SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

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Feldweg
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SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Feldweg » 23.10.2013, 23:32

Hi,
Ich poste das einfach mal hier, - bisher war ich damit nur in der SHG unterwegs und ich komme derzeit einfach nicht weiter.
Vor 1,5 Jahren wurde eine "leichte" UF festgestellt und es erklärte sich damit meine Schwäche, die Infektanfälligkeit - und vor allem die depressiven Züge/ Abstürze. Ich wurde auf 25 µg L - Thyroxin eingestellt - und das ist bisher auch so geblieben - allerdings war ich JETZT erst beim Nuklearmediziner - da die HA - Praxis (die ich letzte Woche nach einem Eklat sofort gewechselt habe) der Meinung war, ich hätte eine Depression und alles andere sei EINBILDUNG :twisted:
Die Symptome werden immer schlimmer: inzwischen Haarausfall, nur müde, Depressive Phasen. Natürlich weiß ich - dass meine Panikneigung bzgl. der EMO auch dadurch forciert wird. Kinderwunsch wird SO auch nicht erfüllt - wie auch bei der Hormonlage.
Ich warte also noch auf die Ergebnisse und HOFFE, dass der Doc mich höher dosiert - denn ich HABE klare Symptome.

Aber ich bin inzwischen echt verunsichert. Kennt sich jemand aus? Ist es möglich dauerhaft auf 25 µg zu bleiben (das ist eine Einstiegsdosis!)

LG

mimi
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon mimi » 24.10.2013, 06:36

Guten Morgen!

Ich selbst wart auch noch auf meine Ergebnisse, aber von Leuten aus meinem Bekanntenkreis weiss ich, dass die Dosierung da noch deutlich höher gehen kann ;) eine Bekannte von mir wurde in 2 Jahren 3 Mal neu auf ihre Tabletten eingestellt..

Bleibt also Hoffnung :-)
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon mainzerin » 24.10.2013, 07:02

geht mir auch so, ich nehme auch nur 25 und das seit fast zwei jahren.

und auch ich habe genau deine sympthome. mir wurde damals in der SD-praxis erst gar kein zyntigramm (oder wie man das nennt und schreibt) gemacht, die SD wäre ja nicht vergrößert. aha...ich habe davon null ahnung und futtere seit dem täglich brav meine 25µg

Feldweg
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Feldweg » 25.10.2013, 23:30

Tja, ich bin inzwischen so verzweifelt, dass ich daran denke, eigenständig die Dosis zuerhöhen :cry:
Aber ich sollte das wohl nicht machen, sagt die Vernunft. Bisher ist mein Eindruck leider, dass die Ärzte auch nicht genau wissen, was zu tun ist.

Ich bin todmüde - ohne richtig schlafen zu können, die Haare gehen aus und von meiner psychischen Konstitution sprechen wir gar nicht erst. Ich werde dicker und dicker - ohne Hunger zu verspüren. Ich esse - aber aus Vernunft.

Ratlos

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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon mimi » 26.10.2013, 08:26

Ohje, das klingt ja überhaupt garnicht gut. Fühl dich mal gedrückt. Ich weiss, wie du dich fühlst, hab auch nur noch die Hälfte meiner Haare auf dem Kopf :-(

Was sagen denn die Ärzte dazu? Deine neue Ärztin schien doch ganz gut zu sein, oder?
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Feldweg » 26.10.2013, 08:33

Hi, guten Morgen.

Es ist ein ARTZ :wink: Und ja - ich habe einen wunderbaren 1. Eindruck - der allerdings auf seine "Souveränität" und die menschliche "Demut" gerichtet ist - mehr kann ich jetzt noch nicht sagen. Erst am Dienstag ist Termin. Ich muss gestehen, dass ich es nicht :!: mehr ausgehalten habe und nach stundenlanger Lektüre im Internet jetzt seit 2 Tagen selbst um 25 µg erhöht habe. :oops: Ich höre hierbei die Worte des Nuklearmediziners UND des neuen Hausarztes: " 25 µg sind eine Babydosis - und nach 1,5 Jahren Einnahme und Ihren Symptomen kaum angezeigt " Ich werde es ihm aber sagen, natürlich. Interessanterweise ist das Herzrasen etwas zurück gegangen

mimi
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon mimi » 26.10.2013, 13:01

Ich spiel mal nen Moment lang Moralapostel: das war nicht sehr vernünftig und die paar Tage hättest du auch noch ausgehalten...

