Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

...alles über Selbsthilfegruppen, Therapiearten, Therapieerfahrungen und Wissenschaft

Moderatoren: Kinabalu, Ohlone, *

skittles
Beiträge: 73
Registriert: 23.12.2012, 11:23
Wohnort: Kreis Borken

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon skittles » 23.04.2013, 20:33

Hab das mitra jetzt mit Absprache abgesetzt. Sollte auch von heute auf morgen nichts nehmen. Seitdem ist mir allerdings wieder so schlecht und frage mich ob es daran liegen kann.. schrecklich diesee es wird nicht besser wenn ichs nehm aber schlechter wenn ichs nichtmehr nehm..

Benutzeravatar
Bellchen
Beiträge: 347
Registriert: 22.01.2009, 23:22

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Bellchen » 17.05.2013, 10:24

Und wie geht es dir inzwischen ohne Mirtazapin?

Ich nehme immer noch die 30 mg abends. Bekommt mir sehr gut.

skittles
Beiträge: 73
Registriert: 23.12.2012, 11:23
Wohnort: Kreis Borken

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon skittles » 17.05.2013, 22:35

Ich muss ehrlich sagen, die ersten 2 Wochen waren super super hart. Keine Ahnung obs daran lag, aber ich schaffs mittlerweile ein wenig besser. Hab auch schon 2,3 Kilo wieder abgenommen und die Fressattacken sind weg :D ich freu mich, dass es dir sogut hilft. :) Nehme jetzt nurnoch 50mg Opripramol morgens und Abends 100. Werd wohl erst in der Therapie wieder eingestellt, laut meinem Psychater.

Benutzeravatar
Bellchen
Beiträge: 347
Registriert: 22.01.2009, 23:22

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Bellchen » 10.07.2013, 09:37

Ist vielleicht ne dämliche Frage, aber kann es sein, dass durch das Mirtazapin irgendwie das Blut anders schmeckt oder riecht? In diesem Sommer sind eigentlich sogar mehr Mücken da als sonst, durch das Hochwasser vom Juni und ich hatte erst einen Mückenstich und das obwohl ich sogar ne Mücke hier über Nacht drin hatte, aber die hat mich nicht angerührt, kam nichtmal in meine Nähe und abends im Garten haben meine Eltern haufenweise Mückenstiche bekommen und ich keinen einzigen.

somedays
Beiträge: 37
Registriert: 27.12.2011, 22:40

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon somedays » 10.08.2013, 10:57

Na,

ihr habt ja fleißig ohne mich weiter geschrieben :)

Ich habe bis Ende Mitte Juni 30 mg Mirtazapin genommen, dann nur noch 15 mg, bis Ende Juni. Habe keine wirklchen Absetzerscheinungen gehabt.

Aber auch keine wirkliche Wirkung, genau so wie vor einem Jahr. Das letzte viertel Jahr war das "angenehme" Einschlafen verschwunden. Es war genau so, als ob ich nichts nehmen würden. Darum wollte ich es jetzt absetzen. Meine Blutwerte waren alle i.O.

Da es mir aber immer noch nicht so gut geht, ich zwar vieles versuche und auch schaffe, mir in Angstsituation imme so übel ist und ich immer daran denken muss "hier bitte nicht übergeben" war ich letzte Woche mal bei einem ganz anderen Neurologen, das Mirtazapin habe ich ja im Krankenhaus bekommen, bzw. eine Ambulante Praxis innerhalb des Krankenhauses.

Der neue Neurologe konnte mich verstehen und mir zugesichert, dass eine andere medikamentöse Behandlung meinen Therapieerfolg unterstützen kann. Er wollte mir nichts verschreiben, was abhänig macht und nun habe ich Venlafaxin (ein SNRI) bekommen. Das nehme ich nun seit 4 Tagen und das Ergebnis ist, dass mir seit 4 Tagen übel ist und ich nur sehr wenig Essen kann. Und wenn mir natürlich übel ist, kann ich nicht viel unternehmen... ein Teufelskreis.
Bis Montag/Dienstag will ich noch warten, wenn es bis dahin nicht besser ist, muss ich da wohl wieder anrufen und Fragen, wie es weiter gehen soll.. ich wollte mit dem Medikament ja die Übelkeit und Anspannung senken und nicht verstärken. ;-) Das es natürlich erst ein mal wirken muss, ist mir bewusst.

Beim Mirtazapin hatte ich nun mal, außer die Gewichtszunahme und der Müdigkeit Abends, gar keine Nebenwirkungen im Magen-Darm Bereich.

