Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

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Megan.Morgue
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Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Megan.Morgue » 04.08.2015, 00:30

Guten "Abend" ihr Lieben

Ich wollte euch mal fragen ob ihr schonmal ein Ernährungstagebuch oder Medikamententagebuch (oder beides) geführt habt oder aktuell führt.
Bei dem letzten Gespräch mit meiner Psychotherapeutin hat sie mir nahe gelegt damit mal anzufangen um auszuschließen ob ich eventuell Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe. Ich mach das jetzt schon 3 Wochen und es ist wirklich sehr interessant das mal schriftlich zu sehen was man so den ganzen Tag isst bzw. wann man sich wie fühlt.
Da ich auch mehrere Medikamente nehmen muss schreibe ich die auch mit rein. Auch jede "Notfall"medikation, jede Kopfschmerztablette, jedes kleine bisschen schreib ich auf.

Was ich bisher feststellen konnte ist, dass ich mich noch viel zu ungesund ernähre. Daran arbeite ich auch momentan.
Leider konnte ich noch keinen Zusammenhang zwischen der Übelkeit und dem Rest feststellen. Das einzige was ich weiß ist, dass es mir immer dann schlecht geht, wenn ich ausm Haus muss :(

Jetzt bin ich einfach neugierig welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

Wünsche euch eine gute Nacht :)
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dariusbritt
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon dariusbritt » 04.08.2015, 22:22

Bin gerade ein kleines bisschen verwundert, dass die Empfehlung tatsächlich von deiner Psychotherapeutin kommt.
Klar, Unverträglichkeiten etc. ausschließen ist ein Ansatz, aber sowas sollte eher vom Hausarzt o.ä. kommen, da der am ehesten einschätzen kann, ob deine Symptome überhaupt Anlass dazu geben, in diese Richtung zu "forschen".

Gerade bei der Emetophobie, wo es so wahnsinnig oft um Kontrolle geht, halte ich das tatsächlich schon fast für Kontraproduktiv. Allerdings kann ich natürlich auch nur von mir ausgehen.
Nur mal angenommen, es geht dir an einem Tag jetzt wirklich schlechter, vielleicht hast du sogar Symptome wie Durchfall oder musst dich übergeben. Mit diesem "einen Mal" kannst du Lebensmittel nicht sofort als Auslöser ausmachen - würdest du es allerdings noch einmal drauf ankommen lassen oder das, was du davor gegessen hast, dann um jeden Preis meiden, weil es ja noch mal passieren könnte?

Es füttert meiner Vorstellung nach einfach nur ungemein den Kontralldrang, den viele Emos ohnehin schon haben, dadurch dass man eben genau den Überblick hat, was man wann gegessen hat und wie sich das auf den Körper ausgewirkt hat. Ziel ist es ja eigentlich, nicht mehr ständig darüber nachzudenken, was man essen "darf/kann" - was "sichere" Lebensmittel sind.

Wie gesagt, ob es Anlass dazu gibt, sich über Nahrungsmittelunverträglichkeiten Gedanken zu machen, würde ich eher mit meinem Hausarzt als mit meiner Therapeutin besprechen. Bei Emo ist es aber wohl wahrscheinlicher, dass es eben nur Angst ist. Gerade da es, wie du schreibst, schlimmer wird, wenn du aus dem Haus musst. ;)

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Megan.Morgue
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Megan.Morgue » 04.08.2015, 22:52

Danke für deine Antwort.
Ja also meine Hausärztin schiebt jedes meiner Symptome auf meine Psyche. Ich klage seit Jahren über immer wieder kommende Übelkeit und ich wurde nicht ein einziges Mal richtig untersucht (selbst als ich fast einen Blinddarmdurchbruch hatte musste ich sie drängen mich zu untersuchen) Meine Therapeutin meint eben es sollten alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen werden.