Berichte mal, was der Arzt am Dienstag sagt. Muss noch bis Mitte November auf meinen Termin warten :-(
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Feldweg » 26.10.2013, 13:46

ich weiß !!!! Total unvernünftig. Ich lass es auch lieber - denn eine WIRKUNG würde ich eh erst in frühestens 1-2 Wochen verspüren :oops: wie ich gerade recherchiert habe. Schaden wird das aber auch nicht anrichten - und DURCHEINANDER ist mein Haushalt allemal - sonst würde ich nicht so abspacken. hast ja recht :?

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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Nougat » 26.10.2013, 21:01

Hey..

ich hab auch ne UF mit Hashimoto dazu. Ich weiß es seit März 2013. Los gings mit den (schleichenden) Symtomen ca. 2010 ca. 1 Jahr nach der Geburt meines Sohnes. Ich hatte dann später auch ganz schreckliche Symtome. Von Haarausfall über depressive Verstimmungen, PMS, ich hatte bzw. hab immer noch ab und an das Gefühl mit allem restlos überfordert zu sein, ich bin absolut überhaupt nicht belastbar, hatte eine Fehlgeburt im Nov. 2012 aber am allerschlimmsten waren die Herzrythmusstörungen. Ich dachte echt ich würde sterben. Die Übelkeit, war bzw. ist da ehrlich noch das kleinste Übel von allem.
Mein TSH war bei 9,86, mein TPO-AK, jenseits von Gut und Böse.
Ich wurde sofort an einen Endokrinologen überwiesen (das ist ein Schilddrüsenspezialist), ich musste 6 Wochen auf einen Termin warten. Mein Hausarzt hat mich bis zum Termin mit L-Thyrox eingestellt. ich hab mit 125mg angefangen. Die ersten 2 Wochen waren super, dann gings rapide bergab. Herzrytmusstörungen, Herzrasen, Angstzustände, Übelkeit usw. nach dem ich selber im Internet rumgelesen hab, hab ich rausgefunden, das die L-Thyrox viel zu hoch dosiert waren. L-Thyrox muss man dem Körper langsam zuführen. Natürlich war WE und ich hab selber in Eigentherapie die Tbl. geviertelt und hab dann nur noch ne viertel Tbl (ca. 25-30mg) genommen. Nach ein paar Tagen gings mir besser. Ich hab das dann meinem Hausarzt auch gesagt und der meinte nur, ja mach wie Du meinst... :roll:. Dann kam endlich der Tag an dem ich Termin beim Spezialisten hatte. Dem hab ich zuerst mal mein ganzes Leid geklagt und der bestätigte mir die anfängliche Überdosierung des L-Thyrox. Dann hat der Endo hat einen Ultraschall von der SD gemacht und stellte gleich mal fest, das die ganze Rechte Seite nicht mehr funktioniert und ich dort mehrere Knoten habe und mir gesagt das ich um eine OP vermutlich nicht drumrumkomme.
Er hat mich noch am selben Tag weiter zum Nuklearmediziner geschickt (war Gott sei dank im gleichen Haus), der hat sofort eine Szintigrafie gemacht. Mir wurde Kontrastmittel gespritzt und die Aufnahme bestätigte das was der Endokrinologe schon gesagt hatte. Mein ganzer rechter Schilddrüsenlappen war inaktiv und voller kalter Knoten. Auch der Nuklearmediziner riet mir zu OP.
Eine Woche (Ende Juni) später hat man mir in einer Klinik mit Schilddrüsenzentrum, in einer eineinhalb stündigen OP unter Vollnarkose die koplette rechte Seite entfernt. Die OP war überhaupt nicht schlimm. Ich hatte kaum Schmerzen. Wurde am einem Donnerstag operiert und durfte am Samstag wieder nach Hause.
Jetzt feilen Endokriologe und Gyn und Hausarzt mit mir an der Feineistellung der Medikamente, alle arbeiten ganz eng zusammen und das ist auch gut so. Ich bin mittlerweile bei 125mg L-Thyrox (immer nach 6 Wochen Blutabnahme und in 25er Schritten nach oben gestiegen) und langsam wirds besser. Durch die UF hatte bzw. habe ich auch noch ne ganze Menge Nebenbaustellen, Eisenmagel, Calciummangel, Vit. D Mangel usw. das einzige was im Rahmen liegt ist Selen und Zink.
Auch durch diese ganzen Mängel in meinem Mineralstoff und Vitaminhaushalt gings mir körperlich einfach so mies. Ich hab meine Ernährung, weil ich keine Eisenpräperate vertrage, ein bissl umgestellt und esse und trinke viel eisenhaltiges, nehme Magnesium und Calcium. Auch wenn ich oft total antriebslos bin, zwinge ich mich aufzustehen. Die oberste Priorität hat meine Familie, mein Kind, mein Mann, mein Hund. Für kann ich mich aufraffen, so normal wie möglich zu leben und mich nicht von meinen Symtomen in die Knie zwingen zu lassen. Ist oft schwer, aber es geht und es wird jetzt auch langsam besser.

Was ich Dir rate, such unbedingt einen Spezialisten auf. Die wenigsten Hausärzte sind auf Schilddrüse spezialisiert und sagen den Pat. ihre Symtome wären psychischer Natur. Ebenso sind bei denen die Blutwerte und Referenzwerte anders. Beim Hausarzt ist ein TSH-Wert zwischen 2,5 und 5,0 normal. Da schlagen Gynäkologen und Endokrinologen die Hände über dem Kopf zusammen bei denen gilt der Referezwert des TSH zwischen 0,5 - max. 2,5. Alles was drüber geht ist zu hoch.
Die OP war das beste was ich machen konnte. Gott sei Dank war kein Knoten bösartig. Momentan liegt mein TSH-Wert bei 2,67.
Im Dez. hab ich noch mal Termin beim Endokrinologen, da wird dann der erste Kontrollultraschall nach der OP gemacht und meine Blutwerte noch einmal kontolliert. Aber ich vermute ich komm mind. auf die 150mg.

Das Du von 25mg auf 50 hochgestuft hast bringt Dich bestimmt nicht um, trotzdem würde ich an Deiner Stelle wirklich einen Spezialisten aufsuchen, der Dich richtig durchcheckt.
Im Internet findst Du mit sicherheit Endokrinologen bzw. Schilddrüsenzentren in Deiner Nähe.

Die Schilddrüse ist wirklich ne linke Bazille und kann einem das Leben zu Hölle machen, wenn da was nicht stimmt. Es leiden soviele Menschen unter der Schilddrüse. Leider wirds leider von den meisten Ärzten sehr spät erkannt, die Pat. haben oft jahrelange Odysseen und Ärztemarathons hinter sich, bis irgendwann mal einer auf die Schilddrüse kommt.

Ich wünsch Dir alles gute..
Nougat
LG
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Abbel » 26.10.2013, 21:27

Nougat, ging es dir nach der OP direkt besser? Letztes Jahr, als ich stationär war, hatte ich eine Dame auf dem Zimmer, die machte echt garnichts mehr. Schlief nur noch und aß nichts. Nach ihrer OP war sie SOFORT wie ausgewechselt und hat gelacht und ging viel spazieren!
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Feldweg » 27.10.2013, 01:45

Oh je - was ne krasse Geschichte Nougat :cry:

Ich hoffe, es geht Dir ok? Jetzt.
Ich warte halt die 3 Tage bis zu den Befunden noch ab - was soll ich sonst machen. Ich fühle mich so "ausgeliefert" - kann gegen diese Absturzgedanken und das schwammige Grundsatzgefühl derzeit kaum was ausrichten. Wenn ich mir überlege, dass ich das u.U. schon seit Jahren schleppe - und mir so viele Leute gesagt haben, ich "solle das Leben mal genießen und nicht ständig in Sorge, traurig, ängstlich ... oder sonst was sein" Mann Mann.

Ich erkenne mich ja selber kaum. In den letzten 1,5 Jahren insbesondere. Derzeit bin ich tatsächlich arbeitsunfähig, habe Angst, dass ich gekündigt werde - weil ich eben schon so oft ausgefallen bin. Im Nachhinein erklärt sich meine Anfälligkeit für jeden Mist. klar. Und auch die "Labilität". Blöd nur, dass so viele Menschen sich da natürlich prompt drauf gesetzt haben und nun möchte ich schreien vor Wut: "Ihr Idioten - was bildet Ihr Euch ein" :twisted:
Zur RICHTIGEN Wut fehlt mir derzeit die Kraft leider.
Ich fühle mich, wie eine "alte Frau" - abwarten, was der Doc sagt am Dienstag

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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Nougat » 27.10.2013, 18:32

Hallo,

@Abbel: Nein, mir gings nicht sofort besser nach der OP. Schon in dem Sinne, dass die Angst weg war das da irgendwas bösartiges drin war. Aber rein von den Symtomen her gings mir nicht besser. Wie gesagt das kommt jetzt erst langsam. Die OP ist jetzt 4 Monate her. Aber das hat mir der Endokrinologe gleich gesagt, dass die Feineinstellung und somit ein auf und ab der Symtome bis zu einem halben Jahr oder noch länger dauern kann.

@Feldweg: Es geht langsam aber sicher bergauf. Letztes Jahr um diese Zeit, gings mir wie Dir jetzt. Panik, Angstzustände und unglaubliche Sorgen um meine Familie, dazu die körperlichen Symtome. Die Fehlgeburt im Nov. tat dann ihr übriges dazu. Ich musste mich wirklich zwingen und aufraffen mich mit meinem Kind zu beschäftigen und rauszugehen, meine Genervtheit und Gereiztheit im Zaum zu halten, gleichzeitig die Angst es könnte ihm irgendwas passieren. Es gab Abende da saß ich hilflos an seinem Bett, wenn er schlief und hab Rotz und Wasser geheult, weil ich Horrorvostellungen hatte, was ihm alles passieren könnte.
Das wurde wirklich erst besser als ich anfing die L-Thyroxin zu nehmen.
Ich werde immer Medikamente nehmen müssen und mein Leben lang regelmäßig die Schilddrüse kontrollieren lassen. Ich hab das Gefühl ich bin auf einem guten Weg. Was ich jetzt noch ein bissl in den Griff kriegen muss, ist meine innere Unruhe und der Druck auf mich selber. Ich hab mich dummerweise in einen Froum angemeldet für Schilddrüsenpatienten mit Hashimoto, Morbus basedow usw. und hab mich teilweise von den Usern dort wirklich verrückt machen lassen. Da sind teileweise User dabei die zelebrieren ihre Schilddrüsenerkrankungen derart dass es einem Angst machen kann. Für alles was im Leben nicht läuft, für jeden Furz der ihnen quer sitzt wird die Krankheit verantwortlich gemacht frei nach dem Motto: Ich habs an der Schilddrüse und kann deshalb das und das nicht machen.... Das ist und war für mich ein absolutes "No-Go".
Die zerplücken dort Blutbilder bis ins kleinste Detail und analysieren sich und andere kaputt. Jeder Doc ist ein Trottel, weil er den und den Wert nicht abgenommen hat, das HoloTC nicht gemacht wurde und der Wert ihre Meinung nach völlig am Leben vorbei ist.
Das hat mich kaputt gemacht, meine Gedanken kreisten nur noch um Blutbilder, Werte, Mängel usw. ich hab mich völlig verrückt machen lassen. Als man mir in dem Forum schließlich erklärt hatte, dass ich an einem Eisenmangel leiden würde, der ja schon fast lebensgefährlich sein würde, hab ich mit meinem Hausarzt über eine Eiseninfussion gesprochen, gottsei dank hat der mir dann die Augen geöffnet und mir in einem sehr ernsten Gespräch erklärt, das eine Eiseninfusion nur in absoluten Notfällen gegeben wurde und ich definitiv keiner sei. Ich hab mich dann auch sofort aus diesem Forum abgemeldet und beschlossen mir keine Gedanken mehr um irgendwelche Werte, Mängel usw. zu machen. Das war das Beste was ich tun konnte.

Sich belesen und sich über die Krankheit informieren ist richtig, aber alles mit Maß und Ziel.
Ich gehe alle 6 Wochen zur Blutabnahme bis die Feineinstellung rum ist und dann nur noch zu den notwendigen Kontrollen.
Ich möchte ein 2. Kind und da müssen die Werte in Ordnung sein, aber ansonsten lass ich mich mit Sicherheit nicht (mehr) von irgendeiner Krankheit kontrollieren, dass hatte bzw. habe ich (noch ab und an) mit der Emo zur Genüge.
LG
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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Susa » 30.10.2013, 17:01

Ich werde auch gequält aber mit Hashi :(

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Re: AW: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Sase » 01.11.2013, 08:18

@nougat: :top: deinen letzten beitrag find ich total klasse! wollte ich einfach mal so loswerden.
Niemand wird kommen, um dir zu helfen - Du musst es selbst tun!

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Re: SD - Unterfunktion und die Folgen (bei MIR)

Beitragvon Nougat » 01.11.2013, 21:23

Danke Sase, es war ein langer Kampf hier hinzukommen und es wird ein noch längere Kampf weil ich noch nicht angekommen bin wo ich hinwill, aber wem erzähl ich das? Es gibt immer wieder Rückschritte, aber jeder Rückschritt bedeutet auch wieder einen Schritt nach vorne in eine andere - vielleicht bessere Richtung.
LG
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