Therapie was wird gemacht?

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Mimi226
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Therapie was wird gemacht?

Beitragvon Mimi226 » 07.08.2013, 14:28

Hallo,

ich habe mich ja gestern im Forum vorgestellt und auch jetzt schon einiges gelesen.
Aber das wirft irgendwie bei mir immer mehr fragen auf.
Wie ist das mit einer Therapie? Was wird da genau gemacht?
Mein Arzt weiß nichts von meiner Phobie, weil es mir peinlich ist. Soll ich mit ihm darüber sprechen?
Ab wann sollte ich eine Therapie machen?
Im Moment geht es mir relativ gut, allerdings hatt ich vor 2 Jahren meinen absoluten Tiefpunkt und keiner wusste warum es mir so schlecht ging.
Hatte eine Magenspiegeleung und der Arzt meinte nur ich hätte das Reizdarmsyndrom. Hatte bzw. habe ich auch aber durch die Phobie habe ich das natürlich alles noch viel schlimmer empfunden und es wurde dadurch auch schlimmer.
Was wenn es aber irgendwann wieder so einen Tiefpunkt gibt? Soll ich erst dann mit meinem Arzt sprechen oder lieber gleich damit anfangen bevor es wieder dazu kommt?

Ich weiß es sind einige Fragen aber ich hoffe das es trotzdem verständlich war :wink: .

LG Mimi

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Lourie_93
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Registriert: 31.10.2013, 12:37

Re: Therapie was wird gemacht?

Beitragvon Lourie_93 » 01.11.2013, 19:00

Genau die gleiche Frage stellt sich mir auch, viele reden hier immer von Klinikaufenthalten und so, ist das wirklich notwendig....
Mir geht es zwar aktuell nicht so gut, aber da ich studiere erscheint mir das schon etwas hart, mich gleich in eine Klinik einweisen zu lassen. Wenn jemand hier Erfahrungen hat möge er sie doch hier rein schreiben und uns von unserer Unwissenheit befreien. :P
glG

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Jacey
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Wohnort: Großraum Stuttgart

Re: Therapie was wird gemacht?

Beitragvon Jacey » 12.01.2014, 14:37

Hei,

Eure Fragen sind zwar schon ein paar Wochen alt, aber ich hoffe, ich kann trotzdem noch was zur Beantwortung beitragen.

Also, ich habe Emo seit ich denken kann.
Dass es sich um Emo handelt war mir zunächst nicht klar, ich habe nach meiner Ausbildung (das war 2003) mit einer Therapie angefangen, weil ich nicht mit zu Geschäftsessen/-reisen gehen konnte, weil mir dann dauerübel war.
Das war eine Verhaltenstherapie und ich habe die Essensprobleme ziemlich gut in den Griff bekommen.

Dass ich unter Emo leide, habe ich so 2008 oder 2009 "herausgefunden". Maßgeblich war hier das Forum beteiligt. Habe dann auch mit meiner Therapeutin darüber gesprochen, sie kannte das aber nicht. Wir haben weiterhin die "normale" Verhaltenstherapie gemacht. Ich hatte gute und sehr schlechte Phasen. In den guten war ich gar nicht zur Therapie, in den schlechten wöchentlich.
Persönlich denke ich, dass ein Klinikaufenthalt manchmal besser ist, als eine ambulante Therapie, da man sich hier einfach auf das Problem besser konzentrieren kann. Ggf. ist auch eine ambulante Tagesklinik eine Alternative.
Ich selber merke gerade in letzter Zeit, dass mich die Therapiesitzungen nicht weiter bringen. Ich habe diese immer nach der Arbeit, komme meist "abgehetzt" hin, dann 50 min. "Problem wälzen" und dann erst wieder im Folgemonat.

Das Thema "Klinikaufenthalt" sollte Euch nicht abschrecken, da es sicherlich für viele hilfreicher ist, als eine normale Therapie, aber oft ist auch die normale Therapie ausreichend. Ich denke, dass liegt auch immer daran, wie schwerwiegend die Probleme sind, woher sie kommen, wie lange sie da sind, etc.

Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen weiterhelfen. Wenn noch Fragen sind, einfach melden.

VG Jac.
Wer keine Angst vor dem Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
Und schlimmer als (zeitweise) mein Leben, kann die Hölle gar nicht sein.


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