Kitzeln im Rachenraum

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feline

Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon feline » 25.07.2012, 17:35

Hi, ihr alle,
ich war lange nicht hier. Nicht, dass es mit der Emo wesentlich besser geworden wäre. Auch nach zwei Jahren Therapie nicht. Aber ist immerhin so, dass ich meinen Alltag leidlich bewältige, allerdings bin ich zu 98% zu Hause.
Nun ist seit etwa zwei Wochen ein neues Symptom aufgetaucht. :( Eine Übelkeit, die ich in der Form nicht kenne. Es scheint, als hätte ich dauernd so eine Art Kitzeln oder Irritation im Rachenraum. (Nö, ne Erkältung isses nicht). Ich bin niemand, der unter Dauerübelkeit leidet. Aber damit kann ich schlecht umgehen. Es ist als müsste ich dagegen anschlucken (obwohls kein Kloßgefühl im Hals ist - das wiederum kenne ich gut). Durchs Schlucken wirds auch nicht besser. Das Gefühl begleitet mich nun fast dauernd und ist völlig unabhängig davon, ob ich esse oder nicht. Langsam gerate ich in Panik, heute früh überfiel es mich im Supermarkt - freilich ist nichts passiert. Aber es ist so ein bisschen als würde es Brechreiz auslösen.
Kennt das jemand von Euch?

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Parasomnia
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Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Parasomnia » 25.07.2012, 18:46

Joa, hatte ich auch schonmal. Diesen Kloß im Hals hatte ich jetzt tagelang richtig schlimm, ich musste mich dauernd räuspern, sodass ich am Ende schon richtig heiser war, weil ständiges Räuspern natürlich auch auf die Stimmbänder geht. Soll ich dir sagen, was es war?

Psychosomatisch. Ich liege gerade in den letzten Zügen meines dreiwöchigen Urlaubs, hatte nichts zu tun, saß nur zuhause und konnte mich hervorragend darauf konzentrieren, wann es denn nun auftrat, wann es wiederkam, wie schlimm es war usw.

Aber ist immerhin so, dass ich meinen Alltag leidlich bewältige, allerdings bin ich zu 98% zu Hause.

Bitte sei mir nicht böse, aber wenn man zu 98 % zuhause sitzt, betrachte ich das nicht als Alltagsbewältigung. Was für eine Therapie hast du denn gemacht? Und warum, glaubst du, hat sie nichts gebracht?
Es kommt dazu - trotz alledem -, dass sich die Furcht in Widerstand verwandeln wird - trotz alledem.
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feline

Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon feline » 25.07.2012, 19:03

Hi Parasomnia,
ich bin auch der Meinung, dass es psychosomatisch ist, absolut. Ist nur merkwürdig, dass immer wieder neue Symptome dazukommen.

Mit Alltag bewältigen ist gemeint, dass ich es schaffe zu arbeiten (ich bin selbstständig und arbeite von zu Hause aus). Es schaffe, die wenigen Termine, die ich habe, einzuhalten, so einigermaßen mein Geld zu verdienen und nicht "aufzufallen", sprich in meinem beruflichen Umfeld nicht aus der Rolle zu fallen. Ein paar Mal im Jahr muss ich auch außer Haus arbeiten. Diese wenigen Wochen, acht/neun Stunden außer Haus fordern mich sehr, waren aber bislang auch fast immer zu schaffen. Dafür habe ich praktisch kein soziales Leben. Mit Freunden treffe ich mich in der Natur oder bei ihnen oder mir. Kneipen, Kino, Essen gehen stehen nicht in meinem Terminkalender. Es ist kein Optimalzustand. Das ist richtig. Aber es war auch schon schlimmer.

Ich mache seit fast drei Jahren eine Psychoanalyse (an eine kognitive Verhaltenstherapie habe ich mich nicht rangetraut). Ich kann nicht sagen, dass es nichts bringt. Es hat durchaus erhellende Momente. In Bezug auf die Emo bringts mich halt nicht voran.

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Parasomnia
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Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Parasomnia » 25.07.2012, 19:12

Weshalb hast du dich an die Verhaltenstherapie nicht rangetraut? Ich habe ja festgestellt, dass sich viele auch deshalb nicht rantrauen, weil sie eine gänzlich absurde und falsche Vorstellung von Verhaltenstherapie haben. Sie denken, dass man sie da zum Kotzen zwingt oder sowas. Ich habe jetzt zwei Jahre Verhaltenstherapie gemacht und ja, ich habe mir auch Bilder von kotzenden Leuten angeguckt, aber mich hätte nie jemand zum Kotzen gezwungen und als ich gesagt habe, dass ich mit den Bildern erstmal nicht weitermachen möchte, war das auch in Ordnung. Natürlich geht es um Konfrontation, aber in allererster Linie um die alltägliche Konfrontation. Was vermeidet man aufgrund der Angst? Kino, Essen gehen, Theater - sowas schriebst du ja. Und wie kann ich mich da langsam rantasten? Und so geht man bei jeder Angst vor. Es ist natürlich richtig und sinnvoll, nebenbei auch verstehen zu wollen, wie die Angst sich entwickeln konnte, aber jahrelang in der Vergangenheit zu stochern, ohne sich tatsächlich den angstauslösenden Situationen zu begegnen, ist, wie du ja auch merkst, nicht besonders produktiv.

Ist nur merkwürdig, dass immer wieder neue Symptome dazukommen.

Ja, mich hat das auch ziemlich gewundert, muss ich sagen. Aber wichtig ist erstmal, festzustellen, dass es vermutlich psychosomatisch ist und zu überlegen, warum es denn eigentlich da ist. Denn psychosomatische Beschwerden haben ja meistens irgendeinen Grund.
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feline

Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon feline » 25.07.2012, 19:26

Tja, was soll ich sagen - ich bin halt ein Feigling. Ich hatte vor vielen Jahren ein paar Vorgespräche mit einer Verhaltenstherapeutin. Als die Rede kam, auf gemeinsam mal U-Bahn fahren, konnte ich mir nicht vorstellen, dass irgendwie durchzuziehen.
Respekt vor allen, die es angehen. Sicher die beste Methode.

Ich zwinge mich auch immer mal wieder, Dinge zu tun. Habe mich für morgen abend mit einer Kollegin in einem Café verabredet (hoffe, wir können draußen sitzen, das ist einfacher). Tatsächlich belastet mich der Termin, seit ich ihn letzte Woche ausgemacht habe. Je näher er kommt, desto nervöser werde. Und dann sitze ich hier und frage mich, warum mache ich mir diesen Stress? Lohnt sich das? Ich will da doch eigentlich gar nicht hin usw. usw.

Vermutlich, wahrscheinlich, hoffentlich werde ich morgen abend denken, dass es supernett war und das ich das öfter tun sollte. Aber es kostet einfach auch immer wieder so viel Kraft. Leider wird es auch nicht wirklich einfacher. Immer wieder diese Kraft aufzubringen, die Angst zu überwinden, das finde ich so fordernd. Meist habe ich einfach keine Lust zu kämpfen.

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Parasomnia
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Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Parasomnia » 25.07.2012, 19:49

Wovor hast du denn Angst, wenn deine Therapeutin mit dir U-Bahn führe? Mein Therapeut hat mir zum Beispiel nie angeboten, mit ihm zusammen irgendwas zu machen. Wir haben ausgearbeitet, was ich in der therapiefreien Zeit machen kann. :wink:

Die meiste Arbeit leistet man eben immer selbst.

Tatsächlich belastet mich der Termin, seit ich ihn letzte Woche ausgemacht habe.

Was ist denn deine Horrorvorstellung? Was ist deine Befürchtung in Bezug auf den Termin?

Aber es kostet einfach auch immer wieder so viel Kraft. Leider wird es auch nicht wirklich einfacher.

Doch. Irgendwann wird es einfacher. Aber dafür muss man es natürlich öfter machen als einmal in zwei Monaten.
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cherrybomb

Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon cherrybomb » 02.08.2012, 00:19

Hallo Feline!

Dieses Kitzeln im Hals kenne ich. Bei mir kommen mit der Zeit irgendwie auch immer mehr und mehr Sympthome dazu. Seit etwa einem Jahr hab ich manchmal (einfach so!) so einen ploetzlichen Wuergereiz im Hals. Das erschreckt mich immer so sehr, dass ich mich nicht einmal traue zu atmen.
Ich warte dann ohne mich zu bewegen einfach darauf, dass es aufhoert und versuche mich dazwischen zu entspannen, das bedarf klarerweise Uebung, aber es geht. Und man sieht, es geht dann immer besser.

Seit neustem habe ich etwas genauso, wenn nicht sogar Schlimmeres festgestellt. Ich habe an manchen Tagen einmal oder sogar oefter so einen dicken fetten Klumpen im Hals. Als haette ich etwas verschluckt und es wuerde noch im Hals stecken. Nichtmal mit trinken, essen geht das weg. Das ist ein echt beschissenes Gefuehl. Eine neue Situation fuer mich, noch weiss ich nicht, wie ich damit umgehen soll und das loest Unbehangen und Panik aus.
Ausserdem nervts! Da denke ich mir immer "Oh Gott! Nicht schonwieder!" ... aber gut, mit der Zeit kennt man sich da immer besser und besser und weiss es besser zu handlen. Das sind keine koerperlichen Mangel, das ganze hat nur was mit der Psyche zu tun. Habe sogar vom Kloss im Hals gelesen.
Das bekommen Menschen individuell, die einfach einem gewissen nervlichen Stress ausgesetzt sind. Hauptsaechlich Depressionen.
Und die habe ich eh, somit ist es naheliegend.

Versuche immer eine Antwort zu finden und da reicht es einfach, wenn du nach einer Loesung suchst, mit der DU leben kannst. Nicht eine Loesung, die andere fuer dich besser finden wuerden. Klar sind gutgemeinte Ratschlaege immer wertvoll, aber meistens bringt es dir nichts, solange du dich damit unwohl fuehlst. Und das wird oft vorkommen.

Kopf hoch, keep cool, denke positiv und versuche das Leben so zu geniessen, wie es geht. Geh immer irgendwohin (draussen), wo du dich sicher fuehlst. Eventuell keine Besoffenen, setze dich in einem Kaffee immer dorthin wo du nur "unauffaellige" Menschen siehst. Lachende, scherzende, gutgelaunte Leute. Das steckt einen auch an ;) Und ausserdem ist einem lachenden gutgelauntem Menschen nicht schlecht, logischerweise. versuche auch logisch zu denken! Auch wenn du mal U Bahn fahrst, setze dich, oder stelle dich einfach dorthin, wo nicht soviele sind, oder wie gesagt, keine Besoffenen oder fuer dich moeglicherweise "uebelkeitsbetroffene Menschen", sowas merkt man eh ohne grossartig sich was einzubilden ;)
Am Besten egal wo du auch hingehen magst, checke einfach deine Umgebung fuer deine Sicherheit quasi. Dann wird das schon passen!
Lass dir dein junges Leben nicht von der Scheisse verderben! ;) Vergiss deine Angst nicht, aber zeig ihr die kalte Schulter! Das half mir sehr gut.
Und das alles SOGAR ohne professionelle Hilfe! :)

Strandurlaub

Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Strandurlaub » 05.08.2012, 13:12

Hallo Feline,

Kitzeln im Rachenraum kenne ich auch. Ich möchte dann huste, es quasi weg-husten, aber, statt das es weg geht, will es schlimmer werden, da passe ich dann auf, dass das nicht geschieht, denn es könnte ja das Schlimmste zur Folge haben, mich zu überge*en :biggrin:
Manchmal versuche ich es dann mit Wasser trinken.

Kann auch sein, dass das Kitzeln auftritt, wenn ich zuvor Salz oder Pfeffer in den Hals bekommen habe, oft ist es aber psychosomatisch oder nervlich...oder... :?: .. oder .. :?:

Was ich an mir auch schon wahrgenommen habe: ist das eine Symptom überwunden, kommt ein nächstes..so, als will sich da etwas nicht klein kriegen lassen und verlagert sich dann eben..

Ist es aktuell bei mir weniger die Angst, brec*en zu müssen, ist es aktuell was Verlagertes, dass allerdings auch etwas mit "rauslassen", ausspuc*en zu tun hat..

Und ja..im Alltag bin ich eingeschränkt z.B. bereitet es mir im Angestellten-Arbeitsverhältnis Probleme, wenn ich Hustenreiz bekomme, der eher zum Überge*en oder Ausspuc*en reizen möchte, dann bekomme ich Herzrasen, Angst, nicht immer kann ich das dann zulassen und dann muss ich mich ersteimal beruhigen..also: mich ruhig hinsetzen, entspannen...tja....

Und genau das möchte ich nun für meinen Alltag geklärt bekommen. Irgendwie..entweder mittels Attest oder flexibler Arbeitsplatz ...oder ....oder...

Liebe Grüße, Strandurlaub :bindafür:

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Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Parasomnia » 05.08.2012, 13:15

wenn ich Hustenreiz bekomme, der eher zum Überge*en oder Ausspuc*en reizen möchte

Hast du mal drauf geachtet, wann dieses Gefühl kommt? Bemerkst du da eine Regelmäßigkeit?
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Strandurlaub

Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Strandurlaub » 05.08.2012, 16:53

Hallo Parasomnia,

nein, ich stelle keine Regelmäßigkeit fest oder besondere Zusammenhänge. Das Kitzeln ist auch eher selten...wenn es auftritt, dann eher aus "heiterem Himmel", was mich dann schon mal nervös machen kann....Aber - eigentlich kann nichts Schlimmeres passieren, als das ich brec*en müsste... :!: Es sind vielmehr die Gedanken und Phantasievorstellungen, die mich dabei begleiten und die ganze Angst verschlimmern: Was, wenn ich mich in das Brec*en total reinsteigere und gar nicht mehr aufhören kann oder was, wenn es extrem schlimm wird, wie auch immer und ich nur noch würgend daliege....Ja, da spielt in punkto Angst und Panik die Angst-Phantasie wohl auch eine bedeutende Rolle *seuf*

Liebe Grüße, Strandurlaub :confused:

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Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Parasomnia » 05.08.2012, 17:21

Was, wenn ich mich in das Brec*en total reinsteigere und gar nicht mehr aufhören kann

Das ist zum Beispiel ne Fantasie, die ich nie hatte und nie haben werde. Dafür war ich vermutlich, in aller Panik, doch immer zu rational. Weshalb sollte man nicht mehr aufhören zu kotzen? Kotzen ist ein Mechanismus des Körpers. Und selbst, wenn man MDG hat, geht das Kotzen vorüber, wenn der Virus überstanden ist. Da gibts nichts, wo man sich reinsteigern kann. Wenn man aber mal dahinter blickt, ist es vermutlich die Angst vor totalem Kontrollverlust. Ich würde mutmaßen, du bist ein Mensch, der gern plant und der gern den Überblick über alles hat. Stimmt das?
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Strandurlaub

Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Strandurlaub » 05.08.2012, 19:56

Hallo Parasomnia,

ja, ich denke, die Emetophobie hat im allgemeinen und bei mir im Speziellen etwas mit der Angst vor Kontrollverlust zu tun :wink:

Liebe Grüße, Strandurlaub

aniiram
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Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon aniiram » 11.08.2012, 15:54

Manchmal hab ich auch so ein Kitzeln im Rachenraum. Vor allem, wenn ich mich voll drauf konzentriere. Wenn ich abgelenkt bin, merk ich es gar nicht. Manchmal ist es auch so ne Art Kloß im Hals. Meist dann, wenn viel Stress da ist. Schleim hab ich irgendwie sowieso viel, schon immer. Vielleicht ist das auch normal, weiß ich nicht. HNO-Arzt hat zumindest nicht gesagt, dass es nicht normal wäre ;)

Aber manchmal hab ich auch ein Kitzeln, was nicht psychisch bedingt ist. Manchmal bleibt halt ein Essensrest hinten bei den Mandeln stecken, der dann kitzelt und sich total komisch anfühlt und mich total nervt. Und den hol ich dann halt raus (sei es mit Zahnstocher oder was andrem). Und dann gehts besser. Aber man würgt halt vielleicht auch beim Rausholen, aber da bin ich schon abgehärtet. Will euch nur drauf aufmerksam machen, dass es manchmal nicht nur psychisch ist, sondern auch ein bissi was andres sein kann (auch wenn meine Beschreibung vielleicht etwas grauslich ist, sorry). Aber in den meisten Fällen - zumindest bei mir - ist so ein Kitzeln oder Kloß im Hals doch psychisch.
"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." - Albert Einstein.

Mondwolfx3

Re: Kitzeln im Rachenraum

Beitragvon Mondwolfx3 » 14.08.2012, 22:45

Ja, dieses "kitzeln" kenne ich. Ich leide unter Dauerübelkeit und das kitzeln im Rachenraum begleitet mich ebenfalls Tag und Nacht. Jedoch habe ich gelernt, das es nichts schlimmes ist. Vor ein paar Nächten wurde mir so doll übel, das ich so Panik bekommen habe und mich total dareingesteigert und was kam? Das "originale" Kotzgefühl. Wie, ald käme einem alles hoch. Das war schrecklich! Aber ich wusste das ich nicht brechen musste, da ich weder etwas falsches gegessen habe, noch etwas nicht vertrage, denn ich vetragte so ziemlich alles was meine Verwandten kochen, backen etc. Lass dich von dem neuen Gefühl nicht irritieren :)


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