Dauerübelkeit

Zwischenmenschliches, Schwierigkeiten durch Schule oder Arbeit, eigene Macken und die Suche nach Gemeinsamkeiten, lustige Situationen oder auch mal unangenehme... - das alles ist genau hier richtig!

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Anna

Re: Dauerübelkeit

Beitragvon Anna » 21.02.2013, 20:11

Also bei mir war das vor fast einem Jahr auch so. Mir war durchgehend schlecht besonders in der Schule. Mittlerweile hat sich das ein bisschen gelegt. Mir wird jetzt nur noch alle 2 Tage oder so mal schlecht. Aber ich weiß das alles bei dem kleinsten Vorfall wieder von vorne anfängt. :(

Vanenane
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Re: Dauerübelkeit

Beitragvon Vanenane » 27.08.2013, 01:04

Hallo!
Habe den Thread gerade erst entdeckt, vielleicht gibt es ja noch Leute die sagen können, was ihnen geholfen hat.
Ich leide seit Jahren an dauerübelkeit, 24 Stunden am Tag.
Bin haut und Knochen und kann kaum etwas unternehmen.

Hat euch eine Therapie geholfen?
Hypnose?
Medikamente?

Ich nehme fast jeden Tag mindestens Ein anti brech mittel.
Habe jetzt wieder angefangen, ein antidepressiva zu nehmen, welches ich erfolgreich ein paar Jahre genommen habe, aber auf einmal scheint es nicht mehr wirken zu wolle?!!
Ich werde wahnsinnig und denke immer
Hätte ich doch bloß nie ausprobiert ob ich auch wieder ohne leben kann, jetzt hab ich den Salat :(

Bitte helft ,
Liebe Grüße vanenane

mimi
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Re: Dauerübelkeit

Beitragvon mimi » 28.08.2013, 21:04

Schön, dass die alten Threads wieder ausgegraben werden. :-)

Parasomnia hat eigentlich alles wichtige geschrieben, aber ich wiederhols nochmal: was hilft, ist essen, aufhören, blöde Antibrechtabletten zu schlucken (bringen im Ernstfall ohnehin nix - wenn der Körper was loswerden muss, tut ers sowieso) und dich mit dir selbst, deinen Ängsten und Problemen beschäftigen.

Fakt ist ja: man kotzt normalerweise nicht einfach von normalem, regelmäßigem Essen (ich geh davon aus, dass du körperliche Gründe für die Übelkeit ausgeschlossen hast?). Man fängt sich auch nicht an jeder Straßenecke einen MD-Virus ein. Du kannst also beruhigt 'über deinen Schatten springen' und leben. Fang mit kleinen Schritten an, die sind einfacher :-)

Ich hab eine Verhaltenstherapie angefangen, die liegt aber grad wegen einem Therapeutenwechsel auf Eis. Bei mir waren unheimlich viele Hypnoseelemente mit dabei, geredet wurde selten. Geholfen hat's trotzdem bedingt - ich geh normal vor die Tür, hab 8 Kilo zugenommen und kann wieder lachen leben und vor allem essen, ohne mich danach stundenlang hinlegen zu müssen. Trotzdem kann ich sagen, dass ich das meiste davon allein geschafft hab - auch wenn die Therapie sicher ihren Teil dazu beigetragen hat. Aber - leider muss ich auch sagen, dass ich absolut nicht angstfrei bin. Wenn jemand in meiner Nähe MDG hat und mich anstecken könnte, dreh ich durch.

Medikamente hab ich nie genommen - also zumindest keine AD. Vomex dafür gleich päckchenweise - aber, wie oben schon gesagt, besser wird's erst, wenn man die nichtmehr futtert, als wärs TicTac...
Lady Angst bittet zum Tanz, ich nehm die Beine in die Hand - ich sing nie mehr die alten Lieder und ich brenne den Tanzsaal nieder!

lauri00
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Registriert: 11.09.2013, 14:39

Re: Dauerübelkeit

Beitragvon lauri00 » 13.09.2013, 12:42

Hallo ihr Lieben

ich leide auch seit Dezember letzen Jahres an ununterbrochener Übelkeit.
Viele können es nicht nachvollziehen dass einem dauerhaft schlecht ist.
Verabredungen mit Freunden oder andere Sachen sage ich ständig ab obwohl ich sie gerne machen würde
nur die Übelkeit steht mir im Weg, genauso wie Panikattacken.
Die Therapeuten sagen man soll es nicht vermeiden, was in solchen Momenten gar nicht so einfach ist.
Meistens versuch ich mich von der Übelkeit nicht beeinflussen zu lassen und gehe trotzdem hab aber immer
ne Ladung Kaugummis und Tabletten dabei falls ich es gar nicht mehr aushalte.
Im Juni diesen Jahres hat es mir dann gereicht und ich hab mich für eine stationäre Therapie entschieden.
Leider ohne Erfolg.
Ich war 9 Wochen dort, habe mich aber nicht ernst genommen gefühlt und habe für meine Bedürfnisse zu wenig
Hilfe bzw. Unterstützung bekommen.
Jetzt habe ich bereits 3 Wochen in der Schule gefehlt nach der Entlassung bin ich den nächsten Tag hingegangen dies ging mit Kaugummis und
Medikamenten auch 2 Wochen relativ gut .
Seit Montag Abend habe ich eine ganz komische Übelkeit (sowas wie Schleim im Hals) was meine Situation nicht gerade erleichtert.
Habe jetzt die letzen 3 Tage 3-4 Panikattacken pro Tag bekommen.
Jetzt bin ich am überlegen die Schule erstmal auf Eis zu legen und evtl. nochmal in eine andere Klinik zu gehen.
Nebenbei wollte ich auch Hypnose ausprobieren , Vorgespräch hatte ich schon und es hat sich eig. ganz hoffnungsvoll angehört.

Habt ihr auch solche Probleme mit Alltäglichen Sachen bzw. Pflichten ?


PS. Wünsche euch alles gute irgendwann werden wir unsere Krankheit überwinden und sie in unserem Leben nicht mehr so viel Platz einnehmen lassen.
Vielleicht gab es schönere Zeiten, aber diese ist unsere !

Jean-Paul Sartre


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