Wo/Wie/Wann hat eure Emo begonnen?

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lauri00
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Re: Wo/Wie/Wann hat eure Emo begonnen?

Beitragvon lauri00 » 13.09.2013, 13:19

Hallo ihr Lieben,

ich weiß es auch nicht so genau, weiß nur das ich damit schon lange zu kämpfen habe, es
zwischenzeitlich aber mal weniger da war.
An meinem 15. Geburtstag musste ich mich dann mal übergeben und ich fand es nicht schlimm.
Ich war sogar stolz auf mich dass ich es geschafft hatte.
Jetzt zu meinem 18. Geburtstag ging MGD in meinem Freundeskreis um und mir haben 4 Leute abgesagt,
in der Schule hatten es auch einige und ich wollte das nicht bekommen, auf gar keinen Fall.
Seitdem ist die ständige Übelkeit auch da.


LG :)
Vielleicht gab es schönere Zeiten, aber diese ist unsere !

Jean-Paul Sartre

Mutti82
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Re: Wo/Wie/Wann hat eure Emo begonnen?

Beitragvon Mutti82 » 14.09.2013, 22:49

Wo und wie weiß ich nicht! Ich war aber denke ich 4 oder 5 Jahre alt.
Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.
"Mark Twain"

Püppi123
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Re: Wo/Wie/Wann hat eure Emo begonnen?

Beitragvon Püppi123 » 18.09.2013, 08:54

Ich kann es so genau auch nicht sagen. Ich weiss, dass ich als sehr kleines Kind schon oft mitbekommen hatte dass meine schwester brechen musste (was sie bis heute oft tut) da wir ein gemeinsames zimmer hatten. und ich kann mich auch noch genau erinnern, als ich mit drei das erste mal bewusst kotzen musste. da hatte ich eine magendarmgrippe und habe in der nach 13 Mal gebrochen. Möglicherweise ist das schon auslöser genug gewesen. das nächste mal, dass ich gebrochen habe (glaube ich zumindest) war mit acht. Wir hatten schulschwimmen und danach noch zwei stunden sachkunde. ich saß in dem unterricht und hatte plötzlich die grausamsten kopfschmerzen der welt und mir war schwindelig und schlecht. einigen anderen kindern ging es auch nicht gut. Ich habe dann irgendwie mit mühe und not ausgehalten bis zehn nach eins, weil ich wusste dass meine mama dann unten steht und mich abholt. Nach dem klingeln bin ich so schnell wie möglich runter, auf der treppe allerdings konnte ich es nicht mehr zurückhalten und hab gebrochen....Danach viel ich in eine art dilirium, welches den ganzen restlichen tag anhielt, der kinderarzt sagte, es sei eine chlorvergiftung. Die anderen kinder aus meiner klasse hatten es auch .- nur alle nicht so stark wie ich.
Und ab da war eigentlich alles vorbei. Ich habe mich jeden tag wegen bauchschmerzen aus der schule holen lassen weil ich dachte es passiert wieder. Wohl auch weil meine mama "geschimpft hatte" bzw gesagt hatte mensch kind, warum hast du denn nciht angerufen wenn es dir so schlecht ging.
Soweit zu den auslösern. Die Gründe die dahinterstecken sind allerdings wohl tiefergehend. mein thera geht davon aus dass meine eltern einiges damit zu tun haben. Mein vater, der ziemlich genau zu der chlorvergiftungszeit nach süddeutschland gezogen ist und meine mutter, die alkoholikerin war und meine schwester (8 Jahre älter), die mit 18 ausgezogen ist. Mein thera sagt, ich fand das alles einfach "zum kotzen", und diese wut hätte ich wie übelkeit gespürt. Eventuell, da man als kind auf so etwas öfter auch körperlich reagiert, hätte ich auch wegen starken emotionen mal brechen müssen und würde diese jetzt damit verbinden.


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