mit einatme, jedes Mal geht es mir dabei extrem schlecht und danach bin ich fünf Minuten bis zu einer Stunde (je nach Intensität) nicht zu gebrauchen. Mir sacken dann die Beine weg, ich bin total schwach und stehe völlig neben mir :/ Das nervt!!! Ich bin mir nicht sicher, ob es nur die Angst ist, weil mir ja klar ist, nur weil ich ungeschickt Zähne geputzt habe, muss ich mich noch lange nicht übergeben. Wenn das Würgen rum ist, ist doch eigentlich alles ok... Warum also geht es mir damit so schlecht?

Akut besteht bei mir das Problem, weil ich mal wieder zum Zahnarzt muss und mich drücke.
Außerdem fliegen bei mir in der Stadt wieder überall diese Haare herum von den Früchten der Platanen, die unsere klugen Stadtplaner en masse in jede Straße gepflanzt haben. An windigen oder trockenen Tagen setzen die sich immer in meinem Rachen fest und ich muss bis zum Äußersten würgen und husten (geht nicht nur mir so). Trinken hilft nicht viel dagegen. Es macht mich so hilflos, ich hoffe jeden Tag, wenn ich rausgehe, dass mir das nicht passiert, besonders, wenn ich mit anderen Leuten unterwegs bin als mit meinem Freund oder allein. Letztens hatte ich so einen schlimmen Würganfall davon, dass mir die tränen mitten in der Stadt übers Gesicht liefen -.- peinlich.

Jedenfalls stellt sich das bei mir momentan als ein deutlich geößeres Problem dar als irgendeine Übelkeit oder sonstige Angsterlebnisse. Wie geht es euch damit, wenn ihr würgen müsst, habt ihr damit überhaupt Probleme, wenn das Würgen "unproduktiv" ist? Habt ihr Tipps?

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