Über die Sache mit dem Kontrolldrang hab ich noch garnicht nachgedacht. Da hast du wohl recht, dass das bei den meisten eher kontraproduktiv ist.
Mir hat es ja bisher eher geholfen, da ich festgestellt habe, dass meine Beschwerden unabhängig vom Essen sind... nur bekomm ich von zu viel Kaffe gern mal Durchfall xD aber das ist ja bei manchen einfach so!
Stimmt müsste ich mich mal erbrechen würde ich den Nahrungsmitteln, die ich vorher gegessen hab, wohl eher kritisch gegenüber stehen (hab mich mal nach zuviel Pfirsich Eistee übergeben und kann nichtmal mehr den Geruch ertragen)

Danke nochmal für deine Antwort. Ich werde das nochmal gut überdenken, ob ich das Tagebuch dauerhaft führen will... werde es vielleicht zu einem reinen Medikamententagebuch umwandeln, das mir beim Absetzen hilft. Will auf keinen Fall noch ein Vermeidungsverhalten entwickeln.
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon mimi » 04.08.2015, 23:39

Wenn es um Konzrollzwang geht, bin ich da vollkommen eurer Meinung, allerdings kann so ein Tagebuch durchaus auch hilfreich sein.

Mir ist dadurch zum Beispiel erst bewusst geworden, wie viel und ungesund ich esse und wie vielen Lebensmitteln ich von Grund auf schon aus dem Weg gehe. Daran hab ich dann gearbeitet - mit Essensplan im Voraus (also sonntags Rezepte suchen und montags entsprechend einkaufen und kochen) und Tagebuch, ob das so funktioniert, wie geplant.

Man kann die Kontrolle also auch positiv nehmen - auch wenn das Risiko zum negativen sicher immer da ist.

Das mit dem Pfirsich-Eistee kann ich total verstehen, bei mir sind das Gummibärchen. Die meide ich allerdings nicht aus Angst, sondern mittlerweile aus Ekel vor dem Geruch, dem Geschmack und der Konsistenz. Ugh.
Lady Angst bittet zum Tanz, ich nehm die Beine in die Hand - ich sing nie mehr die alten Lieder und ich brenne den Tanzsaal nieder!

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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon dariusbritt » 04.08.2015, 23:51

Ja, dem stimme ich zu. Sollte auch eher nur so eine kleine Warnung sein, dass sich sowas auch ins Negative entwickeln kann. ;)

Aber du hast absolut recht, wenn man dadurch negative Verhaltensmuster aufdeckt und nicht neue Entwickelt, ist es definitiv was positives! Und nicht bei jedem ist die Gefahr, dass es zu einem Zwang wird, gleichermaßen ausgeprägt. :)

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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon eswirdbesser » 05.08.2015, 21:19

Hallo,

ich halte es für sehr Sinnvoll Tagebuch zu führen.

Die erste interessante Erkenntnist ist doch schon, dass dir übel wird, wenn du aus dem Haus gehst. Das wird ganz sicher eine Angst sein, die das auslöst. Schreibe auch dazu ruhig immer noch auf, wann du Angst bekommst, wie sich die Angst anfühlt, wie stark die Angst ist. Schreibe Dir aber auch auf, wenn du einen Erfolg gehabt hast. Zum Beispiel einen Apfel gegessen, der schon ein paar Tage länger rumlag. Oder mit dem Bus gefahren, obwohl der sehr voll war, etc..
Sowas hat mir enorm geholfen, in dem ich das einfach nochmal schriftlich festgehalten und mir vor Augen geführt habe.

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Megan.Morgue
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Megan.Morgue » 06.08.2015, 00:32

mimi hat geschrieben:Mir ist dadurch zum Beispiel erst bewusst geworden, wie viel und ungesund ich esse und wie vielen Lebensmitteln ich von Grund auf schon aus dem Weg gehe. Daran hab ich dann gearbeitet - mit Essensplan im Voraus (also sonntags Rezepte suchen und montags entsprechend einkaufen und kochen) und Tagebuch, ob das so funktioniert, wie geplant.


Das mit dem Essensplan ist mal ne klasse Idee. Ich selber ess viel zu viel Fertigessen und koche nur noch selten. Ich sollte das auf jeden Fall mal wieder anfangen... und wenn es nur ein bis zweimal die Woche ist.

dariusbritt hat geschrieben:Ja, dem stimme ich zu. Sollte auch eher nur so eine kleine Warnung sein, dass sich sowas auch ins Negative entwickeln kann.


Danke! Ich nehme die Warnung an und behalte das immer im Hinterkopf. Der Grad zwischen positiver und negativer "Kontrolle" kann manchmal sehr schmal sein.

eswirdbesser hat geschrieben:Schreibe Dir aber auch auf, wenn du einen Erfolg gehabt hast. Zum Beispiel einen Apfel gegessen, der schon ein paar Tage länger rumlag. Oder mit dem Bus gefahren, obwohl der sehr voll war, etc..
Sowas hat mir enorm geholfen, in dem ich das einfach nochmal schriftlich festgehalten und mir vor Augen geführt habe.


