mdg und konsorten / wie oft? häufigkeit irgendwie erblich?

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Viiii
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Re: mdg und konsorten / wie oft? häufigkeit irgendwie erblic

Beitragvon Viiii » 05.08.2013, 15:12

Haha Zufälle gibts...ich habe Dir eine Nachricht geschrieben, denn wir schweifen vom Thema ab!XD

Feldweg
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Re: mdg und konsorten / wie oft? häufigkeit irgendwie erblic

Beitragvon Feldweg » 05.08.2013, 19:06

Ich habe bis zu meinem 19. Lebensjahr überhaupt nicht gewusst, dass es sowas wie Magen-Darm-Grippe überhaupt gibt. :shock:
Ich bin dann von Thüringen nach Hessen gezogen - allein mit 18, und war hier zum ersten mal überhaupt damit konfrontiert - Das war ein Schock :!:

In meiner Kindheit habe ich ausschließlich erbrochen, wenn ich mir den Magen verdorben hatte - einmal, weil ich aus Versehen Spüli getrunken habe (mein Vater hatte es blöderweise in eine Trinkflasche gefüllt, die ich vorher nie benutzt hatte) - meine liebe Oma hat ihm damals die Leviten gelesen :lach:
Ich kann mich auch aus Kindergarten - Zeiten an kein Erbrechen bei anderen Kindern erinnern, das krankheitsbedingt war.
Immer wegen Essen - oder psychischem Druck (DDR - Erziehungssystem - war schlimm)

Und nun bibber ich jeden Winter wegen dieser verfluchten MDG. Und ich krieg sie auch jedes mal!!!! meist NUR mit Übelkeit, Fieber und Brechreiz - aber es zieht sich über Tage und ist kaum auszuhalten

Ich habe mich mit Freunden aus der Heimat (dem Osten) darüber unterhalten - und keiner kann sich erinnern, je MDG gehabt zu haben - wie kann das sein? weil wir "abgekapselt" lebten? weil es kaum genmanipulierte Nahrung gab? Nun gut, dafür halt saisonales Obst und Gemüse - aber eben keine Südfrüchte und schon gar nicht chemisch behandelt. Ich hate nun auch das Glück, dass meine Familie 3 Riesen - Gärten mit eigenem Anbau und auch eigenen Viehbestand hatte (Fleisch wurde praktisch nie gekauft, beim Metzger oder so). Ob es damit zusammenhängt?

Überhaupt kenne ich die Anfälligkeit für div. Krankheiten aus Kindertagen nicht. Ich war praktisch nie erkältet - von MDG ganz zu schweigen. Klar Windpocken, Masern....ect - typische Kinderkrankheiten halt - aber sonst? nix. Das scheine ich jetzt alles nachzuholen - ätz!!!!!

LG

Püppi123
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Re: mdg und konsorten / wie oft? häufigkeit irgendwie erblic

Beitragvon Püppi123 » 05.08.2013, 22:54

Ach mensch, feldweg, das finde ich ja nun auch schon wieder total interessant! Mhhhh, da habe ich echt keine ahnung, woran das liegen kann. Allerdings kann ich mich auch erinnern dass es zu meiner kinderzeit viel seltener magendarmgrippen gab als heute. und vorallem bei erwachsenen kannte ich das nicht. meine eltern haben seit ich auf der welt bin kein magendarm gehabt und vielleicht leigt es daran, dass ich mich immer öfter wundere, wie viele erwachsene in meinem umkreis ständig brechen,..

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Pummelfee
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Re: mdg und konsorten / wie oft? häufigkeit irgendwie erblic

Beitragvon Pummelfee » 26.08.2013, 01:12

Ach das finde ich interessant.

Hallo!

Also ich (24j) habe als Kind 3 mal eine MdG gehabt ... War alles in der Grundschulzeit und ein mal habe ich mich an Gyros überfressen.
Also ich glaube ich war ungefähr 8 Jahre da ist es das letzte mal passiert....
Ich hatte kein Trauma ich fand es nur sehr schrecklich und habe immer viel geweint bevor es passiert ist.
Ja und seitdem mache ich mir auch Gedanken... Mehr als mein halbes leben beschäftige ich mich damit. Meine Eltern haben genau 2 mal gebrochen... Und da hatte ich wahrscheinlich einen sehr ansteckenden MD Virus und den haben auch alle mit genommen.
Meine Ma hat da aber auch nur ein mal gebrochen, dafür war ihr aber mehrere Tage Hunds übel. Meinen Bruder hatte es da auch erwischt und dann eben vom Alkohol 1 mal bei uns in den Flur ;-)

Sonst sind wir alle toi toi toi davon verschont geblieben. Selbst in meiner hyperemesis Schwangerschaft in der es mit 9 Monate kotzübel war, hab ich das Erbrechen umgangen. Nur ein mal musste ich richtig heftig würgen .. Ah das war furchtbar. Mein Freund hatte auch nur 1 mal in seinem leben eine MdG ... Ihm macht das allerdings nichts aus. Er findet Kotzen nicht schlimm. Hm.. Ich werd wahrscheinlich für ewig mit dieser Krankheit Leben. Außer irgendwann gibt es was womit man das Erbrechen übergehen kann. Alkohol trinke ich eh nicht und sonst... Mit Durchfall hab ich kein Problem ;-) haha ..
Ich darf mich nicht fürchten.Die Furcht tötet das Bewußtsein.Die Furcht führt zu völliger Zerstörung.Ich werde ihr ins Gesicht sehen.Sie soll mich völlig durchdringen.Und wenn sie von mir gegangen ist,wird nichts zurückbleiben.Nichts außer mir. -Herbert

Püppi123
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Re: mdg und konsorten / wie oft? häufigkeit irgendwie erblic

Beitragvon Püppi123 » 26.08.2013, 08:21

Liebe Pummelfee,

auch spannend, was du erzählst. Also auch in der Familie generell sehr selten. Ist schon komisch, ne? Scheinbar können stabile mägen schon auch irgendwie vererbt werden, oder?


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