leide ich auch an Emetophobie? Bin unsicher.

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Franzi_86
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leide ich auch an Emetophobie? Bin unsicher.

Beitragvon Franzi_86 » 30.10.2013, 15:52

Hallo, ich bin die Franzi und hoffe ich bin richtig unter Gedankenwirrwarr weiß nicht wohin ich es sonst schreiben soll :-)
Ich bin mir nicht sicher ob es bei mir eine Emetophobie ist.
Fest steht, ich habe mittlerweile oft Angst, dass mir übel wird und ich mich evtl. übergeben könnte.
Ich kämpfe mich schon mit Übelkeit rum seit ich 12 bin. Mein Hausarzt sagt, das kommt von der chronischen gastritis die ich habe. (Habe schon sehr sehr viele Untersuchungen hinter mir)
als Kind war es für mich immer sehr schlimm wenn ich mal brechen musste hab dann gezittert und Herzrasen bekommen und geweint und immer versucht tee zu trinken dass ich nicht brechen muss. Auch wenn mein Bruder sich übergeben hat oder andere wurde mir oft schlecht von dem Geräusch und dem Geruch.
Ich achte genau darauf ob die Lebensmittel die ich zu mir nehme Weizenfrei (Allergie) und haltbar sind. Wenn ich mal was erwische wo Weizen drin (restaurant) ist hab ich auch Angst dass mir wieder schlecht wird.
Im Dezember hatte ich eine schlimme grippe wo ich dann mit Fieber und stundenlangem erbrechen flach lag bis mein Freund den Notdienst gerufen hat. Seither hab ich immer mal wieder jeden Tag Übelkeit mal mehr mal weniger und gehe auch nicht ohne Magentropfen aus dem Haus. Lange Autofahrten sind für mich auch schlimm davor bekomme ich oft Durchfall ich nehme davor immer Tropfen.
Als ich noch beim Chirurg gearbeitet habe haben hin und wieder mal Patienten brechen müssen und da wurde mir so schlecht irgendwann hab ich an den OP Tagen nichts mehr gegessen erst abends dann und hab vorher die Patienten gefragt ob ihnen übel ist und so ich glaube das war auch ein zeichen dass ich Angst hatte dass die sich vor mir übergeben aber ich dachte eben, das sieht ja niemand gerne.
Sind das denn typische Verhaltensweisen bei einer Emetophobie?
ich dachte immer, erbrechen mag ja eigentlich keiner gerne und habe vor einigen tagen zum ersten mal über diese Phobie gehört und da hab ich mir mal Gedanken drüber gemacht wie das bei mir so ist dachte ich ich frag mal nach :-)
Tut mir leid falls ich etwas viel und verwirrend geschrieben habe das kam jetzt einfach so aus dem Kopf hoffe es ist ok.
Liebe Grüße

expanse
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Re: leide ich auch an Emetophobie? Bin unsicher.

Beitragvon expanse » 30.10.2013, 23:50

Hey, erstmal Herzlich Willkommen :)

ich finde schon, dass dein Verhalten sehr "Emo-haft" ist. Wenn man Vermeidungsverhalten an den Tag geht und die Gedanken immerzu darum kreisen, ist das nicht mehr normal. Erbrechen mag niemand, aber kein "normaler" Mensch denkt täglich, oder sogar jede Stunde am Tag daran, dass ihm ja schlecht werden würde und wenn ja was dann....

Bei mir war es aber eher so, dass ich wusste, das meine Panik nicht nromal ist, aber ich wusste nicht, dass es eine bestimmte Krankheit ist. Ich dachte einfach ich bin krank im Kopf und alleine. Aber wie man - leider - sieht, bin ich bzw. wir es nicht.
Wichtig ist noch: Nicht jeder hat gleich viel Angst oder die selben Angstzustände / symptome. Manche essen alles, gehen aber ungern in den Alltag raus, manche haben nur Angst wenn magen darm rumgeht, manche können leider gar nichtes mehr normales Unternehmen... Und zu dem Angsttyp: Manche haben hier Angst selbst zu brechen, manche haben nur Angst, wenn sich andere in der Umgebung erbrechen, manche haben auch beides. Vielleicht kannst du dich ja selbst einordnen. Ich habe lange gebraucht es herauszufinden, mittlerweile weiß ich, dass ich nur Angst habe, mich selbst zu übergeben. Wenn bei anderen Alkohol, Schwangerschaft etc im Spiel ist, juckt es mich kaum mehr.

Was warst du denn genau vom Beruf? Und trägt die Angst Schuld daran, dass du es nicht mehr tust?

lg :)
Liebe Grüße aus dem schönen Unterfranken :)

entschuldigt eine Tippfehler :/ ich bin manchmal so schnell im schreiben, dass das leider oft passiert :/ ^^

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Franzi_86
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Re: leide ich auch an Emetophobie? Bin unsicher.

Beitragvon Franzi_86 » 31.10.2013, 07:34

Danke für deine Antwort :-)
Ja es ist bei mir komisch, bewusst denke ich nicht dauernd " oh gott ich habe angst dass ich brechen muss oder dass mir schlecht wird" ich glaube das spielt sich eher unterbewusst ab. Nur wenns eine ganz heftige Übelkeit ist dann bekomme ich bewusst etwas Angst.
Ich war damals Arzthelferin beim Unfallchirurgen. Und ich habe nicht wegen der Angst gewechselt habe den Job meistens sehr gerne gemacht aber ich habe da einfach zu wenig verdient alleine wohnen war sehr schwer mit dem Gehalt deshalb habe ich dann einen anderen Weg eingeschlagen. Bin aber auch so nun sehr zufrieden mit einem bürojob.


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