Ja das mache ich schon seit Anfang des Jahres. Ich hab mir extra einen Kalender gekauft und schreibe immer rein, was ich so erledigt habe, wann ich was geschafft habe, wenn was besonderes passiert ist oder auch, wenn es mir mal besonders schlecht ging. Das ist allerdings getrennt von dem Ernährungs-/Medikamententagebuch.
Und Ja das hilft wirklich sehr! Man vergisst so schnell wenn mal was positives passiert, da ist es schön es schriftlich festzuhalten!
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Parasomnia » 06.08.2015, 09:02

Hallo liebe MeganMorgue,

ich finde ein Tagebuch gar nicht so kontraproduktiv, sofern man dann in der Lage ist, anzuerkennen, wenn die körperlichen Beschwerden keine körperlichen Ursachen in Form von Unverträglichkeiten oder dergleichen haben. Ich habe auch eine Magenspiegelung machen lassen, einige Unverträglichkeitstests, ohne, dass dabei etwas herausgekommen wäre, das meine Beschwerden hinreichend erklärt hätte. Nachzuforschen, um alles Körperliche auszuschließen, ist gut. Aber wenn die "Forschungsergebnisse" dann da sind, muss man sie akzeptieren.

Was auch hilfreich sein kann in diesem Zusammenhang: ein Übelkeitstagebuch. Aufschreiben, wann dir übel wird, in welcher Situation du dich befindest, was du davor gedacht hast oder jetzt denkst. So kann man mit ein bisschen Aufwand herausfinden, mit welchen Gedanken und Gefühlen die Übelkeit möglicherweise verknüpft ist, wenn sie eben nicht körperlich ist. Wenn du sagst, dass sie meistens auftritt, wenn du aus dem Haus gehst, liegt ja eine soziale Komponente nahe. Wenn du aus dem Haus gehst, musst du unter Menschen. Oder du hast Sorge, den Tag nicht gut zu überstehen, fühlst dich unter Druck gesetzt wegen irgendwas usw.

Ich finds also grundsätzlich hilfreich, sich selbst ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Besonders in Bezug auf das, was da oft so unbemerkt im Oberstübchen los ist.
Es kommt dazu - trotz alledem -, dass sich die Furcht in Widerstand verwandeln wird - trotz alledem.
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Kinabalu » 06.08.2015, 23:08

Huhu.
Tagebchschreiben wurde mir auch von meiner Therapeutin damals empfohlen.

Geh doch mal zu einem anderen hausarzt. Ich finde es garnicht schlecht sich vor Beginn einer Therapie mal körperlich durchchecken zu lassen. Wenn du z.B. Laktoseintolerant bist wird es dir morgens nach nem Müsli eben schlecht gehen-da helfen dann auch die besten Entspannungsübungen nicht. Andersrum ist es natürlich auch gut zu wissen, dass alles in Ordnung ist mit dem eigenen Körper und auf dieser Grundlage und mit dieser Sicherheit in der Therapie weiter machen zu können.
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Megan.Morgue » 13.08.2015, 00:53

Hey sorry, dass ich so lang hier nicht geantwortet habe. Ich war irgendwie etwas abgelenkt hier *hust*

Also an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit glaube ich nicht. Wie gesagt tritt die Übelkeit unabhängig vom Essen auf. Auch auf ne Magenspiegelung hab ich eher nicht so Lust xD
Die letzten Tage ging es mir auch mal ganz gut. Es geht mir komischerweise immer dann prima, wenn ich meine Tage habe (etwas seltsam find ich) Das werd ich auch noch abklären lassen. Also meinen Hormonhaushalt, denn ich denke, dass meine Übelkeit auch dadurch mit verursacht werden könnte. Na mal sehn.
Heute gehts mir schon nichtmehr so gut .. aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich morgen einen ziemlich stressigen Tag vor mir habe.
Ist zwar ein wenig off topic, aber ich mache Fortschritte mit meiner Übelkeit. Die letzen beiden mal als es mir schlecht war (meistens abends vorm schlafen) hab ich eine art scheiß-egal-denken entwickelt. Ich dachte mir nur .. "wenn ich kotzen muss, dann is es so, aber ich steh jetzt nicht nochmal auf" xD

Naja zurück zum Thema. Mir hat das Tagebuch bisher echt sehr geholfen. Habe ein paar Dinge herausgefunden, die ich nicht so gut vertrage (Getränke mit Kohlensäure) und kann mir jetzt ziemlich sicher sein, dass meine Übelkeit nicht am Essen liegt bzw was ich nicht trinken sollte.
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Kinabalu » 13.08.2015, 01:07

Ach keine sorge off-topic gibt es hier kaum ;)

Nimmst du zufällig die pille/nuvaring und setzt immer eine woche aus? Sorry wenn du das schon geschrieben hast-bin nur.mit dem handy drin
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Megan.Morgue » 13.08.2015, 01:21

Haha stimmt auch wieder, aber ich versuch mich doch so weit es geht ans Thema zu halten ^^

Also ich habe die Pille bis Dezember genommen. Ich hab irgendwo glaub ich schonmal ein Thema dazu aufgemacht, nur wo *gg* Der Grund zum absetzen war eben genau der, dass es mir währen der Periode immer super ging und die restlichen Wochen wirklich 24/7 Übelkeit. Ich hatte auch eine sehr hoch dosierte Pille (Novial). Nach dem Absetzen ging es mir 2 Wochen so gut wie seit Jahren nichtmehr und langsam kam die Übelkeit wieder (aber nichtmehr so schlimm) Jetzt frag ich mich eben, obs an den Hormonen liegen könnte, dass mir schlecht wird oder ob das einfach was normales ist, mit dem jede Frau zu kämpfen hat.
Momentan bin ich Verhütungsfrei (also nix mit Hormonen jeglicher Art), da ich eh schon seit 6 Jahren Single (und sexfrei) bin xD
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon dariusbritt » 13.08.2015, 02:25

Es kann sehr lange dauern, bis der Hormonhaushalt sich wieder normalisiert hat. Gibt einige bei denen es bis zu einem Jahr gedauert hat, bis sie frei von Nach- bzw anhaltenden Nebenwirkungen waren.

Ich selbst kenne das, was du schreibst aber ohne jemals (länger als 2-3) die Pille genommen zu haben auch! Mir geht es prinzipiell während meiner Periode eigentlich immer sehr gut. Die höllischen Schmerzen und die Behandlung dieser Sorgen dann leider dafür, dass ich nicht so energetisch, aktiv, motiviert und optimistisch sein kann, wie ich es gern wäre und im Kopf auch eigentlich bin. :roll: Aber! ich gehe bei mir auch von einem hormonellen Problem aus, weil es ab Eisprung kontinuierlich schlimmer wird. Aber lange Geschichte, die nix mit der Emo zutun hat ;D

Freut mich, dass dir das Tagebuch geholfen hat. Btw meiner Meinung nach auch ein schönes Beispiel für konstruktive Selbstbeobachtung.

Bei der Scheißegal Schilderung musste ich kurz schmunzeln, weil ich auch schon das ein oder andere Mal geschafft habe, so zu denken. :lach: Wäre super, wenn das immer und überall so klappen würde.

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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Kinabalu » 13.08.2015, 08:39

Ich habe Pille und Co immer gut vertragen. Aber wende dich doch mal an deinen Frauenarzt-die/der wird dir bestimmt was dazu sagen können, auch wielange es dauert bis sich deine Hormone normalisiert haben. Musst da ja noch nichtmal auf die Phobie eingehen, wenn du das nicht möchtest ;)
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Re: Ernährungs- und/oder Medikamententagebuch

Beitragvon Megan.Morgue » 14.08.2015, 21:00

dariusbritt hat geschrieben:Bei der Scheißegal Schilderung musste ich kurz schmunzeln, weil ich auch schon das ein oder andere Mal geschafft habe, so zu denken. :lach: Wäre super, wenn das immer und überall so klappen würde.


Ach ja das wäre schon, wenn das immer so klappt *träum*
Aber ab und zu ist schonmal besser als nie :)

Ja und ich werde mich auf jeden Fall mal an meine Frauenärztin wenden und da mal meinen Hormonhaushalt checken lassen.

Noch ne Bemerkung nebenbei:
Hab ja geschrieben, dass ich gestern nen stressigen Tag hatte (Termin und danach Familienessen) plus diese mega Hitze. Wollte nur sagen, dass der Tag so gut verlaufen ist, als hätte ich nie ne Phobie gehabt. Termin lief prima und das Essen war ja sooooo lecker :tanz: Bin so happy, dass solche Tage wieder vorkommen (wenn auch nicht zu häufig)
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