Wie verläuft eine Therapie?

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danni:.
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Wie verläuft eine Therapie?

Beitragvon danni:. » 10.10.2013, 13:48

Hi, ich bin fast 18 Jahre alt und leide schon seit Kindergartenzeiten an der Emetophobie. Ich habe wirklich keine Lust mehr darauf, diese scheiß Angst macht mir das Leben schwer. Ich habe mir schon überlegt in Therapie zu gehen und Freunde sagen mir das auch immer wieder.
Aber ich habe auch irgendwie Angst vor der Therapie, weil ich nicht weiß was mich erwarten wird. Wie genau wird man denn mit der Angst konfrontiert? Es wäre lieb wenn jemand seine Erfahrungen teilen könnte. :)

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mainzerin
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Re: Wie verläuft eine Therapie?

Beitragvon mainzerin » 10.10.2013, 15:10

liebe danni, viele emos haben angst bei einer therapie, dass man sie zum erbrechen zwingt oder ähnliches. mal kurz vorweg: du wirst zu NICHTS gezwungen!!

für unsere angst ist eine mischung aus gespräch- und konfrontation am besten. das ist schwer zu beschreiben. ich habe ja z.b. überall angst, dass mir übel werden könnte. das heißt ja jetzt aber nicht, dass ich angst habe, einkaufen zu gehen oder auto zu fahren. das ist schon ein bißchen schwer.

am besten ist es, wenn dir ein therapeut erst einmal genau zuhört und mit dir zusammen erarbeiten kann, woher die angst kommt, warum sie da ist, und wieso du so angst vorm erbrechen hast.

lass dich nicht entmutigen, wenns mit dem ersten threapeuten nicht klappt, du kannst bis zu 5 probestunden machen, bevor die "richtige" therapie beginnt. hab keine angst davor. es ist sicherlich nicht immer angenehm, aber niemand, wirklich niemand wird dich zwingen zu brechen, ok?

liebe grüße

danni:.
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Re: Wie verläuft eine Therapie?

Beitragvon danni:. » 10.10.2013, 17:45

Dankeschön. Ja ich hatte schon Angst, dass ich jmd beim Übergeben zusehen müsste oder es selber machen muss. Da hast du mich beruhigt.


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