7 mal in 6 Monaten oder MIttelohrentzündung mit Erbrechen?

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Wyluna
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7 mal in 6 Monaten oder MIttelohrentzündung mit Erbrechen?

Beitragvon Wyluna » 13.05.2013, 11:50

Hallo Ihr,

bei mir ist die Emo vor 1,5 Jahren ganz massiv (re-)aktiviert worden, als meine inzwischen 4 jährige Tochter MDG mit nach Hause gebracht hatte - Einzelheiten dazu lasse ich mal aus.

Seitdem bin ich ein prophetischer Mensch geworden :D Mal im Ernst : ganz oft, wenn ich große Angst hatte/habe, dass sie wieder krank werden könnte, ist das auch so eingetreten. Vielleicht ist unser Verhältnis so eng, dass ich schon einige Tage im vorraus sehe, das sie bald krank wird oder sie ist so sensibel, dass sie auf meine Ängste mit krank werden reagiert - wer weiß?

Auf jeden Fall bin ich ziemlich frustriert was diese Schxxx Infekte angeht: Im Oktober MDG (meinen Mann und mich angesteckt), Anfang Dezember einmal gekotzt, Anfang Januar einmal morgens gekotzt, Ende Januar MDG inclusive 3 Tage Krankenhaus weil dehydriert, Anfang Februar einmal ins Auto gekotzt und jetzt: Im ICS 4mal übelst gekotzt, Diagnose 2 Tage später: MIttelohrentzündung. Laut Kiä daher auch das Erbrechen (die Entzündung im Ohr reizt das Brechzentrum). :o

Nur: ich komme weder aus der Konfrontation heraus, noch aus der Angstspirale. Ich habe nicht das Problem, wenn sie erbricht, sondern bei mir ist es nur die Angst vor der Ansteckung. MIt jeder Erkrankung meiner Tochter (auch wenn ich mich nicht anstecke) wird die Angst größer und größer. :?

Ich weiß nun nicht genau, was ich von euch möchte - nur wenn ich hier lese, dass einige seit 10 Jahren oder länger sich gar nicht übergeben mussten und trotzdem eine solche Angst haben?
Wie kann der Weg aus der Angst heraus überhaupt aussehen? LG

Glycerine
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Re: 7 mal in 6 Monaten oder MIttelohrentzündung mit Erbreche

Beitragvon Glycerine » 13.05.2013, 11:59

Eine Frage, die sich mir sofort stellt. Wieso hast du denn so große Angst vor einer Ansteckung? Ist es wirklich, weil du dann auch Erbrechen könntest, oder geht es vielleicht um was Existenzielleres wie ,,Ich kann meine Familie dann nicht so versorgen, wie ich es möchte/muss." ,,Ich muss als Mutter und Frau stark sein." ,,Ich will mich nicht auf der Arbeit krank melden." ,,Ich gestehe mir Schwäche ein, wenn ich krank bin und mich auskuriere(n muss)."

Das sind nur mal so hypothetische Ideen, wieso dich eine Ansteckung so fürchten könnte. Selten ist das tatsächliche Erbrechen das Problem.
Vielleicht kannst du ja ein paar Gedanken für dich daraus ziehen.
„Im Leben geht es nicht darum,zu warten bis das Gewitter vorbeizieht, es geht darum, zu lernen, im Regen zu tanzen. “

Wyluna
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Re: 7 mal in 6 Monaten oder MIttelohrentzündung mit Erbreche

Beitragvon Wyluna » 13.05.2013, 13:52

Hallo,

danke für deine Antwort. Ja, alles was du sagst, trifft zu.... Aber es ist dazu noch ein ganz extremer Ekel (Angst) vor dem eigentlichen Erbrechen. In den letzten Jahren hatte ich ca. 1-2 mal im Jahr MDG und musste kotzen und ich fand es jedesmal unglaublich schlimm. :oops:


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