Zu Venlafaxin habe ich in diesem Forum leider nichts gefunden. Schade. :-)

berniebaby
Beiträge: 35
Registriert: 13.05.2010, 12:50
Wohnort: Allgäu

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon berniebaby » 10.08.2013, 13:13

Hallo. Ich nehme selbst 75 mg Venlafaxin. In der Anfangszeit war mir auch übel und ich hatte Schwindelattacken. Dasselbe auch wenn ich mal eine Tablette vergesse. :shock:
Leider spüre ich keine wirkliche Wirkung obwohl ich schon länger damit eingestellt bin. Hab demnächst aber einen Termin beim Neurologen wo entschieden werden soll wie es weitergeht. :?

Benutzeravatar
Abbel
Moderatorin
Moderatorin
Beiträge: 269
Registriert: 29.10.2004, 12:24
Wohnort: Leverkusen

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Abbel » 10.08.2013, 15:30

Ich habe mit Venlafaxin nur schlechte Erfahrungen gemacht. Aber das ist bei jedem unterschiedlich..
Bei Beginn der Einnahme war mir auch leicht übel. Eine antidepressive Wirkung habe ich nie bemerkt und ich habe nur noch geschlafen. Das Absetzen war für mich das schlimmste. Dazu möchte ich mich aber nicht äußern .
No Narcotics In My Brain Can Make This Go Away
http://www.howdoeshomeopathywork.com/

Benutzeravatar
Giiqii
Beiträge: 71
Registriert: 25.04.2012, 17:57
Wohnort: Roggenhagen (Mecklenburg-Vorpommern)

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Giiqii » 02.09.2013, 00:25

Hallo ihr lieben ;)
Ich selbst nehme seit ca. nen dreiviertel Jahr 15mg mmirtazapin. Die ersten Wochen waren echt nicht leicht mir war dauer übel und war immer total gerädert, aber nach 2 Wochen wurds besser.
Wirkung hat es nur leider 4 Monate gebracht. Aber da ich einschlaf-allg Schlafstörungen habe war das immer positiv.
Fazit : es hilft nicht lange und sind etwas unangenehme Nebenwirkungen
ABER man kann schlafen, das ist garantiert :) lg Steffi
Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen,
fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben

lauri00
Beiträge: 11
Registriert: 11.09.2013, 14:39

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon lauri00 » 13.09.2013, 13:03

Huuuhuuu :)

Ich habe in der Klinik auch Mirtazepin bekommen 7,5mg, die ersten 1-2 Wochen war ich ständig müde und habe
mich teilweise wie besoffen gefühlt besonders nach dem aufstehen.
Aber direkt am ersten Tag habe ich mich gefühlt alles zu schaffen und alles zu können und hatte unendlichen Appetit :D .
Mitlerweile geht es nehme sie jetzt ca. 5 Wochen habe aber das Gefühl keine Veränderung zu verspüren, meine
Panikattacken häufen sich eher und sind wenn noch heftiger als vorher.
Habe allerdings auch gehört dass nicht alle auf Serotonin-Wiederaufnahmehemmer setzen sondern
auch auf tryptophanreiche Ernährung.
Vielleicht gab es schönere Zeiten, aber diese ist unsere !

Jean-Paul Sartre

Benutzeravatar
Bellchen
Beiträge: 347
Registriert: 22.01.2009, 23:22

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Bellchen » 05.10.2013, 10:22

Ich nehme immer noch die 30 mg. Vertrage es nach wie vor super. Leider hilft es aber in schlimmen Phasen nicht gegen die Angst und Panik. Ich habe in den vergangenen Wochen wieder 4 Kilo abgenommen, weil es mir so schlecht ging. Da habe ich auch nicht viel von Appetitsteigerung gemerkt. Ich hoffe, dass ich das Gewicht wieder drauf kriege. Gegen die innere Unruhe hilft es mir aber ganz gut. Ich habe das richtig gemerkt, als es mir jetzt so schlecht ging, da war ich so unter Spannung und unruhig und wenn ich die Tablette abends genommen habe, ging es mir eine halbe Stunde später schon besser und dann konnte ich auch schlafen. Nur am Tag war ich dann wieder zunehmend unruhig. Habe mich auch gefragt, ob ich (zumindest in solchen akuten Phasen) nicht eine Höherdosierung bräuchte. Naja, jetzt geht es ja langsam wieder besser.

Dann sollte ich ja vor einem Monat Paroxetin zusätzlich nehmen, aber das habe ich (zusammen mit dem Mirtazapin) nicht vertragen. Da war mein Blutdruck abends/morgens so abgesackt, dass ich fast umgekippt bin usw.

@ somedays: Wie lange hast du denn insgesamt das Mirtazapin genommen? Bei mir ist die schlaffördernde Wirkung bisher noch da. Ich nehme es jetzt schon ein dreiviertel Jahr.
Und hat sich das mit dem Venlafaxin eingepegelt?
Das mit der Übelkeit und kein Appetit ist genau das, weshalb ich immer so Angst habe vor Tabletten und meistens keine nehme.

@ lauri00: Ich hatte in der Klinik den ersten Tag auch nur 7,5 mg genommen und davon absolut gar nichts gemerkt (ich wollte aber nicht gleich 15 mg nehmen, weil ich erstmal sehen wollte, ob ich das zeug vertrage). Da meinten die Ärzte schon, dass das ja auch so eine geringe Dosis ist usw. Aber interessant, dass du da so eine Wirkung hattest. Bei den 15 mg, die ich dann einen Monat lang hatte, war ich am Tag immer relativ müde und hatte mehr Appetit und ruhiger wurde ich davon aber nicht. Mit den 30 mg war es dann besser.

lauri00
Beiträge: 11
Registriert: 11.09.2013, 14:39

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon lauri00 » 05.10.2013, 22:38

Hey Bellchen,

ja, aber ich sollte bei 7,5 mg bleiben was ich auch komisch fand weil das ist ja echt sehr wenig und da das alles nicht geholfen hat und trotz Tabletten immer schlimmer wurde habe ich sie dann abgesetzt...

LG
Vielleicht gab es schönere Zeiten, aber diese ist unsere !

Jean-Paul Sartre

morninglight
Beiträge: 2
Registriert: 13.10.2013, 16:03

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon morninglight » 13.10.2013, 16:31

Ich habe auch Mirtazapin verordnet bekommen, am Anfang eine halbe 15mg Tablette, also eigentlich nichts, die mich aber in den ersten zwei Tagen total umgehauen hat. Konnte kaum klar denken und war extrem müde. Nach zwei Wochen wurde es besser und ich hab auf eine ganze erhöht (aber immer noch 15mg). Seit ich die nehme, klappt es mit dem Essen etwas besser, aber das ist leider alles. Vielleicht liegt es an der geringen Dosis, aber ich habe weder das Gefühl, dass meine Stimmung besser ist, noch dass ich abends besser einschlafen kann. Panikzustände werden auch nicht weniger.
Ich hatte aber eine Phase in der mir Abends nach dem Einnehmen immer etwas komisch geworden ist, deshalb hatte ich es kurzzeitig abgesetzt. Der Tag dadrauf war furchtbar, mir war nur schlecht und ich konnte nichts essen. Als ich es wieder regelmäßig genommen habe, ging die Übelkeit wieder weg. Das ist halt das was ich immer merke.. wenn ich es Abends mal nicht nehme oder vergesse, weiß ich dass der nächste Tag anstrengend wird :/
Aber ich überlege zur Zeit die Dosis mal zu erhöhen.

Benutzeravatar
Bellchen
Beiträge: 347
Registriert: 22.01.2009, 23:22

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Bellchen » 22.10.2013, 11:12

Erhöhst du die Dosis einfach selbst? Ohne das mit einem Arzt abgesprochen zu haben, würde ich da lieber nichts ändern.

Wenn ich die Tablette mal nicht nehme, merke ich am nächsten Tag so gut wie nichts anderes. Höchstens etwas mehr Unruhe. Aber in den letzten Monaten war das nur 2mal, dass ich die Tablette mal nicht genommen habe.

lauri00
Beiträge: 11
Registriert: 11.09.2013, 14:39

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon lauri00 » 18.11.2013, 23:47

Hat jemand schon Erfahrung mit cipralex gemacht und kann berichten ?
Vielleicht gab es schönere Zeiten, aber diese ist unsere !

Jean-Paul Sartre

Benutzeravatar
Giiqii
Beiträge: 71
Registriert: 25.04.2012, 17:57
Wohnort: Roggenhagen (Mecklenburg-Vorpommern)

Re: Mirtazapin - Erfahrungsaustausch

Beitragvon Giiqii » 19.11.2013, 13:13

Ja und das sehr schlechte, Wirkung nur bedingt gewesen und die absetzerscheinungen der Horror. Aber jeder reagiert anders vielleicht hilft es dir ja.
Viel Glück
Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen,
fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben


Zurück zu „Therapie, SHGs & Medizinisches